Arbeiter im Weinberg des HErrn – 28.07.2016

Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg. Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten. Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso….
Matthäus 20, 1 – 5

Der Gutsbesitzer ist unser Himmlischer Vater. ER sucht Mitarbeiter in Seinem Weinberg, das ist die Welt, Sein Erntefeld. ER findet Menschen, die für Ihn arbeiten wollen. Manche sind schon früh am Morgen bereit, andere erst um 9.00Uhr, andere um 12.00 oder um 15.00Uhr. Die Letzten fand Er kurz vor Feierabend, um 17.00Uhr. Aber Er nahm auch sie in Arbeit.
Im Erntefeld Gottes gibt es viel, viel Arbeit. Voller Mitleid sieht Gott auf das Feld und findet oft keine Arbeiter, die Sein Werk tun wollen. So verdirbt viel Frucht schon auf dem Feld.
Gott ist eigentlich nicht auf uns Arbeiter angewiesen. Aber ER hat sich entschieden, daß die Arbeit hier durch Menschen gemacht wird, Menschen, wie Du und ich.
Wir haben vom HErrn Gnade um Gnade empfangen. Wir haben gemerkt, wie sehr Er uns liebt. Und voller Liebe und Hingabe haben viele von uns ihr Leben dem HErrn zur Verfügung gestellt. Doch dann kamen die Bedenken: Ich bin zu groß, ich bin zu klein. Ich bin zu jung, ich bin zu alt. Ich bin zu dünn, ich bin zu dick … Ich kann kaum lesen und schreiben, ich habe einen Doktor-Titel. Wir kennen diese Bedenken. Wir fühlen uns unfähig und nicht ausgerüstet, um die Arbeit für den HErrn zu tun. ER hat uns gerufen, und wir haben Bedenken. Doch denk daran, ER geht immer wieder auf den Markt und sucht Menschen, die für Ihn arbeiten; – schieb es dieses Mal nicht wieder auf, laß dich von deinen Bedenken dieses Mal nicht wieder abhalten!
Weißt du, was die Voraussetzungen für Gottes Mitarbeiter sind? Kein Stolz, kein Eigensinn, keine Bitterkeit im Herzen … Wenn wir klein und schwach vor Gott sind, dann ist es genug. Dann kann ER durch uns arbeiten. Wenn wir nur willig sind und uns ganz diesem HErrn anvertrauen!
Gestern Abend fand ich ein Video, das das sehr eindrücklich veranschaulicht. Ein Mann wurde schon als Kind mit 12 Jahren von seiner Mutter ausgesetzt. Doch er fand zu Christus, weil Christen ihn fanden. Die Not der Kinder ließ ihn nicht zur Ruhe kommen und er fing die Arbeit mit den Kindern in New-York, Brooklyn, an. Jetzt kommen 30.000 Kinder in die Bibelstunden, er hat 400 Mitarbeiter! Ein Mann, der äußerlich nicht viel hergibt. Was er sagt, ist nichts besonderes. Und doch: Gott wirkt mächtig durch ihn. ER hat sich dem HErrn ganz hingegeben und den Preis bezahlt. (Vielleicht finden wir ein Video in deutsch und englisch bei YouTube unter Bill Wilson. Sonst bei: Jesusistome).
Gott fragt: Was wollen wir? Sofa und Fernsehen, gemütliche Familie und Gemeindeshow, oder hinaus ins Abenteuer mit Ihm?

Danke, Jesus, ich bin Dir nicht zu alt, zu jung, zu unfähig! Du willst mich nehmen und durch mich wirken. Ja, komm, lege Deinen Geist in mein Herz, damit ich tue, was Du willst! Ja, ich will gehen, egal was es kostet! HErr, sende mich!

Bibellese heute: 1. Johannes 3, 1 – 10

Ein fröhliches Kind Gottes – 28.07.2016

Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist Seines Sohnes in unser Herz, den Geist, der ruft: Abba, Vater. Daher bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn.
Galater 4, 6f.

Wie wird man Kind Gottes? Durch den Glauben allein. Gute Taten nützen in dieser Hinsicht nichts, denn so gut, wie man sein müßte, kann kein Mensch sein (nur Jesus). Da können wir uns noch so sehr anstrengen, durch unsere eigene Leistung kommen wir nicht zu Gott, dafür sind wir einfach zu klein, zu unfähig, zu unheilig, zu unrein, zu unfähig … Es haben schon viele, viele Menschen versucht, aber keinen Zugang zu Gott bekommen.
Es geht nur durch den Glauben! Viele glauben der Bibel und den Predigten und allem, aber sie haben immer noch keine Zugang zu Gott, sie können Gott nicht Papa, Vater nennen. (Abba ist das Wort für Papa). Es liegt also mehr daran, WAS wir glauben, um den vollen Zugang zu Gott, dem Himmel und den himmlischen Segnungen zu bekommen.
Manche suchen schon jahrelang den Zugang zu Gott. So gern möchten sie auch fröhliche Kinder Gottes sein, doch immer stellt sich ihre Sünde in den Weg. Sie sind keine schlechten Menschen, aber dennoch haben sie ein schlechtes Gewissen. Sie wissen, ihre Sünde trennt sie von Gott; – und das ist auch richtig so.
Doch sie haben den Weg, den Gott uns wegen dieser Not gegeben hat, nicht erkannt oder nicht für sich persönlich angenommen: Die Gnade. Sie meinen immer noch, sie müßten heilig werden und sich anstrengen. Und dabei ist doch alles nur und allein Gnade. Darum heißt es ja auch: Mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade kommen (Hebr. 4, 16). Das bedeutet, niemand sieht mehr auf unser Versagen. Gott ist froh, wenn wir kommen und kindlich sagen können: Vater, vergib! Und Er vergibt nicht nur, Er vergißt sogar. Es gibt keinen andern Weg zum Vaterherz Gottes außer der unverdienten Gnade.
Wenn wir das endlich begreifen würden, was es heißt, daß die Gnade unverdient ist! Dann trennt die Sünde uns nicht mehr vom Vater. Dann können wir sagen, ja, gesündigt habe ich, aber die Gnade ist größer. Wenn wir die Gnade der Vergebung annehmen, und aufhören uns dafür anzustrengen, dann wirkt die Gnade. Dann sendet Gott uns den Geist Seines Sohnes Jesu und wir sind fähig, fröhlich „Abba, Vater“ zu sagen. Nur die Gnade macht`s möglich!!

Danke, Vater im Himmel, daß ich Dich gefunden habe! Danke, daß ich zum Thron der Gnade kommen kann, jederzeit und überall. Danke, daß Du meine Sünde und Unheiligkeit vergibst und vergißt; – sie trennt mich nicht mehr von Dir. Ja, Vater, ich brauche Gnade und Gnade und nochmals Gnade!!

Bibellese heute: 1. Johannesbrief 2, 18 – 29

Meine Schwäche, Seine Kraft – 2016.07.26

Laß dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
2. Korinther 12, 9

Ich sah einen Weinberg. Aber er war nicht schön. Es waren so viele vertrocknete, verschrumpelte Reben da! Nur einige saftige Reben hingen an den Weinstöcken; sie sahen prächtig aus, aber es waren so wenige! Doch der HErr zeigte mir zwischen den Blättern etwas: Da wuchsen neue Reben. Noch waren sie ganz zart und klein. ER meinte: Ich habe große Hoffnung für sie. Wenn sie in meiner Sonne bleiben und ordentlich von meinem Saft trinken, werden sie groß und stark. – Wegen der wenigen saftigen Reben und wegen der neuen, zarten Reben vernichte ich den Weinberg nicht. Ich pflüge ihn nicht um. Denn ich habe große Hoffnung!
Die Reben, die sich der Sonne aussetzen und ihre Schleusen für den Saft des Weinstocks voll öffnen, wachsen und gedeihen. Diejenigen, die die Sonne fürchten und lieber im Schatten bleiben, verkümmern. Gott braucht die kümmerlichen nicht abschneiden, sie fallen von selbst ab und machen Platz für neue, saftige Reben.

Paulus war ein großartiger Mann mit scharfem Verstand und Zunge. Er hatte eine glänzende Karriere vor sich. Doch dann begegnete ihm Jesus, der lebendige HErr. Da bekehrte er sich von seiner Lehre hin zum lebendigen Glauben. Doch er hatte immer Probleme mit seinem Stolz. Er neigte zur Überheblichkeit wegen seines scharfen Verstandes und seiner guten Herkunft. Darum gab Gott ihm einen Stachel ins Fleisch, ein Bote des Satans, der ihn mit Fäusten schlug. So blieb er von der Gnade Gottes abhängig und erlag nicht dem Eigensinn, Überheblichkeit und Stolz. Er mußte voll abhängig bleiben vom Weinstock, sich selber immer kleinhalten, damit Christus in ihm groß wird. Er war wie eine Rebe, voll in der Sonne und im Saft. So konnte er sich seiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi in ihm sei. Deswegen bejahte er Ohnmacht, Mißhandlungen, Nöte, Verfolgung und Ängste, die er für Christus ertrug; denn wenn er schwach war, dann war er stark. (vgl. V. 7-10).

Wenn wir richtige Christen sein wollen, wird Gott uns Schwierigkeiten schicken. Das ist, damit wir nicht stolz werden und nicht in der nackten Lehre hängen bleiben. Wir sollen von Ihm abhängig sein, allein aus Seiner Gnade leben! Wir sollen uns Seinem Licht aussetzen und vom Saft des Weinstocks trinken! Dann wird unser Ich immer kleiner und Seine Kraft und Gnade in uns immer größer. Wir wollen keine kümmerlichen Reben sein, die nur aus eigener Kraft leben und übertrieben Wert auf tote Lehre legen! Wir wollen das Leben und die Kraft Jesu in uns haben!

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Danke, Jesus, daß Du alles für mich bist! Du bist meine Sonne, die mich wärmt. Du bist der Saft des Lebens und der Stärke. Du bist der Boden, der mich nährt. Du bist der warme Frühlingsregen, der mich wachsen läßt. Allein Deine Gnade genügt! Hilf mir, in Deiner Gnade zu bleiben und zu leben und nicht auf anderes bauen!!

Bibellese heute: 1. Johannes 2, 3 – 17

Allein Seine Gnade genügt – 25.07.2016

Allein Seine Gnade genügt
ER führte mich hinaus ins Weite,
ER befreite mich, denn Er hatte an mir Gefallen. …
Ja, Du bist meine Leuchte, HErr.
Der HErr macht meine Finsternis hell.
2. Samuel 22, 20.29

König David hat dieses Danklied für den HErrn geschrieben. Er war der Mann Gottes, Gott hatte Gefallen an ihm. Schon von klein an betete David zum HErrn. Er machte wunderschöne Lieder auf seiner Hirtenflöte und konnte die Harfe spielen. Er hatte eine feine Stimme. Er war groß und stark geworden. Er hatte keine Angst; – er entriß dem Bären ein Lamm und kämpfte furchtlos mit einem Löwen. Auch vor Goliath schreckte er nicht zurück … Ja, Gott hatte Gefallen an David! Darum befreite Er ihn aus allen mißlichen Lagen und machte ihn zum König.
Und wir? Wir sind nicht so perfekt. Es gibt eigentlich nichts, was ich besonders gut kann. Meine Stimme trifft den richtigen Ton nur selten. Manchmal bin ich nicht sehr mutig, sondern trete lieber den Rückweg an. Danklieder für den HErrn kann ich auch nicht dichten …. ob Gott Gefallen an mir findet, so wie an David? Das kann ich mir gar nicht vorstellen.
Ich denke, Gott ist anders. ER ist so anders, wie wir es uns vorstellen können! ER sieht gar nicht auf das Äußere und auch nicht auf das Innere. ER sieht darauf, ob wir Ihn suchen und Ihn lieben. Wenn alle unsere eigenen Sicherheiten, unsere Vollkommenheit, unsere eigene Gerechtigkeit, unser Stolz auf irgendetwas, kurz unser eigenes Ich kaputt sind und nicht mehr helfen, dann ist Er da. ER sagt: Ich habe Gefallen an einem armen, zerschlagenen Herzen. Denn dann kann ER Seine Gnade zeigen. Solange ich zufrieden bin und mich recht gut fühle, brauche ich Ihn nicht. Deshalb zerstört Er mir alles, worauf ich baue. Zurück bleibt nur Leere und Finsternis. Dann schreie ich zum HErrn, denn nichts und niemand anderes kann mich aus meiner Verlorenheit noch retten! Und siehe da, dann kommt Er! Wenn ich mich nur noch auf Seine Gnade, Barmherzigkeit, Vergebung und Liebe stützen kann, macht ER sich groß. Wenn ich Ihn annehme, und Ihm Seine Gnade glaube, dann fängt sie an in meinem Herzen zu wirken. Dann endlich wird es licht und hell! Dann endlich kann die Freude Gottes mich überwältigen, die Vergebung geglaubt werden und die Erlösung ist da!
ER führt aus der Dunkelheit in Licht. ER führt aus der Sackgasse in die Weite. Mit Ihm kann ich über die Mauern springen. ER ist wunderbar! Es ist viel besser, auf Seine Gnade zu bauen, als selber alles machen zu müssen; – wie kann ich so werden, daß Gott Gefallen an mir findet? Die Gnade macht´s und nur die Gnade!

Ja, Jesus, ich lasse mich in Deine Hände fallen. Ich kann nichts vorweisen, was Dir wirklich gefallen könnte. Aber Deine Gnade macht mich gerecht, Deine Gnade macht mich zum Kind Gottes, Deine Gnade bringt mich ins Licht! Du bist ein wunderbarer, gnädiger Gott, Dir will ich gehören!

Bibellese heute: 1. Johannesbrief 1, 1 – 2, 2

Keine Angst!! – 24.07.2016


Jesus Christus sagt:

Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.
Matthäus 28, 20

Wer im Schutz des Höchsten wohnt und ruht im Schatten des Allmächtigen, der sagt zum Herrn: «Du bist für mich Zuflucht und Burg, mein Gott, dem ich vertraue.» Er rettet dich aus der Schlinge des Jägers und aus allem Verderben. Er beschirmt dich mit seinen Flügeln, unter seinen Schwingen findest du Zuflucht, Schild und Schutz ist dir seine Treue. Du brauchst dich vor dem Schrecken der Nacht nicht zu fürchten, noch vor dem Pfeil, der am Tag dahinfliegt, nicht vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die wütet am Mittag. Fallen auch tausend zu deiner Seite, dir zur Rechten zehnmal tausend, so wird es doch dich nicht treffen. Ja, du wirst es sehen mit eigenen Augen, wirst zuschauen, wie den Frevlern vergolten wird. Denn der Herr ist deine Zuflucht, du hast dir den Höchsten als Schutz erwählt. Dir begegnet kein Unheil, kein Unglück naht deinem Zelt. Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen. Sie tragen dich auf ihren Händen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt; du schreitest über Löwen und Nattern, trittst auf Löwen und Drachen. «Weil er an mir hängt, will ich ihn retten; ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen. Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören. Ich bin bei ihm in der Not, befreie ihn und bringe ihn zu Ehren. Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn schauen mein Heil.» (Psalm 91)

Wie gut, daß unser HErr der Herr ist!! ER hat das letzte Wort in jeder Angelegenheit. Auch wenn es manchmal nicht so aussieht und wir nur das Unrecht und den Terror sehen. ER ist dennoch der HErr.
Wie sah es denn am Karfreitag aus, als man Jesus gefangen genommen hatte, Ihn folterte, ans Kreuz nagelte und dann ins Grab brachte? Es sah nach einem großen Sieg des Teufels aus. Und dabei hatte Gott den größtenSieg errungen: Sieg über Sünde, Ungerechtigkeit, Krankheit, Tod und Teufel. Er ist bezwungen von dem Lamm Gottes.
Wie sieht es heute aus? Überall werden die Christen verfolgt oder als Fanatiker eingestuft. Überall hört man von Mißhandlungen (auch in deutschen Flüchtlingsheimen), Gefängnis und sogar Hinrichtungen von Christen. Wo ist Gott? Wo ist Jesus? Hat ER nicht mehr die Macht?
Doch, ER hat. Lies einmal die Geschichte von Stephanus, dem Märtyrer. Jesus gab ihm Sieg über die Steinigung und nahm ihn einfach fort. ER bestimmte die Zeit und die Umstände des Todes. ER kann Wunder bewirken und die Seinen retten und auf der Erde lasen, und ER kann Wunder bewirken und die Seinen zu sich holen, heraus aus unserer Mühe und Arbeit. ER bestimmt.
Einmal, in nicht zu ferner Zeit, wird ER wiederkommen und Gericht halten. Dann gibt es endlich Gerechtigkeit! Dann holt Er die Seinen zu sich in Sein Reich , wo es keine Tränen mehr gibt. Der Tod, die Sünde und die Ungerechten werden in die Finsternis geworfen, wo ihnen kein Licht mehr scheint, wo keine Hoffnung mehr ist. Aber warum spotten sie auch so sehr über unseren HErrn Jesus?
Wir wollen keine Angst haben, sondern vollkommen geborgen in der Hand Jesu sein. ER ist der HErr, der das letzte Wort in unseren Angelegenheiten hat.

Danke, Jesus, ich bin ein Kind Gottes! Du hast mich freigekauft und erlöst. Du wirst mich retten, immer und immer wieder. Du hältst mich fest in der Hand. Niemand kann mir schaden, wenn Du es nicht willst. Und in allem Unheil bin ich dennoch geborgen bei Dir. Wie gut, ein Kind Gottes zu sein!!

Bibellese heute: 2. Petrus 3, 1 – 18

Das Licht der Welt – 23.07.2016


Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht leuchtend der HErr auf, Seine Herrlichkeit erscheint über dir.

Jesaja 60, 2

Eigentlich ist diese Verheißung für Jerusalem geschrieben. Aber die Gemeinde Jesu ist ein Bild für Jerusalem geworden und jeder einzelne Gläubige kann nun diese Verheißungen in Anspruch nehmen; – dabei hat Gott Seine Verheißung für Jerusalem aber nicht vergessen, nur auf die Gemeinde Jesu erweitert. Gott wird Jerusalem ganz sicher niemals vergessen!
Es geht um Licht und Finsternis. Wir haben die Wahl: Licht Gottes oder die Dunkelheit der Welt. Der Zustand der Völker, ja, der ganzen Erde und damit auch unseres Volkes, unserer Stadt und Nachbarschaft, vielleicht auch unserer ganzen Verwandtschaft ist Finsternis. Sie kennen weder Gott noch Seine Kraft. Sie schaffen sich selber eine heile, helle Welt durch künstliches Licht: Neonreklame, Straßenlaternen, Lampen in der Wohnung … überall ist jetzt Licht. Und im Fernsehen, Kino und überall zeigt man „heile Welt“. Wenn einmal der Strom ausfällt und alles dunkel ist, kommt das Böse zum Vorschein: Einsamkeit, Furcht, Plünderungen … Man schafft sich Gesetze, um das Böse einzudämmen. Und wenn es nicht reicht, ändert man die Gesetze und bezeichnet als normal, was eigentlich pervers, böse und dunkel ist. Das ist der Zustand der Welt ohne Gott: Trostlos, einsam, ohne Hoffnung, böse und voller Gewalt. Es wird nur geschickt verdeckt.
Wir Christen haben Christus, das Licht der Welt! Es ist sehr entspannend, wenn wir begreifen, daß ER durch uns scheint. Nicht wir selber sind es, sondern der HErr. Es reicht einfach nicht aus, moralisch sauber zu leben, dadurch wird man kein Licht. Es ist der HErr, der leuchtet. ER muß so stark in uns sein, unsere Verbindung muß so klar sein, daß ER in die Dunkelheit der Welt hineinleuchtet, ungetrübt durch Sünde oder Unglaube. Seine Freude in uns, Seine Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung machen es möglich!
ER hat Seine Kinder sooo lieb! ER möchte ihr Licht in der Finsternis sein. Es ist egal, in welcher Situation wir sind und wie unsere Dunkelheit heißt: ER ist das Licht, das immer stärker ist als alle Dunkelheit! ER ist das Licht unserer Hoffnung, unser Trost, unsere Stärke. ER macht unsere Dunkelheit hell und wir können wieder aufatmen in Seiner Gegenwart. Die Freude über unsere Erlösung ist wie ein Leuchtturm in dunkler Nacht: Andere sehen es und möchten es auch. ER ist nicht nur unsere Hoffnung, sondern die Hoffnung der ganzen Welt.

Danke, Jesus, daß Du mich aus der Dunkelheit herausgerissen hast! Du bist mein Licht geworden, meine Hoffnung, mein Trost und meine Stärke. Mit Dir brauche ich mich nicht zu fürchten. Einsamkeit und Ängste haben keine Macht mehr. Denn Du lebst in meinem Herzen. Danke, daß Du da bist!!!

Bibellese heute: 2. Petrus 2, 10 – 22

Befreit aus dem Netz – 22.07.2016

… und aus dem Netz des Teufels befreit werden, der sie eingefangen und sich gefügig gemacht hat.

2. Timotheus 2, 26

Jesus möchte, daß alle Menschen aus dem Netz des Teufels befreit werden! Viele wissen gar nicht, daß sie darin gefangen sind. Sogar Christen fallen auf ihn herein und merken es gar nicht. Doch Jesus will alle Werke des Teufels zerstören, ER will freie, fröhliche und kraftvolle Kinder Gottes!
Vor ein paar Tagen schilderte ein Vater sein Problem. Sein Sohn, jetzt 10 Jahre alt, lernte erst mit 4 Jahren sprechen, vorher hat er gar nichts gesagt. Alle Untersuchungen ergaben kein Ergebnis, es fehlte dem Kleinen eigentlich nichts. Im Kindergarten, wenn die andern Kinder sangen, stand der Kleine daneben, als ob es ihn nichts anginge. In der Schule konnte er nicht lesen lernen. Und dann fing er an, sich hinter dem Bildschirm zu verstecken; Handy, Komputer, Fernsehen, – das war alles, was er noch tat. Er konnte zwar sprechen, aber er erzählte fast nichts. Wir beteten um himmlische Weisheit. Und langsam kam ein Gedanke: Wie war die Schwangerschaft? Der Gedanke erhärtete sich und ich bekam den Verdacht, daß die eigene Mutter ihr Kind verflucht hatte. So brachen wir im Namen Jesu diesen Fluch über dem Kind und baten um Vergebung wegen der Ablehnung, die der Junge schon so früh erfahren hatte. Das dauerte eigentlich nur 10 Minuten, aber das Ergebnis konnte man sofort sehen. Der Kleine fing an zu erzählen, klappte sein Telefon zu, blickte offen in die Welt und war seitdem ein anderer: Offen, redselig, nicht interessiert an Komputer, sondern an andern Kindern … eben vollkommen normal.
Das meint Jesus, wenn Er sagt, Er will uns aus dem Netz des Teufels befreien. Ich weiß nicht, was wirkte: Das Brechen des Fluches oder die Vergebung wegen der Ablehnung oder beides. Aber ich weiß, Jesus hat unser Gebet erhört. Die Umwandlung des Jungen hat angehalten und die Eltern sind sehr froh!!
Es gibt bei vielen Menschen, auch Christen, solche Gebundenheiten; – eingefangen im Netz des Teufels. Komische Verhaltensweisen, Ängste, Panikattacken, keine Freude, Depressionen, Selbstmordgedanken, sexuelle Perversionen, Selbstvertümmelung, lästerliche Gedanken über Gott und Jesus, grundlose Zweifel …. es gibt so vieles, was ganz sicher nicht normal oder grundlos ist. Lassen wir uns lieber befreien zu einem Leben im Licht und in der Freude des HErrn!
Wir brauchen die Weisheit und Erkenntnis Gottes beim Beten. ER möchte uns zeigen, wo die Ursachen liegen, und ER möchte das in Ordnung bringen. Suchen wir die Gaben des Geistes: Unterscheidung, Erkenntnis, Vollmacht … Sie helfen, Menschen aus dem Netz zu befreien.
Wir wollen uns nicht damit begnügen, daß ein Mensch anfängt mit Jesus zu leben. Alle alten Gebundenheiten können zerrissen werden. Wir möchten freie, fröhliche, feste Christen!

Danke, Jesus, Du bist gekommen, um uns zu erlösen! Du willst uns aus dem Netz des Teufels befreien und uns mit echtem Leben füllen. Freude, Friede und Stärke sollen uns erfüllen! Bitte hilf uns, daß wir erkennen, wo die Netze aufgestellt sind und wo wir gefangen sind. Du allein bist der HErr!

Bibellese heute: 2. Petrus 2, 1 – 10