Pilgerreise — 26.09.2016

Ich freute mich, als man mir sagte:
„Zum Haus des HErrn wollen wir pilgern.“
Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem:
Jerusalem, du starke Stadt,
dicht gebaut und fest gefügt.
Dorthin ziehen die Stämme hinauf,
die Stämme des HErrn,
wie es Israel geboten ist,
den Namen des HErrn zu preisen.
Psalm 122, 1 – 4

Dieser Psalm ist ein Wallfahrtspsalm und man spürt die Vorfreude heraus, Gott gemeinsam zu preisen. Wenn man länger ohne Gemeinschaft mit anderen Gläubigen war und lange nicht gemeinsam den HErrn gelobt hat, dann ist die Sehnsucht groß! Diese Gemeinschaft der Lobenden ist einfach groß, herrlich und wunderbar! Sie setzt Gott in Bewegung, so daß ER sich herrlich an Seinem Volk beweist. Gemeinschaft, miteinander und mit Gott, da ist Erfüllung, Freude und großer Jubel! Da ist Gottes Rechte aktiv und wirkt wunderbare Taten! Eine (ausgedachte) Geschichte: Wir waren unterwegs zu einem großen christlichen Fest. Der Bus war voll, aber er war geräumig, so daß jeder genug Platz hatte. Voller Vorfreude sangen wir beim Start Loblieder. Wir waren aufgeregt und voller Erwartungen; – herrlich, so unter Geschwistern! Doch schon nach einer halben Stunde ging hinten im Bus ein Knistern los: Die Leute packten ihre Butterbrote und Kekse aus und begannen zu essen. Das ging wie eine langsame Welle durch den Bus, der Lobpreis wurde dünn und dünner, und das Knabbern laut und lauter. Danach machten sie es sich in ihren Kissen bequem. Doch viele begannen zu meckern, weil sie keinen heißen Kaffee bekamen. Sie hatten Lust auf ihre Genußmittel. Nach der Pause fuhr der Bus weiter, aber die gute Stimmung war endgültig dahin. Einige hatten sich abgesetzt und fuhren nicht mehr weiter. Andere meckerten, weil es so lange dauerte … Die Fahrt, die so schön begonnen hatte, wurde nun von der schlechten Laune bestimmt …
So ähnlich ist es in unseren Gemeinden. Wir wollen eigentlich den HErrn loben, Gemeinschaft haben und Ihn erleben. Doch die Bequemlichkeit und die „Genußmittel“ siegen. Es werden viel Kompromisse gemacht, damit diese Leute dabei bleiben; – man will sie ja nicht überfordern. Doch die Erfüllung unserer Pilgerreise, die Begegnung mit dem lebendigen HErrn, kommt so nicht zustande.
So wollen wir uns Gemeinschaft mit Geschwistern suchen, die dieses Ziel ernsthaft suchen und gemeinsam mit ihnen auf die Pilgerreise gehen. ER ist unser Ziel, und um Ihn herum sind Jubel, Freude, Lobpreis, Tanz und Jauchzen! ER will große Taten an Seinem Volk vollbringen, wenn es gemeinsam anbetet.

Ja, Jesus, wir suchen Dich! In Deiner Nähe ist Jubel, Freude, Tanz und Jauchzen! Denn Du erfüllst unser Herz mit dieser großen Freude. HErr, die Pilgerreise ist lang und manchmal beschwerlich. Doch Du hilfst immer. Paß auf, damit wir uns nicht von der Bequemlichkeit, dem Meckern und der Gier nach Genüssen und Luxus vom Weg abbringen lassen! Sende uns Deinen Geist der Dankbarkeit, des Lobens, der Hoffnung und des festen Glaubens!

Bibellese heute: Johannes 7, 1 – 13

Der Strom des Lebens – 25.09.2016

Dann führte Er mich zum Eingang des Tempels zurück, und ich sah, wie unter der Tempelschwelle Wasser hervorströmte …
Hesekiel 47, 1

Hesekiel hatte viele Visionen, eine davon war diese Tempelquelle. Das Wasser floß aus dem Tempel und wurde zu einem großen Fluß. Wohin es kam, machte es alles gesund, dort gab es reichlich Fische und an den Ufern standen Obstbäume, die immer Frucht brachten. Dieser Fluß bringt Leben. Zuerst konnte Hesekiel bis zu den Knöcheln im Wasser waten, tiefer war es nicht. Ein Stück weiter reichte ihm das Wasser bis zum Knie und noch ein Stück weiter bis zur Hüfte. Und als er noch weitergehen wollte, war der Fluß so tief, daß er schwimmen mußte.
In Palanga am Strand war es ähnlich. Viele Leute standen mit den Füßen im Wasser; manche probierten die Temperatur nur mit den Zehen. Etliche gingen etwas weiter ins Wasser, bis zu den Knien oder den Hüften. Nur wenige schwammen munter im Wasser, tauchten und fühlten sich wohl.
Geistlich ist es ähnlich: Viele probieren den Glauben, sie stecken vorsichtig einen Zeh ins Wasser. Etliche stehen bis zu den Knöcheln, Knien oder Hüften im Wasser der Gnade. Und nur wenige wagen es, frei zu schwimmen, sie tauchen tief ein in den Strom der Gnade.
Wir wollen uns nicht mit wenig zufrieden geben! Wir wollen alles! Wir wollen eintauchen in den Strom der Gnade, in das Wasser des Lebens! Wir wollen die Gnade wie ein Schwamm das Wasser aufnehmen und uns davon durchdringen lassen!
Der Strom der Gnade, das Wasser des Lebens ist da. Gott hält es für uns bereit. Ob wir daraus ein wenig schöpfen oder darin baden, das ist unsere Entscheidung.
Das Hinderniss für uns ist oft unser kleiner Glaube. Wir trauen Gott nicht viel zu. ER mag für das große Weltall zuständig sein, aber wir vertrauen Ihm nicht für die kleinen Dinge des Alltags.
Der Strom der Gnade bringt Leben und Heilung. Ja, ich will dieses Lebenswasser tief in meinem Herzen haben! Es soll mich erfrischen, heilen, Kraft geben und es soll Früchte bringen! Es soll wie eine Quelle aus meinem Herzen entspringen und ringsum alles benetzen! Ja, ich will eine Quelle Seines Gnadenstroms sein, aus der andere Gottes Gnade trinken können.

Danke, Vater im Himmel, daß Du mir das Wasser des Lebens schenkst! Ja, ich will baden in Deiner Gnade, damit mein Herz Heilung erfährt. Ja, erfrische meinen Körper und meine Seele mit dem Lebenswasser! Hier bin ich, durchflute mich!

Bibellese heute: Johannes 6, 60 – 71

Das Haus des Gebets – 24.09.2016

Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein. Ihr aber macht daraus eine Räuberhöhle.
Matthäus 21, 13

Nach einem triumphalen Einzug in Jerusalem ging Jesus in den Tempel. Dort wurde ER zornig und stieß die Tische der geldgierigen Händler um und sagte, daß der Tempel ein Haus des Gebetes sein soll und keine Räuberhöhle. ER heilte alle, die zu Ihm kamen und die Menge sang Ihm: Hosanna dem Sohn Davids! Allen voran die Kinder, die ganz begeistert von Ihm waren. Nur die Schriftgelehrten waren neidisch und böse.

Das Haus Gottes, der Tempel aus Steinen, ist abgerissen. Das ist nicht so schade, denn so ein Haus kann Gott nicht fassen. ER ist nun in unserem Herzen, dies ist Sein Tempel. Und ER ist in der Gemeinde, der Versammlung der Heiligen, dies ist auch Sein Tempel. Aber wehe, wir machen aus Seinem Tempel eine Räuberhöhle!
Bei Räubers herrschen Zank und Streit. Neid und Zorn sind dort zuhaus. Die Höhle ist dunkel, damit man den Schmutz nicht sieht und man sich verstecken kann. Es wird gelogen, betrogen und gestohlen. Es gibt keine echte Freundschaft nur kalte Berechnung. Jeder denkt nur an sich und wie er am besten überlebt. Nein, Wärme, Freundschaft, Liebe und Barmherzigkeit findet man dort nicht.
So wie Jesus den Tempel sauber gemacht hat, so will ER unser Herz und unsere Gemeinde reinigen. ER schmeißt alles hinaus, was nicht Gott entspricht. Und dann füllt ER es mit Seinem Geist! Dann ist Licht und Wärme da, Freundlichkeit, Gnade, Barmherzigkeit, Freude, Friede und Liebe. Dann, wenn das Herz voll ist, geht der Mund über und es gibt Freude ohne Ende, es wird getanzt, gesungen und gelacht. Alles preist Gott, den HErrn, der alles so wunderbar gemacht hat! Dort, im Tempel Gottes, ist man zu Hause, dort fühlt man sich rundherum wohl und willkommen. Dort werden unsere Wunden geheilt und unsere Bedürfnisse gestillt. Dort begegnen wir unserem HErrn, der voller Liebe auf uns wartet.

Danke, Jesus, Du wohnst nicht in einem Tempel aus Steinen, sondern in meinem Herzen! Bitte, wirf alles hinaus, was Dir keine Ehre macht und fülle mein Herz mit Deinem Geist der Freude! Danke, daß ich Gemeinschaft haben kann mit Dir, und daß Du mir himmlische Freude und Frieden ins Herz legst!

Bibellese heute: Johannes 6, 36 – 59

Gesundheit – 23.09.2016

Der HErr wacht über den Atem des Menschen,
ER durchforscht alle Kammern des Leibes.
Sprichwörter 20, 27

Als ich das las, erweckte es in mir den Wunsch, daß es wahr ist. Der Wunsch wurde immer stärker, doch ich dachte an meinen manchmal ungesunden Lebensstil und fragte so vor mich hin: Ob das auch für mich gilt? Eigentlich hatte ich nicht mit einer Antwort gerechnet, doch sie kam: Was denkst du, für wen Ich das schreibe?
Uff, da hatte ich wieder etwas zum Nachdenken. Meint Gott, ER hat es für mich geschrieben? Kann ich das so glauben und persönlich in Anspruch nehmen? Doch der Heilige Geist füllte mich sofort mit großer Zuversicht, so daß ich das Wort persönlich nehmen kann. Toll!!! ER wacht sogar über meinen Atem und durchforscht alle Kammern meines Leibes, ob alles in Ordnung ist! Wo ist ein Gott, größer wie unser? Wo gibt es das, daß sich ein Gott so sehr um alle unsere Belange kümmert??
Es gibt Christen, die meinen, Heilungen, Wunder, Prophetien, Zungenrede … alle das gab es zur Zeit der Apostel, aber nun nicht mehr. Nun haben wir die Bibel, wo alles geschrieben steht. Wir haben die Ärzte mit ihrer Chemie für Krankheiten. Die Psychologen für seelische Sachen, die Krankenkasse, die alles bezahlt …. Es scheint, Gott hat uns uns selber überlassen. ER hat uns gerettet, also das ewige Leben gegeben, und nun sollen wir sehen, wie wir mit diesem Leben fertig werden. – So ein Unfug! Das ist ja so, als ob ein Baby geboren wird und die Eltern gehen weg, lassen es einfach liegen und kümmern sich nicht um Milch, Wärme und gar nichts. Wie gut, daß Gott sich immer noch um alles kümmert!!
Als ich das verstand, daß Gott diesen Vers für mich geschrieben hat (und vielleicht ja auch für Dich?), fielen mir gleich noch einige Dinge ein, die der HErr für mich erledigen muß. Ob die Verheißungen, die der HErr dafür gegeben hat, auch für mich persönlich gelten? Ja, muß ja, sonst ist es nicht logisch …, dachte ich.
Und so bete ich weiter, daß der HErr jeden Tag alle Kammern meines Leibes durchforscht und alles in Ordnung hält oder in Ordnung bringt, was ich durcheinander gebracht habe.
Ich denke an die Verheißung Gottes: Ich bin der HErr, dein Arzt. (2. Mose, Deuteronomium 15, 26). Dort verspricht Gott dem Volk Israel viel, viel Segen, wenn es auf die Stimme Gottes hört.
Wie gut, daß Jesus meine Schuld vergibt und ich so diesen Segen in Anspruch nehmen kann!

Danke, Vater im Himmel, Du sorgst gut für mich! Danke, auch meine Gesundheit liegt in Deiner starken, liebevollen Hand. Ich vertraue Dir, daß Du alles richtig machst. Und wenn ich einmal krank werden sollte, so will ich Dir weiterhin vertrauen. Denn Du bist der HErr, mein Arzt.

Bibellese heute: Johannes 6, 22 – 35

Sein Ja zu mir – 22.09.2016

Was ist der Mensch, daß Du an ihn denkst,des Menschen Kind, daß Du Dich seiner annimmst?
Psalm 8, 5

Jeder Mensch ist darauf angewiesen, daß seine Eltern ein uneingeschränktes, grenzenloses Ja zu ihm haben. Dann wird er ein sicherer, festgegründeter Erwachsener, den nichts so schnell umhaut. Wenn ein Kind Zweifel an der Liebe der Eltern hat, fängt es an, die Schuld bei sich zu suchen. Vielleicht ist es zu laut, zu groß, zu klein oder sonst etwas. Es wird verunsichert, macht vielleicht Blödsinn, um Zuwendung zu erzwingen, und es findet kein Ja zu sich selber, kein Selbstvertrauen und kein Selbstwertgefühl. Darum ist es so wichtig, daß wir unseren Kindern zeigen, sie sind von uns geliebt, ohne Grenzen, und sie sind uns das wertvollste hier auf Erden. Wertvoller als Geld, Gold, Karriere und Hobby. Gott hat uns Menschen gemacht. ER hatte uns schon bei der Schöpfung vor Augen und wußte, es wird uns einmal geben. Darauf hat ER sich gefreut! ER hat sich viel Mühe und Arbeit gemacht, als Er uns im Mutterleib gebildet hat. ER hat uns wachsen sehen, und es hat Ihm Freude gemacht. ER sah unsere ersten Schritte und hörte unsere ersten Schreie. Das erfüllte Gottes Herz voller Freude! ER ist wirklich wie ein guter Vater für uns, unser Schöpfer, der sich über uns freut. Sein Ja ist ohne Bedingungen, ohne Grenzen und für immer.
Manchmal gibt es Probleme, weil Eltern ihren Kindern nicht vermitteln, daß sie geliebt sind. Vielleicht haben die Kinder das Gefühl, es sind nur leere Worte, denn die Eltern haben immer anderes zu tun, was ihnen wichtiger ist. So entstehen „Problemkinder“. Gott sieht es und es macht Ihm Schmerzen. ER möchte diese Defizite heilen mit Seiner Vaterliebe. ER kann es, denn ER liebt uns wirklich über alle Maßen. Das Problem sind wir, weil wir schlechte Erfahrungen gesammelt haben und Ihm nicht glauben. Doch wenn wir uns entscheiden, Ihn als unseren Vater anzunehmen und Ihn so behandeln, wie man den besten Vater behandelt, wenn wir Ihm alles zutrauen, wie man seinem Vater alles zutraut, so fängt ER an in uns zu wirken. ER macht alles wieder heil. Alle bösen Erinnerungen heilt ER. Alle bösen Worte tilgt Er. ER hat einen Wundbalsam für das kranke, schmerzende, wunde Herz.
Weil es uns so schwer fällt, Gott als Vater, als treuen, starken, guten, liebevollen, geduldigen und barmherzigen Vater zu sehen, brauchen wir viel Geduld mit uns. Immer wieder müssen wir es neu in Angriff nehmen und uns wieder zu Ihm wenden. Aber es wird gelingen, weil Gott es so möchte!

Danke, Vater im Himmel, Du bist wirklich mein Vater! Du hast mich geschaffen, weil Du mich wolltest. Du hast ein bedingungsloses, ehrliches Ja zu mir. Nichts kann dieses Ja erschüttern, Deine Liebe ist unerschütterlich!

Bibellese heute: Johannes 6, 1 – 21

Der Dankbarkeits-Test – 21.09.2016

Freut euch zu jeder Zeit! Betet ohne Unterlaß! Dankt für alles; denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört.
1. Thessalonicher 5, 16ff.

Da steht es geschrieben, was Gott von uns will: Für alles danken. Nun wollen wir einen Test machen, ob wir schon zu den dankbaren Menschen Gottes gehören. Wir brauchen dazu eine Stoppuhr; – in vielen Handys gibt es so etwas -, und einen Stift und ein Blatt Papier. Wir nehmen uns 60 Sekunden Zeit, und für alles, für das wir dankbar sind, machen wir einen Strich, das ist 1 Punkt. Kommen wir auf 120 Punkte oder mehr, so haben wir das Ziel erreicht. Wir sind echt dankbare Menschen!
60 – 120 Punkte: Wir haben es fast geschafft! Nur noch ein wenig Übung und wir gehören zu den dankbaren Menschen Gottes.
15 – 60 Punkte: Nun, nicht ganz schlecht, aber verbesserungsbedürftig.
5 – 15 Punkte: Da bedarf es einer Erneuerung des Denkens.
1 – 5 Punkte: So gerade noch geschafft, um nicht als wüster Heide zu gelten.
0 Punkte: Versager.

Wir merken schnell, daß wir vom Ideal Gottes noch entfernt sind. Um so wichtiger ist es, zu trainieren! Gottes Neue Menschen sind dankbar für alles, sie freuen sich zu jeder Zeit und beten ohne Unterlaß. Mit der Dankbarkeit kann es beginnen, denn dankbare Menschen sind fröhliche, freie Menschen, die sich nicht zu schade sind, etwas unter ihrer Würde zu tun (Demut nennt man das). Jesus hat es uns vorgemacht. Wir brauchen dazu die Hilfe des Heiligen Geistes, der in unseren Herzen arbeitet. ER gibt uns offene Augen für Dankbares. ER macht uns überhaupt erst bereit, Gott dankbar zu sein. Dankbare Menschen haben einen ganz anderen Gesichtspunkt wie Pessimisten und Oberkritiker. Sie sehen alles von Gottes Perspektive aus und sehen nicht ständig den Staub zu ihren Füßen.
Willst Du heraus aus Jammern, Klagen, Bitterkeit, Selbstmitleid, Neid, Gier und Sich-Verstellen, dann absolviere Gottes Dankbarkeits-Programm. Es schenkt echt neues, überfließendes Leben, das vor Freude überquillt, tiefen Frieden und Gewißheit schenkt … es ist echt gut, den HErrn zu loben!

Danke, Jesus, Du bist mein Grund zum Danken! Wenn ich Dich ansehe, fließt mein Herz über vor Dankbarkeit. Gut, ich schaffe noch keine 60 Punkte, aber in Deiner Schule bin ich gut aufgehoben. Du wirst es mir beibringen!

P.S.: Selbst die „Versager“ nimmt Jesus in die Schule. Es wird zwar schwierig, aber wenn man fest dabei bleibt, wird Jesus helfen und man entwickelt sich langsam aber sicher zu einem Neuen Menschen.

Jammern und Klagen – 20.09.2016

Halleluja! Gut ist es, unserm Gott zu singen; schön ist es, Ihn zu preisen. … ER heilt die gebrochenen Herzen und verbindet ihre schmerzenden Wunden.
Psalm 147, 1.3

Gestern mußte ich das Geschirr abwaschen und brummelte dabei vor mir her. Denn Abwaschen macht mir überhaupt keine Freude. Obwohl ich wußte, das ist auch mein Geschirr, meckerte ich über die andern …. und es dauerte nicht lange, da meckerte ich über alle und alles. Ja, so geht´s, wenn man erst mal anfängt zu meckern, jammern und klagen! Ich konnte gar nicht wieder aufhören. Da hörte ich Jesu leise Stimme. ER erinnerte mich an einen Vers: „ER wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Trauer, Klage, Mühsal wird nicht mehr sein. Denn was früher war, ist vergangen.“ (frei nach Offenbarung 21, 4) Ich merkte, daß dieses Meckern etwas mit meinen Erinnerungen und schlechten Erfahrungen zu tun hat. Da wurde ich sehr froh, denn Jesus will das alles heilen! Bei Ihm bin ich an der richtigen Adresse!!
Nun brauche ich nicht meckern und auf andere schimpfen, wenn ich mit Jesus zusammen bin. ER weiß ja schon alles. Aber ich kann still werden in Seiner Gegenwart. Ich kann mein Gesicht zu Ihm wenden und Ihn ansehen. Ich kann Ihm danken, Ihn loben und preisen. Genau so fängt ja unser Psalm an, mit einem Halleluja; – und dann erst kommt das Versprechen, daß Gott das gebrochene Herz heilen und die schmerzenden Wunden verbinden will. Also mache ich es genau so! Erst mal danken. Und dann gibt es eigentlich keinen Grund mehr zum klagen.
Der Heilige Geist wird im Johannesevangelium „Erinnerer“ genannt. ER kann uns an Bibelworte und anderes erinnern. Aber ER kann auch machen, daß wir vergessen. Und das ist manchmal sehr, sehr gut!!! Oder will ich immer an alles Schlechte denken?
ER kann es auch machen, daß die Erinnerung an schlimme Dinge nicht mehr weh tut. Man weiß alles noch sehr genau, aber es ist, als sei man nicht mehr betroffen. Wie herrlich ist die Arbeit des Geistes an mir!! An manches erinnert Er mich, einiges läßt Er mich einfach vergessen und einiges tut nicht mehr weh.
ER ist es, der das gebrochene Herz heilt und seine schmerzenden Wunden verbindet, Halleluja!

Danke, Jesus, daß ich Dich, meinen Heiland, gefunden habe! Wie hätte ich sonst alles überstehen sollen? Du bist da, Du heilst das wunde, verletzte Herz! Ja, mit Dir kann ich fröhlich sein!

Bibellese: Johannes-Evangelium 5, 31 – 47