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Gebetssprache – 05.05.2015

Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.
Apostelgeschichte 2, 4

Wenn Menschen gläubig werden, verändert sich ihre Sprache. Sie hören auf zu fluchen und zu lügen. Sie fangen an zu danken und positiv zu sprechen. Sie jammern nicht mehr und nörgeln nicht mehr herum. Sie loben Gott und reden von Seinen Taten. Denn wovon das Herz voll ist, davon geht der Mund über. Diese neue Sprache als Auslegung des Verses ist sicher gut und richtig. Aber es greift zu kurz. Denn wenn wir weiterlesen, merken wir schnell, daß die Jünger Jesu fließend in ungelernten Sprachen predigen konnten. Es waren zu der Zeit viele Juden aus der ganzen Welt in Jerusalem und sie konnten die Jünger in ihrer Heimatsprache sprechen hören. Der Heilige Geist machte es möglich, daß sie die Sprachen nicht erst mühsam lernen mußten.
In der ganzen Kirchengeschichte gibt es Zeugnisse, daß Menschen in anderen Sprachen beten konnten. Und auch heute ist dieses Beten in einer ungelernten Sprache weltweit stark verbreitet. Es ist kein „Dadada-Tschiep-Tach-toi“, also keine ausgedachte Babysprache. Man hat es untersucht und Satzaufbau, Strukturen, Grammatik und Satzzeichen festgestellt. Einige Missionare waren bei entlegenen Stämmen und hörten die Menschen in bestem Englisch beten. Es handelt sich wirklich um Sprachen.
Paulus macht uns Mut, in der Gebetssprache zu beten. Er sagt: Wer in Zungen betet, baut sich selber auf (1. Korinther 14, 1-5).
Es ist nicht das Zeichen, an dem allein man sehen kann, ob ein Mensch gerettet ist; – andere, die nicht in Sprachen beten, sind auch errettet. Es ist auch nicht ein Zeichen besonderer Reife des Christen. Es ist ein Geschenk Gottes, das wir nicht verdienen können. Aber wir sollen nach den Gaben des Geistes eifrig streben.
Einige haben diese Gabe empfangen, aber sie nutzen sie nicht, sie ist eingeschlafen. Warum hat Gott ihnen wohl dieses Geschenk gemacht?
Wir brauchen diese Gabe, wenn wir beten. Denn uns geht der Stoff schnell aus. Wie soll ich sinnvoll für jemand beten? Nur der Heilige Geist weiß ganz genau, was dem andern nötig ist. ER ergründet alles. Wenn ich danke, ist es ähnlich, mir fällt nach einiger Zeit nichts mehr ein. Doch der Heilige Geist kann stundenlang den HErrn preisen. Ich erlaube Ihm, in mir zu wirken und durch mich zu beten. Und ich merke, wie ER sich in mir bewegt. ER bringt mich zum Lachen und zum Danken. ER sorgt sich um meine Gesundheit und bringt vieles in Ordnung. ER gibt mir neue, frische Gedanken. ER hilft, meine Mitmenschen anders, positiv zu sehen. Wenn mein Glaube am Boden liegt, hilft ER mir zu glauben. Wenn ich traurig und niedergeschlagen, einsam und verlassen bin, gibt ER neuen Mut. Ja, es stimmt: Wer in Sprachen betet, baut sich selber auf.

Danke, Jesus, für dieses Geschenk! Vergib, wenn ich Deine Gabe nicht öfters nutze. Ich will so leben, wie Du es willst. Wenn Du dieses Sprechen willst, fülle mich bitte mit Deinem Geist und hilf mir dabei! Ich bin bereit, Deine Gaben zu empfangen. Danke, daß Du es gut mit mir meinst und keine faulen Eier schenkst, sondern gutes, erfrischendes Lebenswasser!

Bibellese heute: Psalm 84, 1 – 13

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Fürchte dich nicht! – 04.05.2015

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; – du bist mein.
Jesaja 43, 1

Dieser Vers ist mir sehr, sehr wichtig. Ständig singe ich ihn vor mir her, laut oder in Gedanken. Denn es ist mir wichtig, daß ich ständig weiß: Gott ist da, steht mir zur Seite und hilft mir durch.
Nun beginnt die neue Woche und der Streß und der Druck sind wieder da. Schön, daß wir den Sonntag haben, wo wir ohne Zeitdruck die Seele baumeln lassen können! Und in der Woche ist ein wenig Streß gut, dann bleiben wir in Bewegung. Aber manchmal ist es doch etwas zu viel und zu vieles muß unbedingt erledigt werden. Die Zeit drängt, die Termine warten. Da ist es gut, sich ständig an den himmlischen Vater zu erinnern, der bei uns ist.
Die Werbung und die Politik wissen: Was man ständig wiederholt, wird zur Wahrheit und die Menschen glauben es; – egal, wie groß der Quatsch und die Lüge ist. Wir können das positiv nutzen und uns ständig die Wahrheit Jesu wiederholen: Fürchte dich nicht, denn Gott hat mich erlöst. ER hat mich bei meinem Namen gerufen; – ich bin sein. Das können wir schon vor dem Frühstück anfangen und dann auf dem Weg zur Arbeit, falls wir im Stau stecken, und während der Arbeit; bis abends können wir uns die Wahrheit vorsagen. Gott wird Sein Kind wirklich nicht im Stich lassen, wenn es sich an Ihn klammert. ER wird es liebevoll, zärtlich, freundlich und schützend-stark umgeben.
Es gibt ein Lied von diesem Vers, und heute morgen seit dem Aufstehen singe ich es leise vor mir her. Ja, da bin ich sicher, geborgen, fröhlich, denn ich will diese Wahrheit Gottes glauben, mich darauf verlassen und mich vom Streß, Druck und Sorgen nicht unterkriegen lassen. ER ist da!!

Danke, himmlischer Vater, ich bin Dein Kind! Du bist da, deshalb fürchte ich mich nicht. Du hast mich erlöst, darum beuge ich mich nicht vor den Sorgen und dem Streß. Du kennst meinen Namen, ich bin kein Nichts in einer großen Masse; Du siehst mich, kennst mich und birgst mich in Deiner Hand. Ja, ich gehöre Dir; Du achtest auf Dein Eigentum und Deine Kinder. Danke, Vater, bei Dir bin ich sicher und geborgen, egal was heute kommen mag.

Bibellese heute: Psalm 83, 1 – 19

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Von Gott geliebt – 03.05.2015

Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden.
Lukas 3, 22

Als Jesus getauft wurde, öffnete sich der Himmel und der Heilige Geist kam wie eine Taube auf Jesus und eine Stimme aus dem Himmel sprach diese Worte. Welch einen starken Eindruck dieses Wort Gottes wohl auf Jesus gemacht hat!
Stell dir vor, du sitzt da und betest oder liest in deiner Bibel, und plötzlich kommt vom Himmel diese Stimme und sagt: Du bist mein geliebtes Kind, ich habe Gefallen an dir gefunden. Dann könnte man platzen vor Freude.
Es gibt viele Menschen, die fühlen sich ungeliebt oder überflüssig, sie kämpfen um ihren Platz im Leben oder sind einsam und verlassen. Wie viele Kinder wissen nicht, daß sie erwünscht sind. Wie viele Alte fühlen sich abgeschoben. Wie viele Ehemänner fühlen sich nicht geliebt, und wie viele Ehefrauen fühlen sich ausgenutzt. Der Wunsch, eigentlich diese starke Sehnsucht nach Liebe und einem Ja ist in uns sehr, sehr stark. Werden wir geliebt, können wir die Sterne vom Himmel holen, sind wir nicht geliebt, erlischt das Leben in uns. Und da sagt Gott: Ich liebe Dich! Du bist mein geliebtes Kind!! Ich habe Dich gewollt und finde Dich gut! – Diese Liebe Gottes kann unser ganzes Leben ändern und uns mit Energie füllen. Einigen ist es egal, ob Gott sie liebt. Andere haben es schon tausendmal gehört. Aber wer es glauben und erfassen kann, der bekommt Flügel wie ein Adler und kann sich in neue Höhen aufschwingen. Ja, die Liebe Gottes, Sein Zuspruch, Sein Ja ist die Grundlage des Lebens. Sie ist die Quelle für alle anderen Segnungen Gottes.
Kann ich es nicht erfassen und nicht glauben? Läßt es mich wirklich kalt und gleichgültig? Dann will ich mich an Ihn wenden und still vor Ihm werden. Ich will Ihn suchen und Seine Gegenwart in meinem Leben haben. Ich will die Zeichen Seiner Liebe wieder suchen und sehen. Und ich will anfangen, Ihm zu danken, von ganzem Herzen, und mit aller meiner Kraft. Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist (Römer 5, 5).
ER ist da. ER hat mich lieb. ER gibt alles für mich. In Seiner Gegenwart beruhigt sich mein Herz. ER gibt mir Frieden, Freude, Vergebung, ein Ja, und so vieles mehr, was ich mir erträumt habe.

Danke, Vater, Du hast mich erschaffen und gewollt! Du sagst Ja zu mir, weil Du mich echt lieb hast. Das sind keine leeren Worte, sondern Kraft! Du beschwingst meine Seele, füllst mich mit Freude, denn bei Dir fühle ich mich wohl und erwünscht. Ja, Deine Liebe verändert mein Leben!

Bibellese heute: Psalm 82, 1 – 8

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Mein Blick auf Ihn – 02.05.2015

Ich suchte den HErrn, und ER hat mich erhört,
ER hat mich all meinen Ängsten entrissen.
Blickt auf zu Ihm, so wird euer Gesicht leuchten,
und ihr braucht nicht zu erröten.
Psalm 34, 5f.

Einige Menschen sitzen vor dem Kamin und wärmen sich. Das Feuer brennt hell und erleuchtet ihre Gesichter. Nur einer sitzt verkehrt herum und wärmt sich den Rücken; sein Gesicht ist im Dunkeln, man kann es nicht sehen.
So ist es mit unserem Blick: Wohin ich sehe, das spiegelt sich auf meinem Gesicht.
Sehe ich auf Jesus, und nur auf Ihn, so leuchtet mein Gesicht, weil es Ihn widerspiegelt. Sehe ich auf die Sorgen oder die Fehler anderer Leute und alles Unrecht, verdüstert sich mein Gesicht. Es bekommt Sorgenfalten statt Lachfalten. Sehe ich auf die Sünde und liebäugle mit ihr, wird mein Gesicht finster und nachher muß ich vor Scham rot werden.
Jesus möchte, daß wir Ihn ansehen. Daß wir über Ihn nachdenken, über Sein Wesen, Sein Handeln, Seine Gedanken und Gefühle. Wir können die Worte Jesu im Herzen bewegen und uns davon prägen lassen. Wir können Ihn anbeten und mit Ihm reden. Den ganzen Tag können wir uns durch Ihn prägen lassen, auch während der Arbeit und in Gesellschaft mit anderen. Der Blickkontakt zu Ihm soll nicht verloren gehen.
Ich suchte den HErrn, und ER ließ sich von mir finden, ER hat mich erhört und all meinen Ängsten entrissen. So viele Sorgen und Existenzängste bedrücken und belasten uns! Doch wenn ich meine Sorgen auf Jesus werfen kann, weil ich Ihn kenne und weiß, daß ER für mich sorgt, dann bin ich die Ängste los. ER sorgt wunderbar für mich.
Erinnere ich mich an meine Sünde und denke darüber nach, so muß ich erröten vor Scham. Doch sehe ich auf Jesus, der mir vergeben hat und Ja zu mir sagt, bin ich unter Seinem Schutz und ich kann mich freuen. Das ist Erlösung! Selbst wenn andere mich daran erinnern und mir Vorwürfe machen, kann ich fröhlich und gelassen unter Seinem Schutz bleiben: Ja, ich habe …., aber ER hat mir vergeben, ER steht zu mir, nimmt mich in Seinen Schutz. Wer will mich jetzt noch anklagen? Wer will mich richten?
Wie gut, freimachend, erleichternd ist dieser ständige Blick auf Jesus! ER macht mein Herz fröhlich. Sein Friede und Seine Freude sollen auf meinem Gesicht zu finden sein.

Danke, Jesus, für Dein Ja zu mir! Du nimmst mich unter Deinen Schutz! Ja, bei Dir bin ich wirklich vor Allem geborgen und sicher. Sehe ich auf Dich, vergeht Sorge und Angst. Freude und Friede macht sich breit. Du bist mein wunderbarer Gott!

Bibellese heute: Psalm 81, 1 – 17

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Ein reines Herz – 01.05.2015

Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.
Matthäus 5, 8

Obwohl meine ganze Familie nicht gläubig war, betete doch meine Mutter jeden Abend das Kindergebet: „Ich bin klein, mein Herz ist rein, soll niemand drin wohnen als Jesus allein.“ Ich stellte mir mein Herz so vor, wie ich ein Café kannte: Es war halbrund gebaut und hatte überall Fenster. Da konnte man überall hinaussehen oder hineinsehen, alles war hell. Die Mutter erklärte mir, als Baby haben wir ein reines, weißes Herz. Doch jede kleine Lüge macht einen kleinen schwarzen Fleck auf unser weißes Herz. Das konnte ich gut verstehen und ich wollte gern dieses reine, weiße Herz behalten.
Als ich größer wurde, bekam mein Herz dann diese unschönen Flecken. Wut, Streit, Lüge …. alles hinterließ Spuren in meinem Herzen bis es ganz düster war. Jesus hatte aber meine Kindergebete gehört und brachte die Reinigung. ER offenbarte sich in meinem Leben und sprach mir Vergebung und Reinigung zu. Da war ich aber froh! So froh, daß ich einige Tage kaum schlafen brauchte! Doch der Kampf ging weiter: Es gab da Bitterkeit, Stolz und Eigensinn; – und das brachte wieder diese schwarzen Flecken. Es war ein ständiges Hin und Her zwischen Vergebung und Reinigung und neuen Flecken. Ich bin sehr froh, daß Jesus niemals sagte: Zwecklos mit ihm. Nein, ER selber bot immer wieder die Vergebung an, obwohl ich mich kaum noch traute, zu Ihm zu kommen. HErr, schon wieder ….! So sagte ich oft mutlos und enttäuscht von mir selber. Doch ER gab die Hoffnung mit mir niemals auf. Und ER hatte einen Weg: ER sandte mir Seinen Geist, der mir glauben half. Nun lebe ich in einer ständigen Vergebung und Reinigung. Und mein Herz ist ständig weiß und hell. Herrlich!
Ich habe immer noch nicht das Gefühl, daß ich ein guter Mensch bin. Immer noch gibt es Dinge, die „schwarze Flecken“ verursachen, Stolz, Hochmut, Habsucht, Unvergebenheit und Bitterkeit … Aber Sein Geist ist an der Arbeit.
Wie gut, daß Jesus wegen unserer Erlösung und Rettung an wirklich alles denkt! ER läßt nichts aus, so daß unsere Erlösung wirklich allumfassend wird.
Wenn ich nicht vergeben will, was man mir angetan hat, dann verdüstert sich mein Herz. Wenn der Zustand länger dauert, wird es zu Bitterkeit. Bitterkeit und Freude, das ist wie ein guter Wein mit einem Schuß Diesel darin; – ungenießbar. Es geht nicht beides: Die Freude Gottes und Bitterkeit. Darum bittet Jesus inständig: Vergebt allen, die euch verletzt haben, damit euer Herz rein ist und ich darin leben kann!
Das reine Herz ist ein kostbares Gut. Wir sollten alles dafür tun, daß unser Herz nicht beschmutzt wird. Der Friede Gottes ist zu wertvoll!

Danke, Jesus, für Deine umfassende Erlösung! Du hast einen Weg für mich, wie mein Herz rein und sauber bleibt: Ständige Vergebung und Reinigung, und dazu Dein guter Geist, der mir hilft zu glauben. Deine Freude erfüllt mein Herz und die Düsterkeit ist weg. Bewahre Du mein Herz bei Dir, daß es nur Dir treu ist!

Bibellese heute: Psalm 51, 1 – 14

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Seine Barmherzigkeit – 30.04.2015

Jesus sagt:
Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer.
Matthäus 9, 13

Gott will Deine Opfer und Deine Aufopferung für Ihn nicht. ER will viel, viel mehr. ER mag es nicht, wenn Menschen sich anstrengen, damit ER gut zu ihnen ist. ER dreht sich um, wenn Menschen zur Kirche gehen und auch zur Beichte und viel Geld spenden, damit sie sich gerecht und gut fühlen. Selbst wenn man sein ganzes Leben in den Dienst an andere stellt, und denkt: Nun bin ich aber echt gut, unentbehrlich, Gott wird mit mir zufrieden sein! – Gott sieht es nicht. ER will diese Opfer nicht. ER will das Herz.
Unsere Opfer sollen uns vor Gott angenehm machen und helfen, daß unsere Gebete in Erfüllung gehen; – aber Gott ist nicht käuflich.
ER macht einen Riesenunterschied: Da sind die Menschen, die durch Opfer Rituale, Gottesdienstbesuche und gutes Leben vor Ihm gerecht werden wollen und auf der anderen Seite sind die, die sich von Seiner Barmherzigkeit retten lassen. Sie zählen nicht mehr auf ihre eigene Opferbereitschaft, sondern nur noch auf Jesu Opfer und Barmherzigkeit. Sie wissen, so gut kann niemand sein, daß er vor Gott gerecht ist. Nur Seine Barmherzigkeit, Liebe und Vergebung machen uns vor Gott gerecht!
Und wenn wir Seine Barmherzigkeit und Vergebung empfangen haben, dürfen wir Ihm dienen: Mit dem Geist der Barmherzigkeit und Vergebung ausgerüstet, dürfen wir Dienste der Barmherzigkeit durch Wort und Tat vollbringen. Zu Seiner Ehre, nicht für unsere. Fangen wir in unserer Familie an, gehen mit diesem Geist zur Arbeit und verkehren mit unseren Freunden im Geist der Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung! Ob sich dann die Welt ein wenig ändert und etwas von der Kälte verschwindet? Suchen wir Dienste der Barmherzigkeit; – im Gebet, in Gesprächen und in Werken um Ihn zu verherrlichen. Lassen wir uns anstecken von Seiner Liebe zu den Verlorenen! Denn wir selber waren auch einmal verloren …

Danke, Jesus, Du bist barmherzig zu mir! Du hältst keine Waage hoch und wiegst die guten und die schlechten Taten, nein Du vergibst und vergißt und füllst mich dann mit Deiner Barmherzigkeit! Wie sehr Du mich liebhast, wie teuer und wertvoll ich für Dich bin – ich kann es niemals ganz begreifen. Hilf mir, Deine Barmherzigkeit und Vergebung zu verbreiten. Ich will Dir mein ganzes Herz geben!

Bibellese heute: Psalm 80, 1 – 20

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Jesus ist gekommen – 29.04.2015

Jesus sagt:
Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. … Denn ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.
Matthäus 9, 12f

Es gibt Kranke, die gehen zum Arzt und sagen ihm die Diagnose und auch schon, welche Medizin sie brauchen. Einige Christen gehen so zu Jesus: Sie wissen genau, was Jesus tun sollte.
Da kann Jesus natürlich nur lächeln. Für kleine Kinder mag es so gehen, aber nicht für reife Christen. Wir kommen zu Jesus, damit ER uns gibt, was wir wirklich brauchen. Unsere Vorstellungen sind nicht immer so ganz richtig. Wir fordern manchmal das Falsche und schätzen die Situation oftmals falsch ein. Aber ER nicht. ER gibt und handelt, wie es richtig ist. Auch wenn dann Seine Kinder manchmal etwas trotzig oder beleidigt sind.
Die Frommen damals konnte es nicht haben, daß Jesus mit den Zöllnern und Sünder zusammen aß und trank. Sie nannten Ihn Fresser und Weinsäufer. Ja, Jesus war damals anders wie man es sich für einen Messias vorgestellt hatte und ER ist heute noch anders für die Frommen. ER liebt die Sünder, die Haltlosen, die Versager, die Schwachen, die Behinderten, die Kranken, die Alkoholiker, die Diebe und Lügner … darum ist ER gekommen. ER will sie tatsächlich retten. Und wir sollen mit solchen Leuten das Himmelreich teilen. Ja, wirklich, der Himmel wird voll mit diesen Leuten sein! Oder wollen wir lieber dahin, wo die Frommen sind, die Gesetzeslehrer und Aufpasser, die neuen Pharisäer und Schriftgelehrten, die Kalten, die mit der „reinen Lehre“. Nee, in diesen kalten theologischen Diskutierklub will ich nicht; ich will dahin, wo das Leben ist.
Wie gut, daß Jesus die Kranken und Sünder ruft! Da bin ich ja richtig. Denn zum einen bin ich nicht sonderlich gesund und ein Heiliger schon gar nicht. ER weiß das und hat mir vergeben. ER füllt mich nun mit Seinem Geist, damit ich nicht wieder meinen Irrweg in der Dunkelheit gehe. ER sorgt für mich, gibt mir himmlische Freude ins Herz und Seinen tiefen Frieden. In der Gemeinschaft mit Ihm ist es wunderbar, da vergeht der Stolz, die Rechthaberei, das Richten über die Geschwister und die Unzufriedenheit. ER ist einfach DER Erlöser für uns Sünder! Wie gut, daß ER für uns gekommen ist!

Danke, Jesus, Du bist wirklich wunderbar! Wer sollte mich retten, wenn nicht Du? Ja, Du hast mich aus der Finsternis gerettet und ins Licht geholt. Du hast mir vergeben und neues Leben gegeben. Mit Dir zusammen ist es wunderbar, Deine Freude regiert und Dein Friede hüllt mich ein. Halleluja!

Bibellese heute: Psalm 79, 1 – 13