Ein starker Mann – 28.07.2017


Wohl dem Mann, der den HErrn fürchtet und ehrt
und sich herzlich freut an Seinen Geboten. …
Den Redlichen erstrahlt im Finstern ein Licht:
der Gnädige, Barmherzige und Gerechte.
Psalm 112, 1.4

Das ist die Voraussetzung für den Segen Gottes: Ihn fürchten und ehren und sich herzlich freuen an Ihm. Die Verbindung muß stimmen und sie muß herzlich sein. Von Gott aus ist sie nicht blockiert; – ER ist der Schöpfer, der Seine Kinder liebt. Wir selber blockieren die Verbindung, indem wir Gottes Liebe nicht weitergeben, sondern ungnädig und unbarmherzig sind, gegen uns und gegen andere.
Sünde nennt man das, diese Trennung von Gott oder diese Blockade der herzlichen Verbindung. Sie beruht immer auf Unglaube. ER hat mich nicht lieb; ER hat meine Sünde nicht vergeben; ER versorgt mich nicht mit allem, was nötig ist …. Wir vertrauen Ihm nicht! – so kommt diese Blockade zustande.
Sind wir ein Herz und eine Seele mit unserem Schöpfer, fürchten wir nichts mehr, nur noch die Blockade der Verbindung. Die Finsternis ist für uns nicht mehr finster, denn wir wissen, der HErr ist da. Die Not ist nicht mehr drückend, denn wir wissen, der Helfer ist da. Die Probleme wachsen uns nicht mehr über den Kopf, denn der Berater, Versorger, Arzt und Hirte steht mir zur Seite.
Wenn es nur noch dunkel, finster, voller Probleme und Anfeindungen ist, wenn wir keinen Ausweg mehr wissen, dann ist ER da: der Gnädige, Barmherzige und Gerechte. Der Mann des Glaubens hat das schon oft erlebt und so macht ihm eine schwierige Situation keine Angst mehr. Wo Gott ist, da ist auch ein Ausweg!
So wie Paulus und Barnabas, als sie im Gefängnis lagen, die Hände und Füße im Stock eingeklemmt. Nach einiger Zeit des Trübsinns und der Schmerzen fingen sie an, Gott zu loben, denn sie kannten ihren HErrn. Und tatsächlich, Gott machte den Ausweg frei: Ein kleines Erdbeben sprengte die Fesseln und die Türen. – Sollte Gott es für richtig halten, bekommst auch Du so ein kleines Erdbeben oder ein anderes Wunder, daß Dich frei setzt. Fang schon mal an, den HErrn zu loben, daß ER Dich wunderbar erretten wird!
Ja, ein Mann, fest gegründet auf Gottes Wort und in der herzlichen Gemeinschaft mit dem HErrn, steht fest. Er ist frei, großzügig die Barmherzigkeit weiterzugeben. Er kann gnädig sein. Denn Gott hält ihn.

Danke, Jesus! Du machst mich stark wie eine Eiche im Sturm. Sie wackelt und schwankt, aber sie fällt nicht, weil Du sie hältst. Danke für die Männer, die fest in Dir sind und jedem Sturm standhalten!

Besessenheit, böse Beeinflussungen und Befreiung – 27.07.2017

Jesus sagt:
Wenn Ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, dann ist das Reich Gottes schon zu euch gekommen.
Matthäus 12, 28

Verse 43 – 45: Ein unreiner Geist, den einen Menschen verlassen hat, wandert durch die Wüste und sucht einen Ort, wo er bleiben kann. Wenn er aber keinen findet, dann sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehren, das ich verlassen habe. Und wenn er es bei seiner Rückkehr leer antrifft, sauber und geschmückt, dann geht er und holt sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst. Sie ziehen dort ein  und lassen sich nieder. So wird es mit diesem Menschen am Ende schlimmer werden als vorher. Dieser bösen Generation wird es genauso gehen.

Für Jesus war es normal, es konnte gar nicht anders sein: Gott gibt es. Den Heiligen Geist gibt es. Den Bösen gibt es. Es gibt Menschen, die alles in Frage stellen, aber sie haben nur eine Meinung. Oder kann man beweisen, daß es Gott, den Geist und den Bösen nicht gibt? Unser Weltbild prägt uns, genau wie Jesus. Wer hat wohl recht?
Der Text gibt uns viele Aufschlüsse. Das Haus ist der Körper, der Verstand und die Seele eines Menschen. Der böse Geist kann mal selbst zeitweilig verschwinden oder im Namen und Auftrag Jesu herausbefördert werden. Und dann ist der Mensch froh und frei, er schmückt sein Haus voller Freude und neuer Lebenslust. Doch wenn es leer bleibt, wenn Jesus nicht auf dem Thron des Herzens sitzt, dann kommt er zurück, und bringt womöglich noch 7 schlimmere Geister mit. Der arme Mensch!
Eine alte Baptistin, in Rußland aufgewachsen, die sich an alle Traditionen hielt und fest im Glauben verwurzelt war, wurde im Gespräch plötzlich ganz rot im Gesicht. Sie schämte sich so sehr, daß sie erst nicht sagen wollte, was ihr geschah. Doch dann flüsterte sie mir zu, daß jemand ihr ständig unanständige Worte ins Ohr flüstert, so unanständig, daß ich sie hier nicht wiederhole. Darum, weil sie sich so schämt, wurde sie rot. Im kurzen Gebet erkannte ich, daß der Böse Anrechte hat, diese gläubige Frau zu quälen; einer der Vorfahren muß sexuell schwere Verfehlungen gemacht haben. Wir baten dafür um Verzeihung und vertrieben den bösen Geist im Namen Jesu. Seitdem war Ruhe, niemals wieder hat sie diese schlimmen Worte gehört.
Die Frau war sicher nicht vom Teufel besessen, so wie der Gerasener in Matthäus 8, 28ff. Aber der Böse nutzte seine Rechte, um sie zu quälen. Bei anderen beeinflußt er die Seele und erzeugt dumme Gefühle, oder beeinflußt den Körper, der krank wird. Der Heilige Geist will die Rechte des Bösen aufdecken, damit wir um Vergebung für diese Sünden bitten können und dann, weil das Böse keine Rechte mehr hat, ihn im Namen Jesu hinauswerfen können. Es braucht viel Zeit und Stille, um zu hören, wo diese Rechte liegen. Man kann da nicht einfach pauschal alles binden und befreien; in der Praxis funktioniert das nicht.
Man muß also zwischen echter Besessenheit, die es wohl nicht so häufig gibt, und Beeinflussung unterscheiden. Christen können wohl nicht besessen sein, nur von Jesus. Aber sie können sehr wohl negativ in jeder Hinsicht beeinflußt sein.
Für ein fröhliches Christenleben ist es unbedingt erforderlich, alle Rechte des Bösen auszulöschen und ständig mit dem Geist Gottes gefüllt zu sein.
Jesus ist gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören. ER ist unser Befreier, Erlöser und Guter Hirt!

Danke Jesus, Du hast mich befreit, und Du kannst jeden andern befreien! Denn Du bist der Erlöser, der Sohn Gottes, der Sein Leben für uns gegeben hat. Nur in Dir ist wirklich Freiheit. Nur ganz eng mit Dir zusammen, sind wir sicher und geborgen.

Schlimme Zeiten – 26.07.2017

Ihr habt Böses gegen mich im Sinne gehabt,
Gott aber hatte dabei Gutes im Sinn.
1. Mose, Genesis 50, 20

Josef war von seinen Brüdern als Sklave verkauft worden. Er war dann in Ägypten Haussklave eines reichen Mannes. Aber seine Frau wollte Böses, so daß Josef im Gefängnis landete. Dort saß er lange Jahre. Und das alles, obwohl er unschuldig war.
Johannes war lange in der Wüste, aß Heuschrecken und Honig, kleidete sich mit einem Kamelfell, lebte in Höhlen. Wir wissen nicht, wie lange er so hauste.
Jonas wurde ins Meer geworfen und ging unter. Ein großer Fisch, den Gott extra dafür geschaffen hatte, verschluckte ihn. Dadurch hatte sich seine Lage eigentlich nicht verbessert ….
Paulus machte nach seiner Bekehrung in Damaskus viel Unruhe und Streit. Da ging er etliche Jahre in die Wüste, in die Stille.
Jesus selber war vor Seinem Wirken 40 Tage in der Wüste und fastete.
Im Leben aller Heiligen finden wir diese furchtbaren Zeiten, Gefängnis, Wüste, Chaos, Todeskämpfe und anderes Schlimmes. Wir sagen, Gott prüft den Glauben. Aber ER kennt doch unseren Glauben! Darum ist es besser zu sagen, ER stärkt unseren Glauben. Wie ein Kraftsportler immer schwerere Gewichte stemmt, so muß ein Heiliger immer schwerere Kämpfe auf sich nehmen, bis Gott meint, er ist stark genug. ER braucht in Seinem Reich keine Weichlinge, die beim ersten Regen fliehen.
Wenn wir in der Erprobung sind, wissen wir nicht, was Gott erreichen will und wie Seine Ziele sind. Wir können nur darauf vertrauen, daß ER immer, jede Sekunde, Seine Hand über uns hält und alles abwehrt, was über unsere Kraft geht. Dieses Vertrauen macht uns stark!
Hinterher wissen wir, wozu die schweren Zeiten notwendig waren und wir sind sogar dankbar, daß ER sich in diesen Zeiten so wundervoll bewiesen hat.
ER ist da, auch wenn gerade mal kein Licht scheint, wenn keine Rose blüht, wenn uns gar nicht mehr nach Lobpreis zu Mute ist, wenn alles zu Ende zu gehen scheint ….
Und wenn wir endlich unseren Willen ganz in den Seinen geben, dann bricht der Tag an.

Danke, Jesus, Du hast mein Leben voll in Deiner Hand. Da waren schwere Zeiten und es werden noch mehr schlimme Zeiten kommen. Aber über allem sehe ich Deine liebende, starke Hand, und ich bin darin geborgen.

Segen oder Fluch – 25.07.2017

Seht, heute werde ich euch den Segen und den Fluch vorlegen.
5. Mose, Deuteronomium 11, 28

Im ganzen 5. Buch Mose, besonders ab Kapitel 28,  geht es um den Segen oder den Fluch, das Volk entscheidet sich selber. Gott legt den Segen und das Leben vor und möchte, daß sich das Volk für Ihn entscheidet und auf Seinen Wegen geht. Und ER legt den Fluch vor, den Tod und das langsame Sterben, wenn es eigene Wege geht oder auf andere Götter und Idole hört.
Das Volk Israel stimmte Gott mit den Lippen zu, aber ihr Herz folgte anderen Göttern. Darum nahm Gott den Segen und der Fluch konnte regieren. Am Ende wurde Israel unter alle Völker zerstreut und wurde zum Abschaum für die Völker.
Doch Gott gab nicht auf. ER sandte Jesus, den Heiland und Erlöser. ER nimmt alle Schuld von uns und will unser Herz regieren, so daß wir die Gebote des Lebens befolgen können.
Wenn man das Alte Testament liest, könnte man zu dem Schluß kommen, daß es sich nur um Opfer- und Reinigungsvorschriften handelt, – irgendwie uns unverständlich, so viele kleine Vorschriften … Aber Gottes Wesen in diesen Dingen und zwischen den Zeilen ist Barmherzigkeit, Liebe, Geduld und Treue. Seine Nähe und Gegenwart soll den Alltag Seines Volkes bestimmen.
Nun macht Gott keinen Unterschied mehr, ob jemand Israeli, Jude, oder Heide, Grieche, Deutscher, Russe oder Litauer ist. In Jesus hat ER alle miteinander und mit Gott durch Jesus versöhnt.
Die Frage, ob wir Leben und Segen oder Fluch und Tod wählen, ist also für jeden Menschen da. Willst Du mit Gott leben? Willst Du seinen Segen? Dann gehe auf Seinen Wegen! Willst Du Gott nicht, sondern machen, was Du selber willst oder die Medien uns vorsprechen, dann mach es, aber Gott ist nicht mehr dabei. Irgendwie entscheiden sich alle Menschen; es ist nicht immer eine bewußte Entscheidung, sondern die Menschen gehen einfach an Gott vorbei. Sie wollen ihre Freiheit, ihren Spaß und ihr Vergnügen. Sie wollen ihre dunklen Dinge nicht aufgeben. Sie wollen nicht, daß jemand über sie regiert.  Und so gibt Gott sie dahin, in die Tiefen ihrer Lüste und Triebe. Sie leben oft oberflächlich, damit niemand ihre Tiefen kennenlernt, – nicht einmal sie selber, denn es macht ihnen Angst.
Gott kann jeden Menschen retten, es ist nicht schwer für Ihn, aber für den Menschen. Bitte, schwimme nicht mit dem Strom dem Abgrund entgegen, ergreife den Rettungsring, den Jesus zuwirft und klammere Dich daran! ER ist ein Heiland, der hält, was ER verspricht: ER rettet Dich, gibt Leben, heilt wunde Herzen, und gibt ein wunderbares Zuhause.
ER legt heute wieder Leben und Tod, Segen und Fluch vor. Warte nicht, bis es zu spät ist. – Die Gleichgültigkeit gegen Gott schleicht sich ein; und der Tod spielt die Melodie von der Fröhlichkeit ….. Laß dich nicht blenden von der Masse und den Medien. Höre lieber auf den HErrn und werde Sein geliebtes Kind.

Danke Jesus, Du hast einen Ausweg für mich geschaffen! Du nimmst mich an als Gottes Kind, vergibst all meine Sünden und stattest mich mit Deinem Geist aus, mit dem Geist des Lebens! Nun segnest Du mich, denn Du hast mich herzlich lieb!

Mehr und mehr – 24.07.2017

Ihr seid mit Christus auferweckt; darum strebt nach dem, was im Himmel ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt.
Kolosser 3, 1

Ein Sprichwort sagt, das Gute ist der Feind des Besten. Viele geben sich mit dem zufrieden, was sie haben, anstatt mit Macht nach mehr zu suchen. Darum sagt Jesus: Strebt nach mehr, strebt nach dem, was im Himmel ist! Denn ihr könnt niemals den ganzen Segen des Himmels ausschöpfen; Ich habe immer noch mehr und mehr und mehr, wie ihr fassen könnt. Die himmlischen Schätze sind niemals ganz erforscht, und vom Segen können wir niemals zu viel bekommen. Warum sollten wir uns mit dem jetzigen Zustand zufrieden geben, wenn wir viel mehr haben könnten?
Manche haben eine Begegnung mit Jesus gehabt. Und das ist genug; mehr wollen sie nicht.
Manche haben mit Jesus angefangen zu leben. Aber dann sind sie stehen geblieben.
Manche haben eine Vision empfangen, und nun wissen sie genug.
Eine Frau, die ich kannte, war am Ertrinken, eigentlich schon mehr tot wie lebendig. Da sah sie helles Licht, auf das sie zuging. Sie wollte nicht zurück ins Leben, sondern in dieses wundervolle Licht. Seit diesem Erlebnis ist der Tod für sie kein Schrecken mehr. Sie ist nicht gläubig, und hat Jesus niemals kennengelernt. Sie ist mit dieser Vision gesättigt und fühlt sich vollkommen sicher. Ich hatte versucht mit ihr über Jesus zu reden, doch sie brauchte Ihn nicht. Nun ist sie wirklich tot; – ob sie im Licht ist? Oder in der Finsternis?Es ist vielleicht alles nur eine Lüge des feindes Gottes; er gaukelt herrliches Licht vor, wo doch nur Finsternis wartet. Er ist ein Meister im Betrug. Diese Frau brauchte Jesus nicht mehr. Sie glaubte ihrer Vision.
So ist das Gute der Feind des Besten. Nur bei Jesus ist das Beste!!
Ich kenne solche Dinge/Visionen  von mehreren Menschen. Und immer folgte eine Ablehnung Jesu, bzw dieses, daß man Ihn nicht braucht. Man fühlt sich vollkommen sicher. Aber entweder stimmt das Wort Gottes oder diese Visionen.
Strebt mit aller Macht nach dem Besten, das Jesus für euch hat! Wir wollen uns nicht mit solchen Visionen zufrieden geben, sondern den HErrn selber suchen und finden. Jeden Tag wollen wir in Seiner Nähe leben, in direktem Kontakt mit Ihm. Jeden Tag wollen wir diese ewige Quelle anzapfen, immer mehr und mehr! Jeder Tag, den wir ohne Ihn leben, ist ein Segenstag zu wenig.
Er hat Reichtümer für uns, die wir uns jetzt noch nicht vorstellen können; aber die Tür dazu ist Christus und die Verbundenheit mit Ihm.

Ja, Jesus, ich will mit Dir leben, jeden Tag. Jeden Morgen von Neuem will ich mit Dir anfangen und jeden Abend mit Dir enden. Und am Tage bist Du da, umfängst mich, schützt mich, segnest mich. Das ist wunderbar! Und Du führst mich immer tiefer in die Geheimnisse Deines Reiches. Spannend!

Einheit nach Gottes Art – 23.07.2017

Die gläubig gewordenen Juden, die mit Petrus gekommen waren, konnten es nicht fassen, daß auch auf die Heiden die Gabe des Heiligen Geistes ausgegossen wurde. Denn sie hörten sie in Zungen reden und Gott preisen.
Apostelgeschichte 10, 45f.

So ist es leider manchmal mit uns: Die andern sind ganz bestimmt nicht richtig! Nur wir haben die Wahrheit von Gott!
Da fängt Gott immer an zu lächeln. ER sieht viel tiefer als wir. Deshalb schenkt ER auch den anderen den Heiligen Geist.
Die einen meinen, Kinder muß man taufen, die andern sind strikt dagegen. Die einen meinen, man ist erst Christ, wenn man in Sprachen redet, und die andern denken, das sind Fanatiker. Es gibt so viele Beispiele, wo Christen nur sich und ihre Richtung als einzig richtig benennen, und den Feind bei den andern findet.
Gott ist gar nicht so kleinlich. ER weiß, wir Menschen kommen aus verschiedenen Richtungen und gehen aus verschiedenen Richtungen auf das Ziel zu. Darum, weil eben der Hintergrund und die Geschichte eines jeden Menschen anders ist, ist Gottes Weg auch anders.
Bei den kirchlichen Menschen raubt Gott die ganze kirchliche Sicherheit, damit sie nur noch Jesus vertrauen. Die toten Rituale werden mit Leben, mit dem Heiligen Geist, gefüllt. Die Kirchenfernen, die Heiden, werden ihren Hintergrund, ihr heidnisches Denken, langsam verlieren und allein auf Jesus hören.
Gott hat den Heiligen Geist auf alle möglichen Menschen ausgegossen, unabhängig von ihrem Hintergrund! Wenn Gott sich nicht daran stört, daß mancher noch seinen religiösen oder heidnischen Hintergrund hat, dann wollen wir es auch nicht. Wir wollen unsere Brüder willkommen heißen!
Die herzliche Liebe Jesu will alles überwinden; – auch die Schranken der Konfessionen. Wie fein und wie lieblich ist es, wenn Brüder in Eintracht zusammen sind!

Ja, Jesus! Du machst uns eins und machst uns einig! Das ist großartig! Es gibt nicht mehr Katholiken oder Protestanten, Heiden oder Juden, es gibt nur noch Christen in Deiner Herde. Wie gut, daß Dein Geist alle erfüllt, die danach streben! Ja, Deine Liebe ist es, die alles zusammen hält. Vergib meine Kleinlichkeit, meine Rechthaberei und meinen Richtgeist. Gib mir lieber mehr Liebe für meine Geschwister!

Sofort – 22.07.2017

Der  Mann stand sofort auf, nahm seine Tragbahre und ging vor aller Augen weg.
Markus 2, 12

Sofort! – das ist das Kennzeichen eines echten Jüngers Jesu. Er kennt die Stimme seines HErrn und fängt nicht an zu diskutieren oder macht sich Gedanken, ob es sinnvoll ist, Ihm zu folgen. Sofort folgt er Ihm.
Als Jesus die ersten Jünger rief: Folge mir nach! – da standen sie sofort auf, ließen alles stehen und liegen, verließen ihre Arbeit und Väter und folgten Jesus.
Als Jesus den Gelähmten gesund machte und ihm sagte: Nimm deine Trage und geh! – da stand der Mann sofort auf, nahm seine Tragbahre und ging vor aller Augen weg.
Als ein Mann Jesus folgen wollte, meinte er, er wolle erst seinen Vater begraben, der gerade gestorben sei. Doch Jesus sagte sehr radikal: Laß die Toten ihre Toten begraben, Du aber folge mir.
Jesus erwartet von uns dieses „sofort“. ER will uns lehren, Seine Stimme zu hören, aus vielen anderen Stimmen die leise Stimme des HErrn heraushören. Darum sollen wir sofort gehorchen. Wenn wir mit uns und Gott diskutieren, wissen wir nachher nicht mehr, wer was gesagt hat, wir sind dann ganz durcheinander. Aber am Anfang, als Jesus Sein Wort sagte, wußten wir genau, daß es der HErr war. Wir wollten bloß nicht.
Auch bei Gott gibt es ein „sofort“. Als Petrus in den Wellen versank und um Hilfe rief, griff Jesus sofort zu.
Wenn wir in Not sind, hört ER sofort unseren Hilfeschrei. Und ER reagiert sofort. Manchmal wartet ER etwas, weil ER uns zutraut, mit der Not allein fertig zu werden. Aber ER steht bereit sofort einzugreifen, falls es erforderlich ist. Sofort, das ist eines der Markenzeichen Jesu.
Wenn Du im Glauben Probleme hast und nicht weißt, welchen Weg du gehen sollst oder wenn alle Türen anscheinend geschlossen sind, dann geh in Dich. Überlege, wo du vielleicht nicht sofort auf den HErrn gehört hast; wo war eine Tür, durch die du nicht gehen wolltest. Wo hast du mit dem HErrn solange verhandelt, bis die Gelegenheit vorüber war ….
Jesus ist barmherzig. Wenn wir Ihn um Vergebung bitten, verzeiht ER. Und wenn ER gnädig ist, gibt ER uns eine neue Chance. Für uns seltsam, aber ER hat gute Verwendung für Versager!

Jesus, ich will besser lernen, auf Deine Stimme zu hören. Vergib, wo ich Dein Wort wegdiskutiert habe! Ich will Dir sofort gehorchen, wenn Du redest, – sonst geht es mir schlecht, das habe ich schon gemerkt. Danke, daß Du mir treu bist, auch wenn ich manche Umwege mache. Danke für Deine Geduld!