Enttäuschungen – 2017.09.22

Denk an das Wort für Deinen Knecht,
durch das Du mir Hoffnung gabst.
Das ist mein Trost im Elend:
Deine Verheißung spendet mir Leben.
Psalm 119, 49f.

Manchmal sind wir schwer enttäuscht. Da hat man ein Ziel, das von Gott bestätigt wurde und macht sich auf den Weg. Doch es geht nicht. Weder links noch rechts, oben oder unten ist ein gangbarer Weg. Und dann gibt es endlich einen Weg, doch schon nach einiger Zeit merkt man, der Weg ist blockiert. Da kann man doch recht starke Zweifel bekommen, ob das Ziel und die Verheißung wirklich von Gott ist, und man ist immer und immer wieder enttäuscht.
Doch Gott hat Sein Wort gegeben. Seine Verheißung ist mein Trost im Elend! Seine Verheißung spendet mir neues Leben, auch wenn ich noch am Boden liege. ER ist der Gott, der Seine Verheißungen wahr macht!
Ich denke an Israel, wie es aus Ägypten floh. Vor ihm das Rote Meer und hinter ihm das Heer der Ägypter. Nur die Wolke Gottes trennte die Israeliten noch von den Verfolgern. Es gab keinen Ausweg, hoffnungslos war die Lage.
Doch Gott ist nicht dumm! ER schafft Auswege, wo niemand einen Weg vermutet! ER schafft Lösungen, auf die kein Mensch kommt! Und so blies ER das Meer einfach fort, und die Israeliten konnten trockenen Fußes durchs Meer gehen. Als die Ägypter es probierten, blieben sie mit ihren Streitwagen im Schlamm stecken und die Fluten kamen zurück und bedeckte das ganze Heer.
Wie wunderbar ist unser Gott! ER allein hat die Macht und die Kraft, Seine Verheißung wahr zu machen. Wenn ich es könnte, ob ich Gott dann loben und danken würde? So muß ich wieder alles dem HErrn überlassen und auf Ihn und Seine Lösung harren. Ich werde nicht passiv, sondern freue mich auf den Tag, den ER für mich gemacht hat. Das wird ein Tag der Erlösung! Da werden wir uns freuen!
Schon jetzt will ich dem HErrn danken und Seinen Namen preisen. Wie sollte ER auch jemals Sein Kind vergessen??

Danke, Jesus! Du bist der Retter und Erlöser. An Dich klammere ich mich. Wenn ich jetzt auch keinen Weg, keinen Ausweg und keine Lösung sehe, so weiß ich doch, daß Du es schaffen wirst. Ja, HErr, ich will Dir jetzt schon danken!! Gib mir mehr von Deinem Geist, der mir neuen Mut und Kraft gibt! Gib mir Deine himmlische Freude, auch wenn ich am Boden liege! Gib mir Deinen Frieden, damit ich nicht vor Sorge vergehe!

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Nachfolge – 21.09.2017

Als Jesus weiterging, sah ER einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand Matthäus auf und folgte Ihm.
Matthäus 9, 9

Eigentlich ein ganz kleiner Vers, den kaum jemand in der Bibel rot unterstreichen würde. Aber ein wichtiger Vers. Denn er macht uns einiges über Jesus und über Nachfolge klar.
Jesus bettelt nicht um Nachfolger. ER bestimmt sie. Aber ER zwingt sie nicht zur Nachfolge. ER sagt ganz einfach: Folge mir! – und dann steh auf oder bleib sitzen.
Und der Vers macht uns die Nachfolge klar: Wir folgen Jesus und keinem Ziel, keinem politischen, keinem gesellschaftlichen, keinen missionarischen … es gibt kein Ziel, das man umschreiben könnte, es gibt nur Jesus. Dem sollen wir folgen, wohin ER auch geht.
Manche warten auf Zeichen der Berufung für eine große Sache. Doch die Sache fängt klein an. Folge Jesus! – und ER wird dich an den Platz bringen, den ER bestimmt hat. Und Dich auf dem Weg dahin führen, den Er für richtig hält; – manchmal durch tiefe Täler hindurch, um uns fit zu machen.
Folge Jesus! Das fängt morgens früh an, eigentlich schon im Bett vor dem Aufstehen. Dann kommt das „Guten Morgen, Jesus! Danke für den Schlaf! Danke, daß Du Wacht gehalten hast! Danke, daß Du heute wieder bei mir bist!“ – und schon ist die gute Beziehung zu Jesus wieder da und sollte den ganzen Tag so bleiben. Alles, was wir tun, wollen wir mit Ihm zusammen tun. Selbst wenn wir ganz konzentriert arbeiten müssen, ist uns Seine Gegenwart selbstverständlich und bewußt.
ER ist gern mit uns zusammen, den ganzen Tag, bei der Arbeit, beim Essen, beim Feiern, auf dem Weg …. überall will ER unser Freund sein und alles mit uns teilen.
Dieses „Folge mir nach!“ kann uns in tiefste Tiefen führen, wo unser Stolz und unser altes, dickes, fette Ich zerstört wird. Es soll nichts übrig bleiben, was unsere Gemeinschaft und Harmonie mit dem HErrn stört. Aber auch in diesen tiefsten Tiefen sind wir sicher in Jesu Hand. Alles kann uns genommen werden, aber unser HErr bleibt, und Er hält uns fest in der Hand. Trotz aller Stürme bleiben wir sicher in Ihm, unserm geliebten HErrn.

Ja Jesus, ich will Dir folgen! Ich weiß, es wird nicht einfach; – mein altes Ich stört doch noch sehr. Aber ich bin gerne mit Dir zusammen, das ist das Ziel und der Inhalt meines Lebens. Du bist mein Friede, meine Freude, meine Zuversicht! Danke, daß Du mich hältst!!

Heilung; – Recht oder Gnade? – 20.09.2017

Aus Seiner Fülle haben wir alle empfangen,
Gnade um Gnade.
Johannes 1, 16

Manchmal beten wir für Geschwister, die krank sind, und manche werden gesund, aber nicht alle. Wo liegt der Fehler?
Die Frage nach dem Fehler ist falsch. Wenn es „Fehler“ gibt, heißt es, Gott oder wir selber haben irgendwie Schuld. Gott ist vollkommen, Er kann nicht die Schuld haben; – aber wir. Und wenn es eine Schuldfrage ist, dann ist es Versagen unsererseits. Das fördert das christliche Leistungsdenken. Wer kann am besten beten? Was sind die besten Formeln und Rituale für Heilung?
Diese Frage ist deshalb grundfalsch. Es geht nicht um Leistung! Es geht um Gottes Gnade. Denn nur aus Gnaden sind wir gerettet, und nur wegen Seiner Gnade heilt Gott kranke Menschen. Meint wirklich jemand, er hätte ein Recht auf Heilung?
Elisa: Er erkrankte an einer Krankheit, an der er sterben sollte. Gott hatte hier einen besonderen Plan für Elisa, keine Heilung sondern ER wollte ihn in den Himmel holen.
In Psalm 32 erzählt David von seinen Leiden, die durch die Sünde mit Bathseba verursacht wurden. Aber Achtung, Krankheit wird zwar oft durch Sünde verursacht, aber nicht immer! Pauschal dürfen wir niemanden verurteilen!
Paulus war oft krank und schwach. Denn Jesus wollte, daß er das Evangelium in menschlicher Schwäche und göttlicher Kraft verkünden sollte.
Timotheus hatte einen schwachen Magen und Paulus gibt ihm Tips aus der Naturheilkunde.
Hiob war schwer krank, weil es im Himmel mächtige Kämpfe gab. Wir kennen nicht die himmlischen Dimensionen unserer Krankheit, und wie unser Umgang mit Krankheit, bzw unsere Beziehung zu Gott in der Krankheit sich in den himmlischen, unsichtbaren Welten auswirkt.
Der Blindgeborene. Nicht er und nicht seine Eltern hatten gesündigt, sondern die Herrlichkeit Gottes sollte an ihm offenbar werden. Das erinnert mich an Vujcic, der Mann ohne Arme und Beine, den Gott zum Motivator vieler Menschen macht und der den Menschen viel, viel Mut zuspricht.
Fluch. Manchmal trifft uns ein Fluch und wir werden krank, bis wir es erkennen und den Fluch im Namen Jesu brechen können. Jesus ist immer der Stärkere!
Gott will reden. Manchmal sind wir so voller Aktivitäten und Hektik, daß Gott nicht zu Wort kommt. So nimmt ER uns an die Seite, zB durch eine Krankheit. Diese Zeit, zusammen mit Ihm verbracht, ist uns ein Segen.
In Nazareth gab es keinen Glauben. Jesus konnte wegen ihres Unglaubens nur wenig Wunder vollbringen.
Miriam, die Schwester von Mose, war eifersüchtig auf Mose und redete gegen diesen Diener Gottes. Gottes Strafe war Lepra; – aber Mose betete für sie und Gott heilte sie nach einer Woche.
In Korinth wurde das Abendmahl sehr „ausgelassen“ gefeiert. Darum waren schon etliche gestorben oder krank.
Die Liste ließe sich vielleicht fortsetzen. Aber wir sehen schon hier, daß wir kein Recht auf irgendetwas bei Gott haben. Es ist alles Gnade, und wir nehmen Gnade um Gnade.
Wir dürfen uns ganz und gar Jesus anvertrauen. Wenn unser Leben geordnet ist, wird ER alles für uns zum Segen werden lassen. In Seiner Hand geborgen, das ist das Ziel für unser Leben.

Danke, Jesus, Du meinst es gut mit mir! Aus Deiner Hand kann ich Gesundheit, Heilung und auch Krankheit annehmen. Dein Wille geschehe!

Gott ist die Liebe – 2017.09.19

Gott ist die Liebe.
1. Johannes 4, 8

So kurz und knapp beschreibt die Bibel uns Gott. Alles andere in der Bibel über Gott ist nur eine Beschreibung der Liebe. Am besten ist das in 1. Korinther 13 beschrieben.
Gott ist die Liebe. Sie fordert nichts von uns. Sie ist geduldig mit uns, sie ist freundlich zu uns. Sie erbarmt sich über uns. Sie ist Gnade und Gnade und Gnade, ohne Ende. Sie macht uns zu Kindern Gottes. Sie wacht über uns. Sie akzeptiert unsere Entscheidungen und setzt ihren Willen niemals mit Macht durch. Sie mag Freunde und braucht keine Sklaven, Knechte, Arbeiter oder Diener. Sie rief uns ins Leben. Sie will gern mit uns zusammen sein. Sie hilft uns in allen Kleinigkeiten. Sie will, daß Gott unser „Papa“ ist. Sie ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist. Sie hat sich selbst dahingegeben am Kreuz, um uns zu retten vor Sünde, Tod und Teufel. Sie kämpft für uns mit dem feind und siegt. Sie läßt ihr Leben für uns, damit wir leben werden in Ewigkeit. Sie läßt sich nicht enttäuschen, wird nie müde, hofft immer nur das Beste und läßt uns niemals allein ….
So ist unser Gott. Ja, Gott ist diese Liebe in Person. Wenn es keinen mehr gibt, der dich mag: ER mag dich! Und wenn dich keiner annimmt: ER nimmt dich an!
ER freut sich über dich wie der Bräutigam über die Braut. ER „übersieht“ Flecken und Runzeln, deckt die Sünde unter dem Mantel der Liebe zu, vergißt sie sogar. ER ist fröhlich mit uns, und wenn wir traurig sind, tröstet ER uns. ER ist der beste Vater, den wir uns vorstellen können.
Sind wir einig mit Ihm, sind wir in totaler Harmonie, in himmlischer Freude, tiefstem Frieden und vollkommenem Glück. Einig werden mit Ihm, das ist, wenn unsere Schuld vergeben wurde und wir Ihm unser Herz überlassen. Dann kommt ER und wohnt mitten in unserem Herzen.
Dann gibt es kein Befehlen mehr und keinen bedingungslosen Gehorsam von Sklaven. Dann gibt es ein fröhliches Miteinander.

Jesus, ich möchte diese Liebe des Vaters in meinem Herzen! Ja, ich glaube, daß Du mir alle Schuld, alles Versagen und alle Beschmutzung vergibst und mich reinigst. Ich glaube, daß Du für mich gestorben bist, weil Du mich so sehr liebst und mich zu einem Kind Gottes machst. Ich will fröhlich sein mit Dir!

Horchen und gehorchen – 2017.09.18

Jesus sagt:
Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte ….
Johannes 15, 14f.

Unser Verständnis von Gehorsam ist von der Welt her geprägt und nicht von Jesus. Unter Gehorsam verstehen wir, daß man alles tun muß, was der Chef sagt. So wie Sklaven gehorsam sein müssen, so denken wir, muß es auch bei Gott sein. Gehorsam, ohne zu verstehen, ohne nachzudenken, einfach nur mechanischer Gehorsam.
Das Wort Gehorsam hängt mit horchen zusammen, konzentriert auf etwas hören. Schon dadurch bekommt dieser negative Klang einen schöneren Beiklang.
Gott will gar keinen Gehorsam ohne jede Rückfrage. ER mag keine Marionetten, die ER nach Belieben steuern kann! ER braucht ganz gewiß keine Sklaven, obwohl sich manche Christen so benehmen.
ER möchte, daß wir auf Ihn hören, horchen. Und dann im Vertrauen auf Ihn tun, was ER sagt. Ohne Vertrauen können wir nicht gehorsam sein.
Es soll mit unserem Gehorsam so sein, wie es bei Jesus war. ER kannte den Vater, hörte auf Seine Stimme, vertraute Ihm, tat, was ER sagte. Die härteste Probe war in Gethsemane. Dort kam der Kampf, die Entscheidung: Wollte Jesus wirklich auf Seinen Vater hören, Ihm vertrauen und in den Tod gehen? Ja, ER tat es. Und der Vater weckte Ihn von den Toten wieder auf, so wie ER es versprochen hatte. Es mag heute ganz leicht erscheinen, aber, ehrlich, würden wir uns in den Tod geben, nur weil jemand sagt: Ich hole dich zurück?
Jesus war gehorsam, denn ER kannte den Vater. Lies mal nach, wie der Vater ist. Es steht im 1. Korinther 13, dem Lied der Liebe. Jemandem, der so liebt, kann man vertrauen und auf ihn hören.
Ja, so wollen wir es machen: Weil Gott, der Vater, uns so sehr liebt, wollen wir auf Ihn hören und tun, was Er uns rät und um was Er uns bittet. ER ist der Gott der Gnade, kein Sklaventreiber!

Jesus, nur aus Liebe höre ich auf Dich. Ich weiß, wie sehr Du mich liebst, und ich kann darauf vertrauen, daß Du es gut mit mir meinst. Ich liebe Dich, Jesus, und ich will auf Dich hören und Dir gehorchen. Liebe ist das Band, das uns zusammenhält und nicht Sklaverei.

Störrisch wie ein Esel – 2047.09.17

Das Wort des HErrn erging an Jona, … : Mach dich auf den Weg … .
Jona 1, 1f

Ich liebe Jona! Dieser Prophet ist so herrlich menschlich! Der entspricht so sehr meinem Temperament, und er ist so ehrlich, auch wenn er mal böse ist. Oder die Geschichte, wie er Gott entwischen will ….
Tja, das Wort des HErrn erging an Jona. Jona war ein Prophet und kannte den HErrn und auch die Stimme des HErrn. Er wußte, wann der HErr redete. Doch dieses Mal war er gar nicht einverstanden mit dem, was der HErr von ihm wollte. Er sollte in die Stadt Ninive gehen, das war die Hauptstadt der Assyrer, ein brutales Volk, das sich ein Weltreich aufgebaut hat. Kein Israelit mochte Assyrien, die waren zu blutrünstig. So dachte Jona, es geschieht ihnen recht, wenn Gott sie wegen ihrer Schlechtigkeit verdammt und vernichtet. Damit Gott aber ganz sicher nicht auf die Idee kommt, ihn noch einmal zu senden, rannte er los zum Hafen, fand dort sofort (welche ein Zufall!) ein Schiff bis zum Ende der Welt (damals Spanien) und buchte die Reise. Und sofort ging´s los. Als wenn man auf ihn gewartet hätte. Ja, so ist es, der teufel ist uns sehr behilflich, wenn wir vor Gott fliehen oder auf Abwegen sind. Und Jona war zufrieden. Alles in Ordnung. Die Reise nach Ninive ist ersteinmal gestrichen. Bis ich aus dem Urlaub in Spanien zurück bin, sind einige Jahre vergangen ….
Ich habe mal überlegt: Meistens, wenn Gott einen Menschen beruft, dann sträubt er sich. Er will einfach nicht. Die seltsamsten Argumente bringt er vor, um Gott zu überzeugen, Seine Wahl sei falsch. Wie ein dummer Esel sich sträubt und widerspenstig ist, so werden wir, wenn Gott uns senden will. Da beten wir ständig: HErr, ich will Dir gehören; Jesus, ich folge Dir! – und wenn es soweit ist, kneifen wir. Wie kann das nur angehen?
Wir wünschen uns einen großen Dienst für den HErrn. Doch nicht den, zu dem Er uns beruft. Erinnerst du dich an Mose, wie der mit Gott diskutierte? Oder Jesaja und Jeremia? Timotheus war zu jung, Paulus war ein zu großer Sünder, Petrus ein Verräter …. Die Bibel ist voll von Leuten, die nicht gehen wollten, und die seltsamsten Argumente vorbrachten, um zu zeigen, Gott hat einen Fehler gemacht. Aber Gott hat nie locker gelassen und alle sind sie gegangen. Sogar ich. Ich war auch so ein störrischer Esel. Heute bin ich froh, daß ich Gott ein wenig dienen darf. Es ist eine Ehre für mich.

Danke, Jesus. Du bist gekommen, um uns zu dienen, und nun will ich Dir dienen. Du sendest mich, aber in mir stellt sich alles quer …. verzeih, ich benehme mich wie ein störrischer Esel! HErr, ich beschließe bei mir: Ich w i l l  Dir folgen, denn Du meinst es immer gut mit mir. Amen!

Jesu Erbarmen – 2017.09.16

HErr, Sohn Davids, hab Erbarmen mit uns!
Matthäus 20, 30

Jesus war auf dem Weg nach Jerusalem. Als ER durch Jericho ging, folgten Ihm viele, viele Menschen. Am Weg saßen zwei Blinde, die hörten: Jesus kommt! – und sie fingen an zu rufen: HErr, Sohn Davids, erbarme Dich!! Die Leute wurden ärgerlich und befahlen ihnen zu schweigen. Aber sie riefen noch viel lauter: HErr, Sohn Davids, erbarme Dich!!! Da ließ Jesus sie zu sich rufen und fragte: Was soll ich für euch tun? HErr, wir möchten, daß unsere Augen geöffnet werden. Und Jesus hatte Mitleid mit ihnen und berührte ihre Augen. Im gleichen Augenblick konnten sie wieder sehen und sie folgten Ihm.
Die beiden Blinden hatten schon viel über Jesus gehört. Sie setzten alle ihre Hoffnung in diesen Herrn und nannten Ihn „Sohn Davids“. Das ist ein Wort für Gottes-Sohn, Messias, Christus, Heiland und Erlöser. Die Leute mochten das gar nicht, denn sie hatten ganz andere Vorstellungen von ihrem Erlöser. Aber die Blinden waren hartnäckig, man konnte sie nicht einschüchtern: Alles oder nichts, so dachten sie wohl. Und sie bekamen alles, denn sie setzten ihr ganzes Vertrauen auf Jesus. Es ist egal, welche Not Dich drückt: Der HErr hat Erbarmen! ER ist der Erlöser, der aus der finstersten Nacht heraus einen Ausweg weiß. Selbst wenn es wirklich keinen Ausweg mehr gibt, dann schafft ER eben einen. ER hat die Erde aus dem Nichts erschaffen, kann ER da nicht auch Dein Problem lösen? ER hat Erbarmen mit diesen beiden Blinden. ER hat Erbarmen mit dem Zachäus, dem Zöllner aus Jericho. Und mit dem Verbrecher, der neben Ihm gekreuzigt wurde. ER hat Mitleid mit allen, mit Tieren und Menschen. Wir können zu Ihm um Erbarmen rufen, und wenn wir nur wenig Glauben haben, so können wir sogar um mehr Vertrauen beten. Nur ist wichtig, daß wir hartnäckig dran bleiben und uns nicht von anderen Menschen, Meinungen oder dem eigenen Zweifel einschüchtern lassen. Nein, ich will vertrauen! ER hat mir immer geholfen, ER wird es auch dieses Mal tun! Amen!

Danke, Jesus, Du bist mein Retter und Erlöser! Du hast immer einen Weg für mich gehabt und auch heute wirst Du der HErr sein, der Erbarmen hat mit mir. Danke, Du bist mein Freund, mein Weggefährte und mein fester Halt. Ich kann und will Dir vertrauen.