Er, der Heiland – 14.08.2018

Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.
Johannes 6, 37

Jesus ist großartig! ER hat offene Arme und ein offenes Herz für einen Menschen.
Es ist Ihm sehr egal, wie der Mensch aussieht und wie alt er ist, ob er gut oder schlecht ist, ob er Arbeit hat, Geld und sonst was. Es ist Ihm gar nichts wichtig, nur der Mensch allein. Denn ER liebt ihn. ER sieht bis zum Grund des Herzens und dort sieht ER die Sehnsucht nach Annahme, Liebe und Geborgenheit, dort sieht ER den Wunsch nach Gott, nach Frieden, Vergebung, Glück und Ziel.
ER sieht die Schuld, den Dreck, das verpfuschte Leben, die Macht der Sünde und allen Mist. Und dennoch: ER hat sich festgelegt aus lauter Liebe: Wenn du zu mir kommst, werde ich dich nicht hinausstoßen.
Zur Zeit findet im Congo eine große Evangelisation statt. Tausende kommen und erleben Jesus. ER weist niemanden ab. ER nimmt jede Bürde auf sich. ER heilt gebrochene Herzen, tröstet, baut auf, macht Mut, gibt dem unruhigen Herz Frieden. Die Menschen explodieren förmlich vor Freude: Da ist jemand, der mich liebt, grenzenlos liebt! Da ist Jesus, der mich annimmt, wie ich bin! Da ist der Heiland, der schmerzende Wunden verbindet!
Ja, Jesus ist der Heiland der Welt. ER stößt niemanden, der zu Ihm kommt, hinaus. ER hat die Arme weit ausgebreitet, damit wir zu Ihm kommen können. ER wartet auf uns!
Wie groß muß Seine Liebe sein, daß ER uns Sünder und überaus stolze Menschen annimmt! Wie sehr hat ER sich erniedrigt und gelitten, um uns freizukaufen! Wie sehr wartet ER auf uns, wie sehnt ER sich nach Seinen Kindern!
Die Menschen, die zu Ihm kommen, sind nicht mehr stolz, nicht mehr von sich überzeugt. Sie sind kaputt, von der Sünde gezeichnet, gebunden, böse und unbrauchbar. Sie sind krank, haben keinen Frieden, keine Freude am Leben, weinen vor Schmerz und Einsamkeit. Doch ER nimmt sie an, alle, ohne Ausnahme. ER ist der Heiland der Verlorenen. ER geht jedem nach, ER sucht ihn. Und ER findet die Verlorenen, die keine Hoffnung mehr haben. Wie gut ER ist! Komm, mein Herz, mache dich auf zu Ihm! ER wird dich nicht abweisen.

Danke Jesus, Du bist so gut zu mir! Bei Dir finde ich alles, was ich brauche. Und bei Dir kann ich alles abladen, was mich bedrückt und beschwert. Ja, HErr, ich komme zu Dir!

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Die versklavte Schöpfung – 13.08.2018

Die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes.
Römer 8, 19

Im Schöpfungsbericht lesen wir, daß der Mensch über die Schöpfung herrschen soll. Er soll regieren als Abbild Gottes. Er soll Gottes Wesen widerspiegeln und so die Herrschaft ausüben.
Wenn man sich die Welt ansieht, kann man davon nicht viel erkennen: Die Armen verhungern, die Reichen sterben am Überfluß; die Tiere leiden und werden gequält oder ausgerottet; die Wälder sterben; die Katastrophen in der Natur nehmen ungeahnte Ausmaße an; Kriege und Bürgerkriege, Versklavung von Menschen, Unrecht und Gewalt. Schlimm ist es mit unserem Planeten!
Gott setzt uns Christen dagegen. ER möchte, daß wir endlich als Söhne Gottes offenbar werden, um der Erde ein „himmlisches Gesicht“ zu geben.
Wie soll das gehen? Wir sehen es uns bei Jesus an, wie ER  HErr war über alle Widerwärtigkeiten.
ER war HErr über Sturm. ER besiegte den Tod und hat das letzte Wort. ER heilte jede Art von Krankheiten. Die Tiere gehorchten Ihm, zB die Fische. ER entriß dem feind die Beute und Gebundene und Gequälte wurden frei.
ER tat es als Mensch, aber voll der Kraft des Heiligen Geistes. ER wußte, was Gott in jeder Situation wollte, konnte es aussprechen und so Wunder bewirken und Siege für das Licht erringen.
Für jeden Bereich gibt es Beispiele, die ich selber erlebt habe. Aber es sind immer noch einzelne Erlebnisse, es ist nicht immer und ständig.
Wenn ich mir die Kirchengeschichte und die Berichte aus Erweckungsgebieten ansehe, bekomme ich große Hoffnung. ER wird sich herrlich beweisen!
Die „Söhne Gottes“, die Kinder des Lichts werden offenbar werden. Wenn wir Gottes Angesicht suchen und Ihn HErr sein lassen, geschehen große Dinge. Wenn wir als Gemeinde gemeinsam für Sein Reich eintreten im Lobpreis und in der Fürbitte, so handelt Gott.
Streifen wir doch alles ab, was unser ernstes Gebet hindert! … und was der Fülle des Geistes in uns entgegenwirkt. Leben wir als Gottes Kinder, rein und heilig! Streben wir nach der Fülle Gottes in uns! Glauben wir Seinem Wort und beugen die Knie vor Ihm! ER ist mächtig und wunderbar; – und dennoch wartet ER auf unser Gebet.

Danke Jesus, Du bist der wunderbare König, der herrlich regiert. Bei Dir gibt es kein Unrecht, keine Unterdrückung. Du willst uns Menschen frei machen für ihre eigentliche Berufung: Herrschen als Abbild Gottes durch die Kraft des Heiligen Geistes. Danke, daß Du uns als Partner und Kinder behandelst!!! Du bist echt großartig und wunderbar!!!

Wunderbar – 12.08.2018

Erkennt doch: Wunderbar handelt der HErr an den Frommen. ….
Bedenkt es auf eurem Lager, und werdet stille!
Psalm 4, 4.5

Meistens geht alles gut, und wir verlieren Jesus schnell aus den Augen. Dann kommt oft eine Zeit, in der ER uns auf das Lager wirft; – vielleicht das Krankenlager oder Einsamkeit oder oder oder, ER hat viele Möglichkeiten.
Manche haben es geübt, und suchen sich ein „Lager“, wo sie täglich mit Gott sprechen können und mit Ihm zusammen sind. In der Stille redet Gott.
In der Stille bedenken wir unsere Situation. Wir können Fehler sehen und Gottes Führungen, wir können dankbar werden oder brummig. Wenn wir uns selbst betrachten, sollten wir es nur im Lichte Jesu machen, sonst erlegen wir leicht irgendwelchen Täuschungen über uns selber.
ER ist der Gott, der Wunder tut. Doch ich vergesse leider so schnell. Und bei der nächsten Schwierigkeit finde ich wieder nicht den siegreichen Glauben an Jesus. Wann lerne ich endlich, die Wunder Gottes in meinem Leben nicht zu vergessen, sondern groß herauszustellen?? Dann wächst der Mut und die Dankbarkeit und auch mein Glaube.
In der Stille kann ich Gottes Wege mit mir erkennen, in der Hektik des Tages kann ich es nicht  wahrnehmen. In der Stille formt Gott meinen Charakter. In der Stille füllt ER mich mit allem, was notwendig ist.
Gottes Wege mit mir sind nicht so leicht zu erkennen. Zuerst erscheint es Chaos, Durcheinander, Vor und Zurück, Knoten …. Doch in der Stille sehe ich, wie Gott alles ordnet und zu einem Sinn und Ziel bringt.

HErr, ich bin Dir dankbar, daß Du mein Leben zum Ziel bringst! Ich habe manchmal keinen Überblick mehr, aber Du siehst Anfang und Ende. Wie gut, daß Du der HErr bist!

Gottes ganze Fülle – 11.08.2018

Denn Gott wollte mit Seiner ganzen Fülle in Ihm wohnen, um durch Ihn alles zu versöhnen.
Kolosser 1, 19f.

Die Fülle Gottes, das sind die Schätze der Weisheit und Erkenntnis, die Liebe und Barmherzigkeit, die Geduld und Sanftmut, die Gnade und Heiligkeit, Versöhnung und Friede, Freude und Herrlichkeit … einfach alles, was gut und gerecht ist. Alles finden wir in Jesus. Wenn wir Seine Lebensgeschichte lesen, merken wir es, und wir sehen in Jesus Gottes Wesen. Umwerfend, voller Gnade, Liebe, Demut! Einfach nur faszinierend, wie Jesus gelebt und gehandelt hat! Seine Worte waren lebendig, denn ER lebte, was ER sagte. Sie waren neu, mächtig, lebenschaffend, revolutionär! Ein Angriff der Gnade auf die Bollwerke der Finsternis.
Jesus kam, um Frieden zu machen. Frieden des Menschen mit sich selber, Frieden zwischen den Menschen und Frieden des Menschen mit Gott. Echte Versöhnung, ohne Vorbehalte, wollte ER schaffen. ER wollte, daß Gott und Mensch eins werden. Und das war das Reich Seiner Herrschaft, das Reich Gottes. Dort will ER regieren, in den Herzen der Menschen, damit durch ihr Denken, Reden und Handeln das Wesen Gottes sichtbar wird.
ER will durch Sein Reich die Götter dieser Welt stürzen: Die Geldgier, Habsucht, Stolz, Finsternis, Egoismus, Genußsucht, Mord und Totschlag, Krieg, fanatische Religion, Selbstgerechtigkeit … alles, was dem lebendigen Gott entgegensteht. Auch in uns selber gibt es Bereiche und Gewohnheiten, die nicht mit Gottes Wesen in Einklang stehen, und die ER umgestalten will. ER will in uns wohnen, mit der ganzen Fülle Gottes! Mir wird ganz schwindelig, wenn ich denke, daß Gott selber mit Seiner ganzen Fülle und Kraft in mir wohnt.
Und dann merke ich, es ist noch lange nicht so perfekt, wie Gott es möchte. Seine Kraft in mir wird gehindert, sie kann nicht so wirken, wie ER gern wirken möchte. Das ist meine Sünde und Unvollkommenheit, meine mangelnde Demut, mein Stolz, meine Selbstgerechtigkeit, meine Genußsucht und vieles andere, was Ihm gegenübersteht.

O, HErr, heilige mich, nimm mich mehr und mehr in Besitz! Ich möchte Dein Wesen widerspiegeln und möchte sein, wie Du bist! Danke, Du gibst die Hoffnung mit mir nicht auf, Du hast Geduld mit mir, Du wirst Dein Ziel mit mir erreichen!

Die Wächter auf der Mauer – 10.08.2018

Auf deine Mauern, Jerusalem, stellte ich Wächter.
Weder bei Tag noch bei Nacht dürfen sie schweigen.
Ihr, die ihr den HErrn an Zion erinnern sollt,
gönnt euch keine Ruhe!
Jesaja 62, 6

Jede Stadt hatte eine Schutzmauer, damit niemand mit bösen Vorsätzen dort eindringen konnte. Auf den Mauern und Türmen standen die Wächter. Ohne Schutz war man sonst allem hilflos ausgeliefert. Auch Jerusalem hatte eine starke Mauer.
Jerusalem ist die geistliche Hauptstadt Israels. Man könnte sie mit der Gemeinde gleichsetzen, denn aus Beiden, den Juden und den Heiden, will Gott eine einzige Herde machen, – ER hat den trennenden Zaun abgerissen. Die an Christus glauben gehören zu der einen Herde, egal ob Jude oder aus einem andern Volk.
Die Gemeinde Christi braucht diese Wächter auf den Mauern! Der feind schleicht umher und sucht, wen er verschlingen kann. Nur im Schutze der bewachten Mauer sind wir sicher! Das ist der Platz, den Jesus für uns vorgesehen hat.
Manchmal sind nur wenige Wächter da; – sie werden müde. Sie brauchen unsere Hilfe! Wir können abwechselnd für die Herde, für die Gemeinde, für die Leitung, für die Stadt und alles beten. Morgens die einen, mittags andere und einige abends und nachts. Reihe dich mit ein in diesen Wächterdienst! Sei bereit, wenn Jesus dir Anliegen auf´s Herz legt!
Damit der Wächter nicht vor Müdigkeit einschläft, muß er einen sehr geregelten Tagesablauf mit genügend Schlaf und nicht zu viel Essen haben. Wir Christen müssen unseren Lebenstil überprüfen, ob vielleicht zu viel Ballast dabei ist und ob wir alle unsere Angelegenheiten im Reinen haben. Oder haben wir immer noch geliehene Sachen nicht zurückgegeben? Versprechen nicht gehalten? Flirten mit der Sünde? Lieben das Geld mehr als die Wahrheit?
Ein Beter muß reine Hände und ein reines Herz haben. – Wie sollte Gott sonst auf ihn hören?
Der Wächterdienst ist eine hohe Berufung. Gott weiht die Gebetswächter in Seine Geheimnisse ein, damit sie gezielt beten können. ER zeigt ihnen die Schwachen, die Hilfe brauchen. ER handelt auf unser Gebet hin und setzt Segen frei. Wie sehr habe ich es genossen, daß so viele für unseren Gabriel gebetet haben und seine Heilung so schnell voran geht! Danke an die Wächter!!

Jesus, ich will für Deine Herde eintreten, für die Schwachen, damit sie nicht fallen und für die Starken, damit sie nicht vor Übermut von Dir abfallen. Reinige mein Herz, meine Gedanken, Wünsche und Wollen! Richte alles auf Dich aus! Dein Wille soll geschehen, wie es jetzt schon im Himmel der Fall ist. Danke, daß Du mein Fürbitter und Wächter bist.
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Unserem Gabriel geht es nicht schlecht. Gestern schrieb er mit dem Telefon SMS`s mit den Freunden, nicht langsam und fast ohne Fehler. Und es ist erst einen Monat her, dass der Unfall geschah! Er leidet noch unter Schwindel und kann sich deshalb nicht gut aufrichten. Die Augen tun weh, sie schielen; – das ist wohl noch eine Folge des Hirntraumas. Durch die Antibiotika hat er eine starke Pilzinfektion bekommen. – Bald kommt er von der Chirugie wieder auf die Neurochirugie, und dann soll er zur Rehabilitation. Ich hoffe sehr, es wird nicht nötig sein und er kann bald nach Hause. Man kann die Reha auch ambulant hier in der Stadt machen, denke ich.
Danke für eure Gebete! Sie sind eine ganz große Hilfe und Ermutigung!!!

Opfer und Fürbitte – 09.08.2018

Der HErr wendete das Geschick Hiobs, als er für seinen Nächsten Fürbitte einlegte.
Hiob 42, 10


Hiob hatte einen schweren Weg hinter sich. Leiden ohne Zahl umfingen ihn; alles wurde ihm genommen. Und wer war Schuld daran? Er selber war kein schlechter Mensch gewesen. Seine Freunde, die mit ihm redeten, wünschten ihm auch nicht dieses Leid. Wer war Schuld?
Es war Gottes Weg mit Hiob; Seine Erziehung und Seine Schule für Hiob. Alle Dinge sollten auch dem Hiob zum Besten dienen, so hatte Gott es sich vorgenommen. Aber bevor ER Hiob erheben konnte, mußte ER ihm alles nehmen, auf das Hiob gebaut hatte und worauf er stolz war. Nichts blieb übrig. Aber am Ende sagte Hiob zu Gott: Nur vom Hörensagen hatte ich von Dir vernommen; jetzt aber hat mein Auge Dich geschaut (V.5). Gott wollte, daß Hiob wegkommt vom übernommenen Glauben, hin zum lebendigen Glauben, der eine persönliche Beziehung zum HErrn hat.
Dann ging Gott noch einen Schritt weiter: ER wollte, daß Hiobs Herz heil wurde. Denn es war wohl noch voller Bitterkeit gegen seine Freunde, die ihm Vorwürfe gemacht hatten. Hiob sollte für sie beten und sogar ein Opfer bringen.
Hiob mußte also den Freunden alles vergeben und dann für sie vor Gott eintreten. Das sollte eine Herzensangelegenheit werden. Es sollte nicht bloß ein religiöses Ritual sein. Sein ganzes Herz sollte er in diese Fürbitte legen, damit Gott die Freunde nicht vernichtet.
Auch unser Leben ändert sich und wird heiler, wenn wir allen von Herzen vergeben können, die uns Unrecht getan haben. Die Bitterkeit und dieses ständige „Warum?“ verschwinden. Und wenn wir noch einen Schritt weitergehen, fangen wir an, für unsere Feinde zu beten, damit Gott sie nicht furchtbar straft. Gottes Mitleid und Seine Barmherzigkeit sollen unser Herz regieren, dann wird es weich, hell und freundlich.
Gott selber wird uns helfen, unseren Feinden zu vergeben. ER wird die Bitterkeit in uns heilen. Und ER wird uns helfen, unsere Feinde so zu sehen, wie ER es tut: Voller Gnade und Barmherzigkeit, selbst wenn die Sünde noch so groß ist. Dann werden wir fähig, die Feinde zu lieben und ihnen das Beste zu wünschen. Dann werden wir erst richtig frei, frei von Bitterkeit, Vorwürfen, Seelenschmerz, Selbstmitleid und vielem andern.

Danke, Jesus, Du vergibst mir meine große Schuld! Und ich will anderen vergeben, was sie mir antun. Wenn ich daran denke, welche Strafe sie von Dir bekommen werden, bekomme ich Mitleid mit ihnen. Bitte, vergib ihnen! Bitte hilf, daß sie glücklich und zufrieden werden! Bitte hilf, daß sie Dich finden und Ruhe für ihre arme Seele bekommen! Erbarme Dich!

Die Gabe der Prophetie – 08.08.2018

Jagt der Liebe nach! Strebt aber auch nach den Geistesgaben, vor allem nach der prophetischen Rede! … Wer prophetisch redet, redet zu Menschen. Er baut auf, ermutigt, spendet Trost.
1. Korinther 14, 1.3

Paulus ist unser Experte in Sachen Geistesgaben. Wir sollten auf ihn hören und nicht auf die vielen Pros und Contras, die in Tausenden von Büchern beschrieben sind.
Klar, es gibt nicht nur positive Erfahrungen mit den Geistesgaben, aber Gott hat sich dennoch dafür entschieden, uns fehlerhaften Menschen Seine Gaben anzuvertrauen. Glauben wir Ihm und vergeben denen, die Fehler machen.
Wir wollen einen christlichen Glauben, der rund ist, der nicht einseitig hochheilig und hochgeistlich ist oder vor lauter Liebe nur noch soziale Arbeit leistet oder vor lauter Gebet die Arbeit vergißt. Wir wollen so leben, wie Jesus es vormachte: Arbeiten und beten. Unser Glaube soll das ganze Leben umschließen und füllen.
Gott gab uns die Gaben als Hilfe im Alltag. So kann ein Prophet Trost spenden, indem er Gottes Wort über eine Situation im Alltag ausspricht. Er kann Gottes Gedanken darüber ausdrücken, er kann Gottes Sicht darlegen, Seine Gefühle sagen. Er bringt Gottes Licht ins Dunkle. Er baut auf, ermutigt, spendet Trost.
Ein Prophet muß im Gebet gegründet sein und Gottes Gedanken merken können. Er muß unterscheiden können, was seine eigenen Gedanken sind und was Gottes Gedanken sind. Er muß am Herzen Gottes ruhen, damit er seinen Dienst erfüllen kann.
Mir fällt es leichter, in einer Gemeinschaft diese Gabe zu entfalten. Dort, im Schutze des gemeinsamen Gebets höre ich Ihn viel deutlicher. Nicht immer, leider nur manchmal. Aber Sein Wort verändert jede Situation. Sein Wort hat Macht!
Manchmal weiß ich ganz plötzlich, wie Gottes Wille für eine Sache ist. Und manchmal weiß ich plötzlich, wie ER ein Problem lösen möchte. Als eine Frau nach vorn zu Gebet kommt und wegen Depressionen klagt, höre ich mich sagen: Das sind keine Depressionen, da drückt dich der feind herunter! Und schlagartig wußte ich die Dinge, die im Argen lagen und wir konnten um Vergebung und Befreiung bitten. Wir wunderbar seitdem das Lachen und die Freude dieser Frau ist!
Lernen wir Gottes Stimme zu hören und von anderen Stimmen, besonders von unserem Mitgefühl, zu unterscheiden. Seien wir mutig, Sein Wort mit unseren Worten auszudrücken. Manchmal machen wir Fehler, das ist bei Lernenden nun mal so. Aber Gott hat Geduld mit uns! Streben wir nach dieser Geistesgabe, lassen es überprüfen von den Geschwistern und gehen mutig vorwärts. ER will Seine Gemeinde mit diesem Dienst segnen!

Danke Jesus, Du beschenkst uns reich! Bei Dir sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis! Bitte, sende Deinen Geist, sende Deine Gaben, damit unsere Gemeinde aufgebaut wird, damit wir richtig trösten und ermutigen können, damit Dein Wille geschieht! Mach uns mutig und stark!