Versöhnung – 13.12.2017

Wir bitten an Christi Statt:
Laßt euch versöhnen mit Gott!
2. Korinther 5, 19

Es gibt so schrecklich verbitterte Menschen, so hartherzige, so gefühllose, so schreckliche, so häßliche Menschen! Gut, wenn sie weit weg von uns sind, aber schlimm, wenn es in der eigenen Familie oder Freundschaft/Arbeit ist! Da sehnt man sich nach Versöhnung!
Und noch schrecklicher ist es, wenn man selber in dieser Bitterkeit gefangen ist und den Weg zur Versöhnung nicht mehr findet. Dann bleibt man allein, bis der Tod uns „erlöst“.
Weil Streit, Bitterkeit, Trennung und so vieles uns so schrecklich belasten, bittet Gott uns (Gott, der mächtige HErr, bittet uns, ER befiehlt nicht!! Erstaunlich!!): Laßt Euch versöhnen! Wenn man mit Gott versöhnt wird durch Jesus, dann kann man sich auch mit den anderen Menschen versöhnen, dann wird Friede im Herzen.
Jesus hat alle Anklagepunkte Gottes gegen uns durchgestrichen, und das schon vor 2000 Jahren. Damals wußte ER schon von uns und sagte: Ja, für die Schuld von Frank und Dir will ich sterben und sie bezahlen. – Ja, meine und Deine Schuld ist gesühnt; von Gottes Seite aus steht der Versöhnung nichts mehr im Wege.
Es liegt an uns, wenn wir den Frieden mit Gott nicht finden. ER will den Handschlag der Versöhnung, aber glauben wir es Ihm? Oder stellen wir uns immer wieder vor, wie Gott uns anklagt und richtet? Erinnern wir uns gern an unsere Fehler und Versagen? Oder werfen wir uns lieber auf Jesus und die Vergebung?
Jesus sagte einmal: Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht ins Reich Gottes kommen. Kleine Kinder sind so ungestüm, so heiter, so lebenslustig, so fröhlich, so verspielt, so, – ach ich kann es gar nicht alles aufzählen. Sie vertrauen einfach. Sie gehen davon aus, daß sie geliebt sind, und daß Mama und Papa sie beschützen, selbst wenn sie etwas falsch machen.
Werden wir wie Kinder Gottes! Unser himmlischer Vater vergibt gern. ER liebt. ER hat Geduld, ist sanftmütig, demütig, freundlich und barmherzig. Laß Dich versöhnen mit Ihm durch das Kreuz Jesu!

Danke, Jesus! Du bist so wunderbar! Du hast mich mit Gott versöhnt und nun kann Friede werden. Nun muß ich mich „nur“ noch mit mir, den anderen und dem Schicksal versöhnen, aber das geht einfacher, weil ich Dich nun kenne! Hilf!!

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Arbeit und Geld und Hobbys und … – 12.12.2017

Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann er Mensch geben, womit er seine Seele auslöse?
Matthäus 16, 26

Ein sehr interessanter Vers, der mich sehr zum Nachdenken anregt. Es geht um den Sinn und um das Ziel im Leben.
In den letzten Tagen ging es mir gesundheitlich gar nicht gut, und so saß ich vor dem Computer und vertrieb mir die Zeit. Ein Spielchen fesselte so sehr meine Aufmerksamkeit, daß ich alles andere vergaß. Und wehe, wenn mich jemand stören wollte! – dann wurde ich doch recht ärgerlich.
Gott hat nichts gegen Computer, Arbeit, Geld, Hobbys und allen anderen Dingen. Sie sind gut! Nur: Wir können sie mißbrauchen und uns so sehr auf ein Ziel fixieren, daß wir Ihn dabei aus den Augen verlieren. Sünde nennt man das, Trennung von Gott.
Es gibt einige Bekannte, die sehen sich ständig christliche Videos an. Und dann protzen sie mit ihrem Wissen und ihrer Weisheit. Aber im alltäglichen Leben sind sie kein bißchen Nachfolger Jesu, kein bißchen demütig, herzlich, geduldig, voller Barmherzigkeit oder so. Sie sind oft egoistisch, rennen nach dem Geld und nehmen es mit der Wahrheit nicht so genau. Was Jesus wohl zu ihnen sagt, wenn ER wiederkommt?
Andere vertiefen sich in ihre Hobbys. Die Welt draußen mag zu Grunde gehen, aber sie sind glücklich in ihrer eigenen Welt. Ob sie jemals den Ruf Jesu gehört haben?
Noch andere machen Überstunden wegen neuer Möbel, dem Urlaub oder anderem Luxus. Sie stecken ihre ganze Energie in diese Dinge. Und wo bleibt das Reich Gottes? Nur mal kurz zur Bibelstunde und zum Chor, …. das ist sicher nicht das, was Jesus ernst nimmt.
Konzentriere dich auf das, was ewig Bestand hat! Rede mit Ihm, habe Gemeinschaft mit Ihm und dann folge Ihm! ER hat genug für Dich zu tun. Man muß seine Zeit nicht mit Plunder, Luxus und Hobbys totschlagen oder sich ständig erholen. ER braucht Dich! Steh auf und fang an, ernsthaft zu beten und zu fragen, wie Du für Ihn leben kannst.
Ich sah auch ein Video. Ich sah, wie Kinder ausgelassen und fröhlich spielten. Und da ging es mir auf: Werdet wie die Kinder, denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Ja, so soll es sein: In enger Verbundenheit mit Ihm fröhlich den Weg gehen, Ihm nach oder Hand in Hand, aber immer verbunden mit dem HErrn der Heere. Dann wird das Leben sinnvoll und zielgerichtet auf den HErrn.

Danke, Jesus! Mit Dir wird mein Leben wertvoll, sinnvoll, zielgerichtet! Es verkrampft nicht. Es ist nicht auf Dinge und Programme fixiert sondern auf Dich allein. Hilf, daß niemals irgendeine Sache, Arbeit oder sonst etwas zwischen uns tritt!!

Am Ende … – 11.12.2017

Und er ging hinaus und weinte bitterlich.
Matthäus 26, 75

… am Ende; – ist ein neuer Anfang.
Petrus war Fischer. Da kam der HErr und rief ihn: Folge mir nach! Und Petrus folgte diesem HErrn mit Leib und Seele. Alles wollte er für seinen geliebten HErrn tun! Bis zu diesem Tag. Am Abend wollte er Ihn noch mit dem Leben verteidigen, schlug einem Soldaten mit dem Schwert ein Ohr ab, und einige Stunden später kannte er Jesus nicht mehr: Ich habe nichts mit Ihm zu tun. Und das dreimal hintereinander! Als der Hahn krähte und Jesus Seinen Kopf dreht und Petrus ansah, durchfuhr ihn die Erkenntnis: Ich habe ein großes Wort gehabt, und nun bin ich ein totaler Versager, – und ER weiß das alles  ….. Und er ging hinaus und weinte bitterlich.
Jesus hatte es schon vorher gewußt und Petrus gesagt. Aber der konnte es nicht glauben. Zu stark war er! Zu stolz, zu selbstbewußt, zu sicher!
Als Jesus starb, sah Petrus nur von Weitem zu. Er hatte Angst. Als Jesus auferstand, war er froh. Doch eine Begegnung mit Jesus kam erst später am See. Dort fragte der HErr ihn: Hast du mich lieb? Petrus ging es durch wie ein Dolch. Doch er versicherte Jesus, er liebe Ihn. Dreimal fragte Jesus, und er wurde immer kleiner. Doch er blieb dabei: Ich liebe Dich! Da gab Jesus ihm einen neuen Auftrag. Weide meine Schafe!
Dann sagte Jesus: Als du noch jung warst, hast du dich selbst gegürtet und konntest gehen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst. Folge mir nach! (Joh 21, 18f.)
Dann kam Pfingsten, und die Jünger wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt. Seitdem schlossen sie die Türen nicht mehr vor Angst ab. Sie standen mutig inmitten des Tempels und redeten von Jesus. Und ER stand ihnen bei mit Zeichen und Wundern.
So war das Ende des Petrus gut. Das alte, selbstbewußte, starke Ich muß enden und das neue, weiche, liebende, furchtlose Herz kann kommen. Das ist echt ein neuer Anfang! Nur Gott kann das machen: Wo wir am Ende sind, fängt Er erst richtig an.
Bist Du am Ende? Dann ergreife Seine Hand, gib Ihm Dein Leben und nehme Sein Leben an. Bitte um den Heiligen Geist, der Dich neu macht und dazu fähig, Ihn zu lieben!

Danke, Jesus! Bei Dir gibt es keine hoffnungslosen Fälle! Du machst das Leben neu! Gibst ein Ziel und Sinn im Leben! Ja HErr, ich freue mich, daß ich Dir gehöre!!

Die Himmelsleiter – 10.12.2017

Da hatte er (Jakob) einen Traum: Er sah eine Treppe, die auf der Erde stand und bis zum Himmel reichte. Auf ihr stiegen Engel Gottes auf und nieder. Und siehe, der HErr stand oben und sprach: Ich bin der HErr, ….
1. Mose, Genesis 28, 12

Es ist den Menschen unmöglich, Gott zu erkennen; – ER ist einfach zu groß. Wir können wissen, daß es einen Gott und Schöpfer gibt, aber wir können Ihn nicht erfassen, nicht einmal Seine Schöpfung bis ins letzte verstehen. Deshalb gibt es diese Himmelsleiter! Wenn Gott nicht zu uns käme, würden wir immer noch in Unkenntnis und Dunkelheit sein.
Diese Leiter ist die Segensbahn. Die Engel steigen auf und nieder und bringen den Segen Gottes und Seine Reichtümer zu uns. Auf dem Rückweg in den Himmel bringen sie unsere Gebete vor Gott und tragen unsere Schuld weg. Es ist eine echte Himmelsleiter!
Diese Leiter ist der Weg in den Himmel. Im Neuen Testament sagt Jesus: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Ja, Jesus ist dieser Weg, diese Leiter! ER trägt alles.
ER ist der Weg zum himmlischen Segen. Freude, Friede, Barmherzigkeit und Gnade, Weisheit, Lebensunterhalt und Gesundheit sind die himmlischen Reichtümer, die ER uns bringt. Und Schuld trägt ER weg an Sein Kreuz.
Wir wollen diese Himmelsleiter ständig nutzen! Wir wollen die Reichtümer, die Gott für uns hat, in Anspruch nehmen und unser Versagen immer schnellstmöglich wegtragen lassen! Wir wollen unsere Gebete voller Vertrauen zu Ihm bringen und uns an Seiner Gnade freuen und genug sein lassen. Wir wollen noch viel mehr Engel und himmlische Boten auf unserer Erde haben, die uns helfen, das Evangelium zu allen Menschen zu bringen. ER sagt: Friede auf Erden! – und das wollen wir mit aller Kraft für IHN tun.

Danke, Jesus, der Weg in den Himmel ist nun offen! Du selbst bist der Weg zu Gott geworden. Wie gut, daß Du unser Versagen so vollständig wegträgst und unsere Gebet zum Himmlischen Vater bringst. Sie werden gehört! Wie gut, daß Du die himmlischen Reichtümer in Fülle auf uns ausschütten willst! Ja, ich will sie annehmen und auf Deine reiche Gnade vertrauen.

ER wird helfen – 09.12.2017

An jenem Tage wirst du sagen:
Ich danke Dir, HErr.
Du hast mir gezürnt,
doch Dein Zorn hat sich gewendet,
und Du hast mich getröstet.
Ja, Gott ist meine Rettung;
Ihm will ich vertrauen und niemals verzagen.
Denn meine Stärke und mein Lied ist der HErr.
ER ist für mich zum Retter geworden.
Jesaja 12, 1f.

Eine herrliche Verheißung! Sie gilt mir!! Und Dir!!!
Vor ein paar Tagen hatte ich noch große gesundheitliche Beschwerden. Da legte ich mich mittags hin und betete vor mich hin. Ich klagte dem HErrn mein Leid. Und dann fing ich an, Ihm zu danken und Ihn zu preisen in meiner Gebetssprache. Und schon nach ein paar Minuten kam die Gewißheit in mir hoch: ER heilt alles. Da konnte ich Ihn erst recht preisen!
Doch am nächsten Tag ging es mir nicht besser. Und auch das Gebet brachte keine Sicherheit, Geborgenheit oder Friede. Da sagte ich mir: Der HErr hat es einmal versprochen, und daran will ich mich halten. Warum sollte ER es jeden Tag neu versprechen? Und ich hörte auf, wegen meinen Beschwerden zu beten.
Heute ging es schon recht gut, und ich denke, es wird noch besser werden. Ich warte auf den Tag, wo ich sagen kann: Dies ist der Tag, an dem ich danken kann. Denn ER hat mich befreit und erlöst. Und ich vertraue darauf, daß ER Sein Wort hält. Schon so oft hat ER etwas verheißen und Sein Wort gehalten. Schon so oft hat ER gerettet, geholfen, befreit, geheilt, getröstet und und und … Warum sollte ich Mißtrauen gegen meinen gütigen, großen Gott haben? Ich will diese Zweifel nicht denken! Ich will auf Seine Gnade sehen, und die wunderbaren Dinge, die ER schon an mir getan hat.
Es mag sein, daß Du schon lange den HErrn Jesus Christus suchst, oder einen Zugang zu Gott. Du wirst ihn finden. An jenem Tag wirst Du sagen: Ich danke Dir, Gott! Dein Zorn hat sich gewendet und Du hast mich getröstet! Nun kann ich Wasser schöpfen aus den Quellen des Heils!
Sei gewiß, ER hat Dein Gebet erhört. Wende Dich an Jesus, der wird Dir unter vier Augen alles erklären und zu einem Kind Gottes machen. Nur Mut!! Sag Ihm, was Dich bedrückt und was Dein Herzenswunsch ist. Wenn Du Ihn kennenlernen willst und als Deinen HErrn annehmen willst, wird ER Dich nicht zurückstoßen.

Danke, Jesus! Deine Gedanken und Pläne sind für mich gut! Ja, Du wirst Rettung und Befreiung aus dieser Not schenken, denn Du bist nicht ewig zornig, sondern schnell zum Helfen bereit. Du bist die Liebe und der Gott allen Trostes!

Wer ist ER? – 08.12.2017

Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!
Matthäus 16,16

Jesus hatte die Jünger gefragt, für wen Ihn die Menschen hielten. Sie meinten, die einen für Johannes den Täufer, die anderen für Elia, noch andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Da fragte Jesus sie direkt: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Und Simon antwortete Ihm: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! Jesus sagte ihm daraufhin: Selig bist du, Simon; denn nicht Fleisch und Blut haben es dir offenbart, sondern mein Vater im Himmel.
Viele kommen zu Jesus, weil sie etwas wollen. Viele lesen über Jesus, um die richtige Gebetstechnik zu lernen. Manche wollen ihr Denken an Ihm ausrichten. Etliche wollen Gesundheit, denn ER heilt gerne. Manche brauchen Geld und Wohlstand. Manche Weisheit. Viele brauchen die Atmosphäre im Lobpreis, denn das baut sie auf. Jesus wird für viele Dinge benutzt …
Aber ER ist keine Wunschautomat! ER hört gern auf unser Gebet und schenkt alles gern, da Er nicht geizig ist. ER hat die Fülle! ER hat auch die zehn Leprakranken gesund gemacht, obwohl ER wußte, es kommt nur einer zurück.
Wir lieben, WAS Er tut! Klar! – denn es ist Segen.
Aber lieben wir, WER Er ist? ER ist der verheißene Messias. Alle Prophetien aus dem Alten Testament sind in Ihm wahr geworden, lies mal Jesaja 53! ER ist der, der den Himmel verließ um Mensch zu sein. ER ließ sogar Seine Göttlichkeit zurück, um total Mensch zu sein. ER, der Himmel und Erde durch Sein mächtiges Wort erhält! – erniedrigte sich zum Menschen …. Wer kann es fassen?
ER ist es, dem alles Lob und alle Anbetung gehört. ER sitzt nun zur Rechten der Majestät, des Vaters. Auf Ihn hören alle Engel und die bösen Mächte müssen hören. Vor Ihm wird sich jedes Knie beugen, egal wie groß und stolz und mächtig er jetzt ist. ER ist einfach mächtiger! – lies mal Psalm 2.
ER ist der Erlöser und unser Heiland. In Ihm liegen verborgen alle Schätze, nicht nur der Weisheit und Erkenntnis. Wir sind gut beraten, wenn wir uns in jeder Not an Ihn wenden. ER ist HErr! ER hat den Überfluß! – und ER schenkt gern und großzügig. ER ist es, der uns neu macht, in jeder Hinsicht. ER ist es, der uns befreit, rettet, Schuld vergibt, heiligt und für Gott bereit macht. ER ist alles in allem für alle.
Kein Mensch kann das von sich aus erkennen, es muß ihm gezeigt werden. Darum ist unsere Fürbitte für uns selber und für andere so wichtig und so aussichtsreich: Gott muß sich selber offenbaren, und ER tut es, wenn wir nur beten!
Es ist reine Gnade, daß wir Ihn erkennen konnten, und ganz sicher kein Verdienst. Gehen wir vorsichtig mit unserer Erkenntnis Jesu um, aber verschweigen können wir es auch nicht!

Danke, Jesus! Du bist mein Heiland, mein Erlöser und Befreier! Wie sehr liebst Du mich, und wie sehr sehne ich mich nach Dir!! Komm, wohne in meinem Herzen!

Demut – 07.12.2017

Kommt alle her zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.
Matthäus 11, 28f.

Jesus sagt diese Worte und wenn ich mir Sein Leben ansehe, so war Er wirklich demütig und gütig. ER nahm den Leuten die Lasten ab und trug sie selber ans Kreuz. ER verschaffte ihnen Ruhe und Frieden. Alle, die Seinen Weg gehen, werden diese Ruhe finden.
Wenn man die Lebensbeschreibungen Jesu, die Evangelien, liest, sieht man zuerst nur die großen Taten und Worte Jesu. Doch gibt es viele, viele kleine Bemerkungen, wie Jesus sich fühlte und was Er empfand und dachte. Da können wir den Charakter Jesu erkennen. Er war wirklich die Güte, Barmherzigkeit und Demut in Person. ER brauchte keine Ehre. ER schimpfte und kommandierte nicht. ER war nicht stolz und rechthaberisch. ER freute sich von Herzen, wenn es andern gut ging. ER brauchte nicht für sich selber sorgen, sondern sorgte für die anderen. ER konnte sich beugen und machte kein Aufhebens um Seine Person. ER wollte für andere nur immer das Beste, sogar für Judas. ER betete für andere. Sein ganzes Leben war nicht für sich, sondern Er gab es für andere, für Sünder und schlechte Menschen. Sein Charakter war Güte und Demut.
Will ich die Ruhe und Sicherheit, die Jesus hatte, muß ich Seinen Weg gehen: Güte, Barmherzigkeit und Demut. Das verlangt von mir harte Entscheidungen gegen mein eigenes Ich. Doch Jesus selber tat es und möchte es von mir auch, damit meine Seele Ruhe findet.

Danke, Jesus, Du bist mein Diener geworden. Du beschenkst mich und denkst nur Gutes über mich, willst mein Bestes und freust Dich, wenn es mir gut geht. Ja, ich will auch diesen Weg gehen und demütig sein. Du wirst mir dabei helfen, denn es ist nicht so leicht für mich, mein dickes, stolzes, rechthaberische Ich zu unterdrücken. Aber Du wirst für mich sorgen und mir alles geben, was ich brauche; – vor allem Ruhe für meine Seele.