Müde und mutlos – 17.02.2018

Macht die erschlafften Hände wieder stark
und die wankenden Knie wieder fest!
Sagt den Verzagten:
Habt Mut, fürchtet euch nicht!
Seht, hier ist euer Gott!
Jesaja 35, 3f.

Manchmal sind wir total müde und erschöpft. Das Bibellesen wird zur Arbeit, das Gebet zur Qual. Irgendwie keine Antwort, kein Ziel, nur Müdigkeit, Schlaffheit und der Wunsch nach Ruhe.
Gott schickt uns manchmal solche Zeiten. ER will unsere Treue prüfen. ER will wissen, wie es wirklich in uns aussieht, und ER will, daß wir selber es auch wissen: Bin ich treu??
Wir wissen alles über Gott und unsere Nachfolge. Aber die Müdigkeit ist so erdrückend, die Mattheit so stark, wir können uns kaum noch erheben. Es ist uns so vieles gleichgültig.
Für Gott ist das gar nicht erschreckend. Denn ER sieht unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einem Blick. Aber wir leiden sehr, sind erschreckt von unserer Gleichgültigkeit.  ER weiß, wie es morgen oder nächste Woche ist, darum hat ER Geduld, schimpft nicht mit uns und sieht gar keinen Grund zur Beunruhigung; – im Gegensatz zu uns.
Denn ER hat versprochen, das gute Werk in Dir zu Ende zu bringen, das ER angefangen hat. ER ist in Dir am Wirken, und ER hört niemals auf, bevor ER nicht Sein Ziel erreicht hat. Du bist in Seiner Hand; – geborgen und sicher, auch wenn Du es nicht merkst.
Gott bittet Dich: Erinnere Dich an das, was Dir wichtig war, an Deine großen Entscheidungen für Ihn. Prüfe, ob Du wirklich für Ihn leben willst. Was macht Seinen Platz in Deinem Leben streitig? Wenn Du jung bist, willst Du etwas für die Ewigkeit schaffen? Oder nur im Jetzt leben? Wenn Du alt bist, für wen willst Du Deine letzten Jahre und Tag geben?
Darum mache die erschlafften Hände wieder stark, und die wankenden Knie wieder fest! Richte Deine Augen auf das Ziel aus: Jesus Christus. Und dann laufe wieder los, vielleicht zuerst etwas kraftlos, schwankend, aber dann immer kräftiger und stärker. ER ist es wert! Er hilft beim Laufen! ER wird Dich ganz sicher zum Ziel bringen!

Danke, Jesus! Du überläßt mich nicht der Mutlosigkeit, Du  rufst mich und ermutigst mich! Und wenn ich aufstehe und zu Dir aufsehe, füllst Du mich langsam mit neuer Kraft. Ja, ich darf in Deinem Dienst bleiben, mein Leben hat ein Ziel, einen Sinn, einen Anker! Wie gut, daß Du geduldig Deine guten Ziele mit mir verfolgst; – Du läßt mich niemals im Stich!

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Zeichen und Wunder – 16.02.2018

Sie zogen aus und predigten überall. Der HErr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die Er geschehen ließ.
Markus 16, 20

Der HErr sandte Seine Jünger aus, der ganzen Welt das Evangelium zu verkünden. ER gab ihnen Vollmacht, und ER sagte: Durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: Sie werden böse Geister austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, Schlangen und Gift wird ihnen nicht schaden und die Kranken werden gesund, wenn sie ihnen die Hände auflegen. Dann wurde Jesus in den Himmel aufgenommen und die Jünger gingen los in alle Welt, um das Evangelium vom Retter zu verkünden. Und der HErr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch mächtige Zeichen.
Jesu Dienst hier auf der Erde war nicht nur Predigen, sondern ein fast endloses Heilen von Kranken und Geplagten. Ich glaube, fast den ganzen Tag heilte ER die Kranken und nur zwischendurch predigte ER ein wenig. ER war das Erbarmen Gottes. ER hatte ständigen Kontakt mit dem himmlischen Vater und wußte immer, was Gott wollte. So war Sein Dienst voller Autorität und göttlicher Vollmacht.
Die Jünger taten es Ihm gleich. Sie hielten engen Kontakt mit dem Vater und wußten, was ER wollte. So konnten sie Zeichen und Wunder vollbringen. Auch Paulus spricht über die göttlichen Zeichen als eine Beglaubigung seines Apostelamtes.
Der Mensch allein kann keine Wunder vollbringen. Aber wenn er weiß, was Gott will, kann er es beten und so in Existenz bringen. Wenn ich weiß, daß Gott einen Menschen heilen will, kann ich sehr zuversichtlich beten und schon vorher danken. Denn ER wird es gewiß tun.
So ist unser Dienst voller geistlicher Autorität, solange wir eng mit dem HErrn verbunden bleiben. Ist unser Dienst das Wort, so gibt ER Vollmacht, so daß das Wort die Herzen erreicht, heilt und ändert. Ist unser Dienst mehr eine praktische Arbeit, so macht ER sie lebendig und die Menschen loben Gott. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten und Dienste! Aber man muß sie in Einklang mit Ihm leben, damit die göttliche Komponente voll zur Entfaltung kommt.
Da gibt es die Fürbitter, die am liebsten immer beten. Und sie erleben Wunder um Wunder. Denn Gott hört ihr Gebet gern. Auch ihr Dienst ist  gesegnet mit göttlicher Autorität, solange sie mit Ihm verbunden sind.
Oder die Musiker! Wie sehr können sie Herzen anrühren und sie für Gott öffnen!
Sogar bei der täglichen Arbeit kommt die geistliche Komponente hinzu. Es liegt Freude und Segen auf der Arbeit, weil sie mit Ihm zusammen gemacht wird.
Ja, laßt uns dienen, so wie ER gedient hat. Laßt uns auf Ihn hören, was ER vorhat. Wir wollen Ihn nicht einschränken auf bestimmte Dinge, sondern überall Seine Werke, Zeichen, Wunder und Worte sehen und wirken!

Danke, Jesus! Du bist so grenzenlos! Du bist so voller Erbarmen, daß Du mich und andere begrenzte Menschen nimmst und durch uns Dein Werk tust. Wie schön ist es, von Dir gebraucht zu werden! Aber alle Ehre Dir allein.

Ein neues Herz – 15.02.2018

Jesus sagt:
Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.
Johannes , 37

Viele versuchen durch gute Taten und Leistung zu Jesus zu kommen. Und wenn sie wirklich gut sind, merken sie, es reicht noch nicht, sie müssen sehr, sehr gut sein, und heilig und vollkommen; – und so strengen sie sich noch mehr an. Aber sie kommen zum Richtstuhl Gottes. Dort gibt es kein Erbarmen. Immer gibt es irgendein Gesetz, das sie nicht ganz gehalten haben, z.B. haben sie die Eltern nicht genügend geehrt. Immer wartet Verdammnis auf sie.
Anders ist es, wenn wir unsere Schuld und Unvollkommenheit kennen und zum Thron der Gnade kommen. Dort regiert Jesus. ER wirft niemanden hinaus! Jeder, der an Seine Gnade appelliert, wird sofort gerettet. Jeder, der Seinen Namen bekennt, ist sofort aus dem Machtbereich der Finsternis gerettet.
Sogar der eine Verbrecher, der an Jesu Seite gekreuzigt wurde, wurde schlagartig gerettet, als er Jesus um Erbarmen anrief. Er war ein Verbrecher, vielleicht sogar Mörder. Er wußte, Gerechtigkeit ist unerreichbar, nur Gnade, Begnadigung, Barmherzigkeit können noch etwas bewirken.
Jesus ist dieser Gnadenthron. ER ist voller Barmherzigkeit, Geduld, Hoffnung und grenzenloser Liebe. Wer zu Ihm kommt und auf Gnade zählt, der ist richtig. Jeden Morgen wieder neu ist Seine Gnade. Was gestern war, ist vorbei; heute gibt ER uns eine neue Chance.
Hast du Jesus noch nicht im Herzen, ist ER immer noch nicht dein Herzenskönig, so bitte Ihn heute: Komm in mein Herz! Alles soll Dir gehören, ich selber möchte Dein Eigentum sein! Wirf bitte alles hinaus, was Dir nicht gefällt: Versagen, Schuld, Blutschuld, böse Worte und Gedanken, Unheiligkeit, Egoismus, Selbstmitleid …. Schenke mir Dein Herz, ein neues Herz! Sei mein HErr! Ich möchte Dein Kind sein. Ich möchte an Deiner Hand durch das Leben gehen! Ich möchte ganz Dein Eigentum sein!

Danke Jesus, daß Du so ein Gebet niemals verwirfst! Du wendest Dich zu mir, voller Gnade und Barmherzigkeit. Du weißt, ich bin nicht perfekt, sondern voller Sünde und Schmutz. Und dennoch willst Du mich und hast große Hoffnung für mich. Ja HErr, ich will Dir gehören.

Mein himmlischer Vater – 14.02.2018

Denn Ich bin der HErr, dein Gott,
der deine rechte Hand ergreift
und der zu dir sagt: Fürchte dich nicht,
Ich werde dir helfen.
Jesaja 41, 13

Gestern hätte ich fast einen schlimmen Unfall gebaut. Ich hatte wohl beim Fahren etwas geträumt und sah erst sehr spät, daß mitten auf der Fahrbahn ein Auto stand, das nach links abbiegen wollte. Da wäre ich fast ohne zu bremsen draufgefahren …. mei, hätte das gekracht! Doch der HErr hielt Seine Hand dazwischen und ich konnte das Auto mit Mühe um das andere herumlenken; – zum Bremsen war es zu spät. Hinterher schlotterten mir alle Gelenke.
So ist mein Leben vollkommen abhängig von Ihm, der mich in Seiner starken Hand hält. Schon von Kind auf hielt der HErr Seine starke, liebevolle Hand über mir. Einiges wollte mir ans Leben, doch ER ließ es nicht zu. ER war der HErr, der sagte: Dieses Kind ist mein Eigentum. Ich habe es geschaffen, Ich liebe es, Ich will es, es ist meins! – und keiner kann etwas gegen den Willen Gottes ausrichten.
Ja, ER ist es, der meine rechte Hand ergriffen hat, der zu mir sagt: Fürchte Dich nicht, Ich werde Dir helfen! Wie gut und beruhigend ist dieses Wissen: In Seiner Hand vollständig geborgen.
Allem Bösen und allen bösen Gerüchten und Worten über mich setzt ER eine Grenze. Niemand kann diese Grenze übertreten. Man kann mir viel Schaden zufügen, aber dennoch ist ER da und sagt: Bis hierher und nicht weiter! Ja, auf meinen himmlischen Vater kann ich mich verlassen. In Ihm bin ich sicher.
Viel Böses haben andere Menschen  sich untereinander und auch mir angetan. Und manchmal war ich ganz verzweifelt. Aber immer wieder war ER da, tröstete mich, gab mir neuen Mut, erstattete mir meinen Schaden und gab mir sogar mehr wie ich verloren hatte. Welch ein wunderbarer HErr ist mein Gott!
Oft denke ich an das Lied: Welch ein Freund ist unser Jesus …. und ich denke: Ja, ER ist wirklich ein Freund, einer, der treu ist, auf den ich mich ganz verlassen kann. Wunderbar ist es mit Ihm, der meine rechte Hand ergreift und mich durch jeden Schlamassel zieht und sagt: Fürchte dich nicht, Ich bin bei Dir!!

O Jesus, wie kann ich Dir nur genug danken für all das Gute, daß Du an mir tust! Wie sehr hast Du mich lieb! Wie sehr bist Du mir treu, läßt Dich niemals beirren und tust so, als hätte ich keine Fehler. Ja, Jesus, Du bist der Gott, den ich von ganzem Herzen liebe; Dir will ich treu sein!!

Freude gegen Trübsinn – 13.02.2018

Freut euch im HErrn zu jeder Zeit!
Noch einmal sage ich euch: Freut euch!
Philipper 4, 4

Schlechte Angewohnheiten oder Worte lernt man in drei Tagen, aber gute Angewohnheiten und gute Worte lernt man schnellstens in 3 Wochen …. so habe ich es einmal gelernt.
Mit der Freude ist es ähnlich. Wir lernen sehr schnell, alles schlecht zu finden und überall das Nicht-Perfekte herauszufinden. Aber Freude lernen wir nur sehr, sehr langsam. Alles Gute will irgendwie nicht in unser Denken und in unseren Kopf hinein; und das Schlechte um so schneller.
Einmal bin ich morgens aufgestanden. Ich wollte einen Kaffee machen, doch kein Kaffee da. Draußen noch dunkel, sehr kalt, regnerisch und windig, ih, pfui!! Da gibt es sicher viele Pfützen, in die ich hineintrete. Die Zahnpasta war von den Kindern vollkommen eingeschmiert, und natürlich oben ausgedrückt ….. und der Hund muß unbedingt nach draußen, als wenn mir nicht schon kalt genug wäre. Und wo sind wieder meine Schuhe? Hat wohl der Sohn irgendwo gebraucht ….. Und innerhalb von 5 – 10 Minuten war der Tag programmiert: Alles schlimm und schlecht, alles hat sich gegen mich verschworen ….
Und tatsächlich, der Tag war nicht gut. Überall und immer waren tausend Kleinigkeiten, die gegen mich waren. War ich froh, abends zu Hause zu sein, und in mein warmes Bett zu kriechen!
Doch der HErr ließ mich nicht schlafen. ER meinte, als ich Ihm mein Leid klagte: Selber Schuld; – und fertig. Da ließ ich den Tag noch einmal in Gedanken passieren und hörte meinen Gedanken und Worten zu. Oh, meinte ich , der HErr hat Recht. Ich habe mich selber negativ programmiert.
Am nächsten Morgen versuchte ich alles anders herum zu machen. Kein Kaffee? Kein Problem, ist ja noch Tee da!Und der Hund? Wie gut, daß er keinen See gemacht hat! Und der Regen? Vergeht, und alles wird wunderbar trocken ….. Der HErr hat mir geholfen, denn so schnell lernt man kein positives Denken. Aber seitdem ER mein HErr ist, der über alle Kleinigkeiten regiert, macht die Freude sich immer mehr breit. Dankbarkeit und Freude, die beiden gehen Hand in Hand. Nun mag es regnen, stürmen oder schneien: Der HErr ist HErr! – und ich bin Sein Kind. Wie gut es ist, dankbar zu sein! Wie gut es tut, sich ständig zu freuen! Da spielen die Umstände langsam keine Rolle mehr. Auch in der Nacht, in Dunkelheit und Bedrängnis kann man froh sein. Denn ER ist immer noch HErr!

Danke, Jesus! Du bist immer noch HErr! Manchmal wollen die Kleinigkeiten mich entmutigen und ärgern. Doch mit Dir, mit dem richtigen Blick kann ich dem entgegentreten. Es gibt so vieles Gute und Schöne! Aber am Besten ist, daß Du immer bei mir bist. Danke!!!!

Die große Scheidung – 12.02.2018

Zwischen uns und euch ist ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, so daß niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wolle.
Lukas 16, 26

Es war ein sehr reicher Mann, der lebte jeden Tag herrlich und in Freuden. Vor seiner Tür lebte ein Armer namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war. Er hätte gern von den Resten gegessen, die die Reichen übrig ließen. Doch die Hunde kamen und leckten seine Geschwüre. Als Lazarus starb, trugen ihn die Engel in Abrahams Schoß. Auch der Reiche starb und wurde begraben. In der Unterwelt litt er schlimme Qualen. Als er aufblickte, sah er Lazarus im Schoße Abrahams und rief: Vater Abraham, hab Erbarmen! Schick Lazarus mit einigen Tropfen Wasser um mir die Zunge zu kühlen! Doch Abraham meinte: Du hast schon zu Lebzeiten deinen Anteil am Guten gehabt, Lazarus nur Schlechtes. Jetzt wird er getröstet, und du mußt leiden. Außerdem ist zwischen uns dieser unüberwindliche Abgrund, keiner kann jetzt mehr die Seite wechseln.

Als ich über die Geschichte nachdachte, stellte ich mir einen riesigen Staubsauger vor. Zuerst saugte er alles Schlechte weg, was es hier bei uns gibt: Die Kriege und alle Mordwaffen, die Gifte, die uns das Leben schwer machen, Betrug, Lüge und Diebstahl, Mord und Totschlag und böses Gerede übereinander. Er saugte alle Schuld weg, und alle Schulden. Den ganzen Dreck, der die Erde und uns umgibt, saugte er weg. Und was blieb übrig? Nur das Gute, das Gott geschaffen hat. Da war die Erde wie der Himmel, einfach himmlisch, voller Freude, nichts Böses mehr!!!!
Und dann sah ich noch einmal den riesigen Staubsauger. Diesmal saugte er alles Gute weg. Die Wolken, die Sonne, die Sterne, die Musik, die Farben, die Vergebung, die Freude, die Liebe und alles Erbarmen. Schrecklich, was blieb! Alles dunkel, keine Hoffnung, keine Freude, kein Friede, keine Liebe mehr, nur Einsamkeit und Verzweiflung, Mutter und Sohn sind sich verhaßt, nur noch Lügen und Betrug! Ja, so wird es sein, wenn von Gott nichts mehr da ist.
Heute dürfen wir entscheiden, wie wir leben wollen: Mit Gott oder ohne.
Und so wie wir entscheiden, so wird es: Alles Böse verschwindet oder alles göttliche vergeht. Schrecklich wird es, wenn Gott uns unserem Denken überläßt und wir mit uns allein sein werden. Nichts göttliches mehr, kein Licht, keine Hoffnung, nichts!!
Himmlisch wird es, wenn unsere Hoffnung wahr wird, und wir bei Ihm sein werden! Endlich gibt es das Böse nicht mehr! Endlich sind wir vollkommen erfüllt und ergriffen von der Liebe! Endlich hört der Kampf auf, und wir sind geborgen in Abrahams Schoß. Wie gut wird das sein!!

Danke, Jesus! Schon jetzt kann ich mich an Dich klammern und in Dir geborgen sein. Das Böse ist besiegt! Gewiß, noch gibt es Tod und Sünde, aber mit Dir bin ich Sieger. Ja, HErr, Du bist mein Erlöser, mein Retter, mein Freund und Trost. 

Streß und Hektik – 11.02.2018

Der HErr ist mein Hirte,
nichts wird mir fehlen.
ER läßt mich lagern auf grünen Auen
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Psalm 23, 1f.

Viele Leute klagen über ständige Anspannung, zu große Anforderungen und viel Hektik und Streß. Etwas ist ja gut, aber wenn man auf Dauer überfordert wird, geht es nicht gut. Manchmal machen wir uns selber diesen Streß, und manchmal bedrängen andere uns. Jesus will das nicht.
Es gibt auch Menschen, die zu viel „Ruhe und Entspannung“ haben. Es gibt zu viel Leerlauf und sie kommen sich eigentlich nutzlos vor. Jesus will das nicht.
In hektischen Zeiten will ER uns Ruhepausen geben, wo wir bei Ihm auftanken können (falls wir uns Zeit nehmen und Ihn suchen). Dann kann es weitergehen, wenn ER uns erfrischt hat. Doch wenn der Streß überhaupt nicht mehr aufhört, sollten wir unser Leben bedenken. Wo liegt der Fehler? Wie kommen wir aus dieser Mühle heraus? Manchmal liegt der Fehler in unserem eigenen Denken und manchmal sind wir einfach nur auf dem falschen Platz. Jesus will Weisheit und Entschlußkraft geben, die Situation oder unser eigenes falsches Denken (zB zu hohe Anforderungen an sich selbst oder das Unverzichtbarkeitssyndrom) korrigieren. ER will uns zu stabilen Menschen machen, die Streß und Chaos aushalten und die Ruhe bewahren. Aber auch zu Menschen, die zum Ruheplatz am Wasser kommen, dort lagern und sich auf grünen Auen stärken. ER ist der Ruhepol, auch im dicksten Streß!
Ist das Leben zu eintönig und gibt es keine Herausforderungen, sondern nur Langeweile, so will ER es ändern (falls du willst). Stell Dich Ihm neu zur Verfügung und halte Augen und Ohren offen! ER wird Dich so führen, daß Dein Leben wieder lebenswert wird.
ER will unser Leben sinnvoll machen. Wir sollen nicht im Streß unsere Zeit, Energie und Gesundheit ruinieren, sondern mit Ihm zielstrebig die Zeit ausnutzen.
ER will unser Leben mit Leben füllen. Falls wir die Zeit nur mit Nebensächlichkeiten totschlagen, will ER uns neu beleben und neue Ziele geben, für die es sich zu leben lohnt. ER ist der gute Hirt, der unser Leben lebenswert und sinnvoll macht.

Danke, mein guter Hirt, daß Du da bist! Du leitest mich, wenn ich auf Dich höre, und bringst mich zum Ruheplatz und zu grünen Auen. Du stärkst mich und gibst mir Mut. Du setzt mir sinnvolle Ziele und mit Dir wird das Leben lebenswert. Danke, Du sorgst wunderbar für mich!