ER sucht mich – 23.04.2018

Denn so spricht Gott, der HErr:
Jetzt will ich meine Schafe selber suchen und mich selber um sie kümmern. … Die verlorengegangenen Tiere will ich suchen.
Hesekiel 34, 11.16

Gott sucht uns! Eigentlich hat ER es nicht nötig, uns hinterher zu laufen. Wir müßten Ihm hinterherlaufen! Und doch, ER kennt uns und weiß, wie sehr wir uns verlaufen haben. ER weiß, wenn ER uns nicht sucht und findet, sind wir tatsächlich verloren.
Jeden Morgen wartet ER auf uns, damit wir Ihm Guten Morgen sagen und die Verbindung mit Ihm aufrechthalten. Den ganzen Tag steht ER uns zu Seite, und wartet auf unser Danke-schön und auf unsere Fragen. ER sieht uns, egal wo wir uns „verstecken“. Auch in einem Hochhaus, in dem hunderte von Menschen wohnen und wo alles anonym ist, sucht und findet ER uns. Es gibt keine Einsamkeit, ER ist ja da.
ER sucht uns, damit wir Leben haben. ER will uns mit Segen überschütten. Es ist die Liebe, die Ihn antreibt. Wo sind Seine Kinder?
Es gibt so vieles, wo Gott uns gut helfen kann. Und doch probieren wir es meistens allein. Wieviel Arbeit und Mühsal bliebe uns erspart, wenn wir alles gleich mit Gott zusammen tun würden! Haben wir schwierige Fragen, so können wir uns an Gott wenden. Es mag einige Tage dauern, bis wir die Antwort haben, aber dieses gemeinsame Gespräch mit Gott formt uns und macht uns stark. Sucht mein Angesicht, dann werdet ihr leben, so sagt Gott selber (Amos 5,4).

Ja, HErr, ich will Dich suchen, Deine Antworten und Deine Hilfe. Ich will Dich selber suchen und sehen, wie Du bist. Du bist das Leben, ohne Dich bin ich verloren in diesem Chaos der Welt. Ja, ich verirre mich hoffnungslos, wenn ich Dich verliere. Ich will mich fest an Dich halten und alles mit Dir bereden. Wie gut, daß Du Antworten gibst! Wie gut, daß Du mich suchst und niemals locker läßt, bis Du mich findest!

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Auf ins gelobte Land – 22.04.2018

Ihr dürft nicht vor ihnen zurückweichen und dürft euch nicht vor ihnen fürchten. Der HErr, euer Gott, der euch vorangeht, wird für euch kämpfen.
5. Mose, Deuteronomium 1, 29f.

Israel hatte Männer ins gelobte Land geschickt, um es auszukundschaften. Als sie zurückkehrten schilderten sie das Land in den schönsten Farben. Doch sie mahnten: Dort gibt es Riesen, die reißen uns in Stücke! Und so nahmen sie allen den Mut. Keiner wollte mehr ins gelobte Land. Doch Mose sagte die Worte oben und erinnerte sie daran, wie Gott sie beim Auszug aus Ägypten vor dem Pharao rettete, wie Er sie in der Wüste andauernd rettete; – sollte dies Problem jetzt für Ihn zu groß sein? Ihr dürft euch nicht fürchten und nicht zurückweichen!!

Und wir? Wie oft fürchten wir uns vor „Kleinigkeiten“. Gott hat aber schon größere Probleme für uns gelöst! Sehen wir auf die Sorgenberge, auf die, die uns das Leben schwer machen, auf unsere eigenen Fehler und Versagen …. dann sehen wir Gott nicht mehr. Alles vergessen, was ER Großes an uns getan hat. Dann erdrücken uns die Nöte. Und es ist kein bißchen Glaube mehr da.
Darum ist es sooo wichtig, daß wir uns daran halten, was uns die Bibel empfiehlt: Danken. Sich erinnern. Gott loben. Sein Wort kennen. Gott und Jesus kennen.
Josua und Kaleb waren mit im gelobten Land als Kundschafter. Sie sahen ebenfalls die Riesen, aber sie wußten: Wir schaffen das! – denn Gott steht auf unserer Seite.
Doch das Volk hörte nicht. So mußte es zurück in die Wüste und 38 Jahre lang um ein Gebirge herumwandern, immer im Kreis, und noch einen und noch einmal und immer wieder. Erinnert es dich an dein Leben? Immer im Kreis herum? Immer das Gleiche, immer und immer wieder?
Gott hat 38 Jahre gewartet, bis Israel bereit war das Land einzunehmen. Die Kleingläubigen waren verstorben, eine neue Generation wuchs heran, die von Ägypten nichts mehr wußte. Und mit dieser neuen Generation eroberte Gott das Land. Das waren Männer mit Rückgrat! Das waren erprobte Männer, stark, gerecht, geradeaus, gläubig dem HErrn! Nicht verbogene Waschlappen, ängstliche Paragraphen-Fritzen … Nein, sie konnten etwas riskieren, weil Gott auf ihrer Seite stand. Sie fürchteten sich nicht und wichen nicht angstvoll zurück. Gott ging ihnen voran und kämpfte für sie.

Danke für die neue Generation, Jesus! Sie geht mutig voran, direkt auf das Ziel zu. Sie opfern ihr Leben für ihren geliebten HErrn. Und Du stehst ihnen bei, machst den Weg frei, kämpfst für sie. Ich bin schon alt, aber ich will zu dieser Generation gehören und nicht auf dem Sofa vermodern! Halleluja, Du machst Dein Wort wahr!!

Innere Heilung – 21.04.2018

ER heilt die gebrochenen Herzen
und verbindet ihre schmerzenden Wunden.
Psalm 147, 3

Wie gut es tut, in guten Händen zu sein! Das Leben reißt so manche Wunde und man findet selten jemanden, der mitfühlen kann.
Doch unser Gott ist wie Vater und Mutter: ER versteht wie ein Vater, ER tröstet wie eine Mutter. Es ist, als ob Gott langsam und sanft über unser Haupt streichelt und sagt: Hab Mut, Kleiner, Ich bin doch bei dir!
Es gibt wirklich klaffende Wunden in unseren Herzen und wir verhärten es, damit das nicht noch einmal geschieht. Aber Gott nimmt diese Härte, weicht sie durch Seine Liebe auf und dringt durch bis zum Grund unseres Herzen. ER selber weiß ja schon alles, aber wir nicht. Darum ist Er langsam, behutsam, geht Schritt für Schritt vor, heilt Schicht um Schicht, wie man eine Zwiebel schält, bis Er Sein Ziel erreicht hat. Dieser Prozeß dauert ein Leben lang, aber immer neue Facetten unseres Seins kommen zu Tage, immer neue Eigenschaften entdecken wir an uns, immer wieder neu staunen wir über Gottes Geduld und Güte.
ER weiß, was wir für Menschen sind; Er hat uns ja geschaffen. Und diese Idee, die ER bei der Erschaffung hatte, verwirklicht ER.
Nirgends gibt es so tiefen Trost wie bei Jesus. ER ist für uns durch den Tod gegangen; –  also versteht ER alles, weil ER alles Elend selber mitgemacht hat. ER kann trösten, ER kann heilen! ER legt Seinen Finger auf schmerzende, empfindliche Stellen, um sie zu heilen.
Wenn wir uns Ihm bloß mehr aussetzen würden und nicht immer weglaufen würden, wenn es zu persönlich wird! Hören wir Ihm doch einfach mal zu! Lassen Ihn zu Wort kommen! Es reicht nicht, Ihm unser Elend zu schildern, wir müssen Ihm Zeit geben, zu trösten, zu helfen, Mut zu machen und zu heilen. Stille ist angesagt.
Halten wir das aus? Ohne Musik und Facebook? Nur wir allein mit dem HErrn? Oder bricht die Unruhe wieder durch und wir laufen davon?

O HErr, heile Du! Ja, ich weiß, es wird schmerzhaft. Die Erinnerungen sind zu stark, ich halte es nicht immer aus, aber Du gehst ganz behutsam mit mir um, ich kann Dir vertrauen. Ja, ich kann Dir vertrauen, daß Du mein Herz heilst von allen bösen Wunden. Du bist ein wunderbarer Arzt!

Glaube gegen Angst – 20.04.2018

Jesus fragte die Jünger:
Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?
Markus 4, 40

Die Situation war echt brenzlig, eigentlich sogar lebensbedrohend: Die Wellen schlugen ins Boot und es lief langsam voll Wasser. Die Jünger waren erfahrene Seeleute. Sie wußten, was Sache ist, und sie hatten Angst um ihr Leben. Doch Jesus schlief. ER hatte einen anstrengenden Tag hinter sich und ruhte sich aus. Sie weckten Ihn, und riefen: Kümmert es Dich nicht, daß wir zugrunde gehen?? Jesus stand auf, bedrohte den Wind und die Wellen und es trat augenblicklich Stille ein. Da fragte ER sie: Warum habt ihr Angst? Habt ihr immer noch keinen Glauben?? Sie bekamen große Furcht, denn sogar Wind und Wellen gehorchten Ihm.
Es geht um die Angst in konkreten Situationen. Es gibt auch eine Angst, die allgegenwärtig ist, die logisch nicht faßbar ist, die das Leben bestimmt und sich nicht an irgend etwas festmachen läßt. Darüber redet Jesus hier nicht. ER meint eine konkrete Bedrohung unseres Lebens.
ER ist schon lange mit den Jüngern zusammen, und ER hat so viele Wunder vollbracht! Doch sie haben Angst. Wo ist das Heilmittel gegen Angst??
Das Heilmittel gegen Sorgen und Angst ist der Glaube. Aber den können wir nicht selber produzieren. Den legt der Heilige Geist in unser Herz, wenn es für Ihn offen ist. Wenn wir Jesus ansehen, wächst unser Vertrauen, Zutrauen und Glaube. Wenn wir Ihn betrachten, merken wir Seine Liebe und Zuneigung zu uns. So wie Blumen sich zur Sonne ausstrecken und in der Sonne wachsen, so ist es mit unserm Glauben.
Ein Säugling hat keine Probleme, keine Angst, keine Sorgen, wenn er auf dem Arm der Mama liegt. Er weiß, sie hat die Milch, wenn er Hunger hat, sie wickelt ihn, wenn es nötig ist, sie hat die Wärme und den Schutz. So wie ein kleines Kind wollen wir in Jesu Hand sein.
In der Verbindung mit Ihm ist kein Platz für Angst und Sorgen. Diese Liebesbeziehung vertreibt alles Böse. ER ist es, dem wir vertrauen können in jeder Situation. Wo alles voller Licht ist, gibt es keine Schatten!
Wenn wir Ihn kennen, können wir Ihm vertrauen. Deshalb betrachten wir Ihn beim Bibellesen, in der Natur, beim Beten, in der Stille und wir sehen Ihn überall im täglichen Leben. ER ist gut zu uns!

Danke Jesus, daß ich Dir vertrauen kann! Du gabst Dein Leben für mich; – solltest Du mir jemals etwas wichtiges versagen? Danke, Du sorgst Dich um mich und bei Dir ist mein Herz geborgen.

Die liebe Verwandtschaft – 19.04.2018

Jesus sagte:
Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie.
Markus 6, 4

Wenn wir Christen sind, werden wir es wissen: In der eigenen Familie stoßen wir auf Granit. Da ist kein Interesse am Evangelium. Besonders schwer ist es für verheiratete Christen, wenn der Partner nichts mit dem Glauben zu tun haben will.
Da können wir reden und beten, einladen und werben, nett sein oder auch nicht, – es nützt nichts. Man könnte genau so gut mit einer Gummiwand reden. Oder es kommen sogar sehr scharfe Reaktionen.
Dennoch macht Jesus uns Mut, für unsere Lieben zu beten. Darauf liegt große Verheißung. Wir sollen gar nicht unseren Lieben durch unser Missionieren auf den Nerv gehen, aber durch stille Taten und unser Leben unseren Glauben zeigen. Die Menschen werden neidisch!
Auf unsere vertrauensvollen Gebete hin kann Jesus selber aktiv werden. Denn die Ehre soll Ihm allein gehören, oder willst Du die Ehre haben, die Verwandten zum Glauben zu bringen? ER kann das gut allein, und wahrscheinlich besser wie du.
Aber ER möchte unser Gebet für unsere Lieben, und zwar ein vertrauensvolles Gebet. Wenn wir Ihm unsere Last anvertrauen, so kann ER aktiv werden. ER legt sich aber nicht fest, indem ER sagt: Nach 25 Gebeten tue ich etwas. Nein, ER hat alle Freiheit des Handelns übernommen!
Als ich Christ wurde, stieß ich in der Familie auf Unverständnis, denn wir waren ja alle getauft und glaubten an irgend etwas Höheres; jedenfalls waren wir alle Christen. Und nun sagte ich: Ihr seid es noch gar nicht! Na, so eine Unverschämtheit! Aber nach einige Jahren kam der Bruder mit nach Bremen in die christliche Wohngemeinschaft. Dort wurde er Christ. Die Schwester ließ das alles kalt. Aber es erwischte sie ein paar Jahre später und sie wurde auch Christ. Die Mutter ging Jahrzehnte später mit zur Billy-Graham-Evangelisation. Sie versprach sich einen netten Abend, doch da erging Gottes Ruf an sie, und sie stellte sich. Der Vater kam dann auch noch dran, als netter Besuch da war und er dem Besuch sein Herz öffnete. Der Mann konnte für die verborgenen Bindungen beten und sie zerbrechen. Da war Vater frei, Jesus anzunehmen.
Es lohnt sich zu beten!! Wir machen viele Fehler, und alle sehen es. Aber sie sehen auch, was Jesus aus uns macht. Sie beobachten uns genau und wenn wir beten, wird Jesus sich ihnen zeigen.

Danke Jesus, Du hörst mein Gebet! Ja HErr, ich vertraue Dir meine Lieben an. Ich kann sie nicht zum Glauben bringen, das kannst nur Du. Bitte, erfülle Dein Wort bald, ich möchte es noch sehen!!

In eigener Sache: Unsere Anette muß aus dem Team ausscheiden. Leider! Sie hat freitags ins Englische übersetzt. Nun suchen wir jemanden, der ihren Platz einnehmen und am Freitag die deutsche Andacht ins Englische übersetzen kann. Interessiert? Schreib bitte an frank.lauermann@gmail.com. Da erfährst du Genaues.

Diener Christi – 18.04.2018

Als Diener Christi soll man uns betrachten und als Verwalter von Geheimnissen Gottes.
1. Korinther 4, 1

O, das möchte ich gern sein! So ein Heiliger, der alle Geheimnisse Gottes kennt! Einer, zu dem alle aufblicken. Wenn ich bete, bewegen sich Berge. Kranke werden sofort gesund. Die Menschen fallen unter der Kraft meines Gebetes. Alle wollen einen Termin mit mir, überall soll ich auf Kongressen sprechen … Ach, was wäre das wunderbar!
Doch Gottes Wege sind anders. ER will keinen Ruhm für mich, und ich selber möchte es eigentlich auch nicht. Ich will Gemeinschaft haben mit Ihm, meinem geliebten HErrn und nicht im Rampenlicht stehen! Da bin ich in guter Gesellschaft mit Mose, Elia, Jesaja, Jeremia, Paulus, Petrus und Johannes. Auch Johannes der Täufer sagte: Ich muß abnehmen, ER aber soll zunehmen!
Die großen Augenblicke sind leider nur kurze Augenblicke. Mein normales Leben spielt sich nicht auf dem Berg der Verklärung ab, sondern im Tal der Pflichten, Kleinigkeiten und täglichem Kleinkram. Darum sagt der Vers, man soll uns als Diener betrachten und nicht als allwissende, alles-könnende Macher. Der Vers geht weiter: Von Verwaltern erwartet man, daß sie treu sind. Und das gilt ganz besonders im täglichen Leben: Treue zu Jesus.
Selbst beim Abwasch, Rasenmähen, Autofahren, Laubharken, Formulare-ausfüllen soll man sehen: Wir sind Ihm treu; – und: ER spiegelt sich in unserer Art und Weise wider, wie wir unsere täglichen Pflichten erfüllen. Mißmutig, fluchend, schimpfend oder fröhlich, geborgen in Gott, dankbar für den Tag …
Es sind diese Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen. Bin ich Jesus treu? Oder bin ich mißmutig wegen all der Kleinigkeiten und wegen all der kleinen Widerwärtigkeiten im Leben? Bin ich Sein Diener und kann mich bücken? Die schwerste Schule der Jünger Jesu ist im grauen Alltag.
Aber ich kann gewiß sein: Jesus steht mir bei. ER ist ganz nah bei mir und hilft auch bei Kleinigkeiten. ER gibt Mut, Ideen, Hilfe, Trost, Kraft im Alltag. Ja, ER ist der HErr des Alltags! Und mit Ihm überwinde ich weit …. auch den Alltag, die Kleinigkeiten, die immer schief gehen, alles überwinden wir mit Ihm zusammen! Unser Herz kann fröhlich, dankbar und gelassen bleiben!

O Jesus, was bin ich froh, daß Du da bist! Wie gut, daß Du mir immer zur Seite stehst! Jede Kleinigkeit ist mit Dir eine fröhliche Sache! HErr, ich will ein treuer Diener sein, das ist mir wirklich genug.

Eine heiße Liebe – 17.04.2018

Mit den Küssen seines Mundes bedecke er mich.
Süßer als Wein ist deine Liebe.
Hohelied 1, 2

So fängt dasBuch „Hohelied der Liebe“ in der Bibel an. Es ist ein Buch über die Liebe und die Sehnsucht zueinander, nach Gemeinschaft und Harmonie. So ist unsere Liebe zu Jesus, und so heiß und innig ist Seine Liebe zu uns.
Als Heinrich sich in eine feine Frau verliebte, kaufte er sich alle Bücher über Frauen und studierte sie. Manchmal vergaß er vor lauter Studieren, sie anzurufen oder sie zu treffen. Er saß über den Büchern und war davon fasziniert. Aber es dauerte nicht lange, da war die Liebe kalt.
Genau wie Heinrich wollen viele Christen Jesus lieben: Sie studieren alles über Jesus, wollen alles genau wissen und schon nach kurzer Zeit übertreffen sie die Theologen an Logik und Wissen. Doch die Liebe zu Jesus blieb auf der Strecke, die ging verloren. Stolz und Ehrgeiz machten sich breit, wo eigentlich die Liebe Platz haben sollte. Kalt, kaltes Herz, voller Phrasen und klugen Gedanken ….
So eine Liebe kann nicht lange halten. Sie muß heiß und innig sein, sie muß genährt werden wie das Feuer, sie muß ausgelebt werden, sonst erstickt sie! Sie muß unsere Gedanken einnehmen, unsere Taten prägen und unser Gefühl sein! Jesus ist so leidenschaftlich für uns, so begeistert über Seine Braut, so hingegeben für uns! Und wir können es mit Hilfe des Heiligen Geistes auch für Jesus sein. Die Liebe und Leidenschaft muß „gefüttert“ werden, so wie das Feuer im Ofen Brennholz braucht! Sonst wird der Ofen kalt …
Lehre und Bücher, Videos und Audios sind gut. Keine Frage. Aber es fehlt das Feuer. Die Gemeinschaft mit Jesus bringt es!
Wir sollen eins mit Ihm sein, so wie ER mit dem Vater eins ist. Das Zeichen Gottes über Jesus war Liebe. Und Jesu Zeichen über uns ist Liebe. Dieser Liebe setzen wir uns aus, wenn wir Gemeinschaft mit Ihm haben. Sie färbt auf uns ab und wir entwickeln eine immer stärkere Liebe zu Ihm, der sich für uns hingegeben hat.
Je intensiver wir Ihn suchen, in Bibel und Gebet, in Natur und Musik, in der Arbeit und in der Freizeit, desto mehr von Ihm entdecken wir. Fast ist es, als ob ER mit uns „Verstecken“ spielt und sich freut, wenn wir Ihn und neue Eigenschaften an Ihm entdecken. ER ist so kreativ in Seiner Liebe zu uns, das kann kaum ein „cooler“ Theologe nachempfinden! ER ist der Super-Liebhaber, Bräutigam, Freund und Heiland!

Danke Jesus, daß Du mich soooo sehr liebst! Verdient habe ich es nicht, aber Du siehst mich, wie ich mich oft nicht sehe: Voller Liebe, voller Begeisterung und Freude! Wie gut, in Deinen Armen geborgen zu sein!