ER ist HErr, und kein anderer – 21.10.2017

Keiner kann sagen: Jesus ist der HErr! wenn er nicht aus dem Heiligen Geist redet.
1. Korinther 12, 3

Schon gleich am Anfang der Kirche gab es Strömungen, die die Leute von Jesus, dem Christus, wegzogen. Sie redeten zwar über Jesus, aber ER war nicht so besonders der Mittelpunkt. Es gab vieles andere, was mit Jesus konkurrierte. So ist es bis heute.
Eigentlich wollen wir mit unseren kleinen Andachten Mut machen, Glauben und Vertrauen in Jesus aufbauen und in den kleinen täglichen Dingen des Lebens helfen. Wir wollen ein positives Gerüst für unseren Glauben bauen und Antworten auf dringende Fragen bringen. Gott drängt mich immer wieder, uns abzugrenzen von Menschen und Lehren, die nicht Jesus als alleinigen Mittelpunkt haben.
Das ist nicht nur die Esotherik, sondern viel, viel umfassender und versteckter.
Bei Facebook gibt es zur Zeit ganz viele Videos, die nur sehr einseitig über den Glauben berichten. Die großen Prediger, die die Massen anziehen, für die Menschen Tausende von Kilometern reisen, reden nur über Dinge, die die Menschen gern hören möchten: Gesundheit, Freiheit, Wohlstand …. Aber sie reden selten über die Probleme des Alltags und wie man als Christ mit Krankheit lebt, wenn man nicht geheilt wird. Die großen Herren sammeln viel Geld ein, und es wird nicht überprüft, wo sie es lassen. Ein Kanadier könnte 8 mal so viel geistliche Autorität haben, so habe ich Jesus verstanden, wenn er sich weniger um sein Konto kümmern würde…. Ein Ukrainer ist inzwischen mindestens Millionär geworden. Geld spielt eine große Rolle bei diesen „großen“ Predigern.
Laß Dich nicht einfangen! Viele Leute binden sich an diese großen Prediger, ihre Worte sind für sie Gottes Wort; – doch reden sie nur, was die Leute hören möchten und verschweigen vieles vom Evangelium.
Jesus ist anders! ER ist der Sieger, klar. Aber auch in Krankheit, im Leid, in Trauer, im Sterben ist ER immer noch HErr. Für die großen Prediger ist das kein Thema, aber für uns normalen Menschen.
Ich sah ein Video aus Afrika. Zehntausende beteten Jesus an. Und auf der Bühne stand ein Team aus Schwarzen und Weißen. Alle zeigten auf Jesus, niemand war wichtig als Jesus allein.
Laß Dich nicht einfangen! Das Evangelium ist so einfach, und nur auf Jesus zentriert. Alles andere ist einfach zu viel.
Hast du eine gute Beziehung zu Jesus, brauchst du nicht Tausende von Kilometern fahren. Sei zufrieden in Ihm! ER ist der HErr, nicht die „großen“ Prediger!

Danke, Jesus, daß Du der HErr bist! Ich brauche nur Dich, denn Du bist Sieger über Krankheit, Tod, Sünde und Verderben. Ich brauche keine großen Prediger, sondern Dich allein. Du bist der Friede meines Herzens und das Zentrum meines Lebens.

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Versuchungen – 2017.10.20

Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte ER vom Teufel in Versuchung geführt werden.
Matthäus 4, 1

Viele kennen diese Geschichte von den Versuchungen. Der ganze Text steht unter dieser kleinen Andacht.
Als ich den ganzen Text las, dachte ich, das ist ja interessant, daß der Geist Gottes Jesus in die Wüste führt, damit der teufel Ihn versuchen soll.
Und ich las die Versuchungen. Immer fingen sie mit „Wenn ….“ an. Wenn, falls, vielleicht, eventuell …. das scheinen die Worte des teufels zu sein. Gott sagt immer geradeaus, was ER meint.
Auch bei Adam und Eva war es so: „Sollte Gott vielleicht gesagt haben ….“. Und Eva fing an, sich mit damit zu beschäftigen. Mißtrauen und Zweifel werden durch diese kleinen Worte gesät, und unser widerspenstiges Herz nährt diesen Samen anscheinend gerne.
Ich denke auch an Petrus. Jesus sagte ihm, daß er Ihn verraten würde. Simon, Simon, der Satan hat verlangt, daß er euch wie Weizen sieben darf. Ich aber habe für dich gebetet, daß dein Glaube nicht erlischt. (Lukas 22, 31f.)
Es ist doch wunderbar, daß Jesus für uns betet, wenn wir angefochten werden! ER selber kennt jede Versuchung genau wie wir, und ER kann mit uns empfinden! Welch wunderbaren HErrn haben wir, – ER ist es wert, daß wir Ihm vertrauen!
Wir wissen nicht so genau, was im Himmel vorgeht, wenn es Versuchungen gibt. Aber eines steht fest: Noch niemals ist ein Christ ohne Versuchungen geblieben. Oft gingen sie sehr tief, wie bei Petrus. Der mußte sich ganz von Neuem bekehren, so tief war sein Fall.
Und wir wissen, wenn wir versucht werden, steht Jesus uns ganz eng zur Seite. Solange wir auf Ihn sehen, kann uns die Versuchung nichts anhaben, d.h. wir fallen nicht auf die Worte des Verführers und Lügners herein. Sobald wir Ihn aus den Augen verlieren und wir nach den Dingen schielen, die der Versucher uns vor die Nase hält, sind wir am Sinken.
Da hilft nur eins: Eng an Jesus bleiben. Mit Ihm die Sachen besprechen. Sich erinnern, was genau in der Bibel steht und damit gegen die Versuchung angehen. Und bloß nicht eigensinnig und stolz werden!
Versuchungen sind keine Sünde. Aber wenn wir danach schielen und Jesus aus dem Blick verlieren, wird es schnell Sünde, ( = Trennung von Gott.)
Als Jesus Sieger in den Versuchungen blieb, ging der teufel stiften. Und die Engel kamen und dienten Jesus. – Was meinst du, wie schön es ist, wenn die Engel kommen und dir nach der bestandenen Prüfung dienen! Das ist wie Himmel auf Erden!!

Danke Jesus, daß Du mir hilfst! Manchmal bestehe ich die Versuchungen nicht, aber Du hältst trotzdem zu mir. Auch wenn ich untreu bin, bist Du dennoch treu. Wie gut es ist, Dich als HErrn und Gott zu haben!! Danke!

Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden. Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, bekam er Hunger. Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird. Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt. Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel  und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich auf ihren Händen zu tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht  und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest. Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen. Darauf ließ der Teufel von ihm ab und es kamen Engel und dienten ihm.

Der Ackerboden – 19.10.2017

Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht; er bringt dann Frucht.
Matthäus 13, 23

Der Samen ist das Wort Gottes; Jesus ist der Landwirt, der den Acker bestellt und den Samen aussät. Und der Acker ist unser Herz.
Wie ist der Boden in unserem Herzen? Kann er die Saat, das volle Evangelium, aufnehmen? Oder ist er steinig, oder voll Unkraut, besonders Dornen, oder ist es ein Durchgangsweg für vieles andere und das Wort Gottes wird schnell vergessen oder durch anderes verdrängt?
Der Landwirt macht den Boden urbar und fruchtbar. Er muß ihn pflügen und eggen, er muß das Unkraut beseitigen und die Steine einsammeln; – viel und schwere Arbeit! Erst dann kann er säen und düngen. Unser Herz wird von Gott gepflügt und geeggt, so daß es ordentlich weh tut. Aber so wie es war, so ein altes, dickes, fettes, faules Herz (Ich), kann für Gott nicht brauchbar sein. ER fühlt sich nicht wohl bei uns. Wir wollen fruchtbarer Boden sein für Gott, wollen viel, viel Frucht bringen, aber das Pflügen mögen wir nicht besonders. Und dabei sollten wir froh sein, wenn es unserem dicken Ich mal an den Kragen geht! Was wollen wir auch mit diesem überempfindlichen, egoistischen Ich? Es schreit ständig nach mehr Genuß, mehr Luxus, mehr Sorgen, mehr und mehr! Jesus will uns von unserem Ich befreien und alles neu machen. ER will uns nicht töten, so wie der feind, sondern zu neuem Leben bringen, zu einem Jesus-Leben. Dann finden wir Harmonie, Friede, Freude und haben obendrein ein sinnvolles, zielgerichtetes Leben! Nur: Es mußt gepflügt und geeggt werden! Es soll doch kein Unkraut wachsen?
Das Unkraut sind die Sorgen und der Betrug des Reichtums. Es erstickt das gute Wort Christi in uns. Wir werden wieder sorgenvoll, grämen uns, und sehen das Licht Jesu nicht mehr. Die Steine, die aufgesammelt werden, sind unsere Sünden, Leidenschaften und Genüsse. Sie müssen entfernt werden. Der Weg ist ein Bild für alle Gedanken und Einflüsse, die wir aufnehmen. Es bleibt in uns und manipuliert uns, es will unser Denken bestimmen. Doch wir richten unseren Blick lieber auf Jesus!

Jesus, ich möchte der Mensch werden, den Du Dir vorstellst! Dein Wesen soll mein Wesen prägen! Ich mag das Pflügen und Eggen gar nicht, aber es scheint keinen anderen Weg zu geben. Nun, dann will ich es annehmen und Dir danken, daß Du die Grenzen kennst. Du läßt mich nicht allein, wenn gepflügt wird! Danke für Deine Treue!!

Freiheit des Vergebens – 2017.10.18

Wo der Geist des HErrn wirkt, da ist Freiheit.
2. Korinther 3, 17

Jesus möchte uns die schweren Lasten abnehmen, damit wir frei sind für Ihn. Freiheit ohne Gebundenheit an Ihn führt zur Zügellosigkeit und Exzessen, oder purer Langeweile. Freiheit in Ihm führt zu Freude, Dankbarkeit und vollem Leben. Aber es ist nicht so einfach für uns, in diese Freiheit zu kommen. Wir müssen genau auf Sein Wort und Seinen Weg achten.
Da ist das Gleichnis von dem König, der von seinen Dienern Rechenschaft fordert. Einer ist ihm 2,7 Billionen Dollar schuldig. Doch so viel hat er natürlich nicht. So bittet er inständig um Schuldenerlaß und der König gewährt es ihm. Da ist der Mann natürlich sehr erleichtert, geht hinaus und trifft einen Kollegen. O, der schuldet mir 1oo Dollar! Die muß er mir heute geben! Und er bedroht seinen Kollegen mit Polizei und Gefängnis, damit er seine Schulden bezahlt. Der König hört von diesem Vorfall und ruft ihn zu sich: Habe ich dir nicht 2,7 Billionen erlassen? Und du willst deinen Kollegen wegen 100 Dollar ins Gefängnis werfen? Schäm dich! – und der König übergibt ihn den Folterknechten ….  (vgl. Matt. 18).
Gestern ging ich am Fluß spazieren und hörte meinen Gedanken zu. Da hatte einer vor Jahren seinen Müll auf meine Weide abgeladen. Der da hinten hat bei mir gestohlen. Der Nachbar hat den Weizen geklaut. Der andere hat mich böse belogen …. Alles negative, anklagende Gedanken, einer nach dem andern! O, dachte ich, wie komme ich da bloß wieder heraus?? Ich merkte, wie böse ich war und das gefiel mir gar nicht.
So bat ich Gott um Hilfe und Licht in meinem Herzen. Doch Gott tat, als höre ER nicht. Der Kampf zog sich in die Länge. Ich vergab allen, die mir Böses getan hatten. Aber auch das half nichts. Ich verstand, auch wenn ich die richtigen Worte bete, ist das keine Automatik für mein Wohlergehen. Es soll ganz, ganz tief in mein Herz verankert werden, Jesu Wesen soll dort ganz fest verwurzelt werden. Darum ist es für mich nicht ganz einfach. Doch der Heilige Geist fing an in mir zu wirken. Und ich fing an, wirklich von Herzen zu vergeben und den anderen Gutes zu wünschen anstatt Rache und Strafe herabzubeten. Ich bin froh, daß ER mich von dieser Last erlöst. Da, wo Er wirkt, ist echte Freiheit!

Danke, Jesus! Du machst mich fähig zu vergeben. Alleine schaffe ich es nicht, die bösen Gedanken sind zu stark. Aber Du machst Licht in meinem Herzen, machst mich frei von allem, was mich quält! Danke für diese Freiheit!!

Gnade, Gnade und immer wieder: Gnade! – 2017.10.17


Die Huld des HErrn ist nicht erschöpft,
Sein Erbarmen ist nicht zu Ende.
Neu ist es an jedem Morgen;
groß ist Deine Treue.
Klagelieder 3, 22f.

Was brauchen wir mehr als Gottes Gnade! Vorschriften haben wir schon genug, man kann sie gar nicht mehr alle einhalten …. Aber Gnade, da brauchen wir mehr und mehr und mehr. Als wären wir ein Faß ohne Boden, in das man ständig hineinfüllen müßte.
Heute ist dieser Tag der Gnade. Alles, was gestern war, ist durch Jesu Gnade ausgelöscht. Wir brauchen uns nicht mehr schämen oder traurig sein über uns oder über unseren Fall weinen. Gott hat diesen Tag gemacht, diesen Tag der unverdienten Gnade! Das wollen wir ausnutzen, die Vergebung in Anspruch nehmen für unser Versagen, und den Kopf wieder heben und nach vorne sehen.
Wem nützt es, wenn wir am Boden liegen und über unser Versagen jammern? Gott weiß: Wir sind Sünder! – und dennoch hat ER uns erwählt. Nun, Kopf hoch, die Gnade ergreifen und weiter auf das Ziel zu: Jesus Christus.
Kennst du die Müllschlucker in einem Hochhaus? Mitten im Hochhaus gibt es einen Schacht, in dem jede Etage ihren Müll wirft. Der fällt dann hinunter in einen Container und ist weg. Man kriegt es nicht zurück, es sei denn, man bindet den Müll an einer Schnur fest und zieht ihn wieder hoch. Das ist zwar äußerst sinnlos, doch viele Christen machen es mit ihrem Müll so. Erst bringen sie ihr Versagen zu Jesus. ER vergibt gern und reinigt den Menschen. Doch dann kommt der feind, dem es Spaß macht, uns zu quälen und zu ärgern. Er tut so, als sei nichts gewesen und erinnert uns an unser Versagen. Und wir sind so dumm und fallen darauf hinein! Wir glauben nicht an die Worte Jesu, an Seine Vergebung, Reinigung und Gnade! Wir wälzen uns wieder im Dreck der Sünde, nur weil der feind uns daran erinnert. Ganz schön dumm! Besser sich auf die Gnade berufen: Ja, ich habe versagt. Doch Jesus hat mir vergeben. Heute ist ein neuer Tag, ein Tag der Gnade!! Ich habe es nicht verdient …. darum ist es ja Gnade. Wie sollte ich Vergebung auch verdienen?

Danke, Jesus! Mit Dir zusammen ist jeder Tag ein Tag der unverdienten Gnade! Wie gut, unbeschwert in den Tag zu gehen! Ich brauche mir nichts mehr vorwerfen und die alten Lasten nicht mehr tragen. Und ich brauche anderen nichts vorwerfen, weil Du ihnen ebenfalls vergeben hast. Danke für diese Freiheit! Danke für die Leichtigkeit der Gnade! Danke, keine Belastungen mehr! Ich bin wirklich frei! Halte mich bitte in Deiner Gnade fest!

Gottes Auftrag – 2017.10.16

Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das Ich dir zeigen werde.
1. Mose, Genesis 12, 1

So sagte Gott zu Abraham, als er noch Abram hieß. Eigentlich hatte ER es schon zu seinem Vater Terach gesagt. Terach brach auf von Ur in Chaldäa und kam bis Haran. Dort siedelte er sich an, baute Haus und Hof und ließ es sich gut gehen. Haran liegt ungefähr auf dem halben Weg nach Kanaan …
Nicht jeder soll mit seiner Verwandtschaft brechen und auswandern, das galt für Abraham. Aber wir alle haben Aufgaben und Träume, die Gott uns gibt. Und wo stehen wir? Sind wir auf dem Weg? Oder machen wir es so wie Terach, der Vater von Abraham; – auf dem halben Weg stehen geblieben?
Wenn wir uns selber senden, uns selber den Auftrag geben, weil die Not so groß ist, oder weil wir meinen, es muß unbedingt etwas getan werden, dann wird es in Enttäuschung oder Ermüdung enden. Wenn andere uns überreden, eine Aufgabe zu übernehmen, dann fehlt uns der Wille, und es wird ein Mißerfolg.
Nur wenn der HErr selber uns sendet, werden wir am Ziel ankommen. Dann sind wir sicher und festgehalten. Terach verlor den HErrn aus den Augen und ließ sich häuslich und gemütlich in Haran nieder. Der Anfang war gut, aber dennoch das Ziel nicht erreicht …
Abraham verlor den HErrn nicht aus den Augen. Er ließ sich nicht entmutigen. Sicher war er oft müde, einsam oder verzweifelt, aber der HErr hatte ihn gesandt. So stand er trotz aller Not felsenfest.
Manche lassen sich leicht entmutigen. Jemand sagt ein falsches Wort, und schon entfernen sie sich vom Dienst, sitzen auf dem Sofa und pflegen ihre Wunden. Mit solchen Menschen kann Gott sein Reich nicht bauen. ER braucht solide Menschen, die Not und Elend ertragen können ohne zu verzweifeln. Die wissen, Gott ist dennoch da und trägt mich durch!
Wirf Deine Sorgen auf den HErrn, denn ER sorgt für Dich! Er trägt auch Dich durch, und ER verwirklicht Seinen Plan, – zusammen mit Dir, den ER berufen hat. Sei stark, und harre auf den HErrn! ER wird alles wunderbar fügen.

Jesus, machmal bin ich entmutigt und enttäuscht. Aber Du machst mir immer wieder Mut. Wie gut, daß Du mich sendest und mich hältst! Nur wegen Dir stehe ich. Danke, daß Du mich nie verläßt! – und ich will Dich nie aus den Augen verlieren!!

Im Segen leben – 2017.010.15

Der HErr befiehlt dem Segen, an deiner Seite zu sein: in deinen Speichern und bei allem, was deine Hände schaffen.
5. Mose, Deuteronomium 28, 8

Das Kapitel hat 2 Teile. Im ersten Teil wird der Segen beschrieben, den Gott auf Sein Volk kommen lassen will, wenn es auf Seinen Wegen geht; – herrlich!  Und im zweiten Teil werden die Folgen des Fluches für Ungehorsam beschrieben; – schrecklich!
Wenn das Volk Israel auf Gott hörte und nicht nach rechts oder links abwich, so ging es ihm gut und es hatte Frieden. Gerechtigkeit regierte. Freude bei der Ernte! Der Regen kam zur rechten Zeit, nicht zu viel und nicht zu wenig. Eine Wonne, in diesem Land zu leben, – ein Land, in dem Milch und Honig floß.
Und dann kam immer wieder der Hochmut durch und machte Kompromisse mit anderen Völkern, Sitten und Religionen. Diebstahl, Ungerechtigkeit, sexuelle Ausschweifungen, Lügen, Korruption …. alles das griff schnell um sich, wenn das Volk sich von Gott abwandte. Doch die Folgen kamen schnell, – der Fluch des Ungehorsams.
Das Volk Gottes, die Gemeinde, erlebt es genau so. Hören die Leiter auf Gott und gehen vorwärts, so blüht die Gemeinde. Beharren sie auf Traditionen und ihren Leiter-Stand, so stagniert oder schrumpft die Gemeinde. So einfach ist es, aber man sucht sich ständig neue Ausreden, warum Gemeinde nicht richtig läuft.
Der Segen Gottes, echter, reichlicher, überfließender Segen soll sichtbar auf unserem Leben liegen. Am meisten imponieren mir Menschen, die glücklich sind, die sich sicher und geborgen, geliebt und angenommen fühlen, standhafte, kräftige Charaktere. Dieser Segen ist nicht mit Geld zu kaufen; es sind Menschen, die auf Gott hören und nicht nach rechts oder links abweichen; ohne Kompromisse folgen sie Gott; – ER hat in ihrem Leben wirklich den ersten Platz.
Gott hat für uns alle einen guten Plan und gute Gedanken. Wenn wir uns als standfest erweisen, kann ER uns viel anvertrauen; – nicht nur materiellen und finanziellen Segen. ER vertraute Hiob, daß er das Leiden durchsteht; – und Hiob hat es bestanden. ER vertraut manchen, daß sie mit Wenigem dankbar und fröhlich sind. ER vertraut manchem, daß sie in Krankheit oder Gebrechen dennoch die Sonne sehen. ER möchte in jeder Lage bei uns sein und segnen. ER möchte unser Leben füllen mit Freude, Dankbarkeit, Lob, Heil, Barmherzigkeit und allem, was wir zum Glück brauchen. Suchen wir Ihn, finden wir alles.

Danke, Jesus! Deine Nähe bedeutet mir mehr als Geld und Gut. Danke, Du versorgst mich und vergißt mich niemals. Ich brauche keine Millionen, aber Dich kann ich nicht  entbehren. Danke für die Freude am Leben!!