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Wen fragen?? – 28.05.2015

Gibt es denn keinen Gott in Israel, so daß ihr fortgehen müßt, um Beelzebul, den Gott von Ekron, zu befragen?
2. Könige 1, 3

Der König von Israel hatte ein ernstes Problem. Aber er kam gar nicht darauf, Gott zu befragen, sondern sandte sofort Boten zu den Wahrsagern von Ekron. Da trat ihnen Elia entgegen und fragte sie, ob es denn in Israel keinen Gott gäbe, den man fragen könnte. Und er fuhr fort und prophezeite dem König, daß er an seiner Krankheit sterben müßte wegen diesem Frevel.
Gott nimmt es sehr genau, wo wir unsere Hilfe hernehmen. Wenn wir Fragen haben, wen fragen wir? Wenn wir krank sind, wen bitten wir um Hilfe? Wenn wir finanzielle Probleme haben, wohin wenden wir uns? Wenn wir Arbeit oder Wohnung suchen, was tun wir?
Gott möchte immer und überall an erster Stelle stehen. Denn ER ist unser Gott, der gerne hilft. Wir dürfen Ihn alles fragen, zB wo denn ein Ding ist, was wir verloren haben. Wir dürfen um alles um Hilfe bitten, wegen der Gesundheit, Geld, Arbeit, Wohnung, Essen und Trinken. ER hilft überall gern. ER berät uns und gibt uns Weisung, den Arzt, die Bank, das Arbeitsamt oder einen ganz anderen Weg zu suchen. Nicht immer ist das Selbstverständlichste der Weg für Gott. ER hat oft Lösungen, auf die wir selber gar nicht kommen. Dann will ER sich beweisen und Wunder wirken. Es lohnt sich, Ihn zu fragen!
Doch viele wissen nicht, wie kann man Gott befragen. Beim Wahrsager ist es einfach: Man sagt sein Anliegen, der Wahrsager fragt die Karten oder sonst etwas und sagt dann die Antwort. Aber die Antwort ist nicht von Gott, sondern aus finsteren Quellen, die den Menschen beherrschen will. Gott ist sehr böse, wenn wir uns an solche Quellen wagen. Der feind bekommt Rechte auf den Menschen, um ihn zu binden oder zu quälen. Er ist wirklich kein guter Freund, selbst wenn das Anliegen noch so ernst und dringend ist.
In der Stille breiten wir unser Anliegen vor Gott aus und achten auf das, was sich in uns abspielt. Wo bekomme ich Sicherheit? In welche Richtung entwickelt sich mein Glaube? Kann ich Ihn schon dankbar preisen? Ja, wenn ich mich Ihm anvertraue und auch mein Anliegen, fängt ER an in meinem Herzen zu arbeiten. ER gibt Sicherheit, daß das Problem in guten Händen ist. Oder ER gibt einen Gedanken, wie die Lösung aussehen wird. ER ist immer und überall besorgt um uns. Darum vertrauen wir Ihm und nicht dem Wahrsager.

Danke, Jesus, Du hast mich erwählt! Nun kümmerst Du Dich um mich und willst alle meine Anliegen und Bedürfnisse stillen. Und ich will mich in jeder Sache an Dich wenden, weil Du wunderbar für mich sorgst. Ich will ständig in Kontakt mit Dir stehen und Dich in der Stille suchen. Du bist mein wunderbarer Gott.

Bibellese heute: Lukas 2, 21 – 52

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Die Liebe ist am größten – 27.05.2015

Für jetzt bleiben Glauben, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.
1. Korinther 13, 13

Einige Verse vorher ist das Wesen der Liebe beschrieben: Die Liebe ist langmütig, gütig, sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf, sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, läßt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf.
Das alles kann ich wohl, jedenfalls ein wenig. Aber so total lieben, wie es hier steht, selbst schwierige Menschen, daß ist doch etwas schwierig für mich. Jesus hat mich so lieb, wie es hier beschrieben ist, und ich liebe Ihn auch, wenn auch nur mit einer schwachen Liebe. Ja, ich muß gestehen, so richtig total lieben kann ich nicht. Da ist zu viel Egoismus und Besorgnis um mein eigenes Wohlergehen. Da ist zu viel Stolz und Besserwisserei. Da ist zu wenig Gottvertrauen und zu viel Vertrauen in eigene Stärke und Klugheit. Ach, HErr, siehst Du mein Dilemma?
Langsam begreife ich: Hier wird die Liebe Jesu für mich beschrieben. Setze einmal den Namen Jesu anstelle von Liebe ein in der Beschreibung oben. Dann weißt Du, wie sehr Jesus Dich lieb hat. Da kann man nur staunen und danken.
Und jetzt will Jesus in uns wohnen und uns zu Seinem Abbild machen. Die Beschreibung der vollkommenen Liebe ist keine Anforderung an uns, wir schaffen es nämlich sowieso nicht, sondern ist ein Ziel, das Jesus mit uns hat. Und dabei will ER selber in uns und durch uns dieses Ziel erreichen. ER lebt in uns, damit wir lieben, wie ER geliebt hat. Ja, so ist es möglich, dem Ziel immer näher zu kommen. Wenn ER immer mehr Platz in mir einnimmt und immer mehr regiert, dann kann ER immer mehr handeln wie es Ihm gefällt. So wird Liebe möglich werden.
Ich freue mich auf den Himmel, denn dort gehen wir Menschen so miteinander um, wie Jesus es will. Dort gibt es keine Vorwürfe mehr, keine Bitterkeit, keine Verletzungen. Dort kann ich meinen ärgsten Feind in den Arm nehmen und wir freuen uns gemeinsam. Ja, im Himmel wird es wunderbar!!

Danke, Jesus, für Deine übergroße Liebe! Ich habe sie nicht verdient, aber Liebe kann man sich nicht verdienen. Du bist der Gott der Liebe und Du sollst in mir wohnen. Du sollst mich zu einem Abbild Deiner Liebe machen, dann wird unsere Erde ein wenig menschlicher.

Bibellese heute: Lukas 2, 1 – 20

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Zu Seinen Füßen – 26.05.2015

Maria setzte sich dem HErrn zu Füßen und hörte Seinen Worten zu.
Lukas-Evangelium 10, 39
Ich genieße die Stillen Stunden am frühen Morgen. Da bin ich mit meinem HErrn allein und wir können reden oder zusammen schweigen, aber eben zusammen sein. Es ist schön, wenn der HErr mir meine Sorgen nimmt, mir Mut zu spricht oder einfach nur sagt: Ich liebe dich. Es ist schön, über Seine Worte nachzudenken und für heute in Anspruch zu nehmen. Seine Ruhe überwindet dann meine Unruhe.
Es gibt eine Zeit der Stille und es gibt eine Zeit der Arbeit. Es gibt eine Zeit der Ruhe und eine Zeit der Gemeinschaft mit anderen. Alles hat seine Zeit.
Aber ohne Stille Zeiten erleben wir nur „Laute“ Zeiten und viel Streß; – wir leben aus eigener Kraft und für eigene Ziele. Marta, die Schwester von Maria, hatte Gutes im Sinne und wollte für Jesus und Seine zwölf Jünger sorgen. Aber sie hatte sich anscheinend etwas überschätzt. Sie wollte für Jesus sorgen, doch Jesus wollte für sie sorgen; – und das hätte sie fast verpaßt.
Wir wollen heute Jesus HErr sein lassen. Wir wollen uns einen ruhigen Platz suchen und uns ohne Telefon, Hund, Kinder, Fernsehen usw etwas Zeit für Ihn nehmen. Das wollen wir uns zur Angewohnheit werden lassen. Es reicht, wenn wir Ihm sagen: Jesus, hier bin ich! – und dann wollen wir Ihn reden lassen. ER wird uns Sorgen und Nöte nehmen. ER wird uns trösten und aufrichten. ER wird uns immer wieder beteuern, wie sehr ER um uns besorgt ist und alle unsere Schuld und Versagen vergibt. ER glaubt an uns!

Jesus, danke, daß Du da bist!! Danke, ich muß mein Leben nicht allein meistern, sondern Du hilfst mir. Danke für die Stillen Stunden in denen ich Deine Gegenwart spüre und Deine Gedanken merke. Danke, daß Du Deine Hand auf mich gelegt hast!

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Ringen mit Gott – 25.05.2015

Nicht mehr Jakob wird man dich nennen, sondern Israel (Gottesstreiter); den mit Gott und Menschen hast du gestritten und hast gewonnen.
1. Mose 32, 29

Eine seltsame Geschichte, Jakob ringt mit Gott! Er sagt: Ich lasse dich nicht los, wenn du mich nicht segnest. Und die Antwort war: Mit Gott und Menschen hast du gestritten und hast gewonnen.
Manchmal ringen wir auch mit Gott und den Menschen. Im Kampf gegen Menschen zeigt uns die Bibel, wie die Regeln des Kampfes sind: Keine Verleumdung, keine Lüge, keine Gewalt. Unsere Waffen sind geistlich: Vergeben und Segnen. Wird Gott sich da nicht zu uns stellen? Natürlich gebrauchen wir unseren Verstand und informieren uns über unsere Rechte und Pflichten. Aber die Grundlage bei uns ist nicht das Vertrauen auf Spezialisten oder Schlauheit oder Gewalt, sondern das Vertrauen in den allmächtigen Gott.
Manchmal ringen wir mit Gott. Wir brauchen eine Antwort für dringende Fragen. Oder wir wollen etwas unbedingt. Dann wenden wir uns an Gott und liegen Ihm in den Ohren. Wir studieren die Bibel, ob es dort etwas zu diesem Thema gibt. Wir verbringen viel Zeit, um Antwort und Hilfe zu bekommen. Und, seltsam, Gott läßt sich „besiegen“!
Sobald wir etwas ruhiger geworden sind, kann Gott reden. Wenn wir immer nur reden und aktiv sind, wartet ER ab. Jakob bekam einen Schlag auf die Hüfte, da war es mit seiner eigenen Kraft vorbei. Im Notfall bringt Gott uns irgendwie zur Ruhe und zur Kapitulation. Und dann kann ER endlich reden und handeln.
ER ist kein „Wunschautomat“ oder Roboter, der alle unsere Wünsche erfüllt und immer so handelt, wie wir es wollen. Wenn wir im Sinne Jesu beten, erhört ER uns. Wenn wir nur unsere Wunschliste für unser eigenes Wohlergehen durchsetzen wollen, schweigt ER einfach.
Wenn wir zusammen mit Jesus beten, wird ER uns erhören, so wie Jesus es will. Beten wir für andere Menschen oder das Reich Gottes oder eine Mission, wird ER aktiv. Beten wir intensiv, ringen mit Gott, dann will uns der Geist Jesu dahin führen, Seinen Willen zu beten und darum zu kämpfen, daß Gottes Wille hier auf der Erde geschieht. Dann wirkt Gott wirklich Wunder!

Danke, Jesus, du willst mich in allen Dingen führen und leiten, auch im Gebet. Ich will nicht egoistisch nur für mich beten, denn du kennst ja meine Wünsche und Bedürfnisse. Ich will frei sein, für Dein Werk zu beten, damit Dein Wille hier auf Erden geschieht, wie jetzt schon im Himmel. Ich will nicht aufhören zu beten, bis Dein Reich Gestalt annimmt: In den Altenheimen, in den Kinderheimen, im Straßenverkehr, in den Bürgerkriegen, in der Politik … überall soll Dein Wille geschehen! HErr, hilf mir beten!!

Bibellese heute: Lukas 1, 56 – 80

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Der Geist der Hoffnung – 24.05.2015

Die Hoffnung läßt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
Römer 5, 5

Die Hoffnung ist das Kennzeichen der Christen! Ohne Hoffnung geht ein Mensch zugrunde.
Wir hoffen auf die Gnade und Barmherzigkeit Gottes. Wir hoffen auf das ewige Leben bei Gott. Wir hoffen, daß Gott in unsere Situation eingreift. Wir hoffen, daß Gott Seine Verheißungen an uns wahr macht. Wir hoffen, daß ER uns lieb hat und uns schützt und segnet. Es ist viel, was wir von Ihm erhoffen; – und ER enttäuscht uns nicht.
Es gibt unsichere Hoffnung. ZB hoffen wir auf menschliche Hilfe und werden oft enttäuscht. Oder wir hoffen auf gutes Wetter, oder einen Glückstreffer in der Lotterie. Wir hoffen, der Arzt macht uns gesund, oder, der Chef befördert uns und wir bekommen mehr Geld. Obwohl diese Hoffnungen nicht immer erfüllt werden, setzen wir doch viel in diese unsichere Hoffnung.
Jesus ist eine Hoffnung, die nie enttäuscht. ER hält immer Sein Wort. Damit wir es ganz glauben können und die Sicherheit bekommen, hat Gott uns den Heiligen Geist ins Herz ausgegossen. Nicht sparsam, so ein paar kleine Tropfen, sondern überfließend und reichlich, so wie man einen Topf bis zum Überlaufen füllt; – damit es nicht nur für uns allein reicht, sondern von uns ausgeht und die Umgebung erreicht. Der Heilige Geist gibt uns Glauben und Sicherheit an Jesus. ER ist es, der uns fähig macht zu glauben. Da wird der Glaube zur Gewißheit: So ist es und nichts kann daran rütteln. ER hat mich lieb, ist barmherzig zu mir, vergibt alle meine Schuld, schützt mich, hat ein Ziel für mich und ist alle Tage überall bei mir.
Menschen mit dieser Sicherheit stehen unerschütterlich. Sie sind fröhlich, weil diese Hoffnung ihr Herz füllt. Sie haben Frieden mit Gott und sich selber. Sie werden zu Friedensboten. Sie haben viel Geduld, Sanftmut, klare, aufbauende Worte, Trost und denken nicht an das Schlechte im Andern. Sie sind das Licht und die Hoffnung für die Welt, weil Jesus durch sie scheint.

Jesus, gib mir mehr von Deinem Geist! Ich will diese Hoffnung, Sicherheit, Unerschütterlichkeit, Gerechtigkeit und die Liebe, die der Heilige Geist mit sich bringt! ER soll sich in mir frei bewegen. Bitte, vergib jede Schuld und Unterlassung, die Ihn hindert. Nimm alles, was Ihn betrübt, aus meinem Herzen. Es soll nur Dir allein gehören
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Bibellese heute: Lukas 1, 26 – 56

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Der Fluch – 23.05.2015

Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem ER für uns zum Fluch geworden ist.
Galater 3, 13

Alle Menschen stehen unter einem Fluch, weil sich die Menschheit gegen Gott aufgelehnt hat. Dieser Fluch bringt viel Unheil mit sich über die ganze Erde. Er bringt Naturkatastrophen, Krankheiten, Tod, Krieg und Hungersnöte. Menschen werden zu Mördern, Lügnern, Dieben, die Korruption und Ungerechtigkeit blüht. Kein politisches oder wirtschaftliches System kann dieses Böse besiegen und beseitigen. Nur Jesus und Seine Gnade kann retten!
Manche Menschen meinen, sie stehen unter einem Fluch. Sie empfinden, daß sie jedes Unglück trifft. Das ist auf diesen Fluch zurückzuführen, der über allen Menschen liegt. Doch Christus hat den Fluch besiegt, wenn wir uns an Ihn klammern.
Manchmal werden Menschen direkt von anderen verflucht. Das hat immer Folgen, denn der Satan läßt sich nicht lange bitten, Böses zu tun. Da hilft nur, sich unter dem Schirm der Gnade Christi zu bergen.
Ein Computerprogramm arbeitet nur, wenn es aktiviert ist; – und Jesu Schutz wirkt nur, wenn wir darin sind.
Haben wir den Eindruck, daß wir direkt verflucht sind, sollen wir vergeben und den Fluch im Namen Jesu brechen. Wir schicken ihn nicht zum Absender zurück, sondern segnen. So will es Jesus. Es gibt zB den Fluch des Todes, der Krankheit, der Arbeitslosigkeit, des Mißlingens, der Armut, der Kinderlosigkeit und viele andere. So nenne ich diese Dinge, andere mögen sie anders nennen und anders damit umgehen. Durch das Brechen von Flüchen und das Vergeben konnten wir viel Unheil heilen und beseitigen. Jesus gibt uns Weisheit, die Flüche zu erkennen, die auf unserem Leben und dem Leben anderer liegen, wenn wir Ihn intensiv fragen. Natürlich darf man der Phantasie nicht zu viel Raum geben; – aber nach dem Lösen sehen wir, ob unser Gebet gewirkt hat und es besser wird. Dadurch lernen wir dazu und können mit dem Problem immer besser umgehen.
Jesus hat uns freigekauft vom Fluch. Wir wollen das für uns in Anspruch nehmen und für diese Freiheit kämpfen. In der Verbindung mit Ihm gelingt uns der Sieg, nicht durch irgendwelche Formeln oder Worte oder Rituale. Der Glaube macht den Unterschied! Gott hört gern die Gebete, die im Glauben gesprochen werden und achtet nicht so sehr auf die Form. ER will segnen und schützen. Heute und immer wollen wir uns unter Seinen Schutz stellen, um Seinen Segen bitten und fröhlich mit Ihm durch den Tag gehen. ER ist HErr!!

Danke, Jesus, Du hast mich freigekauft! Du selber bist für mich zum Fluch geworden, damit es mich nicht mehr trifft. Du nimmst alle Sünde von mir, so daß der feind keinen Grund mehr hat, mich anzugreifen. Ja, Du bist der HErr, der den Fluch und den feind besiegt hat. Ich will in Deiner Gnade leben!!

Bibellese heute: Lukas 1, 1 – 25

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Weinstock und Rebe – 22.05.2015

Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reichlich Frucht.
Johannes 15, 5

Jesus vergleicht sich mit dem Weinstock und uns mit den Reben. Sie können nur wachsen und Frucht bringen, wenn sie mit dem Weinstock verbunden sind. Dann bekommt die Rebe den Saft und die Nährstoffe, die sie zum Wachsen braucht.
Jesus möchte, daß wir eng mit Ihm verbunden sind so wie eine Rebe und so alles bekommen, was wir brauchen um fruchtbar zu sein. Doch wir sind nicht festgewachsen und haben unseren eigenen Willen. ER kennt uns: Es fällt uns schwer, ständig mit Ihm eng verbunden zu sein.
Manchmal gehen wir eigene Wege. Viele Entscheidungen treffen wir ohne Ihn. Wir arbeiten aus eigener Kraft, setzen unsere Ziele selber und machen oft nur das, was wir selber wollen. Manchmal nehmen wir uns etwas Zeit für Ihn und denken, das reicht. Aber ER will mehr, viel, viel mehr.
Darum gibt es den Heiligen Geist. ER ist wie der Saft, der in die Reben läuft, ER ist die Kraft Gottes. ER will unser Herz regieren und uns leiten. ER ist unser Beistand, Tröster, Helfer, Freund. ER will uns alles lehren und zeigen, was wichtig ist und uns an alles erinnern, was Jesus sagte. Ohne Ihn ist es schwer, lebendiger Christ zu bleiben. Es gibt zu viele Christen, wo der Glaube sich nur im Kopf abspielt oder in Zeremonien und religiösen Handlungen.
Nein, wir brauchen den Saft des Weinstocks! Ohne ihn wird unser Glaube sterben, die Rebe vertrocknet und kommt auf den Müll.
Sind wir eng mit Ihm verbunden, wachsen die Trauben von allein. Alles ist da, was zum Wachsen notwendig ist. Die Rebe mag sich anstrengen, es wird nicht scheller, oder sie mag sich ausruhen, die Trauben wachsen trotzdem. Es ist nur wichtig, daß der Saft fließt.
Ist Jesus in uns, und nicht vertrieben durch Sünde, Stolz oder Eigensinn, dann wächst alles. ER leitet unser Denken, unseren Willen, unsere Gefühle. ER bestimmt unsere Schritte und Worte. Und wir werden zu Tätern des Worts, nicht nur zu Hörern. Wenn wir handeln wie ER es will, wird es uns nicht mehr bewußt, es ist zu unserm Wesen geworden.
Durch das Lesen und Betrachten des Wortes Gottes und durch Gebet wird Jesus in uns wachsen und immer größer. Wenn wir uns Ihm unterstellen, kann ER Seinen Willen in uns und durch uns tun. Durch die Gemeinschaft mit anderen Christen werden wir geformt und trainiert. So bringen wir die Frucht, die ewig bleibt, ohne daß wir ständig kämpfen und uns abmühen müssen. Wir sollen sein wie kleine Kinder im Haus ihrer Eltern: Sie brauchen sich nicht um Brot und Milch bemühen, sie werden versorgt und wachsen.

Danke, Jesus, Du bist in meinem Herzen. Ja, Du sollst den ersten Platz innehaben und mein HErr und König sein. Alles will ich mit Dir zusammen tun und besprechen und mich nach Dir richten. Ich will Dein Abbild hier auf Erden werden und Dein Werk tun und Frucht für Dich bringen. Wie gut, daß Du schon alles getan hast, was dafür notwendig ist!

Bibellese heute: Psalm 100, 1 – 5