Dankbarkeit – 25.09.2018

Dann sollst du fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der HErr, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat: Du, die Leviten und die Fremden in deiner Mitte.
5. Mose, Deuteronomium 26, 11

Einmal im Jahr sollte es ein großes Fest geben: Wenn die Früchte und das Getreide geerntet war. Alle sollten sich daran erinnern: Gott ist es, der alles wachsen läßt. ER muß Seinen Segen geben, sonst wächst nichts. An Ihm ist alles gelegen. Regen und Sonne, Tag und Nacht, Hitze und Kälte, alles regiert und steuert unser mächtiger Gott. Kommt ein Hagel zur Unzeit, zerschlägt er die Ernte. Kommt der Regen zu früh oder zu spät, wird die Ernte nichts. Wie sehr sind wir abhängig von diesen Segnungen Gottes! Wir sehen es wohl und wollen Ihm dankbar sein.
Gott segnet alle Menschen, aber es macht Ihm besondere Freude, Seine dankbaren Kinder zu beschenken. Es soll ein fröhliches Fest sein! Wenn wir dankbar zurückblicken auf alles Gute, das der HErr an uns getan hat, dann können wir freudig, mutig und getrost in die Zukunft sehen. Sind wir mißmutig und sehen nur immer alles, was nicht gelang, dann werden wir auch für die Zukunft nicht viel Gutes erwarten. Gott richtet sich nach unserem Glauben.
Es ist gut, beim Essen zu danken. Denn ER ist der Geber aller guten Gaben. ER sorgt dafür, daß wir Arbeit und Geld haben. ER sorgt für Essen und Trinken. Schon die kleinen Kinder sollen diese Zusammenhänge verstehen. Wir arbeiten zwar, damit wir zu essen haben, aber es ist Gottes Arbeit, daß wir Arbeit haben und es Lebensmittel gibt, die wir kaufen können. ER steuert sogar unseren Atem; – wenn ER Seinen Geist zurückzieht, ist es mit uns vorbei.
Es ist die Frage: Habe ich alles selber erarbeitet oder läßt Gott meine Arbeit gelingen? – und da haben wir Christen eine andere Sicht wie die Welt. Und es ist eine Frage, was wir sehen. Sehen wir überhaupt das Gute, das Gott gibt? Oder sehen wir immer nur das Schlechte? An dieser Frage entscheidet sich Dankbarkeit und Mißmut; – und in der Folge Gottvertrauen oder Kleinglaube.

Danke lieber Vater! Du läßt die Sonne scheinen und läßt alles wachsen. Alles steuert Deine starke Hand. Danke für die Arbeit, danke für das Brot! Danke, daß Du mich versorgst! Du bist die Quelle meines Lebens, Dich will ich preisen und Deine Größe rühmen!

Advertisements

Gottes Lektionen – 24.09.2018

Obwohl ER der Sohn war, hat ER durch Leiden den Gehorsam gelernt.
Hebräer 5, 8

Hatte Jesus es nötig, etwas zu lernen? Anscheinend ja. Oder konnte ER schon als Baby lesen und schreiben, oder laufen, sprechen und springen? ER mußte alles lernen, denn ER war hundertprozentig als Mensch geboren. Und ER mußte genau so den Gehorsam gegen Gott lernen.
In uns Menschen liegt dieser Gehorsam gegen Gott nicht. Unser Herz ist unabhängig, widerspenstig, wild, stolz und von Natur her gar nicht geduldig, gehorsam, liebevoll, demütig und voller Vertrauen in Gott. Wir müssen es erst lernen.
Gott hat Seinen eigenen Sohn nicht verschont. Auch Jesus mußte alles lernen. Die Schule, in der Geduld, Gottvertrauen und Gehorsam gelernt wird, ist das Leid. Gott schickt es nicht, es ist schon da. Manchmal bewahrt uns Gott vor großem Leid und manchmal nutzt ER es, um uns näher zu sich zu ziehen. Wir lernen im Leid Gottvertrauen. Denn wenn uns alle Hoffnungen geraubt sind, wenden wir uns endlich an Ihn. Und wenn ER uns dann rettet, haben wir den Glauben an den Retter. Dann erst können wir Ihm vertrauen und lernen, Ihm zu gehorchen. ER meint es ja gut mit uns!
Ein Mensch, der alles hat, und dem alles gelingt, braucht Gott nicht. Aber ein Mensch, dem vieles fehlt und dem oft etwas nicht gelingt und der Leid und Mangel hat, der fragt nach Gott. Und er kann diesem Gott in Jesus begegnen. Jesus ist der Freund, der uns durch Leid und Trübsal bringt. ER ist spürbar, Sein Trost erfahrbar, Seine Liebe und Freundlichkeit greifbar. In der Stille erleben wir Ihn. Wenn wir Ihn dann kennen, fällt es uns nicht mehr schwer, Ihm zu gehorchen oder mit Geduld auf Seine Erlösung zu warten. Nur mit Ihm an unserer Seite lernen wir gerne die Lektionen, die Gott für uns vorbereitet hat. ER bringt es uns sanft und liebevoll bei.

Danke, Jesus, daß Du da bist! Du bist der Freund, der mit mir meinen Weg geht. Du nimmst mich an die Hand und bringst mich zum Ziel. Dir kann ich vertrauen, selbst in dunkelster Nacht. Du hast gute Gedanken für mich und gute Ziele mit mir. Wie gut, daß ich in Dir geborgen bin!

Höhen und Tiefen – 23.09.2018

Denn ich bin gewiß: Weder Tod noch Leben, …., weder Höhe oder Tiefe …. können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem HErrn.
Römer 8, 38f.

Ich staune immer über unseren Gott. Wie groß ist ER! Wie gütig, wie treu, wie barmherzig und wunderbar! Nichts kann Ihn davon abhalten, mir treu zu sein, mich zu lieben, mir zu vergeben, geduldig zu sein und immer wieder den ersten Schritt der Versöhnung zu machen. Wo ist ein solcher Gott wie unser Jesus?
Da kann kommen, was da will. Nichts hält Ihn davon ab, mich zu lieben. Weder der Tod trennt mich von Ihm, von der Quelle des Lebens, noch das Leben selber.
Ich war auf den Höhen, mit Jesus auf dem Berg der Verklärung. Manchmal gibt es solche Augenblicke, in denen wir dem Himmel ganz, ganz nahe sind. Man möchte sie festhalten und sie sollen niemals vergehen, so wie Petrus auf dem Berg der Verklärung dort Hütten bauen wollte. Er wollte nicht wieder ins Tal.
Manchmal versperren uns diese Augenblicke den Weg mit Jesus. Sie sind so schön, daß wir uns immer darin sonnen wollen. Wir hängen an dieser Erinnerung und messen alles an diesen erhabenen Augenblicken. Und daran gemessen ist alles andere nichts mehr. Da verlieren wir den Boden unter den Füßen und sind nicht mehr brauchbar für die praktische Arbeit, für die wir hier sind.
Jesus ging nach der Verklärung wieder ins Tal. Dort warteten schon die Menschen mit ihren Leiden. Und Er diente ihnen, wusch den Jüngern die Füße, trieb die bösen Mächte aus und wurde von manchen gehaßt, andere redeten schlecht über ihn und einer hat Ihn für ein paar Taler verraten.
Im Tal gibt es wenig Sonne, wenig Licht, viel Schatten und Leid. Wir möchten lieber auf dem Berg sein und Gottes Nähe sehen! Doch so wie Jesus im Tal Seinen Dienst tat, müssen wir es auch. ER tat es freudig, denn Gott war bei Ihm. Wenn wir nur an die Höhen denken, fällt uns der Dienst schwer. Wir sollen wie Jesus den Menschen die Füße waschen. Wir leben im Tal der Tränen, dort ist uns Gott nahe.
Aber weder die Höhen noch die Tiefen sollen uns trennen von Seiner übergroßen Liebe. Mein Blick soll auf Ihn geheftet bleiben, und mein Herz soll danken und fröhlich sein, auch im Tal. Dort bewährt sich der Glaube, dort ist sein Schlachtfeld.
Die Dinge im Tal werden mich nicht von Seiner Liebe trennen. All die vielen Widerwärtigkeiten, die tausend kleine Probleme, die Anfeindungen, die Sorgen, die Versuchungen ….. all das soll mich nicht von Jesus trennen. Mein Blick bleibt auf Ihn gerichtet!

Ja, Jesus, Du bist wieder ins Tal gegangen und hast fröhlich Deinen Dienst getan. Vergib, wenn ich manchmal so mürrisch und unzufrieden bin und nur auf die herrlichen, großen Dinge warte. Du hast gedient, und ich will es auch. Und Du bist bei mir, – wie gut!!

Ein Zeuge Jesu Christi – 22.09.2018

Jesus sagt:
Ihr werdet meine Zeugen sein.
Apostelgeschichte 1, 8

Ja, jeder Christ ist ein Zeuge Jesu Christi. Er spiegelt die Eigenschaften des HErrn wider, ist ein Spiegel. Nur durch ihn kann ein anderer Mensch Jesu Wesen erkennen.
Es ist eigentlich nicht schwer, Zeuge für das zu sein, was Jesus für uns ist, und davon zu erzählen, was ER für uns getan hat. Aber wir haben nicht alle den gleichen Drang, anderen davon zu erzählen. Manche kochen förmlich über und müssen überall und jedem ihre Erlebnisse mit Jesus erzählen. Und andere sind da sehr zurückhaltend, es brennt ihnen nicht so sehr auf der Seele.
Wieso gibt es da so einen Unterschied? Ist es so, daß den einen Jesus nicht so wichtig ist? Oder daß sie die anderen Menschen nicht so heiß lieben? Stimmt etwas mit denen nicht, die nicht so offensiv für Jesus zeugen? Warum müssen die Evangelisten immer davon reden, daß wir mehr Zeugnis ablegen sollen? Warum machen sie anderen ein schlechtes Gewissen, – ist es berechtigt?
Viele Fragen …
Zeuge sein, heißt: Das Wesen Jesu in sich zu tragen. Seinen Charakter widerzuspiegeln. Seine Taten, ohne lange zu überlegen, tun, weil ER unser Herz verändert hat. Seine Worte sprechen, weil Er unsere Gedanken und Worte prägt. Seine Gefühle zeigen, weil wir so fühlen, wie ER fühlt; – Barmherzigkeit, Freude, Freundlichkeit, Geduld ….
Etliche dieser Zeugen Jesu sind Evangelisten. Sie müssen immer von Jesus erzählen, das ist ihre Berufung. Andere sind Beter, die immer froh sind, wenn sie allein sind und beten dürfen. Andere sind Lehrer, die lieber ein Buch lesen als missionieren. Andere sind Hirten, die den Schafen nachgehen und auch nicht immer besonders missionsfreudig sind. Andere haben die Gabe der Gastfreundschaft, andere der Musik oder Kunst, jeder hat so seine speziellen Gaben. Wir bringen unsere Gaben in die Gemeinde und die Mission ein, damit die Gemeinde wächst und sich gesund entwickelt. Aber nicht jeder ist Evangelist oder Lehrer oder Musiker. Wir dürfen anderen kein schlechtes Gewissen machen, wenn sie ihren Gaben und Aufgaben entsprechend leben und nicht so sind wie wir.
Wir müssen lernen, nur von Jesus abhängig zu sein und nur auf  Seine Meinung über uns achten. Wir haben Ihn lieb und tragen Ihn im Herzen; – was will man mehr?

Danke Jesus, daß Du der HErr bist! Danke für die Evangelisten, die Lehrer, die Musiker, die Künstler, die Barmherzigen, die Pioniere, die Techniker und alle Talente, die es in Deinem Reich gibt! Bei Dir ist die Vielfalt, positiv und individuell für jeden richtig. Du meinst es gut mit uns!!

Kann ein Christ besessen sein? – 21.09.2018

Jesus sagt: Seht, ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die ganze Macht des Feindes zu überwinden. Nichts wird euch schaden können.
Lukas 10, 19

Der Mensch hatte die Herrschaft über die Erde an den Satan verspielt. Die Geburt Jesu war wie eine Invasion in Feindesland. Darum spielte der Teufel verrückt. Jesus wollte die Menschheit wieder mit Gott versöhnen.
ER hat bis heute Seine Leute, die Ihm folgen und das Reich Gottes auf der Erde ausbreiten. Diesen Leuten verleiht ER Vollmacht und Autorität über Schlangen und Skorpione, über die Geister und Mächte der Finsternis.
Alle Menschen stehen unter dem Fluch dieser Finsternis. Jesus will sie daraus retten. Wenn jemand zu Ihm kommt, so stößt ER ihn nicht weg, sondern verleiht jedem die Macht, Gottes Kind zu sein.
Dann ist er eine neue Geburt, ein neues Leben, ein Jesus-Leben hier auf der Erde.
Doch: Kann er noch besessen von finsteren Mächten sein?
Die Geister haben Anrechte, den Menschen zu quälen wegen der Sünde. Wegen seiner eigenen Sünden und die der Vorfahren, so wie es in der Bibel steht.
Die eigenen Sünden sind meist vergeben, wenn ein Mensch Christ wird. Er bereut sie und bittet um die Vergebung, die Jesus gern gewährt.
In der frühen Kirche war es üblich, daß die Neubekehrten von allen Sünden der Vorfahren freigesprochen wurden. Heute leider nicht.
Die Praxis in der Seelsorge zeigt, daß auch Christen Befreiung nötig haben. Selbst wenn sie jahrelang Christ sind und dem HErrn dienen und Ihn lieben, haben sie doch manchmal Zwangsgedanken oder Trübsinn oder Anfechtungen ganz besonderer Art. Nach einem Befreiungsdienst sind sie wie neu geboren. – Dieser Dienst geht meist sehr sachlich und still vor sich, ohne großes Geschrei.
Ich habe aber auch erlebt, daß sich Dämonen in Leuten melden, die jahrelang gute, treue Christen waren. Plötzlich beim Lobpreis fing es an und der Geist konnte im Namen Jesu ausgetrieben werden. Am folgenden Tag war die Person wie neu geboren, kaum wiederzuerkennen. So positiv wirkt sich Befreiung aus!
Wie sich das theologisch erklären läßt, weiß ich nicht. Ich weiß nur, die Praxis zeigt´s! Die Theorie müssen die Theologen entwickeln, aber die Praxis soll sich nicht nach irgendwelchen Vorstellungen und Bibelauslegungen richten.
Vielleicht ist es so: Der Mensch wird im Geist neu geboren, aber im Körper sitzt noch ein feind versteckt. Durch die Gnade Gottes kann und soll dieser Mensch befreit werden.
Kein böser Geist, keine fremde Macht, keine Finsternis kann uns überwinden. Wie gut!! Aber sie kann uns das Leben schwer machen.

Danke Jesus, Du bist der Sieger über Hölle, Tod und Teufel! Du schenkst Leben und Befreiung, Du willst unser Bestes! Ja, wir wollen Dir folgen und Deine Vollmacht in Anspruch nehmen!! Der feind hat verloren, der Sieger ist Jesus!!

Die Quelle – 20.09.2018

Der Gerechte gedeiht wie die Palme,
er wächst wie die Zedern des Libanon.
Psalm 92, 13

Diejenigen, die Jesus gerecht gemacht hat, das sind die Gerechten! Sie können jede Verheißung der Bibel für sich beanspruchen, auch diese hier. Die Palme ist immer grün, – die Eiche, die Buche und andere Laubbäume verlieren ihre Blätter im Winter und stehen kahl, wie tot, da. Doch die Palme grünt und wächst und gedeiht. Denn der HErr versorgt sie immer mit frischem Wasser und hält Seine Hand über sie. Schon von Weitem kann man sie sehen und sie zieht die Aufmerksamkeit auf sich. So sind auch die Gerechten des HErrn: Sie werden gesehen und ziehen Aufmerksamkeit auf sich. Denn durch sie will der HErr die Menschen segnen.
Die Zeder des Libanon wächst im rauhen Gebirge an der Schneegrenze. Sie trotzt Stürmen und Kälte, denn ER macht sie stark. Sie hält Belastungen aus. Denn der HErr selber ist ihre Stärke.
So will uns der HErr machen: Immer grün und aufrecht wie eine Palme und immer stark und trotzig wie eine Zeder.
Es kommt auf die Quelle an. Wenn die Palme trübes Quellwasser bekommt, fängt sie an zu kränkeln. Und wenn die Zeder vergiftetes Wasser bekommt, stirbt selbst die stärkste Zeder.
Deshalb sollen wir keine Kompromisse mit der Sünde schließen. So ein klein wenig …. nein, das ist wie trübes Quellwasser. Ein kleiner Tropfen Dreck, und das klare Quellwasser ist getrübt! Da wollen wir lieber aufpassen und lieber vorsichtig sein und keine Kompromisse eingehen!
Und wir wollen unser Quellwasser nicht vergiften durch handfeste Sünde, denn dann stirbt unser Glaube. Wir wollen klares Quellwasser aus der Quelle unseres HErrn trinken! Wir wollen uns nicht manipulieren lassen von der Werbung und ihre Sprüche aufnehmen. Und wir wollen die Weltanschauung, die hinter vielen Filmen und Serien steht, nicht in uns aufnehmen. ER ist unsere Quelle des Lebens, der Freude, des Friedens, der Ruhe und der Stärke!

HErr, hab acht auf mich! Ich will Dein Lebenswasser trinken und mich nicht vergiften durch das Denken der Welt. Decke Du auf, wo noch Kompromisse sind; – ich will sie nicht mehr. Ich will mich stärken an Deinem Wort und Ruhe finden in Deinem Arm.

Von Summ-Bienen und Brumm-Bienen – 19.09.2018

Singt und jubelt aus vollem Herzen zum Lob des HErrn! Sagt Gott, dem Vater, jederzeit Dank für alles im Namen Jesu Christi, unseres HErrn!
Epheser 5, 19f.

Es gibt die Bienen, die sich schon morgens freuen. Ach, wird das ein schöner Tag! Meine Leute sind alle da, und ich bin mitten drin! Die Sonne scheint, die Blumen warten …. wie gut es tut, für die Seinen zu sorgen! Ja, gemeinsam werden wir es gut schaffen, mit einem fröhlichen Summ-Summ auf den Lippen, das macht Spaß!
Und einige Bienen machen erst mal nur ein Auge auf. Ach, schon wieder aufstehen, ach, schon wieder zur Arbeit, ach, meine Flügel tun schon weh, ach, ich fühle mich nicht gut, ach, die andern nerven mit ihrem Summ-Summ ….
Das sind die Brumm-Bienen.
Bei uns Christen ist es ähnlich. Wenn nicht alles nach meiner Nase geht, werde ich brummig. Wenn sich keiner speziell um mich kümmert, werde ich eben bissig. Wenn ich keine Aufmerksamkeit bekomme, werde ich gehässig …. Nu, Du merkst: Es geht um Ich-Meiner-Mir-Mich. Immer Ich und wieder Ich. Ich bin der Maßstab. Meine Gefühle sind mein Gott. Ich selber bin Mittelpunkt.
Da dauert es nie lange, bis auch eine frohe Stimmung verflogen ist und dieser Brumm-Stimmung Platz macht, denn irgend etwas stört immer.
Darum sagt Jesus: Sieh auf mich! Mache mich zum Mittelpunkt deiner Lebens! Laß mich regieren und herrschen, auch über dich! Nimm alles aus meiner Hand! Glaube nicht an dich selber und nicht an dumme Zufälle, sehe überall nur mich!
Wenn wir so herzlich mit Ihm verbunden sind, bricht Freude sich Bahn, denn Freude ist Sein Markenzeichen. Alles kann ich überwinden, wenn wir zusammen sind, mein HErr und ich. Dann dauert es nicht lange, bis nach einer „Störung“ wieder ein Loblied im Herzen ist. Selbst grobe Widerwärtigkeiten ertragen wir, wenn wir sie mit Ihm tragen und von Ihm annehmen. ER ist HErr!
Wenn wir dieses starke Vertrauen in Ihn haben, daß ER sich um jede Kleinigkeit und jede große Angelegenheit kümmert, kommt das Loben und Danken von allein.
Dann macht es Spaß, munter mit den andern Geschwistern den Honig einzusammeln und die Arbeit, die mehr eine Freude geworden ist, zu erledigen. Mit Ihm und den Geschwistern zusammen schaffen wir es!

Danke, Jesus! Du bist auch heute da, stehst an meiner Seite und lebst in meinem Herzen. Von Dir kann ich alles annehmen, auch die unangenehmen Dinge. Du besiegst sie! Ja, ich kann lachen und fröhlich sein, denn Du bist mein HErr!