Vom HErrn befreit — 19.01.2017

Die vom HErrn Befreiten kehren zurück
und kommen voll Jubel nach Zion.
Ewige Freude ruht auf ihren Häuptern.
Wonne und Freude stellen sich ein,
Kummer und Seufzen entfliehen.
Jesaja 35, 10 und 51, 11

Ein so wichtiger Vers, daß Jesaja ihn 2 mal in seinem Buch geschrieben hat!
Beide Male geht es um die Befreiung von Gottes Volk. Einmal werden wir von Ihm erlöst werden, wenn ER kommt und uns zu sich holt. Dann wird ewige Freude sein, Jubel und Gesang; Kummer, Sorgen und Seufzen fliehen. Wir können es uns kaum vorstellen! Aber welche Last fällt dann von unseren Schultern, welch ein Stein fällt dann von unserem Herzen!
Wir brauchen unsere Hoffnung nicht sinken lassen: ER kommt ganz bestimmt! Als es Israel in Ägypten ganz schlecht ging, sandte Gott Mose und führte Sein Volk in die Freiheit. Wenn es uns ganz schlecht geht, kommt der Geist Gottes und setzt uns frei, belebt uns wieder, so daß wir jubeln können. Wenn die Verfolgungen zu stark werden, kommt Jesus selber und erbarmt sich über Sein Volk. ER kommt als Sieger, als König und Herrscher.
Bis Jesus wiederkommt, haben wir die Verheißung und wir haben Seine Gegenwart. Wir sehen jetzt in Umrissen, was einmal werden wird. Unsere Erlösung ist noch nicht so hundertprozentig, aber einen Vorgeschmack der Vollkommenheit dürfen wer jetzt schon bekommen.
Der Tag war nicht so einfach, doch jetzt ist es Abend, – alle schlafen und ich lese im Wort Gottes. Seine Verheißungen erfrischen, machen Mut und  trösten. Alle Sorgen, Kummer und Seufzen entfliehen, wenn ER sich im Herzen breit machen kann. Jubel, Freude und Wonne stellen sich ein. Das bewirkt der Heilige Geist in unseren Herzen. Wenn wir uns Ihm öffnen und uns Zeit für Ihn nehmen, macht ER Sein Wort wahr: Der Kummer flieht, die Freude stellt sich ein.

Danke, Jesus, Du machst Dein Wort immer wahr! Wie gut, daß Du mich von allem erlöst, Kummer und Seufzen, Sorgen und Ängste müssen entfliehen, wenn ich in Deiner Gegenwart bin. Du bist der HErr, der das letzte Wort hat!!

Bibellese heute: Psalm 50, 1 – 23

Andacht – 18. Januar 2017

Denn siebenmal fällt der Gerechte und steht wieder auf,
doch die Frevler stürzen ins Unglück.

Sprüche 24,16

Unser HErr kennt uns. ER weiß, daß wir manchmal mutlos und niedergeschlagen sind. ER weiß, wir liegen manchmal am Boden, besiegt und niedergetreten. ER kennt unser wankelmütiges Herz. ER weiß, wir haben Zeiten der Depression, Hoffnungslosigkeit, Kleinglaubens, Zweifels und Selbstverdammnis. Doch ER will uns heute Mut machen, denn ER kennt uns durch und durch und hat uns sehr lieb.
ER tadelt uns niemals, sondern nennt uns „Gerechte“, weil Jesus uns gerecht gemacht hat. ER erinnert uns niemals an unsere Sünden, sondern vergibt und vergibt und vergibt. Denn ER sagt: Wir sollen täglich 7 mal siebzigmal vergeben; – und ER selber hält sich auch daran!
Es ist egal, was gestern war. Heute morgen steh wieder auf! Wenn Du am Boden liegst, mußt du dort nicht bleiben, denn dein HErr wartet auf dich! ER möchte dir heute wieder mit Liebe begegnen und möchte diesen Morgen und den ganzen Tag zusammen mit dir verbringen. ER ist der Vater, der bedingungslos zu dir hält.
Steh auf und laß nicht zu, daß der feind, dieser Lügner, Betrüger, Mörder und Zerstörer triumphiert! Jesus hat ihn doch längst besiegt ….
Gib deinem Gott die Ehre und bleibe nicht geschlagen liegen! Laß dich trösten, aufrichten, die Verletzungen verbinden und mit neuem Mut füllen, denn das will Jesus, unser barmherziger Samariter, jetzt tun.

Danke, Jesus, niemals verurteilst Du mich! Es tut mir leid, daß ich so oft am Boden liege und an mir und dem Leben verzweifle. Doch ich will wieder aufstehen und den Blick auf Dich richten, denn Du bist mein Erlöser, Tröster und Helfer. Du bist der Sieger, auch über mich und meine Problemchen!

Große und kleine Wunder — 17.01.2017

Jesus antwortet Nathanael:
Du glaubst, weil ich dir sagte, daß ich dich unter dem Feigenbaum sah? Du wirst noch Größeres sehen.
Johannes 1, 50

Jesus war bei Johannes dem Täufer. Dort traf Er Philippus und rief ihn in Seine Nachfolge. Philippus traf dann den Nathanael und sagte: Wir haben den gefunden, über den die Propheten schreiben!  Doch Nathanael war sehr skeptisch. Komm und sieh! – antwortete ihm Philippus, und Nathanael ging mit. Jesus sah ihn auf sich zukommen und sagte: Ein echter Israelit, ein Mann ohne Falsch! Nathanael fragte: Woher kennst Du mich? Jesus sagte: Schon bevor Philippus dich rief, habe ich dich unter dem Feigenbaum gesehen. Uff, das war genug für Nathanael, woher konnte Jesus das alles wissen, wenn Gott es Ihm nicht gezeigt hatte? – und er glaube an Ihn. Jesus gab ihm die Verheißung: Du glaubst, weil ich dir sagte, daß ich dich unter dem Feigenbaum sah? Du wirst noch Größeres sehen!
Es sind oft Kleinigkeiten, die uns zum Glauben an Jesus bringen. Einmal hatte ich ein kleines Teil verloren und betete, daß der HErr es mir zeigt. Und tatsächlich, ich sah es sofort! Da war ich baff, denn ich hatte schon lange gesucht. Einmal heilte Jesus einen Wespenstich bei meinem (damals) Kleinen wegen meinem Gebet. Da war ich tief gerührt, daß ER mein kleines Gebet erhört. Solche Kleinigkeiten sind es, die den Glauben sicher und fest machen. Die großen Dinge können wir oft gar nicht fassen, aber in den Kleinigkeiten zeigt sich die Liebe (so wie bei einem Ehepaar ….).
Es war kein großes Wunder Jesu. Gott hatte es Ihm gezeigt, Jesus hat nur gesagt, was Er gehört hatte. Und die Auswirkung war groß: Nathanael konnte sofort glauben!
Jesus möchte, daß wir solche kleinen Dinge nicht wegdiskutieren und mit „Zufall“ erklären. ER möchte uns in die Glaubenschule nehmen und uns bereit machen, um große Dinge zu bitten. Unser Glaube soll immer mehr wachsen, und ER wird uns die Herausforderungen dafür geben. Jedesmal wird es unsere Entscheidung fordern: Vertraue ich Ihm, oder gehe ich lieber auf Nummer Sicher? Bin ich wie Thomas, der erst glaubte, als er sah?
Die größten Wunder spielen sich unsichtbar ab. Wenn ich jeden Kranken heilen könnte, würde mir das nicht langweilig werden? Aber wenn ein Mensch zu Jesus findet und der Heilige Geist unsere Herzen mit Freude füllt, ist das ein Wunder ohne Ende.

Ja komm, Jesus, fülle mein Herz mit Deinem Leben und mit Deiner Freude! Fülle es mit Deinem Heiligen Geist!! Das sind größere Wunder als alle Zeichen und Wunder, die hier geschehen können! Wie gut, daß Du mich liebst und annimmst, daß Du mir echtes Leben gibst und Freude in Fülle!!

Bibellese heute: Psalm 49, 1 – 21

Barmherzigkeit – 16.01.2017

Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Matthäus 5, 7

Wenn ich einmal vor Gott stehe, was brauche ich dann mehr als Gottes Erbarmen? Ich bin Seiner nicht würdig. Mein Gebet ist immer noch schwach. Mein Lobpreis recht dürftig, für den Himmel nicht genügend. Mein Glaube ist manchmal schwankend wie ein Schilfrohr. Meine Hoffnung ist schnell zu Ende. Meine Liebe sehr begrenzt, und meine Geduld ebenfalls. Auf was kann ich stolz sein, wenn ich vor Ihm stehe? Wenn ich mir vorstelle, daß ich über jedes Wort, über jeden Gedanken, über alle Gefühle und Taten Rechenschaft ablegen soll, dann werde ich ganz, ganz klein. Wie gut, daß Jesus alles Schlechte aus meinem Lebenslauf gestrichen hat! Nun ist mein Lebenslauf recht kurz geworden, aber es ist nur das Gute übrig geblieben.
Ich brauche das Erbarmen Gottes, wenn ich vor Ihm stehe. Und ich brauche das Erbarmen Gottes, wenn ich morgens in einen neuen Tag gehe. Und wenn ich etwas vorhabe, was meine Kräfte übersteigt; und wenn ich Auto fahre und Schutz benötige; und wenn ich die Jungen großziehe; und wenn ich  ….. es ist egal, was ich tue, ich brauche Sein Erbarmen immer!
Wie gut, daß ER Ja zu mir sagt und ich Sein Kind geworden bin. Wie gut, daß meine Schuld abgewaschen ist und von Jesus bezahlt wurde. Wie gut, daß ER mir Seinen Heiligen Geist gibt, damit ich Ihn verstehen kann, damit ich in der Bibel lesen kann, damit ich glauben und beten kann, damit ich neue Hoffnung, Trost und Kraft habe! Sein Erbarmen mit mir ist jeden Morgen neu! Bin ich krank oder traurig, so erbarmt Er sich über mich. Bin ich bedroht, so ist Sein schützender Arm nahe. Sein Erbarmen steht über meinem Leben! Vorher gab es Finsternis, nun ist das Licht da. Vorher gab es Hoffungslosigkeit und Einsamkeit, nun ist Er da.
Je größer Jesus in uns wird, desto mehr färben Seine Eigenschaften auf uns ab. So können wir anfangen, schwierige Menschen zu lieben. Tatkräftige Liebe, das ist Barmherzigkeit! ER war barmherzig zu den Ausgestoßenen aller Art. ER heilte voll Mitleiden die Kranken und besiegte die Finsternis in den Menschen. Seine Barmherzigkeit soll zu unserer Barmherzigkeit werden, so wie ER wollen wir unseren Mitmenschen begegnen: Die Liebe Jesu soll uns regieren!

Danke, Jesus, Du hast Erbarmen mit mir! Wo wäre ich, wenn Du mich nicht gefunden hättest? Du sollst groß in mir sein, und Deine Liebe zu den anderen Menschen soll mich prägen. Ich will mich von Herzen über andere erbarmen und Barmherzigkeit üben, so wie Du es gemacht hast, mit mir und mit allen Menschen. Danke, Jesus, ich habe Erbarmen gefunden!!

Bibellese heute: Psalm 48, 1 – 15

Friedenstifter — 15.01.2017

Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
Matthäus 5, 9

Was hat Jesus hier auf der Erde gemacht? ER hat Frieden gestiftet zwischen Gott und Mensch. ER hat die trennende Mauer aus Sünde und Schuld abgerissen. ER hat die Menschen aus der Finsternis befreit und ins Licht geholt. ER war der Friedenstifter!
Jesus, der Sohn Gottes, hat den Zaun zwischen den Menschen abgerissen. ER hat sie alle zusammen gerufen, die Juden und die Heiden, die Griechen und die Römer, die Amerikaner und die Chinesen …. die Männer und die Frauen, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die Soldaten, die Zöllner, die Beamten …. einfach alle Menschen zusammen in einer Herde! Das gab es noch nie und wird es nie geben. Da sitzen Soldaten und Kriegsdienstverweigerer zusammen und unterhalten sich herzlich und freundschaftlich. Frauen versöhnen sich mit ihrem Mann und Männer nehmen die Verantwortung für die Familie wieder an. Wie sehr hat Jesus Frieden gestiftet! Kinder fangen an, ihre Eltern wieder zu lieben. Eltern denken nicht nur an sich, sondern sehen ihre Verantwortung an den Kindern! Wo gibt es so eine Revolution? Nur bei Jesus!
Wer ein echter Sohn oder Tochter Gottes sein will, muß Frieden stiften. Frieden zwischen Gott und Mensch, Frieden zwischen Menschen und Frieden mit sich selber.
Wir brauchen nicht immer klein beigeben und faule Kompromisse schließen. Friedenstifter zu sein ist eine sehr aktive und starke Rolle! Kriecher und Softies sind dazu selten berufen. Es braucht starke Persönlichkeiten, durch Jesus geformt.
Ich denke an Abraham und Isaak. Oft gab es Streit wegen der Weiden für die Herden und wegen der Brunnen. Sie ließen es nicht zu, daß der Streit eskalierte. Sie fragten den andern: Willst du nach rechts, geh ich nach links. Willst du nach links, geh ich eben nach rechts. Gott wird mich und meine Herden schon versorgen! Oder sie sagten: Willst du mir diesen Brunnen streitig machen, geh ich eben ein Stückchen weiter und grabe einen neuen Brunnen! Irgendwann wird Gott mir schon Frieden geben.
Friedenstifter, Sohn oder Tochter Gottes, das sind Ehrentitel, die man nicht leicht erwerben kann. Man muß sein eigenes Leben, sein dickes, fettes Ich opfern und Gottes Leben leben. Und im Gebet für den „Gegner“ einstehen, ihn mit Gottes Augen sehen.
Friedenstifter, das sind aktive Leute, – im Gebet und Gespräch. Aber was braucht unser Land dringender wie sie?

Danke, Jesus, Du hast Frieden für mich gemacht! Frieden mit Gott, Frieden mit mir selber und Frieden mit meinem Nächsten. Wie gut, daß Du so ein gutes Vorbild bist und so gute Anleitungen in der Bibel geschrieben hast! Ja, ich will auf Deinen Wegen gehen und Friedenstifter sein!

Andacht – 14.01.2017

Jesus sagt:
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und Seiner Gerechtigkeit.
Matthäus-Evangelium 6,33

Seine Gerechtigkeit, das ist:
1. Vergebung
2. Vergebung
3. Vergebung

Wie werde ich gerecht? Ich kann noch so gut sein und mich noch so anstrengen, meine Fehler aus der Vergangenheit kann ich nie wieder gut machen. Ich kann kein einziges böse Wort zurückrufen und ungeschehen machen. Nein, Wiedergutmachung geht oft nicht! Es bleibt mir nur, um Vergebung zu bitten. Und Gott verspricht: Wenn du deine Sünde bekennst, dann bin ich treu und gerecht und vergebe dir deine Schuld. Und wenn sie blutrot sein sollte, ich vergebe, weil du mich darum bittest. – Nur so kann ich rein und gerecht werden.
Wenn andere mir Schmerzen und Unrecht zugefügt haben, brennt es sich tief in mein Denken und Fühlen ein. Alles schreit nach Rache oder Selbstmitleid! Aber je mehr ich auf das Böse sehe und mich damit beschäftige, desto mehr färbt das Böse auf mich ab. Mein Denken, Fühlen und Reden wird böse. Soll das Reich Gottes und Seine Gerechtigkeit in mir regieren, muß ich es tun wie Jesus: HErr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! – Dann ist alle Schuld vergeben und Gerechtigkeit kann regieren.
Und wenn ich in schlimme Verhältnisse hineingeboren wurde oder mich im Leben schweres Unglück trifft oder ich an einer unheilbaren, von niemandem verursachten Krankheit leide, mache ich dann nicht dem Schicksal oder eigentlich Gott einen Vorwurf? ER hätte es doch verhindern können! ER hätte es mir ersparen können! So beschuldigen wir Gott, als ob wir ein Recht auf ein schmerzfreies und leidensfreies Leben hätten. Dieses Beschuldigen Gottes nimmt uns jeden Frieden mit Gott. Unversöhnt und bitter sind wir, bis wir Ruhe finden am Herzen Gottes. ER wird uns nie alles erklären, ER wartet, bis wir Ihm so vertrauen, daß wir alles aus Seiner Hand annehmen können. ER möchte, daß wir vergeben und uns versöhnen mit dem Schicksal, Lebensweg oder eigentlich Ihm selber. Dann wird Seine Gerechtigkeit in uns regieren.
Diese Gerechtigkeit Gottes in unserem Herzen erfüllt uns mit Versöhnung, Frieden, Freude und Dankbarkeit. Der Vers hat noch eine Verheißung:
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und Seiner Gerechtigkeit, dann wird euch alles andere zufallen.

Danke, Jesus!!! Du hast die Lösung für meine Probleme! Ja, ich will auf Dich hören, weil Du es gut mit mir meinst und mir alle meine Schuld vergibst. Ich will meinen Übeltätern vergeben, und Du wirst mir helfen, wo es für mich schwer ist. Ich will mich mit meinem Lebensweg versöhnen und Dir nicht Vorhaltungen machen. Deine Versöhnung, Dein Friede, Deine Gerechtigkeit soll über meinem Leben stehen!

Verfolgt und verleumdet — 13.01.2017

Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werde. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.
Matthäus 5, 11f.

Jesus wurde mißverstanden und verleumdet und verfolgt. Man hat Ihn sogar getötet und meinte, damit Gott einen Gefallen zu tun. Warum sollte es uns besser ergehen?
Es ist eine Ehre, wenn wir für Jesus Leid erdulden. Wie können wir unsere Liebe zu unserem Herrn besser zeigen? ER sieht es und ist stolz auf uns.
Er hat alle Fäden in der Hand. ER könnte jede Trübsal sofort verhindern. Aber es ist wie mit Jesus im Garten Gethsemane: Vater, wenn es möglich ist, soll dieser Kelch an mir vorübergehen! Aber Dein Wille soll geschehen. In Deine Hände befehle ich mich.
In den letzten Tagen ging die Meldung durch die Presse, wieviele Christen verfolgt werden, nur weil sie Christen sind. Es sollen etwa 200.000 sein. Und ich vermute, es wird noch schlimmer werden. Warum?
Die Christen haben den Geist Gottes in sich. Und der Geist der Welt streitet dagegen. Er fühlt sich entlarvt und angegriffen. So lügt er den Leuten einiges vor, setzt Verleumdungen in die Welt, und stachelt die Menschen gegen die Christen auf. Wer nur ein frommer, kirchlicher Mensch ist, wird davon nichts merken. Aber wer sich vom Geist Jesu regieren läßt, bekommt es mit dieser Ablehnung und Verfolgung zu tun. Sei stolz darauf, denn Jesus ist stolz auf Dich!
Wir sind das Salz der Erde und das Licht der Welt. Was haßt die Finsternis mehr? Es sind nicht die Menschen, die gegen uns wüten, sondern der Böse selbst.
Jesus achtet sehr genau darauf, ob wir treu zu Ihm stehen oder Ihn verleugnen und Kompromisse schließen. Die Sieger, die sich selbst bezwingen und zu Ihm stehen, will ER belohnen. Zum einen durch Seine Gegenwart, wie bei Stephanus. Er will trösten und Mut machen. Und zum andern: ER greift oft in die Geschehnisse ein und stopft den Gegnern den Mund. ER will schon jetzt den Verfolgten alles wiedergeben, was sie verloren haben.
Wir wollen heute und eigentlich immer an unsere Geschwister denken, die für Ihren HErrn im Gefängnis sitzen und denen oft die Todesstrafe droht. Wir wollen im Gebet für sie eintreten! Und wir wollen uns selber bereit machen, Verfolgung und Verleumdung zu ertragen. Um Seinetwillen, um unseres geliebten HErrn Jesu willen!

Danke, HErr Jesus, daß Du uns niemals allein läßt! Und wenn wir verfolgt und verleumdet werden, dann bist Du ganz besonders nahe. Du nimmst uns in Deinen Arm und tröstest, Du gibst Kraft und Mut, Du selbst redest durch uns, und Du hilfst uns hindurch!!

Bibellese heute: Psalm 47, 1 – 10