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“Unlösbare” Probleme – 01.09.2015

Hilf mit Deiner Rechten, erhöre uns,
damit die gerettet werden, die Du so sehr liebst.
Psalm 108, 7

Manchmal erscheint es uns, als ob Rettung nicht mehr möglich ist, die Probleme sind einfach zu groß. Die politischen Probleme sind zu schwierig, die wirtschaftlichen Fragen nicht zu lösen und die Umwelt, unsere schöne Erde, geht kaputt. Und in unserem eigenen Leben sieht es manchmal genau so aus: Unlösbare Probleme. Als Kind hatte ich kleine „unlösbare“ Probleme, für die Mama und Papa aber sehr wohl eine Lösung hatten, und als Erwachsener habe ich große unlösbare Probleme.
Wie gut, daß Gott der Vater ist, der für alles eine Lösung hat! ER steht schon bereit, um zu helfen. Seine Rechte, die starke, siegreiche, ist schon erhoben um einzugreifen. ER wartet auf unseren Hilfeschrei, damit ER die retten kann, die ER so sehr liebt.
Sollte Gott heute anders handeln wie unsere Mama und Papa damals, als wir kleine Kinder waren? ER ist der liebevolle, sorgende Vater. ER läßt Seine Kinder niemals im Stich. ER hat immer einen Ausweg, auch wenn es uns manchmal zu lange dauert.
Israel war aus Ägypten gezogen und lagerte am Roten Meer. Hinter ihm die Armee des Pharao, vor ihm das Meer. Kein Ausweg in Sicht! Keine Hoffnung! Doch Gott hatte einen Plan, den sich keiner vorstellen konnte: ER blies das Meer einfach weg und das Volk konnte trockenen Fußes hindurch ziehen. Dann kam das Meer zurück und verschlang die blutgierigen Verfolger. Wer hätte sich das ausdenken können? Gottes Rettung war einfach genial und zum richtigen Zeitpunkt. So konnte ER Seine Macht zeigen und das Vertrauen des Volkes gewinnen. ER ist der HErr!
Wegen unserer „unlösbaren“ Probleme sollten wir uns an Gott wenden. Wir sollen Seine Nähe suchen, Seinen Rat und Trost. Wir wollen Seine Liebe annehmen und nicht mehr rebellieren und Ihn beschuldigen. Und dann wollen wir uns in Seine Hand begeben: ER wird uns hindurchbringen. ER ist der Vater, der die rettet, die ER so sehr liebt.

Danke, Vater! Du hast bisher immer einen Ausweg gefunden. Du rettest die, die Du so sehr liebst! Ich werfe mein Anliegen auf Dich und suche Dein Angesicht. Tröste mich, mache mir Mut, gib mir neue Hoffnung! Ja, ich glaube an Dich.

Bibellese heute: Psalm 119, 49 – 72

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Hilfe gegen gewalttätige Menschen – 31.08.2015

Herr, Du hast die Sehnsucht der Armen gestillt,
Du stärkst ihr Herz, Du hörst auf sie:
Du verschaffst den Verwaisten und Bedrückten ihr Recht.
Kein Mensch mehr verbreite Schrecken im Land.
Psalm 10, 17f

Wie gut, daß wir nicht der Willkür der Menschen ausgeliefert sind! Die Mächtigen dürfen nicht tun, was sie wollen; Gott hat eine Grenze gesetzt. Sie spotten Gott und verachten Seine Geduld. Sie denken: ER straft ja nicht! Doch der HErr im Himmel sieht sehr wohl alles und das Ende der gottlosen Frevler wartet auf sie. Auch wenn ich jetzt gern ihren Erfolg und ihren Luxus hätte, am Ende möchte ich ganz sicher nicht mit ihnen tauschen; – es wird schrecklich für sie, falls sie nicht von ganzem Herzen zum HErrn umkehren.
Der HErr sieht, was mir angetan wird von diesen gottlosen Menschen. ER hat meine Sehnsucht gestillt und bei Ihm darf ich mich ausruhen; ER tröstet mich. ER stärkt mein Herz, so daß ich aufrecht gehen kann. ER hört auf mein Gebet. ER hat Seine Rechte erhoben, um mir zur Hilfe zu eilen. Ja, ER ist mein Trost, meine Burg und Zuflucht, mein stiller Freund, meine Quelle … ER ist alles für mich.
ER verschafft mir Recht. Nicht unbedingt vor Gericht oder im Streit mit anderen. Aber ER gleicht alles aus, was mir angetan wird. Er gleicht es mehr wie aus, überfließend gießt ER Seine Gnade über mich aus. Bei Ihm, an Seinem Herzen, geht es mir gut. Nur, ich muß Ihm mein Recht überlassen, mein Recht auf Vergeltung und Rache. Dafür gibt ER mir mein Recht in Jesus: Frieden, Freude, Barmherzigkeit, Trost, Stärke, Hoffnung.
ER sieht auf die Schwachen, die Armen, die Verwaisten und Bedrückten. Sie sind Ihm nicht egal. ER möchte, daß wir sie suchen und von dem Vater erzählen, der Seine Kinder liebt. Wie viele Menschen in unserem Land sind ohne Trost, ohne Hoffnung, ohne Zuwendung und Zuspruch! ER will ihr Schicksal wenden und der Gott ihrer Hoffnung werden. Auch wenn sie noch so verhärtet sind, wir wollen ihnen die Barmherzigkeit Gottes bringen.
In Gottes Reich kann kein Mensch mehr Schrecken verbreiten. ER selbst ist dort der König, der herrlich regiert. ER schützt die Seinen vor falscher Menschenfurcht. ER stürzt die Starken, die meinen, über ihre Geschwister herrschen zu können. ER ist König und kein anderer!

Danke, Vater, Du bist voller Erbarmen! Du suchst das Schwache und hörst auf mein Gebet. Es ist Dir nicht alles egal! Du setzt den Starken eine Grenze, Du bist mein Schutz und meine Hilfe. Bei Dir bin ich geborgen.

Bibellese heute: Psalm 119, 25 – 48

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Der Neue Bund – 30.08.2015

Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!
1. Korinther 11, 25

Jesus Christus hat den Neuen Bund mit uns beschlossen und ihn mit Seinem Blut besiegelt. Er ist ewig und kann von Gottes Seite her nicht mehr gebrochen werden. Jesus hat Sein Leben für diesen Bund gegeben.
Der Alte Bund ist das Gesetz: So sollt ihr leben! Ihr sollt heilig sein, wie Gott auch heilig ist! – aber die Menschen konnten den Bund niemals halten, immer wieder sündigten sie, entheiligten den Bund, lehnten sich gegen Gott auf; sie konnten einfach nicht so perfekt sein, wie Gott es forderte. Der Alte Bund war eine Last, ein Spiegel für die Sündhaftigkeit, ein unerreichbares Ideal! Darum hatte Gott schon im Alten Bund angekündigt, daß es einen lebendigen Bund geben wird. Der sollte nicht auf Papier oder Stein geschrieben, sondern in die lebendigen Herzen eingeschrieben sein. ER selber wollte es bewirken!
Mit Jesus Christus wurde es Wirklichkeit: ER nahm alle Sünde hinweg, alles, was zwischen Mensch und Gott steht. Nun ist der Zugang zum Schöpfer frei und wir können vor Ihn treten. Jesus nahm dem Tod die Macht. ER baute einen Weg durch den Tod hindurch in den Himmel hinein. Alle, die sich an Ihn klammern, werden nicht sterben und vergehen, sondern ewig bei Ihm sein. ER besiegte den Bösen. Der feind hat nun keine Macht mehr über die Kinder Gottes, sondern im Namen Jesu können wir den feind besiegen und bedrängen und zurückdrängen. Das Reich Gottes auf der Erde hat begonnen!
Der Bund, den Jesus mit uns schloß, kann von Gott nicht verändert oder gebrochen werden; – zu kostbar war das Opfer, das Jesus brauchte: ER selbst gab sich als Versöhnungsopfer hin. Sein Leib wurde gebrochen und Sein Blut vergossen. Sagt Jesus Ja zu dir, dann sagt Gott ebenfalls Ja zu dir. Klammerst du dich an Jesus, glaubst Ihm, dann beugt sich Gott zu dir herab und nimmt dich als Sein geliebtes Kind an, genau so wie Jesus Sein geliebtes Kind ist.
Damit wir diesen Bund Gottes mit uns niemals vergessen, hat Jesus das Abendmahl eingesetzt. Es soll uns ständig an Sein Opfer und den Neuen Bund erinnern. ER weiß ja, wie vergeßlich wir sind. Diese Feier ist Ihm heilig; nur wer es wirklich ernst mit Jesus meint, darf kommen und durch Seinen Leib und Blut, – für uns gegeben, – leben.

Danke, Jesus! Du bist der Erlöser und Retter, Du bist der Christus, der Messias und Heiland! An Dich klammere ich mich, auf Dich baue ich und Dir glaube ich! Du hast mich erlöst und bist an meiner Stelle gestorben. Am Kreuz hast Du die Strafe für mich erlitten; – ich bin frei! Grab Deinen Bund tief in mein Herz ein, damit ich Dich niemals vergesse! Wie gut, daß Du mich lieb hast!!

Bibellese heute: Psalm 119, 1 – 24

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Quelle im dürren Land – 29.08.2015

Der HErr wird dich immer führen,
auch im dürren Land macht ER dich satt
und stärkt deine Glieder.
Du gleichst einem bewässerten Garten,
einer Quelle, deren Wasser niemals versiegt.
Jesaja 58, 11

Das ist eine starke Verheißung! Hat sie sich bei uns verwirklicht? Oder ist unser Garten mit Unkraut überwuchert? Sind die edlen Pflanzen vertrocknet? Ist die Mauer um den Garten zerbrochen? Sind wir mit Seiner Gnade gesättigt? Sind wir wie eine Quelle klaren Wassers oder ist nur noch Schlamm übrig?
Komm wieder in deine Berufung, komm in die Nähe des HErrn! ER will das Unkraut jäten und ausreißen, daß dein Herz überwuchert. ER will die edlen Pflanzen wieder aufrichten. ER will dich satt machen. ER will dir eine klare Quelle geben, aus der man trinken kann.
Die Verheißung ist an Bedingungen geknüpft: Wir sollen den HErrn suchen. Wir sollen so leben, wie es Ihm gefällt.
ER muß die Quelle sein, aus der wir unsere Kraft und Freude beziehen. ER muß die Freiheit haben, in unserem Herzen Ordnung zu machen und das lästige, nichtsnutzige Unkraut auzureißen (was machmal weh tut). ER will, daß wir unser Brot teilen, – nicht nur weggeben, was zu viel ist. ER will, daß keiner ausgebeutet wird (wie in den Kleidungsfabriken in Bangladesh), ER hat genaue Vorstellungen von unserer Wirtschaftsordnung, die sicher anders ist wie die jetzt herrschende.
Wenn du wegen Ihm in ein dürres Land gehst, um dort Sein Zeuge zu sein, so gilt die Verheißung dir. ER wird dich dort satt machen und deine Glieder stärken.
Wenn Du in einem dürren Land wohnst, so will ER dich doch segnen. Du sollst leuchten wie eine Oase in der Wüste.
Vertrauen wir Ihm mehr und lassen Ihn für uns sorgen! ER will segnen! Oder suchen wir den Segen woanders?

Danke, HErr! Du machst mich satt, selbst wenn es nur wenig gibt. Du baust eine Mauer um mich, auch wenn viele mich bedrängen. Du gibst frisches Quellwasser, das meine Seele erfreut. Du bist bei mir, so daß ich nicht vor Sorge vergehen muß. Du stillst jede Sehnsucht, weil Du mich lieb hast. Wie gut, auch im dürren Land bist Du bei mir!

Bibellese heute: Jesaja 58, 1 – 14

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Ein weißes Hemd – 28.08.2015

ER kleidet mich in Gewänder des Heils,
ER hüllt mich in den Mantel der Gerechtigkeit,
wie ein Bräutigam sich festlich schmückt
und wie eine Braut ihr Geschmeide anlegt.
Jesaja 61, 10

Ich mag die Menschen nicht, die mit einer weißen Weste herumlaufen. Sie stellen sich oft höher wie die anderen und weisen auf ihre Vorzüge und ihren tadellosen Lebenslauf hin. Ich denke dann immer: Ja, außen weiß und ach wie schön, doch innen drinne? Lug und Betrug steckt oft dahinter, wenn wir Menschen mit so einer weißen Weste sehen.
Wenn ich arbeite, wird mein Hemd oft dreckig und beschmutzt. Damit kann ich dann nicht mehr in die Stadt fahren oder zu einem Fest gehen, ganz sicher nicht! Ich muß mir ein sauberes Hemd aus dem Schrank holen und anziehen.
Ich hatte ein Bild über diese Geschichte mit den weißen Hemden. Wir waren im Himmel oder so und alle liefen mit einem strahlend weißen Hemd herum. Alle freuten sich und es war eine herrliche Gemeinschaft. Viele saßen zusammen und sangen. Oder standen da und erzählten sich gegenseitig etwas. Aber da war doch noch die Arbeit! Niemand machte sie, alle standen fröhlich herum und kümmerten sich nicht um das, was unbedingt getan werden mußte. Also blieb es wieder an mir hängen. Ich machte mich an die Arbeit und machmal bekam das schöne Hemd Flecken. Nach einiger Zeit wurde ich etwas böse: Alle stehen herum und ich darf die Arbeit tun … Als ich so langsam immer bitterer wurde und das Selbstmitleid hochkam, sah ich, wie ein Grauschleier über mein weißes Hemd glitt. Schlimm, ob man das jemals wieder sauber bekommt? Aber erstmal muß die Arbeit fertig. Grimmig arbeitete ich weiter. Ich merkte, wie die anderen mit dem Finger auf mich zeigten und über mein schlimmes Hemd redeten. Da setzte ich mich ganz entmutigt hin. Ein Bruder kam und hörte meinen Klagen zu. Dann nahm er mich und wir gingen zur Kleiderkammer. Dort lag schon ein neues, strahlend weißes Hemd für mich bereit. Der Diener dort sagte: Bitte, komm doch immer gleich, wenn ein Fleck auf deinem Hemd ist! Wir haben genügend weiße Hemden, Du brauchst nicht so dreckig und verschmutzt herumlaufen! So gab ich mein altes Hemd voller Bitterkeit und Grimmigkeit ab, und zog das neue an. Sofort zog die Freude in mein Herz ein und ich konnte wieder mit den andern singen. Sie freuten sich, daß ich wieder in ihrer Mitte war.

Jesus will uns neue Kleider geben, Kleider des Heils und einen Mantel der Gerechtigkeit. Warum sollten wir mit dreckigen, zerlumpten, stinkende Sachen herumlaufen? ER nimmt uns gern alles ab, was dreckig, stinkend und zerlumpt ist; – unsere Sünde, Stolz, Selbstmitleid … Und gibt uns die Freudenkleider. ER selbst kleidet uns, nur die alten Lumpen müssen wir Ihm überlassen. Manche gehen zehnmal am Tag hin und bekommen ein neues Kleid; und einige warten und warten, bis es wirklich nicht länger geht: Ihre Kleider sind vollkommen beschmutzt, bekleckert und löchrig. Warum kommen sie nicht öfter zu Jesus?
Nun habe ich auch eine weiße Weste, wie die Leute, die ich nicht mag, diese selbstgerechten Pharisäer. Aber ich habe es Jesus zu verdanken, ER ist meine Gerechtigkeit und mein Heil. Es ist ganz sicher nicht mein Verdienst. Gelobt sei Jesus, der mich errettet und mit weißen Kleidern ausstattet! ER ist wunderbar!!

Danke, Jesus, Du machst mich neu! Eigentlich bin ich ein Versager wie alle anderen. Aber Du wäschst mich rein und machst mich heilig. Kleider des Heils und einen Mantel der Gerechtigkeit gibst Du mir! Danke, nun bin ich stolz auf meine Kleider und freue mich; – Du allein machst es möglich!

Bibellese heute: Lukas 15, 11 – 32

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Nur im Namen Jesus – 27.08.2015

In keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.
Apostelgeschichte 4, 12

Natürlich ist die Rede von dem Namen Jesus Christus. ER ist der HErr der Herren, der König der Könige. ER ist allmächtig, allwissend und allgegenwärtig. Nur ER allein kann uns vor allem retten und aus allem herausreißen. Gelobt sei der Name Jesus Christus!
Weil ER so groß ist, denken wir manchmal, wir und unsere Probleme sind für Ihn einfach zu klein; – ER sieht sie gar nicht. Doch Seine Größe zeigt sich gerade darin, daß ER die kleinen Dinge besonders beachtet. Sogar die kleinen Atome und Moleküle baut ER perfekt und sorgt dort für höchste Ordnung. Immer noch haben die Physiker nicht alles verstanden und entdeckt, was Gott in Seiner Weisheit in dieser Mikrowelt geschaffen hat. Wir kommen aus dem Staunen nicht heraus!
Jesus Christus ist der Retter! ER kann uns aus allem retten. ER allein kann uns Schuld vergeben und ewiges Leben schenken. ER allein ist der direkte Zugang zu Gott. ER versöhnt uns mit dem Schöpfer.
Jeder, der den Namen des HErrn anrufen wird, den wird ER erretten und erlösen. ER hat es verheißen: Wenn Du mich anrufst in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen (Psalm 50, 15).
Vertrauen Ihm jede Not an, so wird ER sich herrlich beweisen. ER ist schließlich der Retter! Er wird zur rechten Zeit erlösen und befreien. ER ist der Gott, der sich persönlich um Seine Kinder kümmert. Kein Problem ist Ihm zu groß, keines zu klein: Für alles hat ER eine Lösung.
Suche das Heil nicht in irgendwelchen religiösen Übungen oder Ritualen. Verlasse dich nicht auf das Gebet anderer Menschen. Wende dich direkt an Jesus! ER ist der Gott, der Erbarmen hat mit dir.

Danke Jesus, Du bist da! Du kennst meine Situation. Du allein bist der Retter, Befreier und Erlöser. Du wirst auch mich retten. Ich vertraue mich Dir an. Du hast auch für mich einen Ausweg. Du bist der Gott, der Erbarmen hat mit mir.

Bibellese heute: Psalm 118, 19 – 29

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ER kommt wieder – 26.08.2015

… und sie werden den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen. ER wird Seine Engel unter lautem Posaunenschall aussenden, und sie werden die von Ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen, von einem Ende des Himmels bis zum andern.
Matthäus 24, 30f.

Viele Christen haben Angst vor der Endzeit. Dann wird es viele Kriege, Leid, Hunger, Naturkatastrophen und Seuchen geben, davor haben wir natürlich Furcht. Und es gibt dann noch die Angst, daß Jesus uns zurückläßt. Wenn man morgens aufwacht, sind alle Geschwister weg, nur man selbst ist noch hier auf der Erde. Es gibt da alle möglichen Bücher und Filme, die das eindrucksvoll schildern.
Jesus kennt uns und weiß, daß wir Angst haben. Darum sagt ER immer wieder: Fürchte Dich nicht! Ich bin bei Dir bis ans Ende aller Tage! Ich bin bei Dir, und gehe zusammen mit Dir Deinen Weg! Ich bin bei Dir und schütze Dich, halte Dich, trage Dich! Fürchte Dich nicht!
Wir sollen wachsam sein und nichts zwischen Jesus und uns kommen lassen. Wir sollen unsere Zeit nicht vertrödeln, bis Jesus plötzlich wiederkommt. Wir sollen mit Ihm sein!
ER hat ein Buch. Darin sind alle Namen der Kinder Gottes aufgeschrieben. Die Engel haben diese Liste und suchen diese Menschen heraus und bringen sie zu Jesus. Dort steht nichts über unsere Sünden oder guten Taten, nur unsere Namen sind dort verzeichnet, wenn wir zu Jesus gehören. (Es gibt noch ein anderes Buch. Dort ist alles über unser Leben verzeichnet. Jede Tat, jedes Wort und jeder Gedanke ist dort aufgeschrieben. Bei Kindern Gottes sind viele Seien in diesem Tagebuch weiß. Alles Schlechte und Schlimme ist ausgetilgt. Dieses Buch wird bei Gericht herangezogen. Wie gut, daß nur noch das Gute darinsteht!) Wir brauchen keine Furcht mehr haben, daß die Engel uns vergessen oder daß beim Gericht alle unsere Schlechtigkeit offenbar wird, wenn wir zu Jesus gehören! Wie gut, die Furcht wird besiegt!
In der Stille können wir es begreifen und hören, wenn Jesus uns persönlich sagt: Ich liebe Dich. Niemals werde ich Dich vergessen oder zurücklassen. Du bist Gottes auserwähltes Kind! – Jesus selber und Seine Gegenwart zerstören jede Furcht.

HErr Jesus, verzeih mir, denn manchmal kommt die Angst hoch, weil ich Dir nicht vertraue. Doch Du wirst mich niemals vergessen und mich niemals zurücklassen. Du hast Dein Wort immer gehalten und ich kann mich darauf verlassen. Du bist gut!

Bibellese heute: Matthäus 24, 3 – 42