Fürbitte – 12.07.2018

Das Wort des HErrn erging an mich (Hesekiel):
Da suchte Ich unter ihnen einen Mann, der eine Mauer baut oder für das Land in die Bresche springt und mir entgegentritt, damit Ich es nicht vernichten muß; aber Ich fand keinen.
Hesekiel 22, 30

Israel lebte gar nicht nach Gottes Vorstellungen, sondern raubte, log und plünderte die Schwachen aus. Ähnliche Verhältnisse wie heute. Darum sucht Gott Fürbitter, die das gerechte Gericht aufhalten können. Wo sind sie??
Gott hat versprochen, auf ihr Gebet zu hören. Wirklich, ihr Gebet kann die Welt verändern und unser Volk zu dem zurückführen, was Gott für sie geplant hat. ER hat die Macht, das Leben Einzelner zu bewahren und zur Blüte zu bringen. Darum ist unsere Fürbitte für unsere Familien, Freunde, Kollegen, Nachbarn, unser Dorf, Stadt und Land so wichtig! ER hört gern auf unser Gebet!
Unser Gebet darf sich nicht immer im Kreis drehen, immer nur unsere eigenen Probleme und Bedürfnisse. Wir sollen den Kopf heben und in die Runde sehen: Wo ist ein Mensch, der mein Gebet braucht?
Ich bin sehr, sehr froh und dankbar für die vielen Mails und Kommentare wegen meinem geliebten GABRIEL. Wie viele Menschen beten für ihn! Sollte Gott da nicht Erbarmen haben??
Der feind ist ein Lügner, Betrüger, Dieb und Mörder. Er wollte meinem Kleinen ans Leben. Aber die Gebete haben ihn zurückgeholt und wir sind gewiß, daß er wieder gesund wird.
Heute ist sein  Zustand besser, die Vitalfunktionen Herz, Kreislauf und Hirndruck sind besser. Keine Infektion der großen Wunden. Ich hatte gestern den starken Eindruck, daß zwei Engel am Kopfende seines Bettes stehen. Nun bin ich nicht nur hoffnungsvoll, sondern gewiß, ja, ich weiß es: Er ist durch.
Gott hat ihn wegen unserer Fürbitte zurückgeschickt ins Leben. ER, der das gute Werk angefangen hat, wird es vollenden.
Bitte, liebe Eltern, stellt eure Kinder jeden Morgen und jeden Abend wieder unter das Blut und den Schutz  Jesu. Ihr könnt nichts Besseres für eure Kinder tun!
Morgen will man den Jungen aus der Narkose holen. Die Ärzte haben uns eindringlich gewarnt, damit wir keinen Schock bekommen. Noch kann niemand absehen, ob und wie groß die Schäden sind, ob es Lähmungen gibt, ob die Nerven alle gut zusammenarbeiten, ob er sprechen kann, ob er uns wiedererkennt ….. Aber ich lobe und preise Gott, weil der Kleine am Leben ist. Alles andere können wir tragen (mit Seiner Hilfe).
Euch, die ihr so kräftig für ihn gebetet habt, einen ganz ganz herzlichen Dank! Euer Gebet ist unendlich wichtig!!!!! – Gott hört!

Danke Jesus, Du bist da!!! Alle Nöte können wir Dir bringen und wir können sogar sofort Danke sagen, denn Du sorgst Dich um alles. Wie gut, HErr, daß Du der HErr bist, auch über Leben und Tod. Danke!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Gebet für Gabriel

Gestern abend hatte mein Sohn Gabrielius, 11 Jahre, einen schweren Unfall. Er flog 30 m durch die Luft und schlug mit dem Kopf auf. Drei schwere Wunden hat er am Kopf, Stirn, Schläfe und Hinterkopf. Er hatte nicht mehr geatmet, doch der Bruder, Simon, rief ihn, und er fing wieder an zu atmen und reagierte.
Man brachte ihn nach Kaunas zur Neurochirugie und hat in der Nacht operiert. Aber die Ärztin mochte keine Prognose sagen, nur, daß es sehr, sehr ernst ist. Und es ist noch nicht abzusehen, welche Schäden zurückbleiben. Er wird noch 2 oder 3 Tage in Narkose bleiben
Wir beten sehr und sind zuversichtlich, daß der HErr über Leben und Tod Seine Hand dazwischen gehalten hat und ihm das Leben neu schenkte. Wir denken, weil ER sich kümmert, wird jeder Schaden wieder gut.
Wir bitten sehr um euer intensives Gebet, eure Fürbitte ist das Wichtigste!
Danke! Seid gesegnet vom HErrn, der Himmel und Erde geschaffen hat.

Verfolgst du Jesus? – 09.07.2018

Saul, Saul, warum verfolgst du mich? … Ich bin Jesus, den du verfolgst.
Apostelgeschichte 9, 4f.

Saul stritt eifrig für Gott. Viele dieser neuen Sekte der Christen hatte er schon ins Gefängnis geworfen und an der Steinigung von Stephanus hatte er großen Gefallen. Nun war er auf dem Weg nach Damaskus, um dort die Christen zu verfolgen. Da erschien ihm der HErr und fragte ihn: Warum verfolgst du mich? Diese Frage war für Saul erschütternd, ja, sein ganzes Glaubensgebäude, seine ganze Theologie, eigentlich alles stürzte zusammen. Hatte er für die falschen Ziele gearbeitet?
Als ich anfing mit dem Glauben geriet ich bald ins gesetzliche Lager. Man hatte so seine Grundsätze, die leitete man aus der Bibel ab. Und die waren unumstößlich.
Einmal fuhren wir mit einem Missionar aus Holland zu einer Konferenz. Da „ertappte“ ich ihn beim Rauchen. Ich war zumindest erstaunt, so ein Mann Gottes, ein Missionar, – und der rauchte. Er meinte, in Holland rauchen alle. Aber keiner trinkt auch nur einen Schnaps. Und wenn er über die Grenze geht, darf er auf keinen Fall rauchen, dafür darf er aber bei Hochzeiten oder zur Begrüßung einen Schnaps trinken. Na, da hatte ich einiges zu denken …. Wir verstanden uns übrigens prima, der Missionar und ich. Er war ein Mann Gottes.
So haben viele Gemeinschaften und Kirchen ihre Grundsätze. Und ich hatte mir mit der Zeit recht viele zugelegt, alles gut aus der Bibel abgeleitet und vertieft, alles ganz logisch und klar. Nur gab es da ein oder zwei Probleme: Das eine war ich selber, denn ich merkte, ich halte mich selber nicht an die Grundsätze der Bibel. Mein altes Ich machte mir zu schaffen, und ich wurde totunglücklich. Das Gute, das ich wollte, tat ich nicht. Aber das, was ich nicht wollte, tat ich. – Und das andere Problem waren die anderen Menschen. Sie waren nämlich Menschen und keine Roboter und handelten manchmal falsch und hatten gar keine Einsicht, wenn ich sie zur Rede stellte.
Heute weiß ich, mit meinen Grundsätzen habe ich viele verletzt und verurteilt. Tut mir leid!!! Gottes Schule mit mir war recht hart, aber ich hoffe, ich habe es gelernt: Keine Grundsätze! Keine toten Regeln und starren Gesetze! Wir machen uns selber und anderen das Leben unnütz schwer und verhindern, daß Menschen die Liebe und Gnade Christi kennenlernen, indem wir sie vergraulen! Saul, Saul, warum verfolgst du mich? – fragt Jesus. Und ich muß leider sagen: HErr, tut mir leid! Heute weiß ich, Deine ist Gnade besser! Vergib, wo ich andere von Dir fern gehalten habe!
Wenn uns Regeln und Traditionen wichtiger werden als der lebendige Kontakt zu Jesus, dann sind wir bald Verfolger Christi. Wir leben nicht mehr in der Gnade und halten andere auch davon ab! Nur die lebendige Beziehung zum Herrn und ein sich selbst ständig in-Frage-stellen hilft, nicht gesetzlich zu werden. Das Erbarmen ist größer als das Gesetz!

Danke Jesus, daß ich Deine Gnade kennenlernen durfte! Danke, Du hast mich aus der Gesetzlichkeit erlöst! Nun bin ich frei, auf Dich zu hören, Dich zu lieben und für Dich zu leben!!

Furcht Gottes – 08.07.2018

Anfang der Weisheit ist die Gottesfurcht,
die Kenntnis des Heiligen ist Einsicht.
Sprüche 9, 10

Am Anfang des Glaubensweges steht oft die Furcht vor Gott. ER zeigt uns alle unsere Sünden und Fehler und Unvollkommenheiten und Unreinheiten.  Schlimm! Da kann es für uns nur noch die ewige Verdammnis geben.
Doch dann kommt das Wort der Gnade: Mein Kind, Ich liebe Dich, Ich vergebe Dir alles! – und ein Lichtblick der Hoffnung flammt in uns auf. Wenn wir diese Gnade und die Vergebung ergreifen und gültig werden lassen, dann bricht sich die Freude Bahn. Dann jubelt das Herz ohne Ende, dann ist die Freude echt grenzenlos! Die vollkommene Liebe Gottes vertreibt alle Furcht! Wie gut unser HErr ist!!
Die Furcht und Angst vor Gott vergeht, wenn wir Seine Gnade ergreifen und Ihn richtig sehen. Dann wird aus Furcht und Angst Anbetung und Liebe.
Wir werden nicht gerecht vor Gott indem wir Bücher lesen, indem wir fromme Videos sehen, mit uns beten lassen, alle Konferenzen besuchen oder die Bibel auswendig lernen. Auch Yoga, Meditationen, Versenkung, Reiki, kosmische Energie, gute moralische Einstellung, Humanität oder anderes retten uns nicht. Nur die Kenntnis des Heiligen bringt uns weiter.
Wir müssen Gott kennenlernen, den Vater aller guten Dinge! Wir müssen Seinen Sohn Jesus, den Messias, kennenlernen, den Erlöser! Wir müssen den Heiligen Geist in unser Herz einladen, damit wir neue Menschen werden!
Kenne ich Gott persönlich, dann weicht die Furcht. Dann kommt Einsicht in mein Leben, die ich sonst nirgendwo erwerben kann. Ja, es gibt diese persönliche Verbundenheit mit dem Vater, mit Jesus und dem Geist Gottes. Und dann schweigen die Fragen, dann ist Einsicht da.
Die Furcht, wieder ins alte Leben abzugleiten, läßt uns vor der Sünde erschrecken. Wir wollen das neue Leben! Wir wollen MIT Gott leben!! Und so wenden wir uns voller Furcht von der Sünde ab; – wir können nicht mehr lügen oder betrügen, stehlen oder Gerüchte und Intrigen verbreiten. Wir wissen genau, dann ist unsere Verbundenheit mit dem Herrn vorbei, dann kommt die Finsternis wieder und nimmt uns in Besitz. Nein, das will wohl keiner! Darum passen wir auf, und kleben eng am Herrn!

Danke, Jesus! Du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben! Mit Dir vergeht die Finsternis, und ich kann den Vater sehen. So soll es sein und niemals zurück!!! Danke, Du bist mein Helfer, Retter und Freund!

Von der Pflicht zur Vergebung – 07.07.2018

Jesus sagt:
Und wenn er (dein Bruder) sich siebenmal am Tag gegen dich versündigt und siebenmal wieder zu dir kommt und sagt: Ich will mich ändern !, so sollst du ihm vergeben.
Lukas 17, 4

Jesus sagt nicht, daß wir warten sollen, bis sich dieser Bruder wirklich ändert. ER sagt: Wenn er sich ändern will, dann vergib ihm. Das ist ein großer Unterschied, denn meistens dauern Änderungen ziemlich lange. Wir wollen uns wohl ändern, tun uns aber damit sehr schwer. Es dauert und dauert, bis wir es endlich schaffen, alte Wege zu verlassen und uns neue anzugewöhnen. Wir wollen dem Bruder eine Chance geben und Hoffnung investieren.
Jesus spricht von Vergeben, nicht von naivem Leichtsinn. Wenn mich jemand einmal betrogen hat, muß ich vergeben, aber ich bin beim nächsten Mal vorsichtig! Da vertraue ich nicht mehr naiv. Dafür gab uns der HErr den Verstand. Wir sind voller Liebe, aber wir wissen, die Welt ist dennoch schlecht. Wir wollen nicht auf jeden Trick jedesmal aufs Neue hereinfallen, als wären wir etwas dumm.
Gerade nicht-christliche Ehepartner berufen sich gern auf unsere Pflicht zur Vergebung und verändern ihr Benehmen in keinster Weise. Jesus will, daß wir vergeben, aber nicht, daß wir dumm, naiv und leichte Beute für Brutalität oder Alkoholiker sind. ER meint:  Vergib, aber sei klug, vertraue nicht zu schnell! Du bist mir viel wert, ich will nicht, daß man dich ständig betrügt und belügt! Du hast wirklich einen Wert, und andere sollen dich nicht als Fußmatte benutzen! ER will dich schützen.
Jesus will, daß Du deinem Bruder ständig vergibst und immer neu die Hoffnung auf Änderung hast. ER geht mit gutem Beispiel voran. ER vergibt dir deine Schuld ständig, und wenn du siebenmal oder siebzigmal am Tag zu Ihm kommst und bekennst: Ich habe versagt, vergib. Immer wendet ER sich Dir neu zu und hat Hoffnung für Dich. Einmal wirst du es schaffen, das weiß ER! ER sieht dein Herz und weiß, ob du mit Ihm spielst oder es ernst meinst.
Gerade die Süchtigen haben große Probleme mit der Vergebung, weil sie sieben oder siebzigmal am Tag versagen. Und gerade ihnen sagt Jesus: Ich vergebe dir, ich bin dir nicht böse, ich vergesse dein Versagen, ich verurteile dich nicht. – Aber ER sagt auch: Sei klug, benutze deinen Verstand! Wenn du dich ändern willst, brauchst du Hilfe von anderen Menschen oder von mir. Höre auf mich,  folge dem Geist! Du brauchst nicht ständig versagen, daß tut dir nicht gut, das ruiniert den Rest deines Selbstwertes! Komm, finde an meinem Herzen Ruhe und Frieden, und dann laß uns gemeinsam überlegen, wie wir den feind überwinden.
Hab Mut! Sieh auf Ihn und binde dich eng an Ihn, lache die Probleme aus und höre nicht auf die Verführung, – Du brauchst es nicht! ER hat dich frei gemacht.

Danke Jesus! Du verurteilst mich nicht, obwohl ich nur ein schwacher Mensch bin! Du hast immer neue Hoffnung für mich und stehst zu mir! Ich sehe, in manchen Punkten habe ich mich schon geändert, nun hilf auch in den schwierigen Sachen! Danke, Du hast mich lieb, stehst zu mir, vergibst und verurteilst mich nicht, kennst eine Lösung für die Probleme und hast Geduld, bis ich es erfasse. Danke!!!

Ein guter Trost – 06.07.2018

Jesus sagt:
Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen.
Johannes 14, 18

Der ganze Text, den Jesus sagt, lautet:
Ich werde den Vater bitten, und ER wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie Ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt Ihn, weil ER bei euch bleibt und in euch sein wird. Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, sondern ich komme wieder zu euch. (V. 16-18)
Jesus ist sehr besorgt um Seine Kinder, die der Vater Ihm anvertraut hat. ER will sie niemals alleine lassen! ER will sie nicht hier auf der Erde schutzlos zurücklassen, denn ER weiß, die Wölfe kommen. So wie man Jesus gehaßt hat, so wird man auch Seine Jünger hassen. Darum verspricht ER: Ich will euch einen Beistand senden, einen Tröster, einen Helfer, einen Freund, den Geist der Wahrheit, den Geist, der euch an meine Worte erinnert, den mächtigen Geist Gottes, der schon bei der Schöpfung wirksam war (gleich im 2. Vers der Bibel lesen wir vom Geist Gottes!).
Diesen Geist sendet ER uns, damit ER in unserem Herzen wohnen kann. Unser Leib soll Sein Tempel sein. ER will Jesus verherrlichen durch Zeichen und Wunder, durch Worte des Trostes, durch Freude und Friede … einfach durch alles Gute, daß in Gott zu finden ist. Der Heilige Geist lebt in uns, weil Jesus Ihn zu uns sandte! Wir wollen Seine Kraft suchen und um immer mehr vom Heiligen Geist bitten! Wir wollen Ihm in uns Platz einräumen, und Ihm sagen, ER kann mit uns machen, was ER will. Wir wollen uns Ihm zur Verfügung stellen, so wie wir uns Gott zur Verfügung gestellt haben. Wir wollen studieren, was Jesus über Ihn sagte, wie sehr Jesus den Geist Gottes geschätzt hat und von Seiner Führung abhängig war. Wir wollen die Apostelgeschichte und die Briefe im Neuen Testament lesen und die Wirkungen des Heiligen Geistes studieren und für uns in Anspruch nehmen. Wir wollen wie die Apostel Zeichen und Wunder erleben, die Gegenwart Gottes spürbar werden lassen, das Evangelium von Jesus in alle Welt bringen!
Der Geist Gottes ist untrennbar  von Gott und nicht zu trennen von Jesus. Der Vater, der Sohn und der Geist sind eins, und gleichzeitig ist der eine Gott Vater, Sohn und Geist. Wir können es nicht verstehen; – man hat schon hunderte von Büchern geschrieben und die klügsten Theologen haben es vergeblich zu erklären versucht. Mit dem Kopf begreifen wir es nicht, aber mit dem Herzen. Kennen wir Ihn, dann erlöschen die Fragen.
Jesus sagt, ER ist alle Tage bei uns bis an der Welt Ende. ER ist da!
Der Vater selbst ist bei uns, genau wie bei Jesus (Joh. 16, 32).
Jeder freut sich, wenn der andere Ehre bekommt. Der Vater freut sich, wenn wir dem Sohn danken, der Geist freut sich, wenn wir dem Vater glauben, der Sohn freut sich, wenn wir den Heiligen Geist lieben. Es herrscht keine Eifersucht. Darum können wir zum Vater beten oder zum Sohn oder mit dem Heiligen Geist reden. Wir können da nichts verkehrt machen. Beruhigend, nicht wahr?

Danke Jesus, daß Du uns den Heiligen Geist sendest! Wir brauchen den Trost, die Weisheit, den Beistand, die Hilfe des Geistes! Wir brauchen Seine ordnende Hand für unseren Körper, wenn wir krank und schwach sind. Wir brauchen Seine Stärke, wenn wir von Dir erzählen. Wir brauchen die Gewißheit, die der Geist gibt, wenn wir beten, besonders wenn wir für andere beten. Gut, daß wir keine Waisen sind!!

Im Sturm – 05.07.2018

Die Jünger riefen: HErr, rette uns, wir gehen zugrunde! ER sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst, ihr Kleingläubigen? Dann stand ER auf, drohte den Winden und dem See, und es trat völlige Stille ein. Die Leute aber staunten und sagten: Was ist das für ein Mensch, daß Ihm sogar die Winde und der See gehorchen?
Matthäus 8, 25ff.

Wie gut, daß Jesus der HErr ist! Wenn es heißt „Herr“, meint es das auch. Es gibt nichts, worüber ER nicht Herr ist. ER herrscht auch über die Natur, die Winde, Stürme, Regen, Sonne, Hagel, Gewitter und auch über Seen, Flüsse, Berge und alles andere. ER ist es, der alles im Gleichgewicht erhält, auch die Sonne, Mond und Sterne. Wo gibt es etwas, das Ihm nicht gehorcht?
Jesus ist heute derselbe wie damals. ER kann immer noch Stürme stillen. ER wundert sich nur über unseren kleinen Glauben, das ist Ihm wirklich ein Problem. ER meint: Es geschieht so, wie Du glaubst. Und wie ist es mit den Unwettern? Wo ist unser Glaube?
Wir rufen und schreien nach Ihm, wenn wir in Not sind. Manchmal haben wir keinen großen Glauben und trotzdem schreien wir, – und ER hilft uns wegen Seiner Gnade heraus. Wie sehr wird ER helfen, wenn wir konkreten Glauben haben! Wenn wir felsenfest wissen: So ist Sein Wille und das will ER geschehen lassen -, so wird ER es tun.
ER hat einmal gesagt, daß Seine Jünger noch größere Werke tun werden, wie ER selber. Ob nicht auch das Gebet gegen Unwetter dazu gehört?
In der Stille, durch Erfahrung und durch mutige Entscheidungen lernen wir Ihn kennen und vertrauen. So wächst unser Glaube. Und wenn wir merken, da braut sich etwas zusammen, das gegen den Willen Gottes ist, dürfen wir beten und gebieten. ER macht uns Mut zum Gebet!
Ich möchte nicht Spielball der Mächte sein. Ich will geborgen sein in Jesus. Und ich will Seine Werke tun. Nicht jeder Sturm ist durch mein Gebet gestillt worden, aber ER hat mich und die Meinen bewahrt. Manchmal sind materielle Schäden entstanden, doch die kann ER mühelos ausgleichen. Aber ich habe manchmal erfahren, daß ER wirklich Stürme stillt oder umleitet. Diese Erfahrungen möchte ich nicht missen. ER ist wirklich der HErr und ich bin bei Ihm.

Danke, mein HErr! Du regierst alles, voller Weisheit und Gnade. Du willst kein Gericht, sondern Rettung. Bitte, stille Du jeden Sturm in mir, stille jeden Sturm, der gegen mich wütet, stille jeden Sturm, der Menschen bedroht! Wir gut, daß ich mich Dir anvertrauen kann, mein Jesus. Bei Dir bin ich geborgen, so wie Du in dem kleinen Boot, als der Sturm tobte. Der Sturm konnte Dir nichts antun, denn Gott hielt Seine Hand darüber. Gib mir mehr von diesem sicheren Glauben!