Segen im Überfluß — 19.02.2017

Ja, stellt mich auf die Probe damit,
spricht der HErr der Heere,
und wartet, ob ich euch dann nicht
die Schleusen des Himmels öffne
und Segen im Übermaß auf euch herabschütte.
Maleachi 3, 10

Hier geht es um den Zehnten. Gott hatte im Alten Testament das Gebot gegeben, daß jeder Israelit den 10. Teil seiner Ernte für den Dienst am Heiligtum abgeben sollte. Gott versprach ihnen großen, großen Segen. Ja, man sollte Ihn auf die Probe stellen! Die Schleusen des Himmels will ER öffnen und Segen im Übermaß auf Israel herabschütten.
Wenn das schon für den Zehnten Teil gilt, wieviel mehr gilt es, wenn wir uns als heiliges, lebendiges Opfer selbst dem HErrn darbringen, so wie in Römer 12,1 geschrieben steht. Dann gibt es für Gottes Segen kein Halten mehr!
Leider machen manche ein „Wohlstandsevangelium“ aus diesen Versen und den Segensverheißungen. Lebst du nach Gottes Wort, und glaubst du, dann fällt dir der Reichtum nur so zu. Sozusagen ein Gradmesser unserer Heiligkeit ist unser Wohlstand.
Aber wir Christen machen manche Prüfung mit und erleiden schwere Zeiten (so wie Hiob). Gott nimmt uns in die Schule! ER beschneidet die Weinrebe, damit sie fruchtbarer wird, und ER beschneidet uns, damit das Unnütze, der Stolz, die Eitelkeit, die Begierden, der Neid, der Richtgeist und vieles andere verschwindet. Wenn wir für Gott leben wollen, was sollen wir mit Bitterkeit, Selbstmitleid, Stolz und Neid in unsern Herzen? ER soll es bitte wegnehmen! – und dazu bedient ER sich Seiner Schule. Leider für uns manchmal sehr schwer und hart, es geht sogar manchmal bis an unsere Grenzen.
Und trotzdem stimmt der Vers oben, das mit dem Segen! Denn in diesen schweren Zeiten ist Gott uns ganz besonders nahe. Besser die Nähe Gottes, als ein volles Bankkonto! Ja, wenn Gott uns ganz nahe ist, fehlt uns ganz sicher kein anderer Segen, das wird dann alles zur Nebensache.
Geben wir uns Gott hin als lebendiges Opfer, so ist uns Seine Nähe und Sein Segen gewiß. ER ist da, hält Seine Hand über uns, regelt viele Dinge im Voraus, beschenkt uns mit Kleinigkeiten und großen Dingen, überrascht uns durch kleine Geschenke, hört unser Gebet, gibt uns Seine Freude im Übermaß, hüllt uns ein in Seinen Frieden … Ja, ER schüttet Seinen Segen im Übermaß auf uns herab!

Danke, Jesus, durch Dich kann ich Gott nahe sein! Schön ist es, wenn ER in schweren Zeiten da ist, wenn Sein Trost mein Herz durchströmt und sich Friede breitmacht. Ja, Jesus, ich will Dir gehören als heiliges, lebendiges Opfer. Danke, daß Du in jeder Hinsicht für mich sorgst und Segen im Übermaß für mich hast!

Bibellese heute: 1. Mose, Genesis 27

Laßt euch mit Gott versöhnen – 18.02.2017

Laßt euch mit Gott versöhnen!!!!!!
2. Korinther 5,20

Das ist Gottes Bitte an uns: Laßt euch mit mir versöhnen! Werdet Kinder des Himmlischen Vaters! Kommt heim an mein Herz und laßt euch anstecken von der himmlischen Freude und erfüllen mit dem himmlischen Frieden! Laßt Gott endlich wirklich Gott in und über eurem Leben sein! Ergreift die Gerechtigkeit, die Jesus bringt! Ergreift das himmlische Leben und seine Eigenschaften jetzt schon in diesem Leben! Laßt euch voll versöhnen mit Gott, in jeder Hinsicht!
Nichts brauchen Kinder mehr wie Harmonie. Es mag ab und an zu Hause ein Gewitter geben, aber dann muß wieder die Sonne scheinen. Sie brauchen die Sicherheit und Harmonie, die Eltern geben, die fest zusammen stehen. Wir brauchen die Harmonie der Schöpfung, damit wir in ihr ausruhen können. Wir brauchen Harmonie in unseren Beziehungen und nicht ständigen Kampf und Streit. Wir brauchen einen Arbeitsplatz, in dem harmonisch miteinander gearbeitet wird. Wir brauchen Harmonie in unseren Gemeinden, damit der Lobpreis Gottes nicht eine Farce ist. Harmonie, diesen Einklang miteinander, ist unsere Sehnsucht. Wer nicht in Harmonie in irgendeiner Hinsicht leben kann, weiß, wie wichtig sie ist.
Gott bietet uns Harmonie an. ER möchte, daß unsere Herzen, Seins und meins, gleich schlagen. ER möchte Seinen Heiligen Geist in uns unbegrenzt einfüllen. Darum hat ER alles getan, um unser Versagen zu löschen und den Weg zu Seinem Herzen frei zu machen. ER steht da und wartet, wann wir endlich kommen.
Wir wollen unsere menschlichen Meinungen über verschiedene Dinge aufgeben (zB Gender Theorien) und auf Gottes Willen zur Schöpfung hören. Wir wollen unsere kleinkrämerische Rechthaberei lassen und Ihn Richter sein lassen. Wir wollen für und mit Ihm leben, und nicht für uns selber. ER soll unser Ziel sein und unser Weg. Im Einklang mit Gott: Wer kann uns widerstehen? Unser Herz wird voll Friede sein, voller Freude über Ihn, unseren Erlöser.

Danke, Vater im Himmel, Dein Name ist: Ich bin da. Ja, Du bist bei mir, weil Jesus mich reingewaschen hat. Du stehst mir zur Seite, ich kann frohen Mutes sein. Du lebst in mir, ich habe Deine Freude und Deinen Frieden. Mit Dir kann ich Harmonie erleben in höchster Form. Wie gut, daß Du mein Vater bist!

Ein lebendiges, heiliges Opfer – 17.02.2017

Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt.
Römer 12, 1

Das soll unsere Antwort auf das Erbarmen Gottes sein! Wir wollen uns selber als Opfer für Gott darbringen, als lebendiges und heiliges Opfer.
Andere Völker opfern ihren Göttern, aber die Opfer wurden getötet. Die Inka, Maya und Azteken brachten ihren Göttern Menschenopfer dar. Ob die sich immer freiwillig opfern ließen? Auf jeden Fall wurden sie getötet, sie waren keine lebendigen Opfer (ob diese Völker wegen dieser Kinderopfer vernichtet wurden? So etwas ist Gott ein Gräuel!)
Wir dagegen wollen ein lebendiges Opfer sein, und ein heiliges dazu. Heilig werden wir durch Jesu Blut. ER macht uns rein von aller Sünde, vom schlechten Gewissen und von allen schlimmen Gewohnheiten. ER macht uns für Gott heilig. Das ist Erbarmen Gottes!
Gott will unsere Fähigkeiten und unser Leben gar nicht auslöschen. ER will es gebrauchen! ER ist zwar gar nicht auf uns angewiesen, aber ER tut so, als ob wir für Ihn ganz wichtig sind. Er mag es, wenn wir Seine Arbeit tun! Wenn wir Sein Wort verbreiten, wenn wir Seine Barmherzigkeit ausleben und so leben, wie Jesus es tat. Wir sind Seine Botschafter in dieser Welt.
Aber wir sollen dennoch sterben. Unser altes, dickes, fettes, faule Ich muß in den Tod. Es ist überempfindlich, wenn es Kritik gibt. Es ist faul, wenn Jesus in die Arbeit ruft. Es ist mit Luxus und Genußmitteln gemästet. Und es ist stolz und aufgebläht. Ach, mit unserem alten Ich ist nichts los! Das kann Gott nicht gefallen und Er kann es nicht gebrauchen. Aber wenn der Heilige Geist in uns ein Neues Herz erschafft, dann ist es angenehm vor Gott. Da regiert Friede, Freude, Barmherzigkeit. Da kann einer den andern annehmen, der Stolz vergeht. Herrlich, so ein Herz, in dem Jesus der HErr ist!
Ja, wir wollen uns Gott hingeben, als lebendiges Opfer. Unser Neues Leben durch Jesus soll Ihm gehören, Ihm allein! HErr, nimm mich hin, denn ich bin Dein. Ich will für Dich leben, ich will Dein Zeuge sein. Ja, HErr, ich mache den Bund mit Dir wieder neu: Ich gehöre Dir mit Haut und Haaren; ich will Dein Zeuge sein. Mein dickes Ich opfere ich in den Tod, und mein Neues Ich opfere ich Dir als lebendiges Opfer, geheiligt durch Jesu Blut.

Danke, Jesus, Du hast mich geheiligt! Du hast mich rein gemacht, gerettet von Sünde, Verderben, Finsternis und Tod. Dir will ich ganz gehören; mein dickes, altes Ich soll sterben und das neue Herz, das Du erschaffst, soll allein für Dich schlagen. Ich gehöre Dir. Amen!!

Bibellese heute: 1. Mose, Genesis 26

Die Liebe Gottes – 16.02.2017

Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist
Römer 5, 5

Hier ist die Antwort auf Jesu Frage: Hast Du mich lieb! Gott selber gießt Seine Liebe in unser Herz aus. Wir selber bringen nur sehr, sehr wenig Liebe zu Gott zustande, immer will irgendetwas uns von Ihm abhalten, immer macht uns irgendetwas Vorwürfe, so daß wir ein schlechtes Gewissen gegenüber Gott haben und die Liebe verschüttet wird.
ER will in unseren Herzen leben, der Heilige Geist Gottes. Als wir Jesus als HErrn annahmen und unsere Sünde vergeben wurde, als Er die Knechtschaft der Finsternis wegnahm und Sein Licht uns durchflutete, da gab ER uns den Heiligen Geist. Jeder Christ hat Ihn im Herzen, wie gut!!
Wenn der Heilige Geist in unserem Herzen Freiheit hat, kann ER es regieren und steuern. ER möchte es mit Frieden und Freude füllen, ER möchte Glauben, Liebe und Hoffnung hineinlegen. ER bringt die Früchte des Geistes zum Wachsen: Friede, Freude, Geduld, Liebe, Sanftmut, Disziplin … ER möchte die Gaben freisetzen, Zungenreden, Prophetie, Krankenheilung, Kraftwirkungen, Lehrgabe, Weisheit, Erkenntnis, Unterscheidung der Geister und anderes.
Es kommt für uns darauf an, ob wir Ihm gehorchen und Ihm freie Hand lassen. Wir können Ihn nämlich blockieren, wenn wir wollen bzw wenn wir nicht wollen, was ER möchte.
Jesus muß deshalb an erster Stelle in unserem Leben stehen. Wir müssen bereit sein, das zu tun, was ER will. Wir müssen uns Zeit nehmen, Seinen Willen zu erforschen, im Gebet und Bibellesen. Dann wächst auch die Liebe zu Ihm, weil der Heilige Geist es macht. Wir können keine Liebe produzieren aus eigener Anstrengung, es wird Krampf. Aber wir können uns mit der Liebe des Heiligen Geistes füllen lassen und dann fangen wir an, Gott laut zu preisen, zu loben und Ihn heiß und innig zu lieben.
Der Heilige Geist will uns dann einen Schritt weiter bringen: ER erweckt eine Liebe zu anderen Menschen in uns, tiefes Erbarmen und den Wunsch, anderen zu helfen und zu retten.
Es ist ein Abenteuer, den Heiligen Geist regieren zu lassen. Es ist spannend, niemals langweilig und bringt unser Leben zur Erfüllung. Wir wollen uns nicht mit weniger begnügen!!

Danke, Jesus, für den Heiligen Geist! Danke, daß ER in mir lebt und neues Leben, neue Hoffnung, neue Kraft und Stärke schafft! Danke, daß Du mich mit Dankbarkeit und Liebe füllst! HErr, ich klammere mich an Dich, denn Du bist die Quelle.

Bibellese heute: 1. Mose, Genesis 25

Hast du Jesus lieb? – 15.02.2017

Jesus fragte ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich?
Johannes 21, 17

Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum drittenmal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab Ihm zur Antwort: HErr, Du weißt alles; Du weißt, daß ich Dich liebhabe.
Die Frage, ob ich Jesus liebe, ist eine ganz tiefe Frage. Man kann sie gar nicht so schnell beantworten. Und doch macht uns ein Zweifel an unserer Liebe zu Ihm traurig. Ob ich selber daran zweifle oder Jesus oder ein anderer Mensch, dieses Anzweifeln meiner Liebe zum HErrn macht traurig und bewirkt, daß ich mich mit der Frage auseinandersetze.
Hast Du mich lieb? – fragt Jesus. Ja, woher sollen wir das wissen!? Es ist ja nicht dieses himmelhochjauchzende Gefühl gemeint, das beim ersten Gewitter vergeht. Es ist auch nicht die Liebe des Willens gemeint: Den w i l l ich lieben. Es ist eine ganz tiefe Liebe des Herzens. Sie umfaßt auch Gefühl, Willen, Verstand und alle Gedanken. Aber sie geht noch viel, viel tiefer. Sie sagt: Jesus, Du bist das A und das O für mich. Du bist der, für den ich lebe.
Manchmal wird diese Liebe verschüttet durch zu viel Streß und Hektik und Arbeit. Oder durch unseren leichtfertigen Umgang mit dummen Sachen; – wir verstricken uns dann in Unrecht und werden nicht wieder frei für Ihn (Sünde nennt Gott das). Es kann auch ein anderer Gott in unser Leben treten: Wohlstand, Luxus, Geld, Sex, Genußmittel, Sport, Arbeitswut ….
Jesus selber will uns frei machen, Ihn zu lieben. Denn ER weiß, nur dann finden wir unsere Erfüllung und den Sinn unseres Lebens. ER allein ist nämlich unser Leben, unser Ziel, Sinn und Quelle. ER gibt uns deshalb den Heiligen Geist, der uns fähig macht, Ihn von ganzem Herzen, sogar gegen jede Vernunft, gegen jedes Gefühl und gegen unser eigenes Ich zu lieben. Wenn wir den Heiligen Geist machen lassen, wird es ein wunderbares Liebesverhältnis. Wenn wir uns gegen Seine Führung/Regierung auflehnen, kommen wir schnell in eine tote Religiosität hinein; – Jesus, Gebet, Bibellesen usw wird zum Ritual und zur Kopfsache.
Wir kommen uns manchmal so vor wie eine Kerze, die im Wind steht und unsere Liebe zu Jesus kann jeden Moment ausgeblasen werden. Aber in Wahrheit hält ER die Hand davor, so daß es dem Sturm nicht gelingt, die Flamme der Liebe auszupusten. Manchmal glüht nur noch der Docht, die Flamme ist schon erloschen. Doch ER kann sie schnell wieder entfachen und am Leben erhalten. Wende Dich schnell zu Ihm und rufe um Hilfe! Bekenne Deinen schwachen Glauben, Deine Untreue, Deine Sünde und laß Ihn nicht wieder los! Klammere Dich an Ihn, den Heiland der Sünder und schwachen Leute! ER mag es, wenn wir uns an Ihn klammern und um Hilfe rufen. Dann ist ER schnell da und verbindet unser wundes Herz, vergibt jede Schuld und entfacht die Flamme der Liebe neu.

Komm Jesus, hilf! Meine Liebe zu Dir ist nur schwach und klein, ich fürchte, sie wird erlöschen! Entfache die Flamme neu! Ich möchte so gern mit Dir zusammensein und mit Dir durchs Leben gehen! HErr, ich brauche Dich!!

Bibellese heute: 1. Mose, Genesis 24

Fürchte Dich nicht! – 14.02.2017

So spricht der HErr: Fürchte Dich nicht!!!
Jesaja 43, 1

Es soll 365 Mal in der Bibel stehen: Fürchte Dich nicht! – und das glaube ich gern. Denn wir brauchen diesesFürchte-Dich-Nicht jeden Tag. Alles mögliche will uns Sorgen machen, alles mögliche will uns bedrücken und Angst machen. Aber Gott will das nicht, deshalb dieses entschiedene Fürchte-Dich-nicht.
ER kennt uns genau und ist besorgt um uns. Wie sollen wir Menschen uns entspannen und uns freuen können, wenn immer wieder diese Sorgen-Gedanken auftauchen? Habe ich das Licht ausgemacht? Habe ich die Kühltruhe zugemacht? Habe ich das Auto abgeschlossen? Sind die Kinder wohlauf? – eben fuhr ein Rettungswagen mit Blaulicht vorbei … Immer diese Angst, immer diese Sorgen. Wie kann man sie nur loswerden?
Es gibt so viele unbegründete Sorgen. Im Nachhinein stellen wir fast immer fest, daß unsere Sorge unbegründet war, es war alles in Ordnung. Nur die Sorge hat uns unnütz beunruhigt.
Es gibt auch begründete Sorgen. Wenn jemand krank wird und der Arzt nichts findet. Wenn die Firma bedrohlich dasteht. Wenn das Geld für den Kredit nicht mehr reicht. Wenn die Renten fallen. Wenn die Kinder ernsthaft krank sind. Wenn eine Geburt schwierig werden könnte. Wenn ein Mensch an einer unheilbaren Krankheit leidet oder schon am Sterben ist. Wenn die Frau/der Mann abends nicht heimkommt… Es gibt so vieles, was uns wirklich beunruhigen kann.
Aber immer gilt: Fürchte Dich nicht! Ja, denke ich manchmal, hat Gott denn gar keine Ahnung, wie es uns hier geht?? Leicht gesagt, fürchte Dich nicht. Aber schwer getan!!
Gott weiß, wovon ER spricht. ER war ja schließlich als Mensch auf der Erde, nicht als Gott, der über den Dingen steht. ER kennt alle unsere Situationen ganz genau; ähnliches hat ER selber erlebt, wenn nicht noch schlimmeres. Darum kann Er Mitleiden haben mit uns.
Als Jesus im Boot lag und schlief, während draußen die Jünger, – erfahrene Seeleute und Fischer -, im Sturm um ihr Leben kämpften, zeigte Jesus dieses Fürchte-Dich-Nicht. ER konnte sorglos schlafen, denn Gott hatte Ihm gesagt, ER solle über den See fahren. Also war es Gottes Angelegenheit, Ihn hinüber zu bringen. ER lag sicher und geborgen wie in Abrahams Schoß. Wozu Angst? Gott war doch da, auch wenn die Hölle am Toben war.
Wenn Jesus auf der Wanderschaft war, wußte ER morgens nicht, wo ER abends Sein Haupt hinlegen sollte.  Aber Gott wußte es, und das war für Jesus genug.
Ich will alle meine Angelegenheiten in Gottes Hände legen, denn ER hat versprochen, für mich zu sorgen. Ich will nicht faul werden und gar nichts mehr tun. Aber ich will entspannt und fröhlich arbeiten. Gott ist da, der für mich sorgt! Mein Leben soll von diesem Guten Geist „Fürchte-Dich-Nicht“ geprägt sein und nicht vom Sorgengeist. Und selbst wenn es einmal ernst wird und ich auf dem Sterbebett liege (gibt es für uns Schlimmeres?), will ich mich getrost in die Hände Jesu begeben. ER sorgt auch dann für mich.

Danke, Vater im Himmel, Du bist wirklich ein guter, liebender, fürsorgender Vater! Und so geduldig, sanft und liebevoll! Und so stark und mächtig gegen den feind! Ja, ich kann im Schatten Deiner Flügel entspannt und beruhigt sein. Es ist schön, daß Du mir jeden Tag sagst: Fürchte Dich nicht!

Bibellese heute: 1. Mose, Genesis 23

Allein durch Seinen Geist – 13.02.2017

Nicht durch Macht, nicht durch Kraft, allein durch meinen Geist! – spricht der HErr der Heere.
Sacharja 4, 6

Luther übersetzt: Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HErr Zebaoth.
Im Mittelalter hat man so missioniert, mit Heer und mit Kraft. Jeder, der anderer Meinung war, wurde auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder in den Bann getan. Viele Evangelisten landeten dort. Die Hugenotten in Frankreich hatten eine blutige Bartholomäus-Nacht, als der Mob Tausende erschlug. Die Nachbarvölker christianisierte man nach dem Motto: Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein. Aber das Christentum wurde nur auf das Heidentum aufgepfropft, es hatte keine Wurzeln. Mit Heer und Kraft kann man nicht missionieren für Jesus! Und auch heute, mit der Macht des Geldes und mit Einflüssen und Lobbys im Parlament kann man nicht evangelisieren. Man kann nur die Macht der Kirche erhalten, mehr nicht.
Der Geist ist es, der zu Jesus führt. ER überführt die Menschen von ihren Sünden, ER weckt Sehnsucht nach Gott und Jesus im Herzen der Menschen, ER schlüsselt das Wort auf, so daß man es verstehen kann. Nur mit Ihm allein wird es gelingen, daß unser Volk Gott sucht und findet.
Der Geist gebraucht dabei Mittel und Wege, die unserem Kirchenleben vielleicht fremd sind. Es gibt die Gaben des Geistes, und die werden freigesetzt werden, um die Evangelisation zu unterstützen und die Gemeinden zu bauen.
Auf einem Kongreß beteten wir einmal für einen Mann. Keiner legte ihm die Hände auf, und dennoch fiel er nach einigen Minuten lang hin. Er erzählte uns hinterher, daß er eigentlich ein sehr skeptischer Pfarrer war und die Macht Gottes selbst erproben wollte. Nun verstand ich, warum keiner ihm die Hände auflegte, denn es hätte als Manipulation verstanden werden können. Nun war es allein der Geist Gottes, der ihn niederwarf. Wir werden noch viel, viel mehr Kraft- und Wundertaten Gottes erleben, weil der Geist Gottes freigesetzt wird!
Der Schlüssel dafür ist das Gebet. Sacharja 12, 10 sagt: Ich werde den Geist des Mitleids und des Gebets ausgießen. Die enge Verbindung zu Jesus ist dafür Voraussetzung. Dann werden wir echtes Mitleid mit den Verlorenen haben und Taten der Barmherzigkeit vollbringen, und wir werden die Gemeinschaft mit Jesus im Gebet suchen. Denn wir wissen: Ohne Ihn können wir nichts tun. Dann ist es soweit, daß Gott den Geist über die Länder des Nordens ausgießt (Sach 6, 8). Darauf warten wir, und darum bitten wir!
Es ist schon zu sehen, wie überall in den Ländern des Nordens der Geist sich rührt. Überall entstehen lebendige Gemeinden, die vom Geist regiert werden. Neues Leben entsteht. Hoffnung wird wach. Viele finden Christus, obwohl sie ohne Ihn aufgewachsen sind.
Ja, ich sehne mich nach dieser Erweckung, und ich bete darum! Mein Leben möchte ich in den Dienst dieser Erweckung stellen!

Danke, Jesus, Du hast uns im Norden nicht vergessen! Du hast unser Volk erschaffen, Du hast Ziele und Sinn für unser Land! Bitte, gieße Deinen lebenschaffenden Geist aus über uns!!