Mein Feind – 05.05.2016

Ich, Jesus, aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn ER läßt Seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und ER läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.
Matthäus 5, 44f.

Wenn ich an meinen Nachbarn denke, dann kommt mir aber doch der Gedanke, daß Gott da einen Fehler macht. Der ist soooo böse und hinterhältig, so voller Intrigen und Lüge, der stiehlt und raubt und fügt mir großen Schaden zu. Den sollte Jesus von dieser Forderung herausnehmen, finde ich. Den sollte Er lieber nicht lieb haben.
Ja, wie kann man so einen Menschen lieben? Jesus sagt in diesem Vers, daß Er keinen Unterschied macht zwischen Bösen und Guten, Gerechten und Ungerechten, Er hat sie alle lieb und will sie segnen, mich genau so wie meinen Nachbarn. Aber da sträubt sich alles in mir, ich will nicht.
Dann fällt mir die Geschichte mit Hiob ein. Er war sehr krank und seine drei Freunde kamen und wollten ihn trösten. Sieben Tage saßen sie schweigend mit ihm zusammen und teilten sein Leid. Doch dann fingen sie an, nach Ursachen zu suchen und klagte Hiob an, unterstellten ihm alle möglichen furchtbaren Sünden und waren in ihren Worten erbarmungslos. Gott war den Dreien deshalb sehr böse. ER wollte sie schwer strafen, doch warnte Er sie: Hiob sollte für sie opfern und beten, damit ihre Schuld getilgt wird. Hiob tat das tatsächlich: Er betete für seine Freunde, die ihn so schwer gekränkt, beleidigt und verurteilt hatten. Gott nahm das Opfer an und vergab. Erst danach wendete Gott das Schicksal Hiobs, schenkte ihm Heilung und gab ihm großen Reichtum.
Ein Kind Gottes werden, ein Sohn des himmlischen Vaters: Als Jesus am Kreuz hing, betete Er: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Als Stephanus gesteinigt wurde, schrie er: HErr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!
Ich will lieber ein Sohn des Vaters sein. Ich verstehe: ER hat den Nachbarn so lieb wie mich. Und ich will für ihn beten, ich will für ihn vor Gott eintreten und bitten, daß Gott ihm seine Schuld vergibt, so wie Er mir meine Schuld vergibt. Ich will lernen, ihn mit den Augen des himmlischen Vaters zu sehen.

Danke, Jesus, Du hast mir meine Schuld vergeben. Aber es fällt mir schwer, anderen zu vergeben! Bitte hilf mir, sie so zu sehen, wie Du sie siehst und zu lernen, sie zu lieben, zu vergeben und für sie zu beten. Ich will Deinem Beispiel nacheifern, damit ich ein Kind des himmlischen Vaters werde.

Bibellese heute: Kolosser 1, 1 – 11

Das Feuer Jesu – 04.05.2016

Jesus Christus sagt:
Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!
Lukas 12, 49

Feuer ist ein Merkmal Gottes. Das war schon bei der Berufung des Mose so: Der Dornbusch brannte und verbrannte doch nicht. Gott ging tags in einer Wolkensäule und nachts in einer Feuersäule vor dem Volk Israel her, als es aus Ägypten auszog. Bei Elia fiel Feuer vom Himmel und verzehrte sein Opfer. Pfingsten fielen Feuerzungen auf die Jünger. In der Apostelgeschichte verbrannten die Leute ihre Zauberbücher im Feuer. Ja, Gott mag solche Feuer! Aber die Feuer des feindes, mit dem er zerstört, tötet und Angst macht, die mag Er nicht.
Jesu Feuer ist gut für uns! Es ist nicht nur das Feuer der Liebe und Barmherzigkeit, sondern mehr noch der Kraft und Macht Gottes. ER möchte, daß das Feuer der Liebe in uns brennt. Sein Feuer soll hell in uns lodern! Es soll allen Unrat und alle Halbheiten in uns verbrennen. Es soll uns wärmen und die Liebe Gottes spüren lassen. Es soll uns aktiv machen, damit wir Barmherzigkeit üben. O Jesus, laß Dein Feuer hell in mir brennen!
Sein Feuer bringt Licht in die dunkle Welt. Hoffnung für Hoffnungslose, Trost für Ungetröstete, Speise für Hungrige, Wasser für Durstige … Wir wollen Seine Fackelträger sein!
Das Feuer Gottes läutert. Es trennt das Gold und Silber von der Schlacke. Darum müssen wir des öfteren durchs Feuer gehen, damit wir von Schlacken gereinigt werden und das Gold Gottes sichtbar wird.
Das Feuer ist hell und trennt Licht und Finsternis. So wie Pfingsten gibt es Streit zwischen Licht und Finsternis, wenn das Feuer Gottes brennt. Darum fährt Jesus in Vers 51 fort: Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, nicht Frieden, sondern Spaltung.
Wenn also Menschen für Jesus brennen, fangen andere an dagegen zu sein, weil sie anscheinend die Finsternis mehr lieben und Kompromisse eingehen. So ist es in Familien, so ist es in den Gemeinden, so ist es im Berufsleben, Freizeit und allem: Christen werden wegen Christus angefeindet. Ach, wenn doch in allen Familien Jesu Feuer brennen würde! Wenn doch alle Gemeinden Jesu Sein Feuer brennen lassen! Wenn doch unser Volk und Regierung durch Jesu Feuer geläutert würde! – Die Erde wäre ein schöner Platz zum Wohnen.

Danke, Jesus, für Dein Feuer! Hell soll es in mir brennen! Ja, es tut etwas weh, wenn es Kompromisse und Halbheiten, Unwahrheit, Geiz, Gier und Stolz verbrennt, aber ich möchte geläutert und rein sein! Bitte komm, und werfe Dein Feuer auf die Erde und in mein Herz!

Bibellese heute: Philipper 4, 1 – 23

Eine Grenze – 03.05.2016

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Du hast den Wassern eine Grenze gesetzt,
die dürfen sie nicht überschreiten;
nie wieder sollen sie die Erde bedecken. …
Lobe den HErrn, meine Seele!
Halleluja!
Psalm 104, 9.35

Dieser Psalm fängt mit dem Lob Gottes an und hört damit auf. Denn ER ist der HErr, der alles herrlich regiert. ER hat auch den Wassern der Not eine Grenze gesetzt; nie dürfen sie überschritten werden. ER sorgt dafür, daß Sein Wort gilt: ER hat immer das letzte Wort, auch wenn die Wasser noch so toben und uns zu verschlingen drohen. Darum können wir schon am Morgen sagen: Gelobt sei Gott! Und am Tage, mitten in der Arbeit: Gelobt sei Gott! Und am Abend: Gelobt sei Gott!
Es ist unsere Entscheidung. Wohin sehen wir? Auf die Wasser, die uns zu verschlingen drohen? Auf Jesus, den Retter, der uns bisher immer geholfen hat? Der Dichter von Psalm 104 entschied sich, Gott zu loben, denn er kannte seinen HErrn.
Ja, Gott hat allem eine Grenze gesetzt. Als der Teufel Hiob erproben wollte, setzte Gott eine Grenze: Bis hierher, und keinen Schritt weiter! – und der Teufel mußte sich daran halten. Als Israel in Ägypten Sklavendienste machen mußte und schwer bedrückt wurde, kam Gott rechtzeitig und sandte Mose. Als sie am Roten Meer waren, vor ihnen das Wasser und hinter ihnen die Soldaten, blies Gott das Wasser weg, – rechtzeitig.
In Jesaja 43 stehen wunderbare Verse:
Fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst, ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir. Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei dir, wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, keine Flamme wird dich verbrennen. Denn ich, der HErr, bin dein Gott, ich , der Heilige Israels, bin dein Retter.
Und wenn der letzte Feind kommt und der Tod uns auf seine Schippe nehmen möchte, so ist Gott dennoch der Retter: ER nimmt uns einfach davon, so wie Henoch oder Elia. Oder so wie Stephanus, der den Himmel schon offen sah und die Steine, die ihn mordeten, nicht mehr merkte.
In Allem ist Gott unser Retter; ER hat das letzte Wort! ER hat allem eine Grenze gesetzt! – nur seiner Liebe, Barmherzigkeit und Kraft nicht …

Danke, Jesus, Du bist mein Erlöser, Du hast mich freigekauft! Das Böse darf nicht mehr über mich herrschen, nein, Du bist nun mein HErr. Du hast nur gute Gedanken für mich; und wenn Du mir Schwierigkeiten zutraust, will ich es mit einem „Gelobt sei Gott“ tragen.

Bibellese heute: Philipper 3, 12 – 21

Der Betrug des Reichtums – 02.05.2016

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Zachäus aber trat vor den HErrn und sprach: Siehe, HErr, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen, und wenn ich jemanden betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück. Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden …
Lukas-Evangelium 19, 8f.

Viele Christen wundern sich, warum es in ihrem Glaubensleben nicht vorwärts geht. Sie stehen auf der Stelle oder haben immer die gleichen, grundlegenden Probleme. Sie kommen einfach nicht weiter in die Freiheit und Freude Jesu hinein.
Das liegt manchmal daran, daß wir das Wort Gottes nicht ernst nehmen. Wir bekennen unsere Schuld, aber nur ein wenig. Uns tut unsere Sünde leid, aber wir ändern nichts. Wir hängen nervlich durch, aber erfassen nicht Jesu Hand, die uns aufrichten will. Wir sind von Ihm befreit, aber tun so, als wären wir noch gebunden … Oft schon hat der HErr versucht, uns zu bewegen, aber wir wollten nicht; – zu träge, zu bequem, zu ungläubig. Aber das sind nicht Jesu Entscheidungen, sondern unsere eigenen!
Zachäus ist Jesus begegnet, und sah sofort, was zwischen ihm und Gott stand: Sein Reichtum und sein Betrug. Sofort wollte er sich vom Geld trennen und allen Betrug ausgleichen. Jesus nahm das Versprechen ernst und sagte ihm: Heute ist dir das Heil widerfahren; denn ich bin gekommen, die Sünder zu suchen und zu retten, was verloren ist. Zachäus hatte eine starke Begegnung mit Jesus, die ihn vollkommen umkrempelte.
Auch Paulus hatte so eine Begegnung mit Jesus, so daß er danach ein neuer Mensch war. Auch wir haben Begegnungen mit Jesus, doch manchmal hat es gar keine Folgen; – wir freuen uns an Jesus und leben so weiter wie bisher.
In der Bibellese heute steht:
Doch was mir damals ein Gewinn war, das habe ich um Christi Willen als Verlust erkannt. Ja noch mehr: Ich sehe alles als Verlust an, weil die Erkenntnis Christi Jesu, meines HErrn, alles übertrifft. Seinetwegen habe ich alles aufgegeben und halte es für Unrat, um Christus zu gewinnen und in Ihm zu sein ….

Ja, Jesus, mein HErr, ich will Dir folgen! Ich will keine Kompromisse mehr! Ich will diese Zweifel und Kleinglauben nicht mehr! Ich will frei sein in Dir und mich an Dir freuen. Du bist mir mehr wert als alles andere!

Bibellese heute: Philipper 3, 1 – 11

Frei in Christus – 01.05.2016

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Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Bleibt daher fest und laßt euch nicht von neuem das Joch der Knechtschaft auflegen!
Galater 5, 1

Gegen nichts hat Paulus so gewettert wie gegen die Gesetzlichkeit. Denn er weiß: Entweder ist man frei in Christus oder gebunden ans Gesetz. Wer unbedingt ein Gesetz halten muß, muß alle anderen auch halten. Wer meint, nur durch richtiges Verhalten gerettet zu werden, der verschmäht das Opfer Jesu.
Paulus ist nicht für Anarchie oder Gesetzlosigkeit, so daß jeder tun kann, was er gerne möchte. Er möchte, daß sich die Menschen an Christus binden und dadurch frei von allem werden. Echt frei! Wie kann man den Bruder belügen, wenn man mit Christus lebt? Geht nicht. Entweder – oder!
Wir neigen anscheinend sehr zur Gesetzlichkeit. In den Gemeinden gibt es feste Regeln, was ein Christ muß und soll, und was gar nicht geht. Dadurch wird das Leben im Geist Gottes aber erstickt. Da kommt keine Freude auf! Wo ist Christus, wo ist die Erlösung, wo die Freiheit in Christus, wenn es Vorschriften gibt?
Das Gesetz nutzt es aus, daß viele Leute von der Meinung anderer über sie abhängig sind. Und so leben viele unter diesem Gesetz der Masse. Es ist aber nur eines nötig: Abhängigkeit von Christus. Dann braucht man keine Regeln und Gesetze mehr.
Wie oft höre ich: Man muß den Zehnten der Gemeinde geben. Aber wenn man mit Jesus lebt, ist man freigebig und versorgt seinen Pastor. Da braucht es kein Gesetz. Wie oft legt die Gemeindeleitung großen Wert darauf, daß die Gemeinde ihre Ältesten ehrt und achtet. Wenn die aber mit Christus leben, werden sie sowieso geachtet und geehrt. Wozu also dieses Gesetz? Du sollst als Christ nicht …. Du mußt … Du darfst niemals …. Das sind alles Werke der Gesetzlichkeit und nicht der Gnade.
Ersticke die Gnade Jesu niemals durch die Gesetzlichkeit! Denn es geht nur eines: Gnade oder Gesetz. Richte deinen Bruder auch niemals nach deinem Gesetz, sondern nur nach der Gnade Jesu. Oder hat Jesus deinen Bruder schon verurteilt? Genauso richte dich selbst nicht. Steh lieber unter der Gnade Jesu wie unter dem Gesetz, das dich verurteilt.
Paulus hat in Vers 13 noch eine Warnung: Ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder. Nur nehmt die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander in Liebe!
Das allein regelt das Zusammenleben in der Gemeinde! – und unser eigenes Leben als Christ.

Danke, Jesus, Du hast mich befreit vom Joch des Gesetzes! Ich bin frei, weil ich in Dir geborgen bin. Du lebst in meinem Herzen und leitest mich. Danke, Jesus, für die Freiheit! Danke für das Vertrauen, daß Du in mich hast! Danke, daß Deine Gnade größer ist wie alles andere!

Bibellese heute: Philipper 2, 19 – 30

Der größte Sünder – 30.04.2016

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Das Wort ist glaubwürdig und wert, daß man es beherzigt: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, um die Sünder zu retten. Von ihnen bin ich der erste. Aber ich habe Erbarmen gefunden …
1. Timotheus 1, 15

Eine Frau sagte einmal zu mir: Du mußt viel Sünde haben, weil du so viel betest. O, da war ich aber gar nicht glücklich! Ich dachte immer, im Vergleich mit anderen bin ich doch ganz gut!
Doch es stimmt: Ich habe viel Schuld, Versagen und Sünde. Manchmal zeigt Jesus mir, wie sehr ich in diesem Morast der Sünde stecke. Mein Denken und Fühlen und sogar ab und an mein Handeln ist verseucht von der Sünde, dem Anti-Göttlichen. Wie sehr hat mich die Welt geprägt! Wie tief steckt Neid, Stolz, Hochmut, Gier und sogar Gewalt in mir! O, wenn Er mir zeigt, wie ich manchmal reagiere, dann kommt die Scham hoch und ich muß schnellstens Jesus um Vergebung anflehen, und darum, daß ER das Böse wegnimmt und durch Seinen Geist ersetzt. Ja, ich bin der erste aller Sünder, so wie Paulus es von sich sagt. Aber ich meine, er ist nicht einmal halb so schlimm wie ich.
Wenn Jesus mich so sieht, dann hat Er Erbarmen. ER ist ja gekommen, um die Sünder zu retten, also ganz besonders für mich. Wie schön, wenn Vergebung wirkt! Wenn Erbarmen fließt! Wenn ich merke, daß ER da ist und mich liebevoll an Sein Herz drückt! Dann kommt Freude auf über die unverdiente Gnade und über das grundlose, aber grenzenlose Erbarmen meines HErrn!
Anscheinend muß Jesus uns unsere Schuld zeigen, sonst sind wir nie zu Veränderung bereit, sonst sehen wir uns immer noch viel positiver als wir andere Menschen sehen. Dann kommt der Hochmut nie zu Fall! Dann werden wir nie demütig! Dann brauchen wir den Geist Gottes niemals!
Aus Liebe zeigt Jesus uns unsere Schuld, damit ER uns vergeben und mit Erbarmen füllen kann und wir Neue Menschen werden, nach dem Bilde Jesu.
Hab Mut! Laß dir von Ihm die Sünde zeigen und gebrauche vor Ihm keine Ausreden mehr! Dann kann Sein Erbarmen fließen.

Danke, Jesus, Du verwirfst einen alten Sünder wie mich nicht. Du hast Erbarmen mit mir und vergibst all meine Schuld! Jesus, ich will Dir ähnlich werden; – bitte nimm alles, was mich so sehr hindert Dich zu lieben!

Bibellese heute: Philipper 2, 5 – 18

Himmelsbrot – 29.04.2016

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ER ließ Manna auf sie regnen, als Speise,
ER gab ihnen Brot vom Himmel
Psalm 78, 24

Als die Israeliten durch die Wüste zogen, hatten sie nichts zu essen. Doch Gott wußte es schon im Voraus und ließ Manna vom Himmel regnen, Himmelsbrot. Jeden Morgen gingen die Leute hinaus und sammelten es ein. Wer viel fand, hatte nicht zu viel, und wer wenig fand, hatte nicht zu hungern. Nur die Faulen und Ungläubigen, die nicht hinausgingen, hatten nichts. Die Leute, die sich ständig zu viele Sorgen machen, bewahrten einiges auf für Morgen; – man kann ja nie wissen. Doch es zerging in der Sonne und fing an zu stinken. Am sechsten Tag fanden sie doppelt soviel, und es wurde nicht schlecht, weil der siebte Tag doch der Ruhetag ist. Die Ungläubigen gingen trotzdem, und fanden nichts …
Wir sollen auch jeden Morgen unser Himmelsbrot einsammeln. Es stärkt unsere Seele und unsern Geist. Es ist in der Bibel, dem Wort Gottes, versteckt. Jeden Morgen wollen wir ein klein wenig lesen, je nachdem, wieviel Zeit wir haben. Und wir wollen ein klein wenig Kontakt mit unserem Gott und Schöpfer. Darum beten wir, sagen Ihm Dank und bitten um Seinen Segen. Wir brauchen Sein Wort, das Leben schafft und Hoffnung bringt! Wir wollen uns morgens mit Mut und Kraft, Segen, Gnade und Barmherzigkeit füllen lassen. Wir brauchen Gottvertrauen für diesen Tag, damit der Kampf gegen die Sorgen gelingt. Ja, wir brauchen Ihn!
Am Morgen stellen wir die Weichen für den Tag. Sind wir mißmutig oder voller Hoffnung? Bitter oder fröhlich? Das Manna macht den Unterschied.

Danke, Jesus, für Dein Wort! Du machst Mut, gibst Kraft und Hoffnung. Du willst heute segnen und schützen. Du willst, daß wir neue Wege gehen und Dir vertrauen. Du sagst: Fürchte Dich nicht!

Bibellese heute: Philipper 1, 27 – 2, 4