Gott liebt die Bösen! – 18.08.2019

ER läßt Seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und ER läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.
Matthäus 5, 45

Wen hat Gott lieber: Dich oder deinen bösen Nachbarn? Wer ist für Ihn wertvoller: Du oder deine widerspenstige Ehefrau? Wen will Gott mit Seinem Segen überschütten: Dich oder deine ungläubigen, hartherzigen Eltern?
Gott kennt unser Herz. Deshalb gibt ER diese Ermahnungen, daß ER alle lieb hat und wir ebenfalls alle gleich lieben sollen, damit wir Seine Kinder sind. ER weiß, wie neidisch wir manchmal werden, wenn unser Nachbar irgendetwas Besseres hat als wir oder ein Freund mehr Glück hat als wir selber. Wie oft wird jemand gesegnet und wir denken: Warum nicht ich?
ER will uns eine andere Perspektive geben. Nicht mehr mein Ich soll im Mittelpunkt meines Fühlens, Denkens und Handels stehen, sondern ER. Gott ist mein Vater und der Vater aller anderen Menschen. Darum hat ER sie so lieb! Darum möchte ER so gern alle Menschen segnen und ihnen begegnen! Darum möchte ER so gern die anderen Menschen vor dem Verderben retten! ER hat den Preis für sie schon bezahlt, einen hohen Preis: Das Leben Seines Sohnes Jesus.
Kurz vor Seinem Tod saß Jesus auf einem Hügel und schaute auf Jerusalem. ER weinte, denn ER wußte, in einigen Jahren kommen Feinde, zerstören die Stadt und ermorden alle Einwohner. ER weinte über sie, weil ER sie retten wollte, aber sie wollten nicht. Alles Erdenkliche hatte Er für sie getan, sogar ans Kreuz ist ER für sie gegangen, aber sie wollten nicht. Wie sehr hat Jesus die Menschen lieb, sogar die, die nichts von Ihm wissen wollen oder Ihn verfolgen und lästern! ER ist sicher nicht der strafende, richtende, böse Gott, wie es manche empfinden. ER möchte segnen, trösten, helfen, Mut zusprechen und uns freundlich begegnen.
Wir wollen Jesu Gedanken und Sein Handeln an den anderen Menschen nachmachen. ER ist schließlich unser HErr! Wir wollen sie tatkräftig lieben und ihnen ständig vergeben und mit der Liebe Gottes um sie ringen. Vielleicht werden sie Ihn erkennen und vom Verderben gerettet werden.

Danke, Jesus, daß Du uns so liebhast! Wir haben es nicht verdient, es ist reine Gnade. Du hast mich lieb, vergibst mir ständig und überschüttest mich mit Segen. Hilf mir, Deine übergroße Liebe zu anderen Menschen zu sehen. Hilf mir, von mir selber wegzusehen und mich nicht mehr so wichtig zu nehmen. Du bist der HErr, und ich möchte Dir nachfolgen.

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Ein wunderbarer HErr – 17.08.2019

Ihr Gerechten, jubelt vor dem HErrn;
für die Frommen ziemt es sich, Gott zu loben.
Preist den HErrn mit der Zither
spielt für Ihn auf der zehnsaitigen Harfe!
Singt Ihm ein neues Lied,
greift voll in die Saiten und jubelt laut!
Psalm 33, 1-3

Und warum ist das so? Es geht im Psalm weiter mit einem „Denn …“. Denn ER ist unser HErr, denn ER hat auf uns Acht, denn ER sorgt für uns, denn ER läßt uns nicht aus den Augen …. ach, es gibt so vieles, was der HErr alles für uns tut! Darum sollen wir jubeln, denn ….
Hast du keinen Grund, Gott zu loben, Ihm zu danken? Dann bist du echt arm dran.
Mir geht es nicht so besonders gut, aber ich habe tausend Gründe, Ihm zu danken und Ihn zu loben. Je weniger ich kann, desto mehr macht Er. Ehrlich herrlich, diese Versorgung, dieses Baden in der Liebe Gottes! Er macht das Unmögliche möglich.
Wäre es immer nur eitel Sonnenschein in meinem Leben, wozu bräuchte ich einen Retter, Helfer und Erlöser? Ein paar Verse weiter heißt es: Der Gerechte muß viel leiden, doch allem entreißt ihn der HErr. – Wie sollte Er Retter sein, wenn der Gerechte nicht viel leiden sollte?
Je größer die Not, desto größer die Errettung. Je stärker meine Feinde, desto stärker mein Helfer.
Und: Je stärker die Errettung, je stärker mein Helfer, desto stärker mein Jubel und mein Dank.
Gott bringt mich zum Danken und zum Jubeln. Und dieses Danken bringt mich immer näher zu Gott. Ja, je mehr ich danke, desto stärker ist Gottes Gegenwart spürbar. Es ist wunderbar! Mag das Danken zuerst auch recht gequält und gekünstelt kommen, es wird sich zu einem herzlichen Dank entwickeln, wenn wir es üben und üben. Solche Muffel wie ich brauchen da recht lange, bis sie das begriffen haben.
Noch einmal: Je stärker das Problem, desto größer die Rettung. Je größer mein Retter, desto größer mein Dank. Je größer mein Lobpreis, desto näher der HErr. Und jetzt wird es interessant: Je näher der HErr, desto mehr schmelze ich dahin in Seiner Gegenwart. Dann brauche ich nichts mehr, ER ist genug. ER ist da, zum Greifen nahe. Worte reichen nicht mehr aus, auch die Gebetssprache erlischt, es gibt nur noch Ihn. ER durchdringt mich, nimmt mich in Besitz und ich staune und verharre im stillen Glück. Wie wunderbar ist es mit Ihm! Solche Zeiten sollten niemals enden!

Danke Jesus, Du bist ein wunderbarer HErr! Es lohnt sich, mit Dir zu leben und mit Dir zusammenzusein! Ich genieße es, wenn Du mich durchströmst und mich mit Deiner Liebe bis zum Überlaufen füllst. Ja HErr, Du bist ein wunderbarer, mächtiger, liebevoller Gott!

Der Wächter Israels – 16.08.2019

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen:
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HErrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
ER läßt deinen Fuß nicht wanken;
Er, der dich behütet, schläft nicht.
Nein, der Hüter Israels
schläft und schlummert nicht.
Der HErr ist dein Hüter,
der HErr gibt dir Schatten;
Er steht dir zur Seite.
Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden
noch der Mond in der Nacht.
Der HErr behüte dich vor allem Bösen,
Er behüte dein Leben.
Der HErr behüte dich,
wenn du fortgehst und wiederkommst,
von nun an bis in Ewigkeit.
Psalm 121

Ja, so schön sind die Psalmen! Es ist gut, jeden Morgen ein Stückchen zu lesen, das prägt den ganzen Tag positiv.
Wenn die Sorgen auch groß sind wie Berge, der HErr ist noch größer. Wir sehen auf die Berge, – doch besser, noch ein wenig höher zu sehen, direkt auf den HErrn! Laß den Kopf nicht hängen, sieh nicht auf den Dreck zu deinen Füßen; halte den Kopf hoch und sieh zu Ihm, der dich so sehr lieb hat!
ER möchte so gern segnen. Manchmal hält unser Unglaube und Kleinglaube, unser „Vielleicht-Denken“, unsere Nörgelei, unser Undankbarkeit und unsere Geldsucht Ihn davon ab. Wir wollen das abstreifen, dieses „Vielleicht“ (Sollte der HErr gesagt haben …… – und unser zerstörerisches Denken legt los, bis nichts vom Glauben übrig bleibt), die Quengelei, die Bitterkeit, den Stolz, und die Gier nach Dingen. Wir wollen Ihn; koste es, was es wolle. – ER ist so ein wundervoller, liebevoller, fürsorgender Vater! Unter Seinen Fittichen bin ich vollends sicher und geborgen.

Danke Vater im Himmel! Du hast mich lieb und läßt mich niemals aus den Augen. Der feind darf nicht mit mir machen, was er will. Du setzt ihm eine Grenze. Du bist der Sieger und mit Dir zusammen komme ich gut durch´s Leben! Du bist immer gut zu mir!!

Dankbarer Glaube – 15.08.2019

Einer von ihnen kehrte um, als er sah, daß er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme.
Lukas 17, 15

Auf dem Weg nach Jerusalem zog Jesus durch ein Dorf in Samarien. Die Samariter und die Juden mochten sich gegenseitig gar nicht, und die Juden durchzogen eigentlich nie Samarien. Bei diesem Dorf lebten 10 Leprakranke. Lepra ist eine schreckliche Krankheit, ein Todesurteil, eine Krankheit, die einen langsam aber sicher auffrißt, man verfault am lebendigen Leib. Sie mußten isoliert leben, damit sie niemanden ansteckten. So standen sie von Ferne und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns! – Es war ja auch erbarmungswürdig. Jesus ignorierte sie nicht, Er vertröstete sie auch nicht auf eine schöne Ewigkeit, Er gab auch keine guten Ratschläge, die immer so geistlich klingen. ER sagte einfach: Geht, zeigt euch den Priestern! – So war es schon im Alten Testament vorgeschrieben: Wenn jemand gesund werden sollte, so mußte er sich das von den Priestern bestätigen lassen. Aber eigentlich war nie jemand gesund geworden. Gott dachte wohl schon damals an Jesus, als Er diese Bestimmung in die Bücher des AT einbringen ließ. Während also die zehn Männer zu den Priestern gingen, – sie waren gehorsam, es kostete ja nichts -, wurden sie auf dem Weg gesund und rein. Einer von ihnen blieb stehen, sah an sich herunter und war total überrascht: Alle Symptome verschwunden, die Finger und Ohren wieder da, keine Flecken mehr, alles weg!! Und er rannte zurück zu Jesus und pries Gott mit lauter Stimme. Er warf sich Jesu zu Füßen und dankte Ihm. Er wußte, Jesus hatte das Unmögliche vollbracht, Er ist es wert, angebetet zu werden! Jesus fragte nach den anderen neun, die nicht kamen, um Ihm zu danken. Doch zu diesem Mann sagte Er: Steh auf und geh! Dein Glaube hat dir geholfen.
Die anderen Neun glaubten vielleicht an einen Zufall, an Spontanheilung oder besondere energetische Heilkräfte, vielleicht dankten sie dem Arzt, den Pillen, dem Priester oder meinten, ihre Willenskraft hätte das bewirkt. Sie wollten den Zusammenhang mit Jesus nicht akzeptieren. Ich fürchte, vielen Christen heute geht es ähnlich: Sie können nicht glauben, sie können die Gebetserhörung nicht im Zusammenhang mit Jesus sehen. „Vielleicht“ prägt ihr Leben und Glauben.
Glaube hilft ganz konkret in ganz konkreten Situationen. So fromme Floskeln trösten nicht. Hier können wir Glauben sehen, der sich in Dankbarkeit zeigt. Ich denke, Glaube ohne Dankbarkeit ist unmöglich, oder vielleicht nur ein ganz kleiner Kleinglaube …..
Es ist eigentlich unmöglich, an Jesus zu glauben und den ganzen Tag zu meckern oder sich in Problemen zu wälzen. Dankbarkeit soll unser Leben prägen! Wie oft hat Gott schon geholfen!!

Ja Jesus, ich will dankbar sein. Es ist nicht alles in größter Ordnung, aber ich weiß, daß Du schon so viel getan und in Ordnung gebracht hast. Darum will ich dankbar sein und glauben, daß Du alles andere auch noch schaffst. Du bist so gut zu mir, danke!!!!!

Schätze sammeln – 14.08.2019

Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde, wo Motte und Wurm sie zerstören und wo Diebe einbrechen und sie stehlen, sondern sammelt euch Schätze im Himmel. …
Jesus Christus, Matthäus-Evangelium 6, 19

Wenn wir das nur begreifen könnten!! So viel Zeit und Arbeit, Energie und Mühe stecken wir in Luxus, Wohlstand und Vergnügen. Und so oft schon sind wir enttäuscht worden, man hat uns betrogen oder unnütze Dinge für viel Geld verkauft. So viele Menschen jagen dem Gott des Geldes nach, auch Christen, und am Ende haben sie nicht mehr wie andere.
Was ist denn das Ziel deines Lebens? Eine tolle Couch-Garnitur? Oder ein Superurlaub? Eine hohe Altersversorgung? Warum arbeitest du, warum lebst du, worin investierst du deine Energie?
Am Ende ist sowieso alles gleich. Wir können nichts mit in den Himmel nehmen. Es ist doch sowieso schon alles in Fülle im Himmel, worum wir uns hier abmühen.
Wofür lebst du??
Jesus hat ein ganz anderes Lebensprogramm. Eine Pensionärin aus der Schweiz hatte ihr Leben lang gespart, denn sie wollte um die Welt reisen. Sie ist bis Manila auf den Philippinen gekommen. Dort erwischte es sie: Sie sah die Not der Straßenkinder, kaufte ein Haus und nahm die Kinder auf. Seitdem ist sie glücklich. Sie hat den Sinn ihres Lebens im Alter gefunden. – Warum so lange warten?
Diese Zeit nähert sich dem Ende. Der Aufruhr in der Welt, besonders im Nahen Osten, verstärkt sich fast täglich. Was wollen wir Jesus vorzeigen, wenn Er wiederkommt? Unser Sofa? Unseren tollen Fernseher? Wie gut wir in Sport sind?
Jesus möchte nicht, daß wir unser Leben verschwenden. Es soll gefüllt sein mit göttlichem Sinn, Ziel, Erfüllung und Friede. Tiefe Freude über den HErrn, der alles so herrlich regiert. Wann werden wir es begreifen?
Stürzen wir uns aber nicht gleich in Aktivitäten! Denn erst muß der HErr gefunden werden. – Johannes der Täufer, und auch Paulus, verbrachten deshalb lange Zeit in der Wüste, in der Stille mit ihrem HErrn. Und als sie bereit waren, Seinen Willen zu tun, da rief Er sie in ihre spezielle Arbeit. Noch heute redet man von ihnen. Ebenso von Hudson Taylor, General Booth, Müller und wie sie alle heißen. Manche haben nur wenige Jahre gewirkt, aber mehr bewirkt wie andere in hundert Jahren.
Gib Ihm Dein Leben ganz, verzichte auf alles, höre auf Ihn, und dann laß dich senden. ER weiß, was Er tut!

Hier bin ich, HErr! Sende mich!!

Wir suchen immer noch einen Übersetzer der Andachten ins Russische. Bitte, helft uns suchen, beten und finden!!! Es ist dem HErrn wichtig, Rußland mit Seinem Evangelium zu erreichen.

Christliche Gebote – 13.08.2019

Jesus sagt:
Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat.
Markus 2, 27

Gott möchte, daß wir frei, fröhlich und ungezwungen leben. ER gab uns Gebote, damit es uns gut geht. Aber Er verdammt uns nicht, wenn wir ein Gebot nicht halten, weil wir Wichtigeres zu tun haben, zB einen Menschen am Sonntag heilen, helfen oder besuchen.
ER hält nichts von den ganzen Speisegeboten, dem Suchen nach günstigen Tagen für die Aussaat und andere religiös begründete Gebote. ER lächelt über unsere heißen Diskussionen über den richtigen, frommen Lebenstil. Es gibt in den Gemeinden so viele Vorschriften, da könnte einem schwindlig werden. Sitzordnung, Kleiderordnung, Spendenordnung, Taufordnung, wann man steht und wann man sitzt …..
ER will uns frei machen von diesen ganzen gewachsenen Vorschriften, (auch wenn sie nirgends aufgeschrieben wurden). ER möchte uns fröhlich machen, – ohne Druck, ob man alle diese Gebote hält. ER möchte, daß wir ungezwungen leben, – ohne ständige Angst, etwas falsch zu machen und Gott und Mitmensch zu verärgern.
Wir sollen sein wie die Kinder!
Nicht umsonst sagte Jesus Seinen Jüngern: Wenn ihr zu Gast seid, eßt, was man euch vorsetzt. – Und bei vielen Christen geht dann die Diskussion los: Das ist nicht gesund (obwohl die Meinung darüber, was gesund ist und was nicht, sich ständig ändert), und dies hat Gott verboten zu essen, und jenes darf ich nicht …. Was denken wohl die Gastgeber über solche Gäste?
Gottes Gebote (aber nicht alle ihre Auslegungen) sind für uns da, sie meinen es gut mit uns, sie helfen uns zum Leben. Das Ruhegebot, einen Tag in der Woche auszuruhen, ist sehr gut. – Aber wenn es beim Nachbarn brennt, brechen wir das Gebot natürlich sofort und helfen löschen, – und zwar ohne Gewissensbisse!
Das Wort Gottes ist uns Gebot, und zwar so, wie Er es jetzt, in diesem Augenblick, meint. Das Gesetz bringt den Tod, doch der Geist bringt Leben. ER muß das Gesetz in mir lebendig machen, damit ich handeln kann, wie Er es wünscht, und nicht, wie es der tote Buchstabe fordert.
Wir brauchen die Beziehung zu Jesus, damit wir richtig leben. Gesund, ausgeruht, entspannt, fröhlich …. So ist Sein Ziel.
Wir müssen Sein Wort, die Bibel, kennen und sie immer richtig anwenden, so wie Gottes Geist es uns lehrt. Das Wort Gottes ist kein Schwert, mit dem man andere totschlägt.

Danke Jesus, Du hast so viele gute Gebote gegeben! Du willst Leben für mich, Leben in Fülle. Danke für Deine Hilfen!!!

In Sicherheit – 12.08.2019

Zu Dir, HErr, erhebe ich meine Seele.
Mein Gott, auf Dich vertraue ich.
Laß mich nicht scheitern,
laß meine Feinde nicht triumphieren!
Denn niemand, der auf Dich hofft, wird zuschanden;
zuschanden wird, wer Dir schnöde die Treue bricht.
Psalm 25,1-3

Ja, mein HErr, zu Dir erhebe ich heute morgen meine Seele! Denn Du bist da. Von morgens früh bis abends spät umgibst Du mich. Auch nachts hältst Du Deine Hand über mir, so daß ich in Sicherheit schlafen kann. Nichts und niemand sollen mir schaden, denn Du, mein himmlischer Vater, hältst die Wacht! Vor wem sollte ich mich fürchten? Du bist doch da! Worüber sollte ich mir Sorgen machen? Du sorgst doch für mich! Ja, HErr, auf Dich will ich vertrauen, zu Dir erhebe ich meine Augen. Ich will das Gute sehen, was Du wirkst und mich satt sehen an der Schönheit Deiner Schöpfung. Ich will nicht in Sorgen und Befürchtungen versinken. Ich vertraue Dir! Du wirst mich durch das Leben bringen; Du wirst mir heute zur Seite stehen; Du bist da! Ja, ich hoffe auf Dich. Ich will Dir nicht schnöde die Treue brechen. Denn Du bist mir mein ganzes Leben lang treu gewesen. Wem könnte ich mich sonst anvertrauen, außer Dir? Du bist mein Gott und Vater, der treu für mich sorgt.

Danke, Vater im Himmel! Auch heute gehst Du mit mir durch den Tag. Alle meine Sorgen und Lasten kann ich Dir abgeben, denn Du sorgst für mich. Du gibst mir Kraft und Hoffnung; Du gibst mir Friede und Freude. Du bist da!