Das Himmelreich ist nahe! – 28.08.2014

Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.
Matthäus 10, 7f

Jesus sammelte die zwölf Jünger, gab ihnen Autorität über den feind und sandte sie aus zu den verlorenen Schafen Israels. ER gab ihnen genaue Anweisungen, wie sie sich verhalten sollten, und ER gab ihnen Sicherheit, daß der himmlische Vater bei ihnen ist. (Kap. 10).
Die Botschaft war: Das Himmelreich ist nahe! Die Herrschaft Gottes kommt! So wie im Paradies und im Himmel Gott regiert, so soll es auf Erden sein. Es wird im Himmel keinen Tod geben, keine Zerstörung, keine Verletzungen körperlicher oder seelischer Art, keinen Haß, keine Verleumdung, keine Krankheit und kein feind, der alles durcheinander bringt. Wir dürfen hier schon einen Vorgeschmack bekommen, was Gottes Herrschaft bedeutet: Wenn ER in uns regiert, ist ein Stück Himmel da. Friede, Trost, Langmut und Freude durchziehen uns. Wenn ER in der Gemeinde regiert, ist Freude, Anbetung, Demut, gegenseitige Achtung und Hilfe da. Wir können zwar keine Toten lebend machen und Kranke durch Worte heilen, aber ER hat versprochen, daß ER unser Wort bestätigen will und Wunder wirken will, so wie es unserem Glauben entspricht. Ja, wir wollen verkünden: Gottes Reich ist nahe! Kommt herein in Seinen Schutz, in Sein Reich, stellt euch unter diesen König des Friedens! Dann ist Himmelreich in euch!
Das Evangelium ist sicher kein Geschäft. Jesus hat uns gerettet, ohne daß es uns etwas gekostet hat. ER gab Sein Leben, aber ich kann dafür nichts bezahlen, es ist reine Gnade und Liebe. So will ich auch keine Gegenleistung dafür erwarten oder sogar fordern, wenn ich meine Arbeit im Reich Gottes mache. ER hat versprochen, mich zu versorgen. Es ist Seine Gnade, ich kann es nicht fordern.
Ich brauche nur Sein Evangelium verkünden und die Arbeit machen, die ER mir aufgetragen hat. Dann gibt ER Seinen Segen und bewirkt die Dinge, die ich nicht bewirken kann. Wenn ich eine Arbeit im Reich Gottes machen will, die nicht meine Sache ist, kann ich keinen Segen erwarten; – es ist nicht meine Aufgabe, dafür sind andere da.
So ist die Arbeit im Reich Gottes kein Streß! Es liegt nämlich alles an Ihm und Seinem Segen. Ich will aber an dem Platz, den Gott mir gegeben hat, Sein Reich verkünden und verwirklichen; – mit Seiner Hilfe.

Danke, Jesus, Du hast keine unlösbaren Aufgaben für mich. Alles, was ich nicht kann, bewirkst Du. Aber ich stelle mich Dir zur Verfügung, damit Du durch mich wirken kannst. Bitte, fülle mich mit Weisheit, Mut, Geduld, Freude und Friede, damit ich Dein Himmelreich widerspiegle.

Bibellese heute: Matthäus 10, 1 – 15

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Der HErr des Erbarmens – 27.08.2014

Als Jesus weiterging, folgten Ihm zwei Blinde und schrien: Hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids!
Matthäus 9, 27

Nachdem ER ins Haus gegangen war, kamen die Blinden zu Ihm. ER sagte zu ihnen: Glaubt ihr, daß ich euch helfen kann? Sie antworteten: Ja, HErr. Darauf berührte ER ihre Augen und sagte: Wie ihr geglaubt habt, so soll es geschehen. Da wurden ihre Augen geöffnet. (V. 28-30).
Ein paar Verse weiter heißt es:
Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden. Als ER die vielen Menschen sah, hatte ER Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da sagte ER zu Seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenige Arbeiter. Bittet also den HErrn der Ernte, Arbeiter für Seine Ernte auszusenden. (V. 35-38)
Jesus ist der HErr des Erbarmens. Nur wegen Seiner Barmherzigkeit kam ER hier zu uns auf die Erde. ER wollte uns nicht unserem Schicksal überlassen! ER wollte uns retten und zu sich ziehen. ER wollte uns nicht müde, erschöpft und in der Dunkelheit zurücklassen. ER hat Erbarmen mit jedem Menschen, besonders mit denen, die es brauchen. ER hört jeden Schrei um Hilfe und ER sagt: So wie du glaubst, so soll es geschehen. Auch deinen Hilfeschrei hört ER und wird dich befreien! Wenn die Nacht am dunkelsten ist, dann ist ER da.
ER sucht Leute, die Sein Werk fortsetzen und Sein Erbarmen in dieser Welt austeilen. Bitte, habe Erbarmen und Barmherzigkeit für andere Menschen, so wie Jesus Erbarmen mit dir hat! So wie ER Sein Leben für dich gab, opfere dein Leben für andere. Sei ein Licht in der Dunkelheit!

Danke, Jesus, Du bist so voller Barmherzigkeit und Erbarmen! Wo gibt es einen Gott wie Dich? Du bist nicht der erbarmungslose Richter, sondern der liebevolle König, der geduldig, sanft und freundlich regiert. Ich vertraue mich Dir an und möchte in Deinen Dienst genommen werden. Bitte, rüste mich mit Deinem Geist aus!

Bibellese heute: Matthäus 9, 18 – 38

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Mein guter Ruf – 26.08.2014

Als Jesus in seinem Haus beim Essen war, kamen viele Zöllner und Sünder und aßen zusammen mit Ihm und Seinen Jüngern.
Matthäus 9, 10

Jesus war zu Gast bei Matthäus, dem Zöllner. Zöllner betrogen die Reisenden und waren meistens ziemlich reiche Leute. Aber sie waren natürlich sehr unbeliebt und Außenseiter der Gesellschaft. Nur Jesus rief Zöllner in Seine Nachfolge! Denn: „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Darum lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Denn ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten (V. 12f.)“.
Jesus will die Sünder retten, darum hat ER Gemeinschaft mit ihnen, ißt mit ihnen und ruft sie zu sich. ER hatte keine Hemmungen wegen Seinem guten Ruf! Es war Ihm viel wichtiger, was Gott über Ihn dachte, als das, was die Leute so von Ihm reden. Und sie lästerten wirklich über Ihn und nannten Ihn Fresser und Weinsäufer.
Je mehr wir eins werden mit Jesus und Ihm nachfolgen, desto weniger bedeutet es uns, was die Menschen so über uns reden. Es wird uns unwichtiger und schmerzt nicht mehr so, wenn sie über uns lästern. Unsichere Menschen kann man mit einigen spitzen Bemerkungen bezwingen. Doch wer im HErrn verwurzelt ist, steht fest. Menschen müssen nach außen hin groß, stark, wohlhabend und schön sein, damit niemand sie verletzt, sondern sie bewundert werden. Die Männer haben die stärksten und besten Autos, die Frauen machen sich selber hübsch. Es ist ihnen sehr, sehr wichtig, was andere über sie denken.
Und uns ist es sehr wichtig, was Jesus über uns denkt. Sobald wir anfangen zu glauben, daß wir Ihm sehr, sehr viel wert sind, verändert sich unsere Abhängigkeit vom Lob anderer Menschen. Wir stehen fest, auch wenn andere lästern. Wir wollen unseren guten Ruf, unseren guten Namen Ihm opfern und uns nicht hindern lassen, die Werke zu tun, die Jesus an unserer Stelle getan hätte.

Danke, Jesus, Dir bin ich viel wert! Du baust mich auf und gibst mir Sicherheit. Du hältst mich und tröstest mich, wenn andere mich verletzen. Ja, ich bin abhängig von Dir und möchte Dir gefallen. Dir opfere ich meinen guten Ruf und Namen. Es soll mir egal sein, was andere über mich denken. Ich will meinen Weg so gehen, daß es Dir gefällt! Ich will mir nicht zu schade sein, mit den „Ausgestoßenen“ zu reden und die „Sünder“ zu lieben. Du bist mein HErr und mein guter Hirt!

Bibellese heute: 9, 1 – 17

Hilfe!!! Wir brauchen Hilfe bei den englischen Übersetzungen!!!!

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Korrektur – 25.08.2014

Der Gerechte mag mich schlagen aus Güte:
Wenn er mich bessert, ist es Salböl für mein Haupt.
Psalm 141, 5

Jahrelang hatte ich eine Sünde und hatte es nicht erkannt. Im Nachhinein muß ich sagen, daß ich das Wort Gottes diesbezüglich verdreht hatte, so daß es mir paßte. Heute muß ich mich schämen für das, was ich als richtig hielt. Wie kann sich ein Mensch jahrelang so irren!
Nun bin ich dankbar, daß Jesus sich über mich erbarmt hat. ER vergab mir meine Schuld. Und die ganzen Jahre hatte ER Geduld mit mir und brachte mich mit Sanftmut zurück auf den richtigen Weg. ER sagte niemals ein Wort der Verurteilung! Nur Liebe war Sein Weg für mich. ER ist der Gerechte, der mich aus Güte schlägt, damit ER mich bessert. Und für mich ist es wie Salböl, das Heilung bringt. Es gibt keinen liebevolleren, geduldigeren, freundlicheren Herrn als den HErrn Jesus Christus!
Eine Bekannte legt viel Wert auf Zweierschaft. Sie betet und sucht eine Freundin, mit der sie zusammen beten und austauschen kann. Es ist eine absolut vertrauliche Sache. Die Beiden dürfen sich in der Stille sagen, was sonst niemand sagen darf. Sie dürfen sich gegenseitig öffnen und korrigieren.
Als ich einmal in meiner alten Heimat war, wurde ich innerhalb von wenigen Stunden über alles mögliche belehrt. Selten habe ich so viel Belehrung ertragen müssen wie dort. Alles wußten sie, und sie wußten es immer besser wie ich. Sie wußten, wie ich mich benehmen muß, wie ich mich kleiden muß oder Autofahren, wie ich mit anderen reden muß; – sie wußten einfach alles. Schrecklich.
In Gottes Reich ist es zum Glück anders: Dort soll die Liebe regieren! Es darf uns nicht egal sein, wie es dem andern ergeht. Aber wir sollen ihn lieben und ihm helfen. Eine Zurechtweisung dieser Art ist keine lieblose Bemerkung, sondern echte Hilfe. Eine ältere Schwester konnte mir alles sagen, weil ich wußte, sie nimmt mich so an, wie ich bin. Sie machte von ihrem Recht nur ganz selten Gebrauch; aber wenn sie etwas sagte, dann konnte ich es annehmen und mich danach richten.
Manchmal ließ Jesus zu, daß man mir sehr herzhaft die Meinung sagte. Das hat mich natürlich sehr verletzt und ich war zutiefst beleidigt. Doch wenn ich in der Stille meinem HErrn dieses Unrecht klagte, wies ER mich sanft und geduldig auf das hin, was eigentlich gesagt werden wollte. Und ich mußte Ihm Recht geben. Nun konnte ich mich korrigieren lassen, weil es von Ihm kam. Ja, ER ist der Gerechte, der mich manchmal sehr behutsam schlägt, damit ich mich bessere und nicht weiterhin einen Irrweg gehe. ER ist besorgt um mich!

Danke, Jesus, Du korrigierst mich, wenn es nötig ist. Doch Du bist freundlich, geduldig, barmherzig und sanft. Ich will auf Dich hören, damit mein Weg nicht in die Irre geht. Und ich will auf meine Geschwister hören, ob sie mir sagen, was Du auf dem Herzen hast. Nimm meinen Stolz und gib mir Demut dafür! Danke, Du hast so viel Hoffnung für mich!

Bibellese heute: Matthäus 8, 18 – 34

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Dankbarkeit schafft ein fröhliches Herz – 24.08.2014

Ich will Dir danken, HErr, aus ganzem Herzen,
verkünden will ich all Deine Wunder.
Ich will jauchzen und an Dir mich freuen,
für Dich, Du Höchster, will ich singen und spielen.
Psalm 9, 2f

Ich bin dem HErrn sehr dankbar für die Dinge, die ER in meinem Leben getan hat. Und wenn ich wüßte, wie viel mehr ER noch für mich getan hat, wäre ich noch viel dankbarer! Klar, wenn man etwas nicht sieht oder weiß, kann man dafür nicht dankbar sein.
Dank verändert meine Einstellung zu anderen Menschen. Bin ich dankbar für alles Gute, was sie mir tun, sehe ich sie positiv und freue mich, wenn ich ihnen begegne. Ist es aber mein Recht, daß ich etwas bekomme und andere für mich etwas tun müssen, dann bin ich nicht dankbar.
Dankbarkeit verändert mein ganzes Sein. Wenn wir Probleme mit negativem Denken haben und überall sofort das Schlechte finden, dann sollten wir eine Therapie machen: Danken. Es verändert alles. Auf einmal sind die Mitmenschen nicht mehr so schlimm, sondern richtig nett. Auf einmal sehen wir Gott viel, viel größer, liebevoller, geduldiger und freundlicher. Unser Arbeitgeber ist auf einmal unser Freund. …. Die Liste läßt sich fortsetzen und auf unsere Kinder, Ehepartner, Arbeitskollegen und Nachbarn anwenden. Und Gott? Ja, unser Verhältnis zu Gott ändert sich auch. Wir entwickeln viel mehr und stärkeren Glauben, weil wir das Gute an Gott viel mehr sehen. Der Zweifel und das Schwanken verlieren sich.
Und ich selber? Ich fange an, fröhlich zu werden, weil ich überall nur Gutes sehe! Ich danke für die Mitmenschen, ich danke für Gottes Schöpfung und danke Ihm selber, daß ER da ist! Das macht mein Herz leicht und fröhlich; der Mißmut und die schlechte Laune verfliegen. Wirklich, wenn Du ein neuer Mensch werden willst, den Gott und die Menschen lieben, dann sei dankbar!

Danke, Jesus, daß Du da bist! Heute will ich den ganzen Tag danken, bitte, hilf mir dabei! Zeig mir die Dinge, die Geschenke sind und halte mich zurück, wenn ich wieder meckern will. Hilf mir, mit Deinen Augen zu sehen! Und ganz besonders Dank dafür, daß Du Danke sagst zu mir! Du freust Dich, daß ich da bin, Du hast mich lieb und Du bist gern mit mir zusammen! DANKE!!!

Bibellese heute: Psalm 9, 1 – 21

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Gottes Willen tun – 23.08.2014

Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.
Matthäus 7, 21

Wenn ich also in den Himmel kommen will und Bürger in Gottes Reich werden möchte, muß ich den Willen Gottes erfüllen. In der Bibel stehen so viele, viele Gesetze! Und die muß ich alle erfüllen …. oh, das wird aber eine anstrengende Sache.
Lesen wir lieber weiter, was Jesus wirklich sagt!
Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten, und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen Wunder vollbracht? Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!
Es geht Jesus nicht darum, daß wir stur die Gesetze halten. Nicht einmal die Wunder, die manche vollbringen, zählen. Es geht Ihm nur um unsere Herzenshaltung. ER will in unserem Herzen der König sein. Sein Wille ist, daß wir Gott lieben und unseren Nächsten lieben. Die Liebe will ihrem Nächsten nichts Böses, sondern nur Gutes. Wenn also Jesus in deinem Herzen wohnt und regiert, wenn ER dich prägt und du dich prägen läßt von Ihm, dann ist es gut. Dann bist du Sein Kind, Mitbürger in Gottes Reich und Mitglied in der Familie Gottes!
Danke, Jesus, daß Du nicht auf meine Taten siehst, sondern vergibst. Danke, Du siehst mein Herz an, – Du weißt, daß ich Dich liebe! Ja, HErr, ich sehne mich nach Dir und möchte mich prägen lassen von Dir und Deiner übergroßen Liebe. Du bist ein wunderbarer, geduldiger, gnädiger Gott.

Bibellese heute: Matthäus 8, 1 – 17

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Vom Vertrauen – 22.08.2014

Bittet, dann wird euch gegeben;
sucht, dann werdet ihr finden;
klopft an, dann wird euch geöffnet.
Matthäus 7, 7

Was Jesus da behauptet, ist eigentlich gar nicht unsere Erfahrung. Oft haben wir etwas gesucht und nicht gefunden; oft haben wir um etwas gebetet und nicht erhalten; oft haben wir wegen irgendeiner Sache angeklopft und keine Hilfe erhalten. Nein, unsere Erfahrung sagt: Manchmal ja, und oft nein.
Doch Jesus sagt das Gegenteil! ER sagt es sicher nicht um uns zu ärgern, sondern ist davon überzeugt.
ER kennt Seinen himmlischen Vater genau. ER weiß, wie sehr der Vater auf unser Gebet hört, wie ER sich danach sehnt, mit uns zu reden und uns ganz nahe zu sein und wie sehr ER uns beschenken möchte. So wie Eltern ihre Kinder beschenken, auf sie eingehen und ihnen helfen, so ist Gott.
Der Fehler liegt nicht bei Gott, sondern in unserem mangelnden Vertrauen begründet. Wenn wir beim Beten zweifeln, brauchen wir erst gar nicht beten, da können wir uns die Worte sparen. Aber wenn wir uns überlegen, was wir beten wollen, dann reichen ein paar Worte; wir wissen, es ist das, was Gott will und ER wird es machen, so wie ER es für richtig hält. ER ist der Vater, der uns liebhat! So wie ein Kind sich voller Vertrauen an seine Eltern wendet, weil es weiß, sie haben es lieb. Das Kind weiß, wenn es möglich und gut ist, hören die Eltern.
Doch unser Bild von Gott ist verkehrt, darum beten wir nicht voller Vertrauen, sondern voller Zweifel. Ist Gott der unbarmherzige Richter, der jedes kleine Vergehen ahndet, dann werden wir keine Gebetserhörungen erleben. Ist Gott der Allmächtige, der irgendwo in fernen Welten regiert, dann kümmert ER sich nicht sonderlich um mich. Ist Gott wie mein leiblicher Vater, wie ein Mensch oder sogar wie ich selber, dann sind Zweifel angebracht, ob ER Interesse an mir hat und mich hört. Aber Gott ist zum Glück anders!

Danke, Jesus, bei Dir kann ich lernen, was Vertrauen heißt! Danke, Du öffnest mir die Augen, damit ich den himmlischen Vater kennenlernen kann. Du hilfst mir, meine Zweifel zu überwinden, denn Du kennst mein Herz. Ja, Jesus, ich will vertrauen! Ich will nicht auf meine Erfahrungen hören, sondern Deinem Wort vertrauen! Hilf mir bitte dabei!

Bibellese heute: Matthäus 7, 15 – 29

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