Versöhnung – 31.10.2014

Von David, dem Knecht des HErrn, der dem HErrn die Worte dieses Liedes sang an dem Tag, als ihn der HErr aus der Gewalt all seiner Feinde und aus der Hand Sauls errettet hatte.
Psalm 18, 1

Wenn Gott nach einem langen Kampf endlich den Sieg schenkt, dann ist die Freude und Erleichterung groß! David konnte den HErrn danken, Ihn preisen und singen. Die Feinde wollten ihm so viel Böses, doch allem hat der HErr ihn entrissen. Und nicht nur vor Gefahren und Feinden gerettet, sondern auch noch überhäuft mit allen möglichen Gaben und Geschenken. David kannte Gott, aber, was noch wichtiger ist, Gott kannte David!
Gestern war ein schöner, schwerer Tag. Nach langem Streit mußte ich meine „Feinde“ besuchen, denn jemand war krank geworden. Ich wußte nicht, was mich erwartete, aber mehr wie rausschmeißen konnten sie mich nicht. Trotzdem war die Anspannung sehr, sehr groß und ich suchte Kraft, Trost und Mut im Gebet während der Fahrt. Wie groß war dann die Erleichterung, als man mich schon erwartete und sich freute! Da blieb ich gern noch etwas länger und am Schluß bekräftigten wir: Wir vergessen alles, was gewesen ist. So schafft Gott Recht; so greift Gott ein, wo sonst nur Haß und Streit herrscht! So besiegt Glaube, Gnade und Vergebung den Haß und Streit! Auf der Rückfahrt wurden dann Loblieder gesungen, klar!
So ist unser Gott: ER ist der Größte und Stärkste, der Seine Kinder kennt. Wenn sie zu Ihm rufen, so hört ER genau hin. ER kennt die rechte Zeit zur Rettung und den besten Ausweg. Und solange wir noch in den Schwierigkeiten stecken, sollen wir Ihm schon mal danken, denn ER wird uns ganz gewiß retten. ER läßt Seine Kinder doch niemals in Not und Sorge untergehen!
ER führte mich hinaus ins Weite, ER befreite mich, denn ER hatte an mir Gefallen (Vers 20).

Danke, Jesus, auf Dich kann ich mich verlassen. Auch wenn nicht alles sofort und gleich geht, so hast Du doch einen guten Plan. Du wirst ihn durchsetzen, denn Du allein hast immer das letzte Wort. Ja, ich habe einen wunderbaren, treuen Gott!!

Bibellese heute: Psalm 18, 1 – 25

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Überprüfung – 30.10.2014

Prüfst Du mein Herz,
suchst Du mich heim in der Nacht und erprobst mich,
dann findest Du an mir kein Unrecht.
Psalm 17, 3

Wohl dem, der niemals gesündigt hat! Wer niemals gelogen oder betrogen hat, wer nie schlechte Worte gedacht oder gesagt hat, wer nie neidisch, stolz oder mißtraurisch war und niemals einem anderen etwas Schlechtes gewünscht hat; wer niemals etwas Unrechtes an sich genommen hat und mit anderen immer rein und lauter umgegangen ist. Wohl dem! – doch bei uns normalen Menschen ist das leider meistens anders.
Wir denken oft sehr gut von uns selber, und die paar kleinen Sünden, die kann man doch eigentlich vernachlässigen. Wir haben wirklich oft das Gefühl, daß wir eigentlich recht anständig und gut sind! Bis dann Gottes Überprüfung kommt. Dann geht es uns schlecht, bis wir am Boden liegen. Jede Unregelmäßigkeit wird von Ihm, dem Heiligen, ans Licht geholt. ER deckt die geheimsten Gedanken auf. ER zeigt uns unseren Stolz, Härte, Lieblosigkeit, Widerspenstigkeit, Egoismus, Haß, Rachsucht und Geiz, bis wir ganz klein vor Ihm sind. Schrecklich sind solche Nächte, in denen Gott uns prüft! Da wird so manche Träne geweint.
Diese Erprobung durch Gott ist notwendig. Wir sollen uns richtig sehen und vollkommen abhängig werden von Seiner Gnade. Diese Gnade will ER uns nämlich wegen Seiner Barmherzigkeit geben. Sie soll unsere mächtige Schuld wegwaschen und uns davor bewahren, weiter auf dem Weg der Selbstgerechtigkeit zu gehen. Wie gut ist es, wenn nach dem langen Kampf Jesus zu uns sagt: Mein Kind, obwohl Deine Schuld so mächtig ist, meine Liebe und Vergebung ist noch größer! Dann können wir uns bergen in Jesu Hand und wenn eine Erprobung kommt oder der feind uns wieder alle Schuld unter die Nase reiben will, findet er nur einen sauberen, gerecht-gemachten Menschen. Ja, in Jesus findet mein Herz Frieden! Bei Ihm bin ich geborgen, wenn die Überprüfung kommt und der feind mich fertig machen will! Er wird kein Unrecht mehr an mir finden, weil Jesus für mich gezahlt hat. Das ist die Gnade, die Gott für uns bereit hat und weshalb wir durch die dunklen Nächte der Erprobung müssen.

Danke, Jesus, Du bist mein Retter und Erlöser! Bei Dir bin ich geborgen, wenn der feind mich angreift. Du hast für mich gezahlt und hältst mich fest in Deiner starken, liebevollen Hand; – Du hast mir alle meine Schuld, die gegen mich spricht, vergeben. Wie gut, daß ich die Gnade und Vergebung in Dir gefunden habe! Nun kann mein Herz ruhig, gelassen und fröhlich sein.

Psalm 17, 1 – 15

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Mein Weg – 29.10.2014

Du zeigst mir den Pfad zum Leben.
Vor Deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle,
zu Deiner Rechten Wonne für alle Zeit.
Psalm 16, 11

Dieser Psalm 16 hat sehr großen Einfluß auf mein Leben. Er ist so schön und vielsagend, daß ich euch einige Verse daraus schreibe. Gott selbst wird durch Sein Wort sprechen:
Behüte mich Gott, denn ich vertraue Dir. Ich sage zum HErrn: „Du bist mein HErr; mein ganzes Glück bist Du allein.“ Viele Schmerzen leidet, wer fremden Göttern folgt. Ich will ihnen nicht opfern, ich nehme ihre Namen nicht auf meine Lippen. Du, HErr, gibst mir das Erbe und reichst mir den Becher; Du hältst mein Los in Deinen Händen. Auf schönem Land fiel mir mein Anteil zu. Ja, mein Erbe gefällt mir gut. Ich preise den HErrn, der mich beraten hat. Ich habe den HErrn beständig vor Augen. ER steht mir zur Rechten, und ich wanke nicht. Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Seele; auch mein Leib wird wohnen in Sicherheit. Du zeigst mir den Pfad zum Leben. Vor Deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle, zu Deiner Rechten Wonne für alle Zeit.
Ich bin dem HErrn sehr dankbar, daß ER mich durch das Leben führt. Manchmal habe ich Umwege gemacht und manchmal fing ich an, falschen Göttern nachzulaufen. Doch ER korrigierte mich immer, und brachte mich wieder auf den rechten Weg. Mein Platz, den ER mir zeigte, gefällt mir gut. Es ist schön, dort zu sein, wo der HErr einen haben will. Das füllt unser Herz mit Zufriedenheit. Denn ER hat mir die Gaben gegeben, diesen Platz auszufüllen. Manchmal habe ich mir eigene Ziele gesteckt, doch das wurde immer viel, viel Streß, Unruhe und Unzufriedenheit. Da bin ich dem HErrn um so dankbarer, daß ER meine Hand nahm und mich führte! Heut kann ich einiges verstehen, was Gott zuließ. Diese Schwierigkeiten waren nötig, um Ihn mehr zu suchen und besser auf Ihn zu hören. Es gibt nichts Unnötiges, Liebloses von Ihm. Ja, mein Erbe gefällt mir gut; auf schönem Land fiel mir mein Anteil zu. So kann ich nun zusammen mit Ihm meinen Weg gehen; – zusammen mit Ihm, das heißt, ich kann an der Freude Gottes teilnehmen, wo früher Unzufriedenheit und Überlebenskampf herrschte. Es gab viele Zwischenstationen auf meinem Weg. Doch das gehört dazu. Es waren immer die Plätze, die Gott bestimmt hatte. Vielleicht ist mein Platz jetzt auch nur eine Zwischenstation, doch ER bestimmt es und ER bestimmt, wann es weitergeht. So kann ich ruhig und gelassen, fröhlich und dankbar meinen Weg Ihm anvertrauen. ER ist der HErr!

Danke, Vater im Himmel, für Deine wunderbaren Versprechen! Du hältst immer Wort! Danke, daß ich nahe bei Dir sein kann und mit Dir meinen Weg gehen kann. Freude und Zuversicht stellt sich ein. Du bist ein wunderbarer Vater, der gut für Seine Kinder sorgt!

Bibellese heute: Psalm 16, 1 – 11

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In Seiner Nähe – 28.10.2014

HErr, wer darf Gast sein in Deinem Zelt?
wer darf weilen auf Deinem heiligen Berg?
Psalm 15, 1

Ja, wen holt Gott in Seine Nähe? Nur den, der makellos lebt und immer das Rechte tut?
Ich denke an Maria, die zu Jesu Füßen saß und Ihm zuhörte. Ich denke an die Frau, die zu Ihm kam, Ihn mit Öl salbte, Seine Füße mit ihren Tränen wusch und mit ihrem Haar trocknete. Ich denke an den Jünger, den Jesus liebhatte und der beim Abendmahl an Jesu Brust lag. Ich denke an Petrus, den Jesus dreimal fragte: Hast Du mich lieb? Da gibt es den Verbrecher, der mit Jesus gekreuzigt wurde. Er bat Jesus, an ihn zu denken, wenn ER beim Vater ist. Und Jesus sagte ihm: Heut noch wirst Du im Paradies sein. Es sind so viele, die zu Jesus kamen und die ER berührte.
ER hat uns versprochen: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen (Johannes 6, 37).
ER selber bittet uns: Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen (Matth. 11, 28).
Ja, ich darf Gast sein in Seinem Zelt und darf weilen auf Seinem heiligen Berg. Denn ich will Ihn. Ich will Ihm gehören und auf Ihn hören. Ich will Ihm vertrauen und Seine Nähe suchen. Ich will mir Zeit nehmen für Ihn und still vor Ihm werden. ER soll mich durchfluten und mit Seinem guten Geist füllen. Ich will Ihm meine Sünden bringen und wieder rein sein. Und immer, wenn es Schwierigkeiten gibt oder die Dunkelheit mich überfällt, dann will ich mich zu Ihm flüchten. ER birgt mich unter Seinen starken Fittichen. Ihm nahe zu sein und Ihm ganz zu vertrauen, daß ist das höchste Glück und ein Zustand der tiefsten Ruhe im Herzen.

Danke, Jesus, daß ich Dir nahe sein kann. Du bist so gut zu mir! Ich genieße die stille Zeit mit Dir. Du machst mir Mut und gibst immer wieder neue Hoffnung und Kraft. Mit Dir kann ich gelassen, mutig und fröhlich durch das Leben gehen! Danke, daß Du da bist!!

Bibellese heute: Psalm 15, 1 – 5

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Bin ich gut? – 27.10.2014

Guter Meister, was muß ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut, außer Gott, dem Einen.
Matthäus 18, 18f.

Manche Kinder versuchen die Liebe und Aufmerksamkeit ihrer Eltern zu gewinnen, indem sie ganz lieb und artig sind. Das ist natürlich für die Eltern sehr angenehm, aber es verstärkt nicht die Liebe zum Kind. Man hat das Kind lieb, ob es sich gut oder schlecht benimmt.
Manche Erwachsene versuchen es mit Gott genau so. Sie leben sehr, sehr rechtschaffen und sündigen eigentlich nicht. Nun müßte Gott doch zufrieden mit ihnen sein! Sie vergleichen sich mit anderen Menschen und stellen fest, daß sie recht gut abschneiden. So einen feinen Menschen wie sie, das gibt es selten! Sie bemühen sich um Gottes Gunst, indem sie brav zur Kirche gehen und an allem teilnehmen. Und doch ist Jesu Urteil: Niemand ist gut, außer Gott.
Ein junger Mann, der sehr reich war, kam zu Jesus und hatte dieses Problem: Er meinte, er hätte alle Gebote gehalten, wäre also ein guter Mensch. Und doch merkte er, es fehlt ihm etwas. So fragt er Jesus, was er denn noch machen sollte. Jesus gibt ihm die Antwort, daß niemand gut ist außer Gott. Das hat dem Mann sehr zu schaffen gemacht.
Jesus möchte, daß wir uns auf Seine Gnade verlassen. Es ist eine unverdiente Zuwendung Gottes an uns, daß wir gerettet sind und das ewige Leben haben. Wie sollte man sich das auch verdienen? Und doch versuchen wir Menschen, uns wenigstens einen kleinen Teil der Eintrittskarte für den Himmel zu erarbeiten. Jesus fragt uns: Worauf verlassen wir uns, worauf vertrauen wir? Auf unsere „Gutheit“ oder auf Seine Gnade? Solange wir versuchen, uns den Himmel zu erarbeiten, kann ER uns Seine Gnade nicht geben.
Es ist sehr befreiend, wenn wir von dieser „Selbstgerechtigkeit“ loskommen und uns wirklich auf Seine Gnade verlassen. ER hat uns ja lieb und den Weg zum himmlischen Vater freigemacht! Nun bin ich gerettet, selbst wenn ich wieder einen Fehler machen sollte! Ich bin Kind Gottes, auch wenn ich nicht perfekt bin!

Danke, Jesus, Du deckst meine Schuld unter Deine Liebe, wie unter einem Mantel. Du vergibst und vergißt. Du rechnest nicht meine Schuld gegen meine Gutheit auf. Du bist ein gerechter Richter, der keine Schuld mehr an mir findet, weil er sie selber am Kreuz getragen hat. Und ich habe das alles nicht verdient, sondern es ist Deine grenzenlose Liebe zu mir. Nun kann ich frei und fröhlich sein; ich brauche nichts mehr abarbeiten und mich krampfhaft anstrengen, bloß keine Fehler mehr zu machen. Du bist bei mir und hilfst mir, selbst wenn ich Fehler mache.

Bibellese heute: Psalm 14, 1 – 7 und Matthäus 18, 9 – 27

Anmerkung: Jesu Demut und Liebe zu den Menschen geht so weit, daß ER sich mit ihnen auf eine Stufe stellt. Obwohl ER wirklich nicht eine einzige Sünde beging, will ER nicht „gut“ genannt werden und zeigt nur auf Seinen himmlischen Vater. Auch bei der Taufe durch Johannes stellt sich Jesus auf die Seite der sündigen Menschen und läßt sich taufen. ER ist durch und durch, ganz und gar Mensch. Darum kann ER uns verstehen und erlösen.

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Meine Not und Seine Hilfe – 26.10.2014

Ich aber baue auf Deine Huld,
mein Herz soll über Deine Hilfe frohlocken.
Singen will ich dem HErrn,
weil ER mir Gutes getan hat.
Psalm 13, 6

Zuerst schüttet David dem HErrn sein Herz aus. Er klagt Ihm seinen Kummer und seine Nöte. Dann fängt er an, den HErrn um Hilfe zu bitten und dann faßt er einen Entschluß: Ich aber will …. Ja, ich will auf Deine Huld und Hilfe bauen! Ich will schon jetzt frohlocken über Deine Hilfe, singen will ich Dir, weil Du mir bisher immer Gutes getan hast!
Es ist gut, wenn wir uns beim HErrn ausweinen und Ihm unseren Kummer erzählen. Es darf auch ruhig etwas ausführlicher sein, denn der HErr hat viel Geduld. Doch dann dürfen wir nicht weggehen und so weitermachen wie zuvor. Das ist so, als ob ich kein Geld mehr habe und zur Bank gehe, um etwas von meinem Konto zu holen. Doch dort klage ich nur mein Leid und gehe ohne Geld wieder nach Hause. Es reicht auch nicht, wenn ich um Geld und Hilfe bitte und es dann liegen lasse. Ich muß es nehmen, damit ich es habe. Beim Geld ist es uns klar, aber bei der Hilfe des HErrn handeln wir oft ziemlich dumm. Wir klagen und bitten, und gehen dann weg von Ihm. Das mag den ganzen Tag so gehen. David kannte seinen HErrn, er machte es anders. Trotz seiner großen Not fing er an, sich an die großen Taten Gottes zu erinnern und entschied sich, auch in dieser Not auf Gott zu vertrauen. So konnte er anfangen, Ihm zu singen und zu danken; – sein Herz wurde wieder froh in Seiner Gegenwart.
Auch wir sollen nicht zu früh aufhören zu beten. Wir wollen uns erst trösten lassen und neuen Mut bekommen. Wir wollen warten, bis ER uns Seine Hilfe zusagt und dann fröhlich unseren Weg weitergehen. Wir entscheiden uns, auf Ihn zu bauen.

Ja, HErr, ich will nicht immer nur klagen und jammern. Ich weiß, Du kennst meine Not! Du hast mir bisher immer geholfen und mich allem entrissen und ich will weiterhin auf Dich bauen. Denn Du bist gnädig, barmherzig und hast mich lieb. Du kümmerst Dich um Dein Kind! Bei Dir bin ich nicht vergessen. Danke, daß Du mein Herz wieder fröhlich und mutig machst! Auch dieser Tag liegt in Deiner starken Hand und ich kann ihm gelassen entgegensehen. Du bist mein Retter und mein Helfer!

Bibellese heute: Psalm 13, 1 – 6

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Lug und Betrug – 25.10.2014

Die Schwachen werden unterdrückt, die Armen seufzen.
Darum spricht der HErr: „Jetzt stehe ich auf,
dem Verachteten bringe ich Heil.“
Psalm 12, 6

Jesus weiß, daß die Rechtschaffenen gern ausgenutzt und unterdrückt werden. Die Lügner und Betrüger versuchen, die Gerechten zu belügen und zu betrügen. Es wäre Ihm ein Leichtes, die Bösewichter auszulöschen; – aber, müßte ER dann nicht alle Menschen vertilgen?
ER hat versprochen: Ich stehe jetzt auf! Dem Schwachen, Armen, Verachteten bringe ich Heil. Dieses Versprechen hält Gott. Unser Heil liegt nicht im Wohlstand, Urlaub, guter Arbeit, dickes Auto, sondern in Jesus allein. ER sorgt für alles; ER erstattet mir meinen Verlust; ER füllt mich mit tiefer Freude; ER tröstet und macht Mut.
Mir ist es lieber, mit Ihm zu leben und Seine Nähe zu genießen, als ein Leben in Lüge und Betrug. ER ist so wunderbar, so liebevoll, so sanft und geduldig zu mir! ER hilft mir, wo ich nicht weiterkann. ER versorgt mich mit allem, was ich brauche. ER beschützt mich in Gefahr. ER nimmt so manche Krankheit. ER bringt mich sogar durch den Tod. ER ist der Stärkste und meine Hilfe! Warum sollte ich mich wieder auf Lüge und Betrug einlassen? Warum sollte ich Lüge und Betrug fürchten? ER erstattet mir, falls ich belogen und betrogen werde. Ja, bei Ihm bin ich vollkommen sicher und geborgen. Natürlich sollen wir klug sein wie die Schlangen, so sagt Jesus, aber auch ohne Falsch wie die Tauben. Dann wird der Segen und die Gegenwart Gottes auf meinem Leben liegen.

Danke, Jesus, Du bringst mich überall durch. Selbst wenn ich Verlust erleide, bist Du doch da, tröstest, machst Mut und erstattest oft, was mir gestohlen wurde. Du hast den Überfluß und sorgst reichlich für mich. Ja, Dir kann ich vertrauen, selbst wenn andere gegen mich sind. Danke, Jesus, für Deinen Segen und für Deine Gegenwart. Bei Dir kommt mein Herz zur Ruhe.

Bibellese: Psalm 12, 1 – 9

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