Der Gott meiner Sehnsucht – 23.10.2014

HErr, Du hast die Sehnsucht der Armen gestillt,
Du stärkst ihr Herz, Du hörst auf sie;
Du verschaffst den Verwaisten und Bedrückten ihr Recht.
Kein Mensch mehr verbreite Schrecken im Land.
Psalm 10, 17f.

Der Herrscher über die Welt ist brutal, verlogen, mörderisch, streitsüchtig, barbarisch, gehässig und ein Gottesleugner. Er setzt alles daran, damit die Menschen auf ihn hören und seinen Willen tun. Er hat nur einen Feind: Gott. Er möchte sich nämlich an Seine Stelle setzen. Darum geht er immer gegen die Kinder Gottes an und macht ihnen das Leben schwer, wo es nur geht.
Doch unser Gott schläft nicht! ER hält die Wacht. ER hört auf das Gebet und das Flehen Seiner Kinder. ER erhört unsere Gebete, wenn wir für unsere Geschwister beten. ER nimmt uns in den Arm und tröstet uns, wenn es schlimm wird. ER stillt alle Sehnsucht meines Herzens, selbst wenn ich mir nicht jeden Wunsch erfüllen kann. ER stärkt mein Herz, so daß ich Mut und Hoffnung habe. ER sorgt für die Schwachen und wir sind Sein Werkzeug dafür. ER hat Mitleid mit den Verwaisten und Bedrückten und will uns gebrauchen, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Liebe zu verteilen. Und einmal, wenn wir in Seinem Reich sind, wird kein Mensch mehr Angst und Schrecken verbreiten. In Seinem Reich achtet einer den anderen. Jeder freut sich über seine Geschwister, jeder hat jeden herzlich lieb. Alle Schuld, die wir uns gegenseitig angetan haben, ist vergeben und vergessen; – nichts steht mehr zwischen uns. Ja, ich freue mich auf Sein Reich! Alles, was es hier nicht so in Fülle gibt, gibt es dort im Überfluß: Nicht nur Gold und Edelsteine, sondern auch Frieden, Freude, herzliche Gemeinschaft und Liebe. Alles ist durchdrungen von herrlicher Musik und hellem Licht. Ja, ER verschafft mir Recht, keiner verbreitet mehr Angst und Schrecken!

Danke, Jesus, Du bist der HErr über alles! Nicht der feind, dieser Lügner, Mörder und Betrüger hat das letzte Wort, sondern Du. Du stillst meine Sehnsucht, Du hörst auf mich und mein Flehen und Du verschaffst mir Recht. Ja, Du bist der Gott meiner Sehnsucht! In Deinem Land bin ich gern!

Bibellese heute: Psalm 10, 1 – 18

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Neue Hoffnung – 22.10.2014

Doch der Arme ist nicht auf ewig vergessen,
des Elenden Hoffnung ist nicht für immer verloren.
Psalm 9, 19

Es gibt Menschen, die leben schon lange, lange in einer Situation, die sehr bedrückend ist. Und es tut sich nichts, damit es besser wird. Langsam haben sie die Hoffnung aufgegeben; sie fühlen sich vergessen.
Gott will heute sagen: ER hat Dich nicht vergessen! Und Deine Hoffnung ist nicht vergebens! ER will Dir wieder neuen Mut geben, denn ER ist in dieser schlimmen Lage bei Dir. ER hat ein Ziel mit Dir und ER wird es erreichen, denn ER ist schließlich Gott, der HErr!
ER möchte, daß Du Ihm die Sache und Situation ganz überläßt und Dich nicht mehr im dreckigen Elend wälzt. Sieh nach vorn, auf Ihn! Hebe Deinen Kopf, sieh nicht mehr auf den Schmutz am Boden! Und fang an zu fragen, was Du dazu tun kannst, damit die Situation sich ändert. Vielleicht mußt Du jemandem vergeben? Vielleicht eine Beziehung beenden? Vielleicht fehlt Dir die lebendige Beziehung zum himmlischen Vater? Vielleicht bist Du mit anvertrautem Geld nicht gut umgegangen? ER wird es Dir zeigen und dann kannst Du das Problem in Angriff nehmen und mit Seiner Hilfe bewältigen.
ER möchte aber, daß Du jetzt schon anfängst, Dich zu freuen und Ihm zu danken für Seine Hilfe. Als Israel auf der Flucht aus Ägypten war, lag das Meer vor ihnen und die Streitmacht Ägyptens hinter ihnen. Eine Falle, ohne jeden Hoffnungsschimmer. Doch nicht für Gott! ER brachte die Israeliten trockenen Fußes durchs Meer und ertränkte Feinde darin. Das war ein Ausweg, den sich niemand vorher vorstellen konnte. Aber Gott ist weiser und klüger wie wir; – ER hat immer einen Ausweg.
Darum fang an, Ihn zu danken. ER möchte, daß Du fröhlich bist. Denn diese Situation wird nicht ewig dauern und Du kannst auch in und trotz dieser Situation fröhlich Deinen Glauben leben. ER ist nämlich bei Dir.

Danke, Jesus, Du bist und bleibst der HErr. Du hast immer das letzte Wort. Du kennst meine Lage und kennst einen Ausweg. Und ich kann mich jetzt schon freuen, denn Du bist mein Helfer und Retter. Du hast mich nicht vergessen; Du selber bist jetzt meine Hoffnung.

Bibellese heute: Psalm 9, 1 – 21

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Wer bin ich? – 21.10.2014

HErr, unser Herrscher,
wie gewaltig ist Dein Name auf der ganzen Erde;
über den Himmel breitest Du Deine Hoheit aus.
Aus dem Munde der Kinder und Säuglinge schaffst Du Dir Lob,
Deinen Gegnern zum Trotz;
Deine Feinde und Widersacher müssen verstummen.
Seh ich den Himmel, das Werk Deiner Finger,
Mond und Sterne, die Du befestigst:
Was ist der Mensch, daß Du an ihn denkst,
des Menschenkind, daß Du Dich seiner annimmst?
Psalm 8, 2 – 5

Seh ich die Sterne und das unendliche Weltall, betrachte ich die kleine Welt der Blumen und Insekten: Wie groß ist der Schöpfer, daß Er alles so wunderbar geschaffen hat! Die Lerchen singen Ihm ihr Loblied und jedes kleinste Blümlein strengt sich an, für Ihn zu blühen. Wunderbar, ja wirklich wunderbar hat Er alles gemacht!
Und ich, was bin ich in dieser unendlichen Weite des Universums? Und in der langen Geschichte der Menschheit? Man findet mich nicht wieder, falls ich im Ozean verschollen bin. Und in hundert Jahren wird niemand mehr etwas von mir wissen. Jetzt kämpfe ich um meinen Platz in der Gesellschaft, aber ich werde ihn räumen müssen. Was bleibt? Wer bin ich?
Und da lese ich Gottes Wort. Es baut mich wieder auf, denn ich bin jemand! ER, der Schöpfer, hat auch mich gemacht! Ich bin kein Spielball der Geschichte oder der Politik oder von Naturkatastrophen und Kriegen! Nein, ich habe einen Schöpfer, der mein Vater ist! ER kennt meinen Namen, ER hat jedes Detail von mir geplant und gemacht. Wunderbar ist dieses Wissen. Genau wie ich jedes meiner Kinder kenne und liebe, ist Gott Vater zu mir. Wenn ich mit Ihm rede, tut ER so, als ob ich und ER allein auf der Welt wären. Dann ist ER einzig für mich da. ER hat so viel zu tun, und doch nimmt ER sich die Zeit für mich. ER muß mich sehr, sehr lieb haben. ER behandelt mich so, als ob ich Sein Ein und Alles wäre, ein kostbarer Edelstein. Die ganze Schöpfung hat ER um uns Menschen herum gestaltet, damit wir uns daran freuen können und Ihn für Seine Werke preisen können: So einen mächtigen, liebevollen Vater haben wir! Und so wie meine Kinder immer mehr von mir anvertraut bekommen, gibt ER uns immer mehr Autorität über die Schöpfung. ER hat uns als Seine Stellvertreter eingesetzt, weil wir Seine Kinder sind. Wir wollen wachsen und diese Verantwortung für Erde und Menschheit und Mitmenschen übernehmen, dem feind zum Trotz.

Vater, danke, daß ich Dein Kind bin! Danke, daß Du mich geschaffen hast! Meinen Namen kennst Du und wirst mich nie vergessen. Du hast einen Platz für mich, und mit Dir zusammen wird mein Leben gelingen. Wie wunderbar sind Deine Gedanken und Pläne! Ich kann sie nicht begreifen. Doch ich weiß: Bei Dir bin ich sicher und geborgen.

Bibellese heute: Psalm 8, 1 – 10

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Ein bewässerter Garten – 20.10.2014

Der HErr wird dich immer führen,
auch im dürren Land macht ER dich satt
und stärkt deine Glieder.
Du gleichst einem bewässerten Garten,
einer Quelle, deren Wasser niemals versiegt.
Jesaja 58, 11

Gott möchte uns segnen und segnen und noch mehr segnen. Doch wir hören nicht so besonders gut auf Ihn. Manchmal machen wir Kompromisse mit der Welt, manchmal haben wir unsere Zweifel an Ihn. Aber ER steht bereit, um uns Gutes zu tun, ER wartet sogar darauf!
ER möchte, daß wir mitten in der Dunkelheit Licht sind, und mitten in der Finsternis sollen wir leuchten wie der Mittag. ER möchte, daß wir wie eine von Ihm bewässerte Oase in der Wüste sind, eine von Ihm gespeiste Quelle. ER hat mit uns Großes vor! Alle Seine Macht und Herrlichkeit will ER auf uns legen!
ER verspricht nicht, daß es für uns leicht wird und wir auf Wolken wandeln werden. Sondern ER weiß, es wird Dunkelheit, Finsternis, dürres Land und Trockenheit geben. Aber mittendrin sollen wir gesegnet werden und zum Segen werden; – ein bewässerter Garten im dürren Land.
Die Voraussetzung für diesen Segen ist, daß wir mit anderen teilen, der Unterdrückung ein Ende machen, nicht andere verleumden und mit dem Finger auf sie zeigen, dem Hungrigen unser Brot reichen und die Darbenden satt machen (Vers 9f,). So wie Gott besorgt um uns ist, so sollen wir besorgt um andere sein.
Unser Gott ist ein großer Gott, ER wird Sein Versprechen wahr machen!

Danke, Jesus, bei Dir ist aller Reichtum, aller Segen und alle Kraft! Danke, Du machst mich auch im „dürren Land“ satt. Du machst mich wie einen bewässerten Garten, reich an Blumen, Duft und Schönheit. Herrlichkeit und Schönheit, das sind Deine Zeichen. Danke, daß Du das durch mich verwirklichen willst!

Bibellese heute: Psalm 7, 1 – 18

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Durch die Dunkelheit – 19.10.2014

Gehört hat der HErr mein Flehen,
der HErr nimmt mein Beten an.
Psalm 6, 10

Es ist schön, wenn man in großen Schwierigkeiten steckt und merkt, Gott ist doch noch da! ER hört mein Flehen, nimmt mein Beten an. Ich bin nicht allein! ER ist immer noch der HErr über alles.
Manchmal fühlt man sich Gottes Zorn ausgesetzt; – es gibt ja vieles, über das Gott zornig sein könnte. Es ist, als ob alle Seine Zorneswogen über uns zusammenschlagen. Manchmal machen uns unsere alten Sünden zu schaffen und wir fühlen uns bestraft. Manchmal will unser Körper nicht und wir haben alle möglichen schlimmen Beschwerden. Manchmal will sogar der Tod nach uns greifen. Irgendwie: Keine Hoffnung!
Da schreit der Mensch nach Hilfe und wendet sich an Gott. Und Gott verwirft unser Gebet nicht, ER hört unser Flehen! ER ist kein Automat, der sofort die gewünschte Hilfe bringt. ER bringt viel mehr, – nämlich sich selber. Und mit Ihm zusammen können wir durch dick und dünn gehen. ER nimmt uns an die Hand, wie ein kleines Kind und läuft mit uns durch die Finsternis dem Ziel zu. ER weiß den Weg; – bei Ihm kann ich mich sicher und geborgen fühlen, selbst wenn ich noch kein Licht sehe.
Ja, mein Gott hört mein Flehen und nimmt mein Beten an.

Danke, Jesus, Du bist bei mir, selbst wenn ich kein Licht mehr sehe! Du allein bist meine Hoffnung und meine Hilfe. In den größten Nöten bist Du bei mir und hast versprochen, mich niemals zu verlassen, zu vergessen oder im Stich zu lassen. Niemand kann mich aus Deiner starken Hand reißen, nicht einmal der Tod. Du bist der Sieger, der Stärkere, der Gott, der mich liebhat!

Bibellese heute: Psalm 6, 1 – 11

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Wunderbar handelt der HErr – 18.10.2014

Erkennt doch: Wunderbar handelt der HErr an den Frommen; der HErr erhört mich, wenn ich zu Ihm rufe.
Psalm 4, 4

Obwohl, – oder vielleicht besser: Gerade weil der König David so viel Schwierigkeiten hatte, konnte er diesen Vers oben sagen: Wunderbar handelt der HErr an den Frommen! Er erlebte große Schwierigkeiten und große Hilfe. Der HErr erhört ihn, wenn er zu Ihm ruft.
Je mehr ich mich auf Ihn verlasse, desto öfter sehe ich, wie ER handelt und die Dinge selber regelt. Wenn ich mich selber um alles kümmere, muß ich auch alle Schwierigkeiten selber lösen. Das ist doch sehr anstrengend und nicht immer von Erfolg gekrönt. Aber wenn ich alles Ihm überlasse, mich auf Ihn verlasse, dann regelt ER so vieles! Ich kann meine Schwierigkeiten mit Ihm besprechen und dann in Ruhe an meine Arbeit gehen: ER ist da, steht mir zur Seite!
Manchmal hat ER mir wegen meines Bittens geholfen, doch ich nahm das nicht wahr. Ich war so eingebunden in meine Probleme, daß ich es gar nicht bemerkte! Erst später stellte ich fest: ER hatte mir geholfen und ich habe mich nicht einmal bedankt! Es kommt also sehr darauf an, was wir sehen und wohin wir blicken und womit unsere Gedanken voll sind. Manche können die wunderbaren Wege des HErrn nicht erkennen, weil sie zu beschäftigt sind oder ein „Zufallsdenken“ haben (der glückliche Zufall hat geholfen, nicht Gott). Es ist schade, wenn wir den HErrn aus den Augen verlieren! Es ist sehr befreiend, wenn wir Ihn vor Augen haben und Seine wunderbaren Wege und Werke erkennen. Das macht uns und unseren Glauben stark! Dann können wir singen:
Doch alle sollen sich freuen, die auf Dich vertrauen,
und sollen jubeln immerfort.
Beschütze alle, die Deinen Namen lieben,
damit sie Dich rühmen.
Denn Du, HErr, segnest den Gerechten.
Wie mit einem Schild deckst Du ihn mit Deiner Gnade.
Psalm 5, 12f

Danke, Jesus, Du bist bei mir! Ich stehe nicht alleine da, sondern Du umgibst mich, hilfst mir, handelst wunderbar und machst mir Mut. Wie unter einem Schild bin ich sicher und geborgen durch Deine große Gnade. Wie schön, daß Du Dich um mich kümmerst! Ja, Du bist mein Guter Hirt!

Bibellese heute: Psalm 5, 1 – 13

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Religion und Haß – 17.10.2014

Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum haßt euch die Welt. … Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen.
Johannes-Evangelium 15, 19f

Religion ist der größte Feind des Evangeliums! Jesus Christus, der Sohn Gottes, kam aus dem Himmel in die Welt, um uns von der Religion zu erlösen und zu befreien. Religion ist die Mühe und Anstrengung der Menschen, Gott zufrieden zu stellen und Ihn zu finden. Dafür denkt man sich Rituale und Traditionen aus, bestimmte Handlungen und Opfer, die Gott gütig stimmen sollen. Das Herz ist nicht immer dabei; es ist oft egal, was die Leute denken, Hauptsachen, sie erfüllen diese Gesetze.
Evangelium ist die Hinwendung Gottes zu den Menschen. Es ist der Weg von Gott zu den Menschen, es ist die Güte, Gunst und Gnade Gottes für den Menschen. Er braucht sich nur an Ihn wenden und um Gnade bitten; – er braucht keine Leistung mehr vorweisen. Evangelium ist Befreiung vom religiösen Druck, vom schlechten Gewissen, von der Angst vor dem Tod, von Einsamkeit, von Sorgen und Befürchtungen. Es bringt die größtmögliche Freiheit für uns durch die Abhängigkeit von Jesus.
Nicht die Menschen sind unsere Feinde, sondern die Mächte, die sich gegen Gott gestellt haben. Sie mißbrauchen die religiösen Menschen, um gegen das Evangelium zu wüten. Es gefällt diesen Mächten, die Menschen in der Religion zu binden. Solange sie darin gefangen sind, können sie das Evanglium nicht erkennen. Es gibt viele christliche Kirchen, die sind voller Religion, nur Jesus Christus selber ist nicht anwesend. Sie haben die richtigen Worte, meinen es ernst, und handeln äußerst rechtschaffen. Auf diese Menschen kann man sich verlassen. Um so mehr tut es um diese Menschen leid, daß sie die Erlösung nicht finden. Sie finden den Kontakt und die Gemeinschaft mit Gott nicht, obwohl sie sich so anstrengen.
Religon stellt sich gegen Jesus, nimmt Seinen Platz ein und bekämpft Ihn. So wie bei Saulus, bevor er ein Paulus wurde: Er erfüllte alle Gesetze, war ein Eiferer für die Juden und verfolgte die Christen. Als Stephanus gesteinigt wurde, stand er dabei und freute sich.
Die dunklen Mächte stacheln die religiösen Menschen gegen die Erlösten auf. Es ist ein Haß, für die es keine normale Erklärung gibt. Er entzündet sich an Kleinigkeiten, die aufgebauscht werden. Die Menschen, die sich dem Haß hingeben, denken wirklich, sie würden Gott einen Gefallen tun, wenn sie die Erlösten hassen und quälen und vielleicht sogar töten.
Wie gut, daß wir in diesem Kampf nicht allein sind! Der Geist Gottes steht uns bei. Und Jesus sagt am Ende dieser Rede (Johannes 16, 33):
Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.

Danke, Jesus, in Dir bin ich geborgen, sogar im dicksten Streit. Wie gut, daß ich mich nicht wehren muß gegen die Angriffe des Bösen. Ich stehe fest, weil Du mich hältst. Segne die Menschen, die mich hassen. Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. In Deinem Namen, im Namen Jesu Christi gebiete ich den religiösen Mächten zu weichen! – und dem Evangelium Platz zu machen. Bitte Jesus, sende Deinen Geist, der Weisheit, Erkenntnis und Barmherzigkeit gibt!

Bibellese heute: Johannes 15, 18 – 16, 4

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