Unser Lebensunterhalt – 11.06.2018

Dann sollst du fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der HErr, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat.
5. Mose, Deuteronomium 26, 11

Wir dürfen nie die Quelle vergessen!! ER hat uns gesegnet, vielleicht nicht mit Millionen von Euros, aber ER versorgt uns mit allem, was wir brauchen, und manchmal noch viel mehr. Oder bist du schon einmal verhungert oder verdurstet?
Die Bibel spricht nicht davon, daß wir unsere Hände in den Schoß legen sollen und in den Tag träumen sollen und dann läßt der HErr gebratene Tauben in unseren Mund fliegen. Sie meint: Wir sollen arbeiten und niemandem zur Last fallen, auch dem Sozialsystem nicht. Aber sie fährt fort: Wenn du dich anstrengst, dann segnet Gott die Arbeit deiner Hände.
Wie viele erleben ein Unglück nach dem andern! Obwohl sie fleißig sind, haben sie immer zu kämpfen. Das will Gott nicht, – ER will segnen und nicht Unheil stiften.
Unter Seinem Schirm gelingt die Arbeit, sogar wenn es Rückschläge gibt. ER ist der HErr, der auf Seine Kinder achtet!
Allein der Glaube daran fehlt uns oft. Und so mühen wir uns bis zur Erschöpfung, manchmal gehen wir krumme Wege und manchmal übervorteilen wir sogar den anderen. Und dabei wäre es so einfach, sich von Gott versorgen zu lassen.
ER ist der Gott, der uns die unnötigen Sorgen nimmt. Denn ER sorgt für uns. ER hat keine Villa und keinen Palast versprochen, aber daß ER uns versorgt. Glauben wir es? – Dann sind wir den Streß des Überlebenskampfes los. Wir legen ihn auf Ihn, der für uns sorgt.
Dann können wir fröhlich sein über das, was Gott uns geschenkt hat. Ansonsten leben wir immer in der Furcht, daß etwas geschehen könnte, was uns unseren wohlverdienten Wohlstand raubt. ER ist HErr, und sonst keiner!!! Und an Ihn wollen wir uns klammern, Ihm wollen wir danken, denn ER ist unsere Quelle!
ES gibt einige, die wegen des Geldes ins Ausland gegangen sind. Dort verdienen sie gut, aber sie haben kein Fundament, keine Gemeinschaft mit anderen Christen, sie sind wie entwurzelt und scheitern im Leben und im Glauben. Besser das wenige, das Gott schenkt, wie Wohlstand und den Glauben verlieren! Paß auf Dich auf!! Vielleicht ist es besser, zurück in deine Heimat zu gehen, mit weniger zu leben und den HErrn bei sich zu haben.
Bis du im fremden Land, so halte am HErrn fest. ER muß wichtiger sein, wie alles Geld der Welt. Dann kann Er dich segnen und du kannst zum Segen für die Deinen werden.

Danke, Jesus! Du sorgst für mich!! Ich will Dir immer vertrauen, auch wegen der Arbeit und meines Lebensunterhalts. Du bist mein Vater, ich bin Dein Kind.

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Werde rein! – 10.06.2018


HErr, wenn Du willst, kannst Du machen, daß ich rein werde. Jesus streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will es – werde rein!
Matthäus 8, 2f.

Da kam dieser Aussätzige zu Jesus und bat um Gnade. Und Jesus sagte: Ich will. – Wie gut für den Mann! Er wurde rein und gesund.
Was Jesus für diesen Aussätzigen tat, will ER für jeden anderen tun: Ihn rein machen.
Aussatz/Lepra ist schrecklich. Deshalb isoliert man diese Menschen von den Gesunden, damit sie niemanden anstecken. Der Körper verwest, an den Fingern und Zehen fängt es an, zerfrißt nachher die Nase, Mund, Augen, Ohren und den ganzen Körper.
Jesus will so eine Krankheit nicht! Und schon gar nicht im persönlichen Leben. Da gibt es auch Aussatz. Manche Menschen werden aus der Gemeinschaft ausgestoßen. Vielleicht riechen sie sehr streng, sind Albinos, oder sie trinken zu viel, rauchen, nehmen Narkotika oder sind einfach anders wie die anderen. Vielleicht haben sie Sünde auf sich geladen, die für jeden sichtbar ist und werden deshalb gemieden. Jesus ruft sie: Komm zu mir, ich will dich wieder rein machen!
Wie gut für uns, daß ER am Kreuz all unsere Sünden auf sich genommen hat. So gibt es keinen Grund mehr, einander und sich selber böse zu sein! So gibt es keinen Grund mehr, andere aus der Gemeinschaft auszuschließen!
Jesus ist es, der wieder rein machen kann. Rein und unschuldig wie ein neugeborenes Kind sollen wir werden, wenn wir Ihm vertrauen. Ja, wir brauchen das! Kein Waschmittel kann es, keine andere Religion, keine Mystik, keine Weisheitslehre. Nur Jesus kann einen Menschen wieder rein machen. Wie gut, daß es Ihn gibt! Wie gut, daß ER es will!! – aber glauben wir Ihm? Können wir es persönlich nehmen, daß wir unrein sind und ER uns reinigen muß, will und kann?

Jesus, ich brauche Deine Reinigung jeden Tag! Danke, daß Du nicht müde wirst, sondern Geduld hast und mir jeden Tag wieder vergibst! Du hast so viel Geduld und Freundlichkeit mit mir, die mir selber manchmal fehlt. Hilf mir, Dir zu glauben! Ich will mich nicht mehr selber verdammen, sondern auf Deine Reinigung vertrauen! 

Echt heilig – 09.06.2018

Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten.  …
… und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
Matthäus 6, 1. 4

Es gibt so viele Menschen – auch in der Gemeinde Gottes -, die sich in den Vordergrund stellen, die gerne kommandieren und vorne auf der Bühne stehen und sich wichtig machen. Aber die meisten sitzen still da und machen um sich selber nicht viel Aufsehen. Sie erfüllen treu und brav ihre Pflicht, auf sie ist Verlaß. Doch sie sehen manchmal mit Neid auf die, die vorne stehen und groß tun.
Für die Stillen im Lande ist unser Wort heute. Gott sieht ins Verborgene! ER ist es doch, dem wir treu sind, dem wir folgen, den wir lieben und für den wir uns engagieren.
ER sagt, ER sieht nicht auf das große Getue einiger Leute, sondern auf das Herz. ER mag es, daß die Stillen in der Gemeinde treu ihren Dienst für Ihn tun, Gebet und Füreinandersorgen. ER schätzt die Stillen sehr!
Die Großen haben ihren Lohn dahin. Sie wollen Anerkennung und haben sie bekommen. Aber die Kleinen und Stillen bekommen ihren Lohn von Gott selber. ER sieht jedes kleine Gebet für den Notleidenden. ER sieht jeden Krankenbesuch. Ja, sogar ein kleines Glas Wasser für einen durstigen Menschen bemerkt der HErr. ER ist der Vater der Barmherzigkeit, und darum legt ER so großen Wert auf diese kleinen Gesten. Nicht eine wird vergessen werden!
Wenn einmal Gericht gehalten wird, wird aus unserem Buch vorgelesen: Ein Glas Wasser für einen Durstigen, ein Krankenbesuch, wo niemand sonst hinging, ein Dienst im Gefängnis, eine kurze, aber herzliche Fürbitte für die Oma …. Alles ist aufgeschrieben, nichts wird vergessen!
Auch die vielen Situationen, wo jemand sich über dich lustig gemacht hatte und du dich nicht gewehrt hattest. Auch die vielen kleinen Ungerechtigkeiten, die dir widerfahren, weil du Christi Liebe widerspiegeln willst. Auch die kleinen Münzen für Bedürftige, dein Mitleid, deine inbrünstigen Stoßgebete für andere, alles, wirklich alles, ist im Buch des Lebens aufgeschrieben. Und deshalb sagt Gott: Ich bin stolz auf dich, mein Kind.
All deine Sünden sind vergeben und vergessen, aber diese Kleinigkeiten bleiben. Ist das nicht wunderbar?

Ja, Jesus! Es ist wunderbar, wie sehr Du mich liebhast, wie sehr Du auf solche Kleinigkeiten achtest, die eigentlich selbstverständlich sind! Ja, Du bist der Gott der Gerechtigkeit, der mich niemals vergißt! Wie gut es tut, bei Dir geborgen zu sein!

Gnadenzeit – 08.06.2018

Darum wartet der HErr darauf,
euch Seine Gnade zu zeigen,
darum erhebt ER sich,
um euch Sein Erbarmen zu schenken.
Jesaja 30, 18

Von Gott her sind alle Schwierigkeiten und Hindernisse beseitigt. ER kann uns segnen und lieben. ER kann uns nahe sein. Denn Jesus hat das Opfer der Versöhnung gebracht.
Nur wir scheinen Schwierigkeiten zu haben. Wir glauben nicht so recht daran, daß jetzt die Zeit der Gnade ist, daß Gott uns ohne Grenzen lieb hat, daß unsere Schuld getilgt ist, daß nichts mehr zwischen uns und der mächtigen Liebe Gottes steht.
Wir glauben Ihm nicht, und das ist für Ihn ein Grund tiefer Traurigkeit. ER hat alles für uns getan, und wir? Wir stoßen Ihn zurück, wollen Seine Geschenke und Liebe nicht. Wir trauen uns nicht, etwas anzunehmen. Wir sind zu stolz, um Hilfe zu bitten. Wir gehen zum Arzt statt zum HErrn, zum Psychologen statt zum Heiland unserer Seele, schlucken Pillen statt den Freudengeist einzuladen. Wir sind anscheinend irgend wie dumm, – oder?
Manchmal haben wir wirklich irgendwelche Blockaden. Zum Beispiel macht eine Unterfunktion der Schilddrüse träge, keine Lust zu gar nichts und so weiter. Es sind Symptome wie Depression, aber es sind keine, sondern „nur“ eine Unterfunktion der Schilddrüse. Da hilft kein Befreiungsdienst oder innere Heilung. Da helfen nur Tabletten, die die Schilddrüse anregen. Der HErr kann helfen, die Diagnose zu finden, und ER kann auch helfen und direkt heilen.
Andere Blockaden sind versteckte Belastungen. Eine Frau litt an Furcht und Depression. Beim Beten kam jemandem ein Bild: Ein Krokodil fraß ein Kind. Als er es erzählte, brach die Frau in Tränen aus. Sie hatte es verdrängt, aber der Heilige Geist brachte es in Erinnerung, damit es geheilt werden kann: Sie wuchs in Afrika auf als Kind von Missionaren. Ihre Schwester wurde beim Baden vom Krokodil geschnappt. Dieser Schock und die Selbstbeschuldigung führte zur Depression. Jetzt ist die Frau freigeworden.
Ja, Jesus hat Erbarmen! Auch wenn wir lange Zeit warten müssen, so setzt Er doch dem Elend eine Grenze und befreit und heilt. ER hält Sein Wort.

Danke, Jesus! Wegen Dir ist nun die Zeit der Gnade! Ach, HErr, möge sie nur mächtig über mir regieren!! Ja, ich brauche die Gnade und Dein Erbarmen! Danke, daß Du schenkst und liebst und Erbarmen hast und vergibst und Dich über mich herunterbeugst, um mit mir zusammen zu sein. Du bist ein wunderbarer HErr!!

Sorgenfrei einschlafen – 07.06.2018

In Frieden leg ich mich nieder und schlafe ein;
denn Du allein, HErr, läßt mich sorglos ruhen.
Psalm 4, 9

Ach, wenn ich es doch könnte! Mich einfach hinlegen und einschlafen …. Doch die Gedanken kreisen und die Sorgen beunruhigen mich: Was wird Morgen sein? Wie wird es mit den Kindern, der Krankheit, der Arbeit, den Kollegen? Wie geht es meinen Lieben, die gerade schwer zu kämpfen haben? So viele Fragen gehen mir durch den Kopf und rauben mir den Schlaf. Wie schön wäre es, wenn ich es so könnte wie König David: In Seiner Hand geborgen einschlafen.
Und dann merke ich, daß ich mich doch schon gebessert habe. Früher war es schlimm mit den Gedanken und dem Einschlafen. Doch jetzt geht es meistens ganz gut. Ich muß es aber noch mehr lernen, meine Lasten und alles, was mich bedrückt, ja, mein ganzes Leben und das meiner Lieben in Seine Hand zu legen und dort zu lassen. Ich muß es noch mehr lernen, Ihm zu vertrauen für alle Angelegenheiten und für alle meine Lieben. ER ist der HErr, der uns liebhat! Bei Ihm ist mein Problem gut aufgehoben; – ich will es nicht zurück.
Ja, so ist es gemeint mit diesem „sorglos ruhen“. Ohne Sorgen, ohne Plagen, ohne schreckliche Gedanken und Befürchtungen! Sorglos bin ich, weil ER sorgt.
Ich erinnere mich an so viele Dinge, die ER für mich erledigt hat. Ich habe getan, was ich konnte, aber für den Rest hat ER gesorgt. Und oft hat ER schon geholfen, bevor ich aktiv wurde. Wie wunderbar ER mich verwöhnt hat! Faulheit und falsche Sorglosigkeit mag Er nicht, aber Vertrauen und Fleiß mag ER sehr!
Und wenn der Tag vorbei ist mit all seinem alltäglichen Einerlei, dann bin ich müde, dann sehne ich mich nach meinem Bett. Wie gut das tut!
Früher sah ich zu viel Fernsehen und bewegte mich zu wenig. Und davon wird man nicht müde, das ist Zeit-Totschlagen und sinnlos. Doch mit Ihm wird das ganze Leben anders. ER setzt Ziele, ER hilft im Alltag, ER umfaßt das ganze Leben. „Sorglos ruhen“ heißt es im Vers. Ja, in Ihm ruhen bei der Arbeit und beim Einschlafen; …. so wird unser Leben gelassen, kraftvoll, zielstrebig und sorgenfrei.

Danke Jesus, daß Du mich umgibst! So kann ich einschlafen ohne Sorgen und Befürchtungen, denn Du bist da, mein Hüter und Helfer, mein Freund und Beistand! Du bist die Antwort auf all meine Fragen!

Nicht nur Brot – 06.06.2018

Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.
Matthäus 4, 4

Als die Israeliten aus Ägypten hinaus in die Freiheit zogen, mußten sie durch die Wüste. Aber dort gab es kein Brot. Sie schrien zum HErrn, und ER gab ihnen Brot vom Himmel, süßes Mannah.
Sie wanderten vierzig Jahre lang. Und dennoch zerfielen ihre Schuhe nicht und die Kleidung bekam keine Risse. ER wollte zeigen, daß ER ihr Vater ist.
Jesus fastete in der Wüste vierzig Tage und Nächte. Dann kam der Versucher und meinte, wenn Du Hunger hast, mach doch aus Steinen Brot! Doch Jesus lehnte ab, denn ER tat nur das, was der Vater Ihm sagte.
ER wußte von den Geheimnissen des Lebens. Kein Mensch und überhaupt kein Lebewesen kann eine kleine Sekunde leben, ohne daß der Heilige Geist alles in Ordnung hält. Wenn Gott Seinen Geist wegnimmt, ist sofort der Tod da. Alle Ordnung im Körper funktioniert nur, weil ER es will und ordnet. Der ganze Kosmos stürzt nicht zusammen, weil der Geist alles im Gleichgewicht hält. ER bestimmt den Lauf der Sterne. Genau so ist es mit den kleinen Zellen im Menschen. Ohne den Geist Gottes gibt es kein Leben.
Genau wie Gott für den Leib sorgt, sorgt ER sich um unsere Seele. ER will, daß wir leben, und zwar Leben in Fülle haben. Freude, Friede, Harmonie, Gesundheit an Leib und Seele, fröhliche Gemeinschaft, Vergebung, Freundlichkeit und Liebe ist Sein Ziel, Sein Gedanke für uns.
Darum will ER , daß wir ganz, ganz nahe an Seinem Herzen wohnen, leben und arbeiten. Ohne Ihn läuft in unserem Leben nichts außer Scheinwelten.
Wie viele fallen auf die Reklame herein, die einem weismacht, daß man nur mit diesem oder jenem Luxus leben kann. Ne, leben ist mehr als nur Besitz haben.
ER sorgt sich um unseren Leib, um unser Brot, Kleidung, Trinken und ein Dach über unserm Kopf, sogar für Arbeit will ER sorgen. Und ER sorgt sich um unsere Seele. Es soll ihr gut gehen. Darum: Je enger wir mit Ihm verbunden sind, um so mehr durchdringt uns Sein Geist.

Danke, Jesus! Du hast den Weg zu Gott freigemacht, damit ER Seine Ziele und Pläne mit uns verwirklichen kann. ER hat gute Gedanken für mich und gute Pläne. Wie schön, daß ich in Deiner Gegenwart leben darf!!
HErr, auf alles kann ich verzichten, auf Brot, Kaffee, Auto und Saft. Aber auf Dich kann ich niemals verzichten! Ich brauche Dich!!

Fasten – 05.06.2018

Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam genommen sein; dann werden sie fasten.
Matthäus 9, 15

Die Jünger vom Johannes kamen mit einer sehr ernsten Frage zu Jesus: Alle fasten, wir auch. Aber Deine Jünger fasten nicht; – warum? Jesus antwortet ihnen: Die Hochzeitsgäste können doch nicht fasten! Es ist doch ein Freudenfest! Aber eines Tages werden sie fasten.
Fasten ist eine Konzentration auf Gott, bei der man alles mögliche wegläßt, damit diese Konzentration nicht gestört wird: Essen, Trinken, Fernsehen, Facebook, Genußmittel, Telefon ….
Es gibt ein kurzes Fasten während der Stillen Stunden, es gibt ein längeres Fasten über mehrere Tage, es gibt ein „Teilfasten“, bei dem man das wegläßt, was uns am meisten in Beschlag nimmt … Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Wichtig ist nur, daß wir Gemeinschaft mit dem HErrn suchen, intensive Gemeinschaft. Vielleicht brauchen wir Seine Hilfe, vielleicht sind wir krank oder arbeitslos, vielleicht haben wir eine Frage ….
Wir fasten nicht, um dem HErrn etwas abzuringen. Es ist kein Streit mit Ihm da. Wir können uns für das Fasten nichts vom HErrn erbitten. Es ist ja kein Opfer, sondern ein Privileg.
Jesus segnet uns Fasten. Während der Fastenzeit war mir der HErr gefühlsmäßt nicht so besonders nah, aber hinterher konnte ich „Berge versetzen“. Es war gut, den Tag über zu fasten, dann ein gutes Abendbrot zu essen, damit man zu Kräften kommt, und dann leiblich und geistlich gestärkt den Hauskreis zu leiten. Es geschahen viele gute Dinge! Ja, der HErr segnet das Fasten, das ohne Berechnung ist, das man für andere tut oder damit man Vollmacht und Autorität bekommt.
Fasten ist Verzicht. Verzicht darauf, sich selber etwas Gutes zu gönnen. Man stirbt dabei ein kleines Stückchen. Unser dickes, fettes Ich mag das Fasten gar nicht. Aber der HErr deshalb um so mehr!
Wir sollten öfter mal fasten, damit unser Ernst im Glauben sichtbar wird für Ihn und für uns selber. Es hilft, sich selbst zu überwinden und von der Gier frei zu werden. Es gibt so viele Dinge, an die wir uns so sehr gewöhnt haben, daß wir ohne sie kaum noch leben können: Kaffee, Tee, Fernsehen, Telefon, Zigaretten, Bier, Essen, Süßigkeiten, Tabletten …. Jesus will uns frei machen.
Manchmal, aber nur manchmal, will ER erst andere Probleme bei uns lösen und heilen, die die Ursache für unsere Gier und Abhängigkeit sind. Da ist Geduld mit uns selber angesagt, und auch die anderen dürfen uns nicht sagen, was wir zu machen oder zu lassen haben. ER allein ist HErr.

Danke, Jesus! Du bist mir nahe, und das ist wunderbar. Ich will mich nicht ablenken lassen durch meine Gier von dem, was wirklich wichtig ist. Ich suche Dich von ganzem Herzen.