Gottes Kinder – 18.09.2018

Jesus sagt:
Laßt die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran!
Matthäus 19, 14

Gott liebt die Kinder! ER liebt sie so sehr, daß ER den Himmel verlassen hat und auf die Erde gekommen ist, um sie zu retten. ER gab Sein Leben für sie, um sie freizukaufen vom Einfluß des feindes. ER weiß, Sünde, Krankheit und Tod sind die Folgen des feindes.
Der feind ist wirklich ein Lügner und Betrüger, ein Mörder und Totschläger. Das kann man gut in den Nachrichtensendungen verfolgen. Aber wir sehen es auch im täglichen Miteinander der Menschen. Wie sehr wird gelogen, betrogen und manchmal getötet, mit Worten oder Taten.
Jesus will Seine Hand schützend über die Kinder legen. Es gibt manche, die schon im Kindesalter sterben müssen. Und einige erreichen nicht einmal die Geburt. So ist der Einfluß des feindes: Tot und Verderben!
Doch Jesus ist der HErr und ER hat dennoch immer gute Pläne, die ER ausführt. ER hat nun einmal das letzte Wort! ER holt diese Kinder zu sich. Welch ein Trost, wenn man weiß, daß sein Kind nun beim HErrn ist und nicht irgendwie tot und verloren!
Ich habe einige Male von Menschen gelesen, die in einer Vision im Himmel gewesen sind. Dort haben sie auch diese Kinder gesehen. Sie warten auf ihre Mama. Sie haben allen Schmerz, der ihnen angetan wurde, vergeben; – sie haben ihn vergessen. Nun können sie ihre Eltern heiß und innig lieben. Sie warten auf sie und es wird eine stürmische Begrüßung werden, ohne Schuldgefühle, ohne Vorwürfe!!
Gott kann es nicht zulassen, daß Seine Kinder gequält und getötet werden, egal ob durch Krankheit oder anders. ER hat ganze Völker vernichtet, weil sie ihre Kinder den Göttern als Opfer dargebracht haben. Sie, die vollkommen Schutzlosen, sind Ihm äußerst wertvoll!
Jesus vergleicht uns mit den Kindern. ER möchte, daß wir werden wie sie: Voller Vertrauen, eigentlich sogar kindlich-naiv Ihm gegenüber. Wir wollen uns Ihm völlig anvertrauen. Denn Menschen wie den kleinen Kindern gehört das Himmelreich. ER wird nicht enttäuschen.

Danke, Vater, Du bist der wirkliche Vater, der liebt, vergibt, geduldig ist und einen langen Atem hat. Du rettest die Kinder! Du nimmst sie auf in Dein Reich. Hilf uns, daß unsere Kinder in der Stärke des Glaubens aufwachsen. Laß uns Vorbild sein für diesen kindlichen, vertrauenden Glauben! Gib uns Deinen Geist, der betet: Abba, Vater!

Anmerkung:
 Es gibt Frauen, die abgetrieben haben und nun voller Schuldgefühle sind. Jesus aber hat ihnen vergeben. ER sagt: Selbst wenn Deine Schuld blutrot ist, soll sie doch weiß wie Schnee werden. Bitte, suche den HErrn und bitte um Vergebung. Und bitte Ihn um Hilfe, damit Du an diese Vergebung glauben kannst und Dein Herz wieder froh werden kann. Bitte Ihn um Seinen Geist, der alles in Dir wahr macht, was ER versprochen hat: Vergebung, Freude, Friede …

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Schmetterlinge und Bienen – 17.09.2018

ER, Christus, ist das Haupt. Durch Ihn wird der ganze Leib zusammengefügt und gefestigt in jedem einzelnen Gelenk.
Epheser 4, 15f.

Es gibt die bunten Schmetterlinge, die in der Sonne flattern, sich auf den Blüten ausruhen und frischen Nektar tanken. Wir mögen sie, denn sie sind so bunt und schön, und wir bewundern sie.
Und es gibt die Bienen, die Arbeitstiere. Aber sie mögen es, zusammen zu sein und etwas Großes zu schaffen. Sie fliegen von Blüte zu Blüte, sind stolz auf ihren gesammelten Nektar und bringen ihn zur Königin. Bienen schaffen was! Wir mögen sie und ihren Honig.
Manche Christen sind wie Schmetterlinge. Sie flattern bunt herum und sind überall zu finden, wo es „frischen Nektar“ gibt. Nirgendwo lassen sie sich lange nieder, denn sie mögen es, in der Sonne zu flattern und frei und unbeschwert zu sein. Sie binden sich nicht gern in eine Gemeinschaft ein, sondern wollen ihr eigenes Leben leben. Klar, sie lieben den HErrn, aber eben nach ihren eigenen Vorstellungen.
Viele Christen sind wie Bienen. Sie leben für den Bienenstock, damit er gut gedeiht und wächst. Eine Biene sorgt für die andere. Gemeinsam geht es besser, gemeinsam sind wir stark! Sie verherrlichen ihren HErrn, indem sie sich selber nicht so wichtig nehmen, und ER sorgt für sie, weil ER sie sich darauf verlassen.
Die Gemeinde, der Leib Christi, wächst. ER, das Haupt, sorgt für Seinen Leib. Alles wird durch Nerven, Blut, Muskeln und Bänder stark zusammengehalten und gut versorgt. Allen geht es gut, denn ER denkt an jeden. In der Gemeinde ist für jeden Platz und für jeden „frischer Nektar“. Wie gut ist es, im Schutze der Gemeinde zu leben!
Wir wollen für Jesus da sein, und keine Schmetterlinge sein, die sich überall das Beste herauspicken und dann wegfliegen.
Wir wollen aber auch keine „Arbeitsbienen“ sein, die immer nur arbeiten und ihren Nektar abliefern, ohne versorgt zu werden; – manche Gemeinden lassen ihre „Bienen“ verhungern. Da ist es schon angebracht, sich nach einer anderen Gemeinde umzusehen, in der es nach Jesu Vorstellungen zugeht. Es wird nirgends und niemals die perfekte Gemeinde geben, aber hungern wollen wir nicht! ER soll für uns sorgen, in einer Gemeinde, in der ER das Haupt ist.

Danke, Jesus! Du sorgst für mich. Du gibst mir Brüder und Schwestern, die Dich lieben und mich deshalb tragen. Ja, Du ordnest alles wunderbar, niemand braucht hungern! Du stillst die Sehnsucht nach Gemeinschaft, nach gemeinsamer Freude und Lobpreis, nach inniger Freundschaft und geistlicher Nahrung. Du bist gut!!!

PS: Mein Gabriel ist wieder zu Hause. Die Wunde am Bein ist noch nicht ganz verheilt, und das Trauma im Kopf hinterläßt noch Spuren. Aber es geht ihm und uns gut!! Nun muß er noch 3 Wochen in die Reha. – Wir danken allen Betern sehr, denn ohne eure Gebete hätte er es nicht geschafft!!!! Seid gesegnet!!

Verschiedene Gaben – 16.09.2018

Und ER gab den einen das Apostelamt, andere setzte ER als Propheten ein, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer.
Epheser 4, 11

Die Bibel sagt, daß jeder, der an Christus glaubt, mindestens eine Gnadengabe hat. Jeder hat jede Gabe in einem normalen Maße, aber jeder hat bestimmte Gaben in ganz starkem Maße. Manche nennt man deshalb Evangelist, manche Lehrer, andere Propheten ….
Jeder soll Zeuge sein für Christus. Aber einige segnet Gott beim Zeugnisgeben besonders; – die Zuhörer verstehen und oft wenden sie sich Christus zu. So wie bei Billy Graham. Wenn er das Evangelium predigte, verstanden die Leute und konnten sich für Jesus entscheiden. Andere haben alles genau nachgemacht, aber ohne jede Wirkung. So ist es, wenn Gott jemanden in einer bestimmten Arbeit bestätigt.
Was für einen Evangelisten wie Billy Graham normal ist, ist für andere ein Wunder; – sie haben ja nicht diese besondere Bestätigung oder Gabe. Sie haben andere Gaben! Die Evangelisten meinen, Evangelisation ist das Wichtigste, und sie haben Recht. Aber wenn jemand eine andere Gabe hat, zB einen Ruf zum Gebet, dann machen sie dem armen Mann ein schlechtes Gewissen. Sie wollen, daß jeder immerfort Zeugnis ablegt und ständig von Jesus redet. Das tun aber eben nur die Evangelisten!
Man hat das mal untersucht und herausgefunden, daß etwa 10 Prozent der Christen eine evangelistische Begabung haben. Nicht jeder hat den Drang, ständig Zeugnis zu geben. Nicht jeder sucht ständig nach Möglichkeiten,  Jesus zu verkünden. Aber alle lieben sie den HErrn.
Ich kenne Hirten, die sehr besorgt um die einzelnen Schafe sind und ihnen nachgehen; Lehrer, die die Grundlagen für den Glauben schaffen; Helfer, die überall anpacken; Leute, die Gastfreundschaft leben. Alle sind sie wichtig in der Gemeinde Jesu! Da darf niemand meinen, nur meine Gabe zählt! Da darf niemand den andern dazu zwingen, eine Gabe zu praktizieren, die er nicht hat! Da darf niemand dem andern ein schlechtes Gewissen machen, weil er zu wenig evangelisiert oder betet oder oder oder …
Alles das ordnet der Geist Gottes, wie Er will und wie es am Besten ist.
Wir wollen uns kein schlechtes Gewissen machen, weil wir eine Gabe nicht so besonders besitzen; und wir wollen nicht, daß alle die gleiche Gabe wie wir praktizieren. Wir wissen, einer ist auf den andern angewiesen und deshalb achten wir den andern höher wie uns selbst.

Danke, Jesus! Du hast mir Gaben gegeben, wie sie sonst keiner hat. Du bestätigst diese Gaben. Und ich darf in Deinem Reich für Dich an meinem Platz wirken. Ich muß nicht so sein wie die anderen! Danke, Du stehst zu mir, Du nimmst mich wichtig und Du allein verstehst alles. Bei Dir bin ich geborgen.

Das Rad des Lebens – 15.09.2018

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
Matthäus 6, 33

Vor ein paar Tagen hatten wir eine Diskussion, ob die Familie oder der Dienst im Reich Gottes wichtiger ist. Es gab unterschiedliche Meinungen, und jeder hatte Bibelstellen für seine Meinung und gute Argumente.
Zu Hause dachte ich darüber nach. Es gibt diese „Wert-Tabelle“: Zuerst Gott, dann Familie, dann Beruf, dann Kirche, dann Hobby …. Aber irgendwie kommt es dadurch zu Mißverständnissen und Verkrampfungen. Gewiß, Gott  muß an erste Stelle. Jesus sagt: Du sollst Gott lieben mit aller Kraft, mit allen Gedanken, mit allem Wollen, mit allem Gefühl ….. und deinen Nächsten wie dich selbst.
Ein Familienvater stellte den Dienst in der Kirche über die Familie und Kinder und war dann ständig unterwegs „im Auftrag des HErrn“. Logisch, daß seine Kinder später vom Glauben nichts mehr wissen wollten.
Eine nette Ehefrau war jeden Abend in der Kirche engagiert und der Mann saß allein zu Hause. Es dauerte nicht lange, da waren sie geschieden; – eine andere Frau hatte mehr Zeit für den Mann.
Ein Mann hatte immer gerade dann wichtige Bibellese oder Gebet, wenn der Abwasch dran war ….
Einer diente dem HErrn bis zum Herzinfarkt ….
Einer ließ sich von Frau und Familie vereinnahmen und dachte nie an sich. Aber einen Dank hat er nicht bekommen.
Irgendwie läuft vieles verkehrt, wenn wir so eine „Werte-Tabelle“ haben. Es muß ganz, ganz anders sein!
Es ist wie bei dem Rad des Lebens: In der Mitte ist Gott und Jesus, die Achse, um die sich alles dreht. Und die Speichen bilden Felder, die bestimmte Gebiete unseres Lebens umfassen: Gebet, Kirche, Familie, Ehe, Kinder, Arbeit, Hobby …. Damit alles im Lot und Gleichgewicht ist, muß die Mitte alles dominieren und bestimmen, ohne daß einzelne Bereich unwichtig werden. Im Hören auf Ihn können wir unser Leben unverkrampft und ohne Konkurrenzdruck gestalten. ER hat das Sagen, und Er ordnet alles wunderbar. Wenn wir nur mehr auf Ihn hören würden!!

Danke, Jesus! Du willst mein Leben positiv und lebenspendend gestalten! Du bist nicht gegen dies oder jenes, sondern alles soll seinen Platz und seine Zeit haben. Gib mir Weisheit und Willenskraft, alles nach Deinem Willen zu ordnen! Dann gibt es keinen Streß und keinen ewigen Kampf. Du willst das Leben, ein volles, glückliches, sinnvolles Leben.

Vom Gesetz und vom Segen – 14.09.2018

Wenn ihr auf meine Gebote hört, auf die ich euch heute verpflichte, wenn ihr also den HErrn, euren Gott, liebt und Ihm mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele dient, dann gebe ich eurem Land seinen Regen zur rechten Zeit, den Regen im Herbst und den Regen im Frühjahr, und du kannst Korn, Most und Öl ernten.
5. Mose, Deuteronomium 11, 13f.

Hier ist die Antwort auf die Frage, warum so viele Christen so wenig gesegnet sind: Sie halten Gottes Gebot nicht. Komisch, man reduziert das Gesetz Gottes auf das Einhalten von Vorschriften. Die Summe des Gesetzes läßt man dabei aus den Augen: Wenn ihr auf meine Gebote hört, … wenn ihr also den HErrn liebt! So heißt es hier in diesem Vers. Liebe zu Gott ist das Ziel des Gesetzes und das Ziel Gottes mit uns. Denn wenn wir Gott lieben, dann handeln, reden und denken wir so wie ER es will. Dann braucht es keine Gesetze mehr wie: Du sollst nicht töten! – und andere mehr. Dann hält man das Gesetz fast automatisch, denn man will Gott nicht betrüben.
Wenn wir Gott lieben, heiß und innig, dann wird ER Seinen Segen über uns ausschütten. Wenn das Volk Israel seinen HErrn lieben wird, wird der Früh- und Spätregen wieder einsetzen und das Land wird fruchtbar. Wenn die Kirche den HErrn liebt, wird ER sie besuchen und Seine Gegenwart wird mächtig wirken. Wenn wir als einzelne Christen Ihn lieben und auf Ihn hören, wird Sein Segen in unserem Leben sichtbar werden. Wie ein warmer Frühlingsregen fällt er dann unaufhörlich auf uns herab.
Von ganzem Herzen und mit ganzer Seele, mit aller Kraft und Verstand wollen wir dem HErrn, den wir lieben, dienen. Alles soll zu Seiner Ehre sein. Ob wir abwaschen oder Autofahren, ob wir singen oder arbeiten, ob wir mit den Kindern angeln gehen oder Fußball spielen: Es soll zu Seiner Ehre sein. Immer ist ER bei uns, in allen Lebensbereichen hat ER das Sagen. Wir wollen nicht geistlich abheben und in eine Traumwelt flüchten, sondern mit beiden Beinen auf der Erde stehen und in der Realität bleiben. Die Realität ist: Gott ist bei uns! So haben wir eine Kraft, die anderen fehlt. So haben wir Hoffnung, wo andere verzagen. So haben wir Mut, wenn andere verzweifeln. Ja, ER ist da, ER, der Sein Volk so lieb hat! Und wir lieben Ihn von ganzem Herzen.

Danke, Vater, Du willst so viel Segen auf uns ausschütten, wie wir nur fassen können; – und noch viel mehr! Verzeih, daß wir Dir manchmal so fern sind, als ob es Dich gar nicht gäbe. Verzeih, wenn wir manchmal so handeln, als ob Du es nicht siehst. Entfache unsere Liebe zu Dir neu, denn Du bist ein wunderbarer Gott und Vater!!

Teuer, wertvoll und geliebt – 13.09.2018

Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist und weil ich dich liebe.
Jesaja 43, 4

Wenn Mr. Ching Chang Chong aus China mir sagt, daß er mich lieb hat, dann hat es wenig Bedeutung für mich. Denn ich kenne ihn gar nicht. Es hat keinen Einfluß auf mein Leben. Aber wenn es meine Eltern, Frau oder Kinder sagen, dann löst es etwas in mir aus: Ich fühle mich gut und bin fröhlich! Ihre Meinung ist mir ganz wichtig!
Wenn Gott ganz allgemein sagt, daß ER die Menschen liebt, dann heißt das für mich persönlich nicht viel. Aber wenn ER mich ansieht und sagt: Frank, Dich liebe ich, Du bist mir teuer und wertvoll! – dann löst es in mir tausend positive Reaktionen aus. ER, mein Schöpfer, König und HErr, Er hat mich lieb! Das kommt, weil mir an Seiner Meinung viel gelegen ist, sie ist mir ganz wichtig. Weil ich Gott persönlich kennengelernt habe, ist ER mir wichtig.
Es gibt wohl keinen Menschen, der zu viel Liebe bekommen hat. Deshalb ist diese Quelle der Liebe und des Zuspruchs für uns so wichtig. Und weil ER es in uns wahr machen kann: Ich bin geliebt, teuer und wertvoll.
Wenn jemand sich wertlos und ungeliebt fühlt, kann es kaum jemand ändern. Es steckt in ihm wie ein unheilbarer Virus. Immer wieder kommt es durch: Ich bin wertlos. Nur unser Gott kann dieses Herz heilen. Nur ER kann bewirken, daß jemand sich wieder wertvoll, teuer und geliebt fühlt und es mit Sicherheit weiß.
Nur ER kann unser Herz verändern. Und ER verändert es durch Liebe, niemals durch Hiebe und Strafe. Weil wir Ihm so wertvoll sind, quält ER uns nicht. ER straft uns nicht. ER richtet nicht über jede Kleinigkeit. ER liebt, vergibt und macht Mut. ER tröstet, ist bei uns in der Einsamkeit, gibt neue Kraft und Hoffnung. ER ist ein wirklicher Vater, der sich liebevoll um Seine Kinder kümmert. ER ist wunderbar!
Ich will Seine Liebe suchen und sie annehmen. Ich will nicht mit Seiner Liebe, Geduld und Barmherzigkeit spielen, sondern sie ehrfürchtig behandeln wie eine zarte Blume. Sie soll mir nicht wieder kaputt gehen!

Danke, Vater, Du hast mich wirklich lieb! Jeden Tag kann ich es merken und spüren: Du bist da, um mich herum und sogar in mir. Es ist wunderbar mit Dir! Du machst mir immer wieder Mut! Du bist ein wunderbarer Vater und Gott!

Gott redet. Träume, Visionen und anderes – 12.09.2018

Eure jungen Männer werden Visionen haben,
und eure Alten werden Träume haben.
Apostelgeschichte 2, 17

Gott hat manchmal sehr ungewöhnliche Methoden, um zu reden. ER schenkt manchen Leuten Träume und anderen die Auslegung der Träume. Manche haben am hellen Tag Visionen und sehen die andere Welt offen. Manche hören Gottes Stimme (Audition). Manchmal redet Gott durch einen Engel und manchmal sogar durch Tiere, wie bei Bileam durch einen Esel.
Irgendwie paßt das nicht in unseren logischen Kopf. Aber wir sind ja nicht das einzige Volk auf Erden und weder Gott noch die anderen Völker müssen sich nach uns richten. Gott ist souverän und redet mit verschiedenen Völkern und Menschen verschiedener Weltanschauung verschieden. Für viele sind Träume ganz normal. Und Gott geht darauf ein. Wie gut, wie geduldig ist Gott!
Ich selber habe eigentlich nie Träume und auch Visionen sehe ich nicht. Nur manchmal wird mir in Sekundenbruchteilen irgendetwas klar, zumBeispiel eine Geschichte oder ein neues Lied oder ein Zusammenhang. Ganz plötzlich kenne ich eine ganze Geschichte und brauche sie nur noch aufzuschreiben.
Einige Male hat Gott hörbar zu mir gesprochen. Ich kann es nicht gut beschreiben, aber wenn ER spricht, ist alles andere still und ich weiß sofort: ER ist es. Es war nicht oft und es waren Grenzsituationen. Gott weiß, wie ER mit einem Dickkopf wie mir umgehen muß: Manchmal ein Machtwort, in Liebe gesprochen, ohne Druck und dennoch klar.
Jesus hat einmal ganz eindeutig festgestellt: Meine Schafe hören meine Stimme, (steht in Johannes 10). Das ist keine Verheißung nur für Besonders-fromme, sondern gilt für alle Seine Schäflein. Wer meint, er habe Ihn noch niemals gehört und ist dennoch Sein Schäflein, muß ein wenig üben, die Stimmen zu unterscheiden. Er wird es lernen, und wird Jesu Stimme immer deutlicher hören.
Wollen wir offen sein für Gottes Wege! Sie sind unergründlich, aber immer gut! Probieren wir es, Seine Stimme herauszuhören, in der Stille, in der Bibel, in der Gemeinschaft, beim gemeinsamen Gebet, durch die Gaben des Geistes und seien wir auch offen für Träume!
Reinigen wir unser Herz und unsere Hände, damit ER durch uns fließen und reden kann. ER hat Worte der Liebe.

Danke Jesus, daß ich Dich hören kann! Manchmal ist alles sehr laut und chaotisch, aber in der Stille kommt es mir wieder, da höre ich Dich. Wie gut es tut, wenn Du redest! Danke, daß Du Dich über alles Gelernte hinwegsetzt und keine Grenzen kennst! Ja HErr, Du überraschst mich immer wieder! Du bist gut zu mir.