Die Wächter auf der Mauer – 10.08.2018

Auf deine Mauern, Jerusalem, stellte ich Wächter.
Weder bei Tag noch bei Nacht dürfen sie schweigen.
Ihr, die ihr den HErrn an Zion erinnern sollt,
gönnt euch keine Ruhe!
Jesaja 62, 6

Jede Stadt hatte eine Schutzmauer, damit niemand mit bösen Vorsätzen dort eindringen konnte. Auf den Mauern und Türmen standen die Wächter. Ohne Schutz war man sonst allem hilflos ausgeliefert. Auch Jerusalem hatte eine starke Mauer.
Jerusalem ist die geistliche Hauptstadt Israels. Man könnte sie mit der Gemeinde gleichsetzen, denn aus Beiden, den Juden und den Heiden, will Gott eine einzige Herde machen, – ER hat den trennenden Zaun abgerissen. Die an Christus glauben gehören zu der einen Herde, egal ob Jude oder aus einem andern Volk.
Die Gemeinde Christi braucht diese Wächter auf den Mauern! Der feind schleicht umher und sucht, wen er verschlingen kann. Nur im Schutze der bewachten Mauer sind wir sicher! Das ist der Platz, den Jesus für uns vorgesehen hat.
Manchmal sind nur wenige Wächter da; – sie werden müde. Sie brauchen unsere Hilfe! Wir können abwechselnd für die Herde, für die Gemeinde, für die Leitung, für die Stadt und alles beten. Morgens die einen, mittags andere und einige abends und nachts. Reihe dich mit ein in diesen Wächterdienst! Sei bereit, wenn Jesus dir Anliegen auf´s Herz legt!
Damit der Wächter nicht vor Müdigkeit einschläft, muß er einen sehr geregelten Tagesablauf mit genügend Schlaf und nicht zu viel Essen haben. Wir Christen müssen unseren Lebenstil überprüfen, ob vielleicht zu viel Ballast dabei ist und ob wir alle unsere Angelegenheiten im Reinen haben. Oder haben wir immer noch geliehene Sachen nicht zurückgegeben? Versprechen nicht gehalten? Flirten mit der Sünde? Lieben das Geld mehr als die Wahrheit?
Ein Beter muß reine Hände und ein reines Herz haben. – Wie sollte Gott sonst auf ihn hören?
Der Wächterdienst ist eine hohe Berufung. Gott weiht die Gebetswächter in Seine Geheimnisse ein, damit sie gezielt beten können. ER zeigt ihnen die Schwachen, die Hilfe brauchen. ER handelt auf unser Gebet hin und setzt Segen frei. Wie sehr habe ich es genossen, daß so viele für unseren Gabriel gebetet haben und seine Heilung so schnell voran geht! Danke an die Wächter!!

Jesus, ich will für Deine Herde eintreten, für die Schwachen, damit sie nicht fallen und für die Starken, damit sie nicht vor Übermut von Dir abfallen. Reinige mein Herz, meine Gedanken, Wünsche und Wollen! Richte alles auf Dich aus! Dein Wille soll geschehen, wie es jetzt schon im Himmel der Fall ist. Danke, daß Du mein Fürbitter und Wächter bist.
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Unserem Gabriel geht es nicht schlecht. Gestern schrieb er mit dem Telefon SMS`s mit den Freunden, nicht langsam und fast ohne Fehler. Und es ist erst einen Monat her, dass der Unfall geschah! Er leidet noch unter Schwindel und kann sich deshalb nicht gut aufrichten. Die Augen tun weh, sie schielen; – das ist wohl noch eine Folge des Hirntraumas. Durch die Antibiotika hat er eine starke Pilzinfektion bekommen. – Bald kommt er von der Chirugie wieder auf die Neurochirugie, und dann soll er zur Rehabilitation. Ich hoffe sehr, es wird nicht nötig sein und er kann bald nach Hause. Man kann die Reha auch ambulant hier in der Stadt machen, denke ich.
Danke für eure Gebete! Sie sind eine ganz große Hilfe und Ermutigung!!!

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