Die Grenzen des Gebets – 06.08.2018

Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten.
Jakobus 5, 16

Wenn man einige Bibelstellen liest und hört, was manche Prediger lehren, dann denkt man, alles ist möglich. Aber da sind Enttäuschungen vorprogrammiert.
Natürlich ist Gott alles möglich, und wir können beten, um was wir wollen, wenn wir es glauben.
Und da geht es schon los: Wir glauben nicht, was wir beten, oder wir überreden uns selber dazu; – aber das ist nicht der Glaube, den Jesus meint.
Gott ist alles möglich, aber ER selber hat sich Grenzen gesetzt: ER kann nicht lügen und ER kann niemandem Seinen Willen aufzwingen.
Als Kain Abel erschlagen wollte, ging Gott nicht dazwischen. Vielleicht haben die Eltern, Adam und Eva, für ihre Kinder gebetet, und dennoch tat Kain es und erschlug Abel. Gott respektiert den Willen eines Menschen, auch wenn viel Leid und Böses dabei herauskommt.
Glaube legt Gott ins Herz. Es ist eine kleine Pflanze, die vom Heiligen Geist gehegt und gepflegt wird. Wir können es verstärken oder unterdrücken. Aber wir dürfen unsere Meinung nicht mit diesem Glauben verwechseln. Unsere Empfindungen sind menschlich und nicht immer Gottes Wille oder Sein Weg. Wir dürfen unsere Gefühle nicht mit Gottes Willen gleichsetzen! Nachher könnten wir sehr enttäuscht sein.
Wenn wir nur für uns selber beten, für unseren Wohlstand, Luxus und Bequemlichkeit, hört Gott meistens nicht. Manchmal will ER uns verwöhnen, aber ER ist sicher kein Wunschautomat. Jakobus hat es sehr klar gesagt, lies mal Kap. 4, 1 – 10.
Wir können viel für andere Menschen beten und sogar fasten, damit sie sich zu Jesus bekehren. Gott reagiert auf diese Gebete, aber er macht nie eine „Zwangsbekehrung“. Der Wille des Menschen zählt für Ihn.
Unsere Gebete dürfen nie wie Magie angewandt werden: Bestimmte Gebete und Formeln bringen den gewünschten Erfolg. Oder: Wir wiederholen unsere Bitten solange, bis Gott sie genervt hört und tut, was wir wollen. Da ist kein großer Unterschied mehr zur Magie. – Gut, daß Gott so geduldig mit uns ist und nicht immer gleich mit uns schimpft! Aber ER möchte schon, daß wir ein wenig reifer werden.
Jesus muß unser Herzenskönig sein, und wir müssen lernen, Seine Stimme von allen anderen zu unterscheiden. Dann können wir Seinen Willen beten und erleben Wunder im Gebet. ER liebt Seine Kinder!!

Danke, Du wohnst in meinem Herzen! Mit Dir kann ich über alles reden, über meine Wünsche und Anliegen, meinen Kummer und Probleme. Du hilfst mir immer. Du weißt, wie ich es meine. Du korrigierst mich immer liebevoll und geduldig. Und meine Bitten für andere hörst Du, und Du handelst an ihnen und segnest sie. Wie gut Du bist! Was für ein liebevoller, geduldiger Gott! 

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