Recht oder Friede? – 12.04.2018

Als Jesus näher kam und die Stadt sah, weinte Er über sie und sagte: Wenn doch auch du an diesem Tag erkannt hättest, was dir Frieden bringt. Jetzt aber bleibt es vor deinen Augen verborgen.
Lukas 19, 41f.

… was dir Frieden bringt; – so Jesu Worte. Was bringt uns denn Frieden?
Ich kannte eine Frau, die mit allen Mitteln die Wohnung beanspruchte und auch bekam, die ihr zu stand. Sie bekam zwar die Wohnung, aber keinen Frieden. Zu sehr hatte sie darum gekämpft, mit allen Mitteln, die das Gesetz erlaubt, aber Frieden hat es nicht gebracht. Etwas Rachsucht spielte vielleicht auch noch eine Rolle. Sie konnte sich nicht Jesus anvertrauen und von ihrem Recht zurücktreten. ER hatte versprochen, für sie zu sorgen. Nein, sie mußte selbst für ihr Recht sorgen; – und bekam es. Aber der Friede stellte sich nicht ein.
Jerusalem liebte Jesus, wenn ER Wunder tat. Die Stadt liebte Seine Reden. Aber den Anspruch Jesu: Ich bin der Messias, den wollte sie nicht gelten lassen. Sie selber wollte entscheiden, wie die Rettung aussehen sollte und wer der Retter ist. Der Mensch hat sich selber in den Mittelpunkt gestellt und er allein will entscheiden, was gut und richtig ist.
So bekam Jerusalem keinen Frieden, sondern die Römer zerstörten es, so daß nicht ein Stein auf dem andern blieb.
Erkennst du, was dir Frieden bringt? Nur die Geborgenheit am Herzen Jesu bringt Frieden. Nicht unser Recht auf irgend etwas, nicht der Wohlstand, nicht das Hobby, nicht ein anderer Mensch, nur Jesus allein ergründet die Tiefe des Herzens und bringt Frieden.
Warum fällt es uns so schwer, Seinen Weg zu gehen? Weil uns das Vertrauen zu Ihm fehlt. Wo soll es auch herkommen?
Es wächst, wenn wir Ihm gehorchen und Seinen Weg gehen, wenn wir Ihn suchen und mit Ihm Zeit verbringen. Wenn wir Ihn erkennen und sehen, wie ER ist, wächst Vertrauen. Und dann kann man auch Unrecht geschehen lassen, denn ER ist unser Friede und macht den Schaden wieder gut. ER ist unser Friede! – und sonst niemand.

Danke  Jesus, Du sorgst Dich um mich! Dir kann ich mich anvertrauen, Deinen Worten kann ich glauben! Vergib, wo ich aus Furcht nicht Deinen Weg gegangen bin, sondern selber für mein Recht sorgte. Heute weiß ich, es wäre besser gewesen, auf Dich zu hören. Hilf, daß ich daraus lerne. Du bist gut zu mir!

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