Flügel wie Adler – 22.03.2018

Die aber, die dem HErrn vertrauen,
schöpfen neue Kraft,
sie bekommen Flügel wie Adler.
Sie laufen und werden nicht müde,
sie gehen und werden nicht matt.
Jesaja 40, 31

Zwei Wanderer laufen schon den ganzen Tag durch einen dichten Wald. Ein großer, starker und ein kleiner, mit einem dicken Rucksack. Abends gibt es ein schwieriges Wegstück, und der Starke fängt an zu murren, doch der Kleine wird immer fröhlicher, beschwingter und fängt an zu singen. Warum? Nun, der Kleine weiß, noch eine halbe Stunde, dann sind wir am Ziel, und der Große weiß es nicht.
So ist es mit dem Glauben: Wir wissen, wir haben ein Ziel; wir wissen, Jesus ist da; wir wissen, ER hilft und gibt Ruheplätze zur rechten Zeit.
Immer wieder, zur rechten Zeit, will Jesus, daß wir Pause machen und uns neu auf Ihn ausrichten und besonders am Morgen den Tagesplan mit Ihm machen. ER will, daß wir laufen und arbeiten und Lasten für andere tragen, aber ER hilft beim Tragen. ER ist kein Sklaventreiber, der uns ohne Pause schuften läßt. ER gibt uns wohl Verantwortung und Aufgaben, aber ER kann alles gut überblicken, so daß wir nie überfordert werden.
ER gab uns Talente in die Wiege und läßt uns verschiedenste Berufe lernen. Dazu gibt ER uns geistliche Gaben. Alles hilft, die Aufgaben, die ER uns gibt, zu erfüllen. Nur, wenn wir Ihn aus den Augen verlieren, wird alles zum Streß.
ER hat beschlossen, das Reich Gottes mit uns zusammen zu bauen. Gemeinde, Familie, sogar Betriebe und Schulen will ER zu Seinem Reich machen. Um das zu verwirklichen, will ER mit uns zusammen arbeiten. ER will nicht, daß es Streß wird und gibt die Ruheplätze am Wasser. Aber ER möchte auch nicht, daß wir in Bequemlichkeit und Verantwortungsscheu versinken und uns nicht vom „geistlichen Sofa“ erheben. Laßt uns laufen mit Ihm und zu Ihm hin! Dann bekommen wir Flügel wie Adler, Flügel der Hoffnung und des Mutes! Ja, der Glaube an Jesus läßt uns beschwingt, fröhlich und leicht laufen!

Danke Jesus, ich bin nicht allein! Du bist da, nimmst meine Hand und zusammen laufen wir durch den Tag. Ich brauche keine Befürchtungen zu haben, denn Du bist ja bei mir. Ich kann auch mal etwas riskieren, denn Deine schützende Hand ist über mir. Ich freue mich, daß ich mit Dir zusammen auch durch dunkle Strecken und Täler wandern kann. Du bist mein Trost, meine Hoffnung, meine Kraft und meine Freude.

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