Vater und Mutter – 03.03.2018

Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der HErr, dein Gott dir gibt.
2. Mose 20, 12

Solange du deinen Eltern grollst, kannst du das Land der Verheißung nicht einnehmen, das Land, das Gott dir persönlich versprochen hat. Alle Verheißungen sind an Bedingungen geknüpft, und eine davon ist, daß du dein Verhältnis zu deinen Eltern geklärt hast im Sinne Gottes.
Alle kleinen Kinder bewundern ihre Eltern, sie können alles und wissen alles. Doch wenn sie so 12 oder 13 werden, fangen sie an, die Fehler der Eltern mit dem Mikroskop zu suchen, ohne himmlisches Erbarmen für ihre Fehler.
Kein Mensch ist fehlerfrei, auch unsere Eltern nicht. Warum hat Gott dann so ein Gebot  unter die Hauptgebote genommen? Warum verlangt ER so etwas von mir?
ER weiß, wie wichtig die Beziehung zu unseren Eltern für uns selber ist. Wir können gar nicht seelisch gesund und stabil sein, wenn wir unsere Eltern mißachten, verachten oder sogar hassen.
ER will uns helfen, unsere Beziehung in Ordnung zu bringen. ER möchte sogar, daß diese Beziehung eine Liebesbeziehung wird!
Als ich mich entschloß, meinen Eltern ihre Fehler und ihr Versagen zu vergeben, gab es innerlich einen schweren Kampf. Alles in mir sträubte sich dagegen. Aber ich wollte den Willen des Vaters im Himmel tun, also blieb ich standhaft und wiederholte meine Entscheidung ständig: Ich vergebe auch dies und jenes.
Es dauerte einige Tage, bis die Angriffe weniger wurde und die Erinnerungen seltener hochkamen. Und es dauerte Wochen bis Monate, bis ich merkte, ich fange an, die Eltern zu lieben. Ich sah positive Dinge an ihnen, die ich vorher nie bemerkt hatte. Ich konnte Fehler und Versagen bei ihnen erklären und konnte verstehen, warum sie so waren und handelten.
Es ist für mich eine große Befreiung, daß ich meine Eltern lieben und achten kann. Ich weiß, sie warten nun im Himmel auf mich und es wird einmal eine große Wiedersehensfeier geben.
Ja, Jesus macht es möglich. ER vergibt mir und ich werde fähig zu vergeben. ER wandelt mein Denken und Empfinden, so daß ich lieben kann. ER nimmt mir meine Last!

Danke, Jesus, daß Du mir in allen Dingen hilfst! Auch die Dinge, die mir unmöglich sind, machst Du möglich! Wie gut, daß ich Dich gefunden habe! Wie gut, daß Du mir Frieden gibst!

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