Sein Ruf – 26.02.2018

ER ruft die Schafe , die Ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus.
Johannes 10, 3

Jesus ruft uns. Jeden von uns ruft er einzeln. Es ist kein allgemeiner, sondern ein sehr persönlicher Ruf. Es ist ein Ruf hinaus aus dem Stall, hinaus auf die Weide, hinaus ins Weite, in die Sonne, zu neuen Taten, zu neuen Wegen!
Im Stall ist es warm und gemütlich, draußen manchmal kalt, windig und naß. (Hier friert es heute mächtig, es ist schon unter -20 Grad.)
Es gibt den Ruf des Nordens, den die Menschen hören, deren Herz den Nordländern gehört. Es gibt den Ruf der Wildnis, der Menschen dazu treibt, zu wandern, wild zu campieren und äußerst einfach zu leben. Es gibt den Ruf der Musik; wer ihn hört, der bemerkt jede Musik und läuft dorthin. Oder den Ruf der Bilder und Farben. Sie sehen überall Dinge, wo kein anderer etwas sieht, zB in den Wolken entdecken sie viele Gestalten. So sind wir Menschen sehr verschieden, und der Gute Hirte weiß es genau. ER ruft deshalb alle Seine Schäflein einzeln mit Namen, und ER führt sie hinaus aus dem Stall in die Weite. Ach, daß doch jeder Seinen Ruf hören könnte! Und die, die ihn hören, daß sie sich wirklich aufmachen und nicht im warmen Stall bleiben!
Höre doch einmal, wie dein Herz dich ruft. Was Er in dein Herz hineingelegt hat. Sind es Kinder, so kümmere dich nicht zu viel um alte Leute. Ist es Lehre, so sing nicht unbedingt im Chor mit. Treibt es dich, das Evangelium zu verkünden, so verkrieche dich nicht hinter Büchern.
Versuche mit Jesus zu ergründen, wie du diesen Ruf beantworten sollst.
Es ist wie bei kleinen Kindern, die laufen lernen. Dauernd fallen sie auf die Nase, aber sie geben niemals auf, bis sie es schaffen. Hast du Gottes Ruf für irgendeine Arbeit, so gehe. Und lerne. Und übe. Laß dich nicht entmutigen. Du wirst fallen und wieder aufstehen, bis du es gelernt hast.
Jesus hat für jeden einen persönlichen Liebesnamen und einen speziellen Ruf, den nur er beantworten kann. Hörst du Ihn rufen in deinem Herzen, so bleib nicht sitzen, bleib nicht im warmen, sicheren Stall! Du könntest vor Langeweile sterben …
Geh im Vertrauen auf den HErrn. Dann wird Er dich schützen und dir wieder auf die Beine helfen, wenn du gestürzt bist. Vertraue Ihm für die Dinge, die du nicht kannst. ER ist der Gute Hirte.

HErr, hier bin ich, sende mich! …. und vergib, wo ich schon so oft feige zurückgewichen bin. Bitte, wir wollen es neu probieren! HErr, ich will Dir gehören und gehen, wohin Du mich rufst. Du bist mein Guter Hirte, Dir gehört mein Leben, und ich vertraue mich Dir an.

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