Sorgenberge – 18.02.2018

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen:
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HErrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Psalm 121, 1f.

Ja, die Sorgenberge, die uns erdrücken wollen! – wo sind sie hin? Sie sind nicht mehr da. Oder weißt Du noch, welche Sorgen Du vor einem Monat hattest, oder vor einem Jahr oder vor 10 Jahren?
Und kaum sind sie weg und vergessen, drehen wir uns um und sehen auf den nächsten Sorgenberg. Und je länger wir ihn ansehen, desto größer wird er, bis er uns schier erdrückt. Schrecklich, so ein Leben umgeben von Sorgenbergen! Einer nach dem andern taucht auf, bedroht uns auf heftigste und löst sich irgendwie auf, um dem nächsten Platz zu machen. Und wir sind so dumm und fallen jedesmal wieder darauf herein!
Wir wollen nicht Jesus hinter den Bergen sehen, auch wenn ER viel größer ist als die Sorgen. Wir wollen anstatt der Berge Jesus sehen. Auch wenn man schon lange Christ ist, fällt es doch schwer, Ihm alle Sorgen und Lasten anzuvertrauen, als ob es Seine Sache wäre. Und selber sich nicht mehr darum sorgen …. Ich glaube, daß ist schwieriger wie die ganze Schule, Ausbildung, Führerschein und alle andern Prüfungen zusammen.  Wann lerne ich es endlich, Ihm in ALLEN Dingen zu vertrauen?
ER hat mir bislang immer herausgeholfen. Es gab so viele Sorgen und Nöte, ich kann mich gar nicht mehr an alle erinnern. Sie sind einfach vergessen, obwohl sie mir das Leben sooo schwer gemacht hatten. Aber meinen HErrn habe ich nicht vergessen. Und so gehe ich immer öfter und immer schneller ins Gebet, wenn sich wieder so ein Sorgenberg zeigt. Zuerst ist er ja noch klein, aber er wächst, wenn man ihn lange genug ansieht. Ne, ich will lieber lange genug auf Jesus sehen, bis mein Glaube so stark ist, daß der Berg kein Problem mehr ist, bzw bis der Berg Sein Problem ist!
Bis hierher hat mir der HErr geholfen, und ich bin gewiß, ER wird auch weiterhin helfen, bis ich am Ziel bin.

Danke, Jesus! Du bist mir treu, auch wenn ich immer wieder auf die Sorgenberge hereinfalle. Vergib, daß ich Dir nicht immer sofort vertraue! Vergib, daß mein Glaube so schwach ist, obwohl Du doch schon so oft,  eigentlich immer geholfen hast! HErr, ich brauche Deinen Heiligen Geist, der mir glauben hilft!

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