Freude gegen Trübsinn – 13.02.2018

Freut euch im HErrn zu jeder Zeit!
Noch einmal sage ich euch: Freut euch!
Philipper 4, 4

Schlechte Angewohnheiten oder Worte lernt man in drei Tagen, aber gute Angewohnheiten und gute Worte lernt man schnellstens in 3 Wochen …. so habe ich es einmal gelernt.
Mit der Freude ist es ähnlich. Wir lernen sehr schnell, alles schlecht zu finden und überall das Nicht-Perfekte herauszufinden. Aber Freude lernen wir nur sehr, sehr langsam. Alles Gute will irgendwie nicht in unser Denken und in unseren Kopf hinein; und das Schlechte um so schneller.
Einmal bin ich morgens aufgestanden. Ich wollte einen Kaffee machen, doch kein Kaffee da. Draußen noch dunkel, sehr kalt, regnerisch und windig, ih, pfui!! Da gibt es sicher viele Pfützen, in die ich hineintrete. Die Zahnpasta war von den Kindern vollkommen eingeschmiert, und natürlich oben ausgedrückt ….. und der Hund muß unbedingt nach draußen, als wenn mir nicht schon kalt genug wäre. Und wo sind wieder meine Schuhe? Hat wohl der Sohn irgendwo gebraucht ….. Und innerhalb von 5 – 10 Minuten war der Tag programmiert: Alles schlimm und schlecht, alles hat sich gegen mich verschworen ….
Und tatsächlich, der Tag war nicht gut. Überall und immer waren tausend Kleinigkeiten, die gegen mich waren. War ich froh, abends zu Hause zu sein, und in mein warmes Bett zu kriechen!
Doch der HErr ließ mich nicht schlafen. ER meinte, als ich Ihm mein Leid klagte: Selber Schuld; – und fertig. Da ließ ich den Tag noch einmal in Gedanken passieren und hörte meinen Gedanken und Worten zu. Oh, meinte ich , der HErr hat Recht. Ich habe mich selber negativ programmiert.
Am nächsten Morgen versuchte ich alles anders herum zu machen. Kein Kaffee? Kein Problem, ist ja noch Tee da!Und der Hund? Wie gut, daß er keinen See gemacht hat! Und der Regen? Vergeht, und alles wird wunderbar trocken ….. Der HErr hat mir geholfen, denn so schnell lernt man kein positives Denken. Aber seitdem ER mein HErr ist, der über alle Kleinigkeiten regiert, macht die Freude sich immer mehr breit. Dankbarkeit und Freude, die beiden gehen Hand in Hand. Nun mag es regnen, stürmen oder schneien: Der HErr ist HErr! – und ich bin Sein Kind. Wie gut es ist, dankbar zu sein! Wie gut es tut, sich ständig zu freuen! Da spielen die Umstände langsam keine Rolle mehr. Auch in der Nacht, in Dunkelheit und Bedrängnis kann man froh sein. Denn ER ist immer noch HErr!

Danke, Jesus! Du bist immer noch HErr! Manchmal wollen die Kleinigkeiten mich entmutigen und ärgern. Doch mit Dir, mit dem richtigen Blick kann ich dem entgegentreten. Es gibt so vieles Gute und Schöne! Aber am Besten ist, daß Du immer bei mir bist. Danke!!!!

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