Die letzte Stunde – 09.02.2018

Meine Kinder, es ist die letzte Stunde.
1. Johannesbrief 2, 18

Stell Dir einmal vor, Deine letzte Stunde hat geschlagen. Dann wird Dir vieles unwichtig. Welche Tapeten Dein Wohnzimmer hat, und ob es farblich zu den Möbeln paßt, ob der Teppich gut ist oder Löcher hat …. , es ist dann wirklich unwichtig. Wenn die letzte Stunde schlägt, gibt es andere Fragen, die uns bewegen.
Und wenn jetzt die letzte Stunde ist, bevor unser HErr wiederkommt, dann sollten wir uns auch nicht mit Nebensächlichkeiten aufhalten. Wieviel Zeit und Energie investieren wir in Hobbys! Nein, dann machen wir uns bereit für unseren HErrn, denn wenn ER kommt, soll ER uns mit Seiner Arbeit beschäftigt finden und nicht beim Nichtstun.
Erwarten wir den HErrn der Herren? Den König der Könige? Oder leben wir so einfach vor uns hin? Jesus steht bereit, unser Land für sich zu gewinnen. ER bereitet Herzen vor, das Evangelium anzunehmen. Der Geist gibt eine tiefe Sehnsucht nach Gott in unser Volk. Dann wird es das große Hochzeitsfest unseres HErrn geben! Mein Herz klopft vor Aufregung, wenn ich daran denke.
Jemand fragte Martin Luther, was er tun würde, wenn heute der letzte Tag wäre. Und Luther antwortete: Er würde einen Apfelbaum pflanzen. Luther hat verstanden, daß wir Diesseits und Jenseits nicht trennen dürfen, es ist miteinander untrennbar verwoben. Das Jenseits, das Reich Gottes, durchdringt unsere Welt und das Licht bricht langsam hervor. Tod und Wiederkunft Jesu sind keine Schlußpunkte, sondern Übergänge. Etwas Neues kommt!
Ja, beten wir so und leben wir so, als ob Jesus jeden Moment wiederkäme. Dann haben wir bessere Prioritäten, dann gestalten wir unser Leben sinnvoll. ER ist die Erfüllung unseres Lebens, die Hoffnung und unser Retter. Johannes spricht vom Antichristen, von denen es viele gibt. Daran macht er fest, daß die letzte Stunde gekommen ist. Der Widerstand gegen das Evangelium wächst, der feind tobt und will das Licht auslöschen. Darum setzt er an Stelle Christi andere religiöse Werte. Antichrist heißt auch, „an Stelle von Jesus etwas anderes“. Das ist so ein religiöser Geist, der seine Gesetze und Praktiken und Rituale hat, aber verhindert, daß wir Jesus persönlich kennen. Er baut auf unsern Stolz und unsere Leistung, redet uns ein, wir müssen uns anstrengen, beten, fasten, gut sein …. Doch die Gnade Jesu stellt das alles in den Schatten. Seine Barmherzigkeit und Liebe retten mich. Ja, diesen wunderbaren HErrn liebe ich!

Danke, Jesus, Du kommst bald! Dann wird es die Erfüllung meiner Wünsche und Sehnsüchte geben. Du bist der König, der bald kommt! Ich will mich bereit für Dich machen und meine Zeit hier sinnvoll nutzen. Mit Dir zusammen will ich gehen!

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