Werke der Liebe – 2017.11.09

Jesus sagt:
Ein neues Gebot gebe Ich euch: Liebt einander! Wie Ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, daß ihr Meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.
Johannes 13, 34f.

Jesus wußte, Seine Stunde war gekommen. Da Er die Seinen liebte, erwies Er ihnen Seine Liebe zur Vollendung. Jesus stand vom Mahl auf, legte Sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch. Dann goß Er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen. Als Er ihnen die Füße gewaschen hatte, sein Gewand wieder angelegt und Platz genommen hatte, sagte Er zu ihnen: Begreift ihr, was Ich an euch getan habe? Ihr sagt zu mir Meister und Herr, und ihr nennt mich mit Recht so; denn Ich bin es. Wenn nun Ich, der HErr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müßt auch ihr einander die Füße waschen. Amen, Ich sage euch: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Selig seid ihr, wenn ihr das wißt und danach handelt. … Ein neues Gebot gebe Ich euch: Liebt einander! – (frei nach Joh. 13)
Wir denken, in Andacht und Stille dienen wir dem HErrn. Wir möchten am liebsten vollkommene Abgeschiedenheit wie ein Einsiedler, um Gott ganz nahe zu kommen. Doch Jesus zeigt uns einen anderen Weg: In der Arbeit, im Dienen, im Tun Seines Willens finden wir Gott.
Natürlich brauchen wir auch Stille und Gebet. Doch Jesus zeigt uns, daß wir Gott in der Tätigkeit und Selbstverleugnung finden. Dann sind wir Ihm am nächsten, obwohl wir es vielleicht gar nicht so empfinden.
Gebet und Tun gehört zusammen, sonst werden wir geistlich aufgeblasen.
Jesus sieht auf unsere Taten. ER möchte so in uns leben, daß wir uns selbst vergessen und uns selbst verleugnen können. Dann sind wir frei, anderen zu dienen. Sogar dem „geliebten“ Bruder, der uns so furchtbar nervt! Ja, Jesus hat auch dem Judas die Füße gewaschen, und wir würden manche Brüder am liebsten nicht einmal grüßen. So schwingen wir uns zum Richter auf!

HErr, hilf mir! Alles dreht sich immer nur um mich! Doch ich will nicht mehr neidisch oder stolz oder gierig sein, ich will Dich leben. Gib mir den Mut, demütig zu sein, und hilf mir, mich selbst zu überwinden! Ich möchte Deine Werke der Liebe tun, so wie Du sie an mir getan hast.

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