Selbstverdammung – 2017.07.15

Gott sagt:
Denn Ich klage nicht für immer an,
noch will Ich für immer zürnen.
Jesaja 57, 16

Es gibt immer noch viele Leute, die wegen ihrer Sünden und ihrer schweren, drückenden Schuld Buße getan haben, und vom HErrn Vergebung erhalten haben, – und dennoch fühlen sie die Schuld und sie klagen sich immer noch an. Schlimm, so ein Zustand der Selbstverdammung!
Wenn einmal Gericht gehalten wird, tritt der Satan vor und sagt: „Dieser Mensch hier hat ….. getan! Der muß bestraft werden!“ Darauf sieht Gott zu Jesus, und Jesus sagt: „Ja, aber seht mal her: Hier in meinem Buch ist alles durchgestrichen, dick mit meinem Blut durchgestrichen. Man kann nichts mehr lesen, alles ist vom Blut abgedeckt.“
Wenn nun nicht einmal der böse Teufel uns anklagen kann (er versucht es trotzdem, aber er hat keinen echten Grund …. es ist nur Lüge und Täuschung!), dann dürfen wir uns selber erst recht nicht anklagen. Gott hat das Opfer Jesu für uns angenommen, es ist und bleibt gültig: Unsere Schuld ist ein für allemal gesühnt.
Und dennoch kommen die Gedanken an die eigene Schuld und die Versagen oft wieder hoch. Nun, dann denkt an das Wort Gottes und sagt es laut: Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist ER treu und gerecht ; ER vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht. (1. Johannes 1, 9). Je öfter wir uns auf die Vergebung berufen, desto seltener und desto schwächer werden die Angriffe. Aber das Echo hallt noch lange nach. Das Echo ist aber nicht die Realität, sondern eben nur ein Echo, das etwas nachplappert, was es mal gehört hat. Inzwischen ist alles anders, denn Jesus hat vergeben und ausgelöscht.
Ich liebe diese Verse in Jesaja. Sie sagen so deutlich, wie es nur geht, daß der Vater im Himmel gerne vergibt! Etwas Strafe muß manchmal sein, aber nur kurz. ER kann nicht lange böse sein! Wir Eltern sind unseren Kinder ja auch nicht ewig böse, sondern wollen uns mit den Kindern schnellstens wieder vertragen und warten darauf, daß sie endlich wieder den Weg zu unseren Herzen suchen. Jede Stunde erscheint uns dann ewig.
Ich möchte Jesaja weiter zitieren, denn die Verse sind so schön.
Denn Ich klage nicht für immer an, noch will Ich für immer zürnen. Sonst müßte ihr Geist vor mir vergehen und ihr Atem, den Ich erschuf. Kurze Zeit zürnte Ich wegen der Sünde (des Volkes), Ich schlug es und verbarg mich voll Zorn. Treulos ging es seine eigenen Wege. Ich sah welchen Weg es ging. Aber Ich will es heilen und führen und wiederum trösten, seinen Trauernden schaffe Ich Lob auf den Lippen. Friede, Friede den Fernen und den Nahen, spricht der HErr, Ich werde sie heilen.

Danke, Vater im Himmel! Du bist gut zu mir! Manchmal mußt Du kurz mit mir zürnen, aber dann ist genug, dann ist wieder Versöhnung! Hilf, HErr, daß ich das immer glauben kann! Ich möchte nicht mehr in der Verdammung und Selbstverdammung leben, sondern frei sein und mich in Dir freuen! Du hast mich erlöst! – und Du heilst meine Wunden, danke!!!!!

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