Unser tägliches Brot – 29.01.2017

Jesus sagt: So sollt ihr beten:
Unser Vater im Himmel,
geheiligt werde Dein Name,
Dein Reich komme,
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Matthäus 6, 9ff.

Manche Menschen müssen wirklich um ihr tägliches Brot bitten, denn sie haben nie genug. Obwohl sie arbeiten oder zumindest Arbeit suchen, bleibt für die Familie kaum etwas übrig. Geschweige denn Kleidung und Wohnung. Unsere Welt ist reich, sie hat genügend von allem, und trotzdem hungern viele.
Wir hier haben andere tägliche Sorgen: Ist der Arbeitsplatz sicher? Wie wird es mit der Rente? Werden die Kinder sicher groß? Wie ist es mit der Lebensversicherung? Hält das Auto noch einige Monate durch? Der Doktor will einige Untersuchungen, ob alles gut geht?
Es gibt so viele Sorgen und echte Probleme, wie sollte man jemals froh werden? Man könnte sich von morgens bis abends sorgen. Wenn man denn will.
Man kann aber auch alles dem lieben Gott überlassen. ER sorgt für Seine Kinder. Natürlich wollen wir vorsorgen, dafür haben wir unseren Verstand. Aber die vielen Dinge, die wir nicht beeinflussen können, die wollen wir Gott überlassen. ER wird immer richtig und gut für uns sorgen. So hat Sein Wort es gesagt, und so ist es immer gewesen, und so gilt es auch für mich: Er sorgt für mich.
Ich will mich nicht von den Sorgen treiben lassen! Ich will fröhlich meinen Tag leben! Ich will meine Arbeit in Ruhe, ohne diesen Sorgenstreß machen! Darum vertraue ich Ihm. ER hat mich nämlich lieb; ich bin Sein Kind: ER sorgt für mich!!
Auch wenn vieles schief geht, so weiß ich dennoch: ER hat alle Dinge in der Hand. ER wird es zum guten Ende bringen. Die Unglücke sollen nicht an meinem Glauben wackeln, ich halte mich fest an Ihn und Seine Zusagen.
Gott warnt Sein Volk sehr eindringlich davor, nicht zu vergessen, daß ER die Quelle des täglichen Lebens ist. ER sorgt für Arbeit, Wohnung, Essen, Kleidung und Trinken. Bei vielen Christen schleicht sich das Denken ein, daß sie sich alles selbst erarbeitet haben. Sie danken zwar, aber das ist doch irgendwie ein Ritual, es ist nicht so herzlich gemeint, kommt nur vom Verstand. Tief im Innern meinen sie, sie haben sich alles selber verdient. Gott kann das sehr schnell ändern! Vielleicht tut uns Christen ein wenig Buße für diese Gedankenlosigkeit ganz gut?!
Ein Vorschlag: Ein paar Tage schreibe ich mir alles auf, was ich für Süßigkeiten an Geld ausgebe. Und dann werde ich einen Tag in der Woche auf Süßes verzichten und das Geld sammeln. (Kann auch ein anderer Luxus sein). Ich informiere mich, wo das Geld wirklich Not lindert, damit es nicht in irgendwelchen dunklen Kanälen versickert. Und dann schicke ich es dorthin. Es wird mir nicht wehtun, aber andern Gutes tun. Hierbei kommt es eigentlich viel mehr darauf an, daß wir einen Tag lang auf etwas verzichten, als daß wir Geld geben. Wer Geld in Überfluß hat, soll sich nicht freikaufen und trotz Spende sich die Süßigkeiten kaufen! Auf den freiwilligen Verzicht kommt es an! Dann werden wir vielleicht zur echten Dankbarkeit zurückfinden. Und die wird Gott segnen!

Danke, Jesus, Du gibst mir alles, was ich brauche! Du bist meine Quelle des Lebens! Ich brauche nichts im Überfluß, aber so ein wenig brauche ich schon. Du weißt das ja alles. Ich will Dir vertrauen, daß Du mir alles schenkst, was mir nötig ist. Danke, daß Du bisher, heute und in Zukunft so gut für mich sorgst!!

Bibellese heute: 1. Mose, Genesis 9

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