Die Macht der Sünde — 20.01.2017

Ihr wurdet aus der Macht der Sünde befreit und seid zu Sklaven der Gerechtigkeit geworden.
Römer 6, 18

Sünde ist ein weites Wort. Es hat viele Bedeutungen. Manche Leute essen zu viel und reden dann von sündigen. Mancher tut etwas Falsches und das ist Sünde, so wie Kain den Abel erschlug; – Tatsünden. Manche leben in Sünde, das ist ihr Lebenstil; – wie der Mann, der fremdgeht. Manche leben unter der Macht der Sünde, sie können nicht anders, sind gebunden und brauchen Befreiung.
Sünde wird in der Bibel oft wie eine Person dargestellt, als böser Dämon. Sie versucht uns zu versklaven, damit wir dem Bösen gehören.
Sünde wird von uns immer entschuldigt und gerechtfertigt; wir sind sozusagen blind für unsere eigene Sünde. Die Schuld und Sünde anderer sehen wir dagegen sehr deutlich. Wir brauchen „Erleuchtung“ über uns selbst.
Jesus hat uns die Befreiung gebracht von der Macht der Sünde. Ein Christ lebt nun nicht mehr in der Sünde, aber er sündigt ab und an (leider). Ein Mensch, der Jesus noch nicht angenommen hat, lebt unter der Sünde, selbst wenn er noch so gut ist. Aber alles, was nicht unter Jesus steht, steht eben unter dem Gesetz der Sünde und ihrer Macht. Gott wird einmal Gericht halten und dann alle Sünden, auch die für uns verborgen sind, ans Licht holen. Und dann werden wir staunen, wie ungerecht so ein guter Mensch und Vorbild ist.
Wenn es heißt: Geboren in Sünde, ist die so genannte Erbsünde gemeint. Adam und Eva haben die Herrschaft über die Schöpfung an den Widersacher verloren. Und seitdem gehören alle ihre Nachkommen zum Herrschaftsbereich des Bösen. Wir brauchen daraus Befreiung! Dazu ist Jesus gekommen!
ER hat die Macht, die Macht der Sünde zu brechen. Egal wie stark die Ketten sind, die uns gebunden halten, egal wie stark die Ansprüche und Anrechte des Bösen an uns sind: Jesus hat bezahlt, damit wir losgekauft sind. ER hat den Schuldschein, der gegen uns sprach, zerrissen und ans Kreuz geheftet. Wir sind frei.
Mit aller unserer Kraft sollen wir gegen die Sünde kämpfen, damit sie uns nicht wieder versklavt. Gott gibt Seinen Heiligen Geist, der uns dabei hilft. Unser Altes Ich will uns immer wieder überreden und betören, gegen Gott zu handeln. Wir binden uns deshalb nur noch stärker an Jesus, und werden Sklaven der Gerechtigkeit, damit der Böse uns nicht wieder überwältigen kann. Bei Ihm allein sind wir sicher!
Folgen wir Jesus, suchen Seine Gegenwart und lassen uns immer schnellstens wieder reinigen, damit der Böse keine Angriffsfläche bei uns findet.
Wir gehören Ihm, unserem HErrn Jesus. Darum ist der Böse richtig böse und will uns mit allen Tricks verführen. Doch wir halten fest an Jesus, unseren Anfänger und Vollender des Glaubens!

Danke, Jesus, Du hast mir die Befreiung von der Sünde und der Herrschaft des Bösen gebracht! Du hast mich reingewaschen; – und Du reinigst mich ständig neu! Ich will mich an Dich halten, denn nur bei Dir bin ich sicher.

Bibellese heute: 1. Mose, Genesis 1

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