Verlaufen und verirrt – 10.01.2017

Jesus erzählt:
Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, läßt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück und sucht das verirrte? Und wenn er es findet – amen, ich sage euch: er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. So will auch euer himmlischer Vater nicht, daß einer von diesen Kleinen verlorengeht.
Matthäus 18, 12ff.

Ich habe mich im Leben schon einige Male verlaufen und verirrt, abgeirrt von Jesus. Doch immer wieder hat ER sich aufgemacht und mich gesucht, ER hat mich solange mit Seiner Liebe betört, bis ich wieder bei Ihm war. Ich hatte mich nicht unbedingt in den bösesten Sünden verstrickt, aber ich war eigensinnig und stolz. Ich suchte mir meinen eigenen Weg; – und verlor Ihn. Doch ER verlor mich nicht!
Da kann ich sicher sein: Auch wenn Du Dich noch so weit von Jesus entfernt hast, ER ist immer noch da. ER verliert Dich auch in den dicksten Sünden niemals aus den Augen und ER lockt Dich mit Seiner Geduld und Liebe, bis Du wieder bei Ihm bist. ER macht keine Vorwürfe, ER weiß ja alles sowieso schon ganz genau. Aber ER hat Sein Kind wirklich lieb, deshalb läßt ER es nicht im Stich. Wenn es sein muß, wartet ER, bis es ans Sterben geht. Dann wartet ER, bis Du endlich wieder Ja zu Ihm sagst, und daß es Dir leid tut, wie Du mit Seiner Liebe umgegangen bist. Zurückgestoßen hast Du Ihn, den einzigen, der Dich ohne Bedingungen liebt, der sein eigenes Leben für Dich hingegeben hat. ER überläßt keines Seiner Kinder dem feind. Dafür hat ER sie zu teuer erkauft.
Es kann sein, daß wir wie der 2. verlorene Sohn sind. Man hat ja die richtige Lehre und geht in die richtige Kirche. Man weiß alles über Jesus. Nur, man redet nicht mehr mit Ihm und hört Seine Stimme nicht mehr. Wie ein altes Ehepaar, das nach heißer Liebe abgekühlt ist und sich nichts mehr zu sagen hat. Immer der gleiche Trott, immer dasselbe … Langweilig, fade, die Liebe ist gestorben.
Jesus sucht das Verlorene, das Verirrte. Wenn wir dazu gehören, dann ist ER jetzt da und will uns zurückholen. Ich sage Ja! Ich will! Ich will in Jesu Armen und an Seinem Herzen ruhen! Ich brauche Ihn!

Du bist mein Guter Hirte, Jesus, bei Dir hat meine Seele alles, was sie sucht. Bei Dir habe ich wirklich volle Genüge für Leib, Geist und Seele. Du selber bist die Erfüllung meiner Sehnsucht. HErr, halt mich immer bei Dir, auch wenn meine eigene Kraft nicht mehr ausreicht!

Bibellese heute: Psalm 44, 15 – 27

Weil ich Jesu Schäflein bin,
freu‘ ich mich nur immerhin
über meinen guten Hirten,
der mich wohl weiß zu bewirten,
der mich liebet, der mich kennt
und bei meinem Namen nennt.
(Henriette Marie Luise von Hayn)

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