Andacht – 16.12.2016

Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was Ihm gefällt, was gut und vollkommen ist.
Römer 12, 2

Jeder Mensch möchte gern vollkommen und gut sein. Aber gleichzeitig zieht es uns irgendwie hin zur Sünde, auch wenn es nur ganz, ganz kleine sind und niemand es sehen könnte. Wenn wir denken, nun sind wir endlich ganz mit Jesus zusammen, dann schleicht sich wieder so eine Sache ein und wir merken plötzlich, wie stolz oder unfreundlich wir sind. Schrecklich mit uns!
Doch wie gut, daß Gott Erbarmen hat mit uns und uns korrigiert! ER vergibt nicht nur unsere Schuld und unser Versagen, sondern will uns helfen, Ihm ähnlicher zu werden. Es geht ganz langsam, Schritt für Schritt. Sicher, die großen Sünden muß man sofort und radikal meiden, aber die „kleinen“, die so tief in unserem Charakter verwurzelt sind, deckt der HErr nur nach und nach auf, damit ER sie verwandeln kann in das, was Ihm ähnlich ist. Es sieht wie ein andauernder Kampf aus und es ist auch so, und doch werden wir Ihm langsam immer ähnlicher. Statt Stolz gewinnt die Demut mehr und mehr Raum. Statt Rechthaberei kommt die Barmherzigkeit. Ja, ER hat Sein Werk in uns angefangen und ER will es auch vollenden. Darum hat Er uns Seinen Geist gegeben.
Es ist von uns abhängig, wie sehr Gott uns verändern darf. Sind wir offen für Seine Korrektur? Sind wir bereit, unser dickes, fettes Ich zu opfern? Oder möchten wir lieber unser Ich weiterhin füttern und mästen? Vertrauen wir Ihm und überlassen uns Seiner Erziehung oder verweigern wir uns, wenn es einmal schmerzhaft wird?
Wir sollen uns nicht der Welt angleichen. Es gibt so viele Strömungen in der Welt, die gegen Gott und Seine Ordnungen sind! Da wollen wir uns nicht verführen lassen und mit der Welt ins gleiche Horn stoßen. Wir wollen fest stehen wie ein Leuchtturm in der Brandung. Gott will uns nicht aus der Welt herausnehmen, so daß wir wie auf einer kleinen Insel der Heiligen leben. ER sendet uns sogar in die Welt hinein, damit wir Seine Zeugen sind. Fest und stark wie Felsen in der Brandung sollen wir sein. Halten wir uns an Ihn, hält ER uns fest!

Danke, Jesus, Du hast so viel Geduld mit mir! Manchmal verzweifle ich, weil noch so viel in mir ist, was Dir gar nicht ähnlich ist. Aber Du vergibst und hilfst mir immer wieder hoch und führst mich weiter. Es gibt so viele Versuchungen und Verlockungen um mich herum; – bitte, paß gut auf auf mich! Ich will mich an Dir festhalten, gut, daß Du mich festhältst!

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