Verschiedenheit – 08.12.2016

Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen HErrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: ER bewirkt alles in allen.
1. Korinther 12, 4ff.

Wie entspannend! Ich brauche nicht alles können! Ich habe nur meine Gaben und muß sie zum Wohle der andern einsetzen, aber ich kann nicht alles und ich muß es nicht! Das ist doch sehr beruhigend.
Ich sah ein Video über Evangelisation. Der Evangelist war hervorragend und erreichte die Herzen vieler Menschen. Weil es ihm so leicht fiel und weil er so einen guten Erfolg hatte, dachte er, das kann doch jeder! Und er dachte, wenn ein Christ nicht ständig von Jesus redet und evangelisiert, dann stimmt mit ihm etwas nicht …
Ne, da liegt er falsch. Schätzungen meinen, daß nur etwa jeder zehnte Christ die Gabe der Evangelisation hat. Die andern haben andere Gaben. Wenn jemand also nicht ständig von Jesus redet und alle anderen Menschen bekehren will, so ist es nicht unbedingt sein Fehler. Wir sollen Zeugen sein, klar, aber nicht alle sind Evangelisten! Wer nicht diese Gabe hat, wird nicht diese großen Erfolge auf diesem Gebiet haben.
In anderen Bereichen können wir das ganz klar sehen: Wer musikalisch ist, darf sich daran freuen und für die anderen Musik machen. Aber wer nicht musikalisch ist, sollte die anderen vielleicht besser mit seinem Gesang verschonen. Es gibt Leute, die lehren können. Da ist eine Predigt echt spannend und man lernt. Aber es gibt so viele selbsternannte Lehrer, da schläft man leider ein, wenn sie predigen!
Wir wollen also unsere eigenen Gaben, Talente und Dienste suchen, wofür wir geschaffen wurden und für die wir uns eignen. Dort, an dem Platz, werden wir den Erfolg haben und die Frucht bringen, die Gott vorgesehen hat. Im Team werden die eigenen Talente schnell entdeckt und gefördert. Und Gott benutzt unseren Lebensweg und unsere Erfahrungen, um unsere Talente zu schulen. Wir selber lesen in der Bibel, die uns Informationen gibt, wir trainieren und schulen unsere starken Seiten, damit wir das Beste aus unseren Gaben herausholen; – immer zum Wohle der anderen.
Gottes Geist soll uns führen, darum beten und ringen wir. Wir stellen uns Ihm zur Verfügung, damit ER alles in uns hineinlegen kann, was ER möchte. Es kann immer noch besser werden, auch wenn wir schon gut sind!
Also, liebe Geschwister, seid nie neidisch auf andere Menschen, die andere Gaben haben! Versucht nicht, sie krampfhaft nachzuahmen! Seht auf eure starken Seiten und Talente und versucht sie zu verbessern und zum Wohle der anderen zu gebrauchen (ohne stolz zu werden)! Gott ist der Geber aller guten Gaben, vergessen wir das lieber niemals.

Danke, Jesus, für Deine wunderbaren Gaben! Danke, Du hast mir bestimmte Talente gegeben und Du hast einen Platz für mich, an dem Du mich wunderbar gebrauchen kannst. Ich halte mich an Dich, Du wirst mich recht führen!

Bibellese heute: Psalm 26, 1 – 12

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