Reichtum und Armut — 29.11.2016

Gib mir weder Armut noch Reichtum,
nähr mich mit dem Brot, das mir nötig ist,
damit ich nicht, satt geworden, Dich verleugne
und sage: Wer ist denn der HErr?,
damit ich nicht als Armer zum Dieb werde
und mich am Namen meines Gottes vergreife.
Sprüche 30, 8f.

Geld ist ein Segen Gottes, kann aber zu einer großen Versuchung für uns werden. Das hat der Sprücheschreiber erkannt und deshalb dieses Gebet.
Wozu uns Geldmangel und Armut fähig macht, wissen wir selber. Da lügt man ein wenig, um etwas mehr zu bekommen. Und da nimmt man sich etwas, das einem fehlt. Da sind wir Christen ebenso angefochten wie alle anderen Menschen. Wohl dem, der fest im HErrn verwurzelt ist und allen Versuchungen trotzen kann!
Aber Reichtum ist auch Versuchung. Denn wir werden gerne stolz. Ein Bauunternehmer verdiente viel Geld. Doch Gott warnte ihn: ER sagte ihm, daß dieses Geldverdienen in Krisenzeiten eine Gabe und Geschenk Gottes ist, das nicht für den Mann bestimmt ist. Wenn er denkt, es ist sein eigener Verdienst, und die Nase über die rümpft, die weniger haben, so wird Gott ihm sein Geld wegnehmen. Und zwei Monate später hat er mit Mühe einen Bankrott abwenden können. Gott läßt sich nicht spotten! Seitdem nutzt der Mann sein vieles Geld um Bauprojekte zu fördern, die anderen zugute kommen.
Wem viel anvertraut ist, von dem fordert Gott viel! Lassen wir also lieber unser Geld zum Nutzen für andere arbeiten. So zahlen wir in die himmlische Bank ein. Sollten wir einmal in Not sein, so wird Gott uns zur Seite stehen.
Abraham war sehr reich. Er hatte 300 Knechte, und die hatten Familie. Für alle sorgte Abraham.
Hiob war sehr, sehr reich. Doch der Reichtum war für ihn keine Versuchung. Gott gab und Gott nahm, Hiob konnte es annehmen. Das war für ihn kein Problem. So konnte Gott ihn später mit noch viel mehr segnen.
Einmal kam ein sehr reicher junger Mann zu Jesus und fragte, wie er in den Himmel kommen kann. Jesus sagte: Verkaufe alles, gib das Geld den Armen und folge mir nach! – denn ER wußte, das Herz des Mannes klebte am Geld. So mußte ER es ihm nehmen, damit er frei war, Gott zu lieben.
Jesus erzählte ein Gleichnis. Ein reicher Mann wollte reisen und gab seinen Angestellten verschiedene Geldsummen zur Verwaltung. Dem Fähigsten gab er viel, dem einfachen Mann relativ wenig. Die, die sein Geld gut verwalteten, bekamen nachher noch einmal das Doppelte. So ist es, wenn Gott uns etwas anvertraut, wie zB Geld, und wir uns als treu und fähig erweisen, dann kann ER uns mehr anvertrauen.
Begnüge dich mit dem, was du brauchst, und sei freigebig! Staple nicht dein Geld, sondern laß es für Gott arbeiten!!

Danke, Jesus, daß Du mir alles gibst, was mir notwendig ist. Ja, Du sorgst gut für mich. Hilf mir, Dein Wesen wider zu spiegeln: Freigebigkeit, Dankbarkeit und Barmherzigkeit! Ich gehöre Dir mit allem, was ich bin und habe.

Bibellese heute: Psalm 19, 1 – 15

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