Mein Weg – 14.11.2016

Befiehl dem HErrn deine Wege und hoffe auf Ihn, ER wird`s wohlmachen.
Psalm 37, 5

David war schon alt, als er diesen Psalm schrieb (vgl V. 25). Es ist so etwas wie die Bilanz seines Lebens. Er ging nicht immer auf dem Weg des HErrn, sondern machte manchmal, was er wollte. Das mit der Bathseba und Abschalom war sicher nicht im Sinne des HErrn. Und dennoch weiß er, daß der HErr über seinem Leben steht und wacht. Sein ganzer Lebensweg, einschließlich seiner Fehler und falschen Entscheidungen, stand unter der Hand Gottes. So eine Einsicht verschafft dem Herzen Frieden. Denn wir klagen uns oft wegen unserer Fehler und Fehlentscheidungen an. David hatte ein Problem, und viele Menschen haben die gleiche Frage: Warum geht es den Gottlosen so gut? Sie mästen sich, häufen Reichtümer auf, tun, was ihnen gefällt, sind voller Bosheit gegen die Gerechten, unterdrücken die Armen …. und dennoch scheint ihnen alles zu gelingen.
David schreibt über das Jetzt. Ja, jetzt ist es so, den Gottlosen scheint alles zu gelingen und Gott scheint nicht einzugreifen. Doch Gott hebt seinen Blick über das Jetzt hinaus. Der Gottlose wird plötzlich zunichte, so wie das Gras, das in voller Blüte steht, von der Sense abgemäht wird. Er vergeht, es gibt nicht einmal mehr eine Erinnerung an ihn.
Wenn böse Zeiten kommen, so ist der Gerechte dennoch sicher. Gott versorgt ihn. Doch der Gottlose hat keinen Schutz.
Spurgeon vergleicht den Gottlosen mit einem Mastochsen. Der wird gemästet und bekommt das Beste, damit er dick, fett und rund wird. Und dann wird er geschmückt und zur Schlachtbank geführt.
Da ist David lieber eng mit seinem HErrn verbunden. Er weiß: Gott will niemals Schlechtes von ihm! Er kennt den Segen Gottes: Frieden, Sicherheit, Freude, Versorgung, Schutz und Vergebung. Und am Ende Gemeinschaft mit Gott im Himmel. Er möchte niemals mit einem Gottlosen tauschen! Er weiß, Gott erzieht uns, damit wir Ihm ähnlicher werden. Gott hat Gründe, weshalb ER uns nicht alle Reichtümer schenkt. Solange wir bei Ihm sind, versucht ER, uns zu erziehen. Manchmal ist es hart und schwer, aber ER traut es uns zu. Wenn Gott uns nicht mehr erzieht, hat ER uns aufgegeben; – aber das wird ER niemals tun.

Danke, himmlischer Vater! Mein ganzer Lebensweg steht in Deinen Händen. Die Vergangenheit, da warst Du der HErr; – auch wenn Du vieles zugelassen hast. Die Gegenwart, da bist Du der HErr; – ja, in Deiner Hand bin ich sicher. Die Zukunft, da bist Du der HErr; – ich vertraue mich Dir an und will alles aus Deiner Hand nehmen. Du bist der Gott, dem ich vertrauen kann!

Bibellese heute: Psalm 5

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