Wie ein Vater … – 23.10.2016

Lobe den HErrn, meine Seele,
und alles in mir Seinen heiligen Namen!
Lobe den HErrn, meine Seele,
und vergiß nicht, was ER dir Gutes getan hat. …
Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der HErr über alle, die Ihn fürchten.
Psalm 103, 1f. 13

Die Furcht des HErrn, das ist das Meiden des Bösen, die Angst vor der Sünde, das Hassen des Schlechten und die Furcht, aus der Gemeinschaft mit Gott zu fallen durch die Sünde. Furcht des HErrn ist Ehrfurcht vor dem Allmächtigen, Allwissenden und Ewigen, vor dem Allein-Heiligen, dem Richter, Schöpfer und Erhalter. Vor Ihm verneigen wir uns und beten Ihn an.
Diese Furcht hat nichts mit Angst zu tun. Wenn wir mit Ihm Gemeinschaft haben, vergeht die Angst. Angst und Furcht vor Gottes Gericht und Strafe sind für einen Sünder, den Jesus gerecht gemacht hat, nicht angemessen. ER will fröhliche, freie Kinder!
ER ist wie ein liebender Vater, der sich herabbeugt zu seinem Kind. Unablässig will ER sein Kind beschenken, es ansehen, es betasten und glücklich machen. ER freut sich, wenn das Kind sich freut und weint, wenn es weint. ER ist der, der voller Erbarmen, Mitgefühl und Liebe ist. ER ist voll Freude, wenn ER seinen Kindern zusieht, wie sie sich über Seine Gaben und Überraschungen freuen.
Wir haben einen guten, gnädigen Gott! ER ist wirklich wie ein Vater zu uns. An alles denkt ER. Um alles ist ER besorgt. Wir sollten Ihm viel, viel mehr zutrauen! Wir sollten unser Herz Ihm viel, viel weiter öffnen! Wir sollten viel mehr von Seiner Gnade trinken und uns an Seiner Liebe sättigen. Wir sollten viel mehr mit Seinem Eingreifen rechnen und Ihn große und kleine Dinge überlassen. Wo ist ein Gott wie ER? – Der unsere Sünde ins Meer schmeißt, dort, wo es am tiefsten ist und dann ein Schild aufstellt: Angeln verboten!?
Wie sehr Gott uns liebt, lesen wir in den Evangelien. Jesus ist das Abbild Gottes, sie sind eins. So wie Jesus handelt, so ist Gott. So wie Jesus spricht, so spricht Gott. Von Jesus lernen wir, wie Gottes Charakter und Eigenschaften sind.
Wie Jesus mit den Kindern umging, setzt mich immer wieder in Erstaunen. Wie wertvoll sie Ihm sind! Wie behutsam Er mit ihnen umgeht! Wie sehr ER sie beschirmt, mit Freude füllt, mit Musik und Lachen! So möchte ER auch mit uns umgehen. – Ob wir es zulassen?
Dann können wir singen: Lobe den HErrn, meine Seele, und alles in mir Seinen heiligen Namen!

Danke, Jesus, Du zeigst uns den Vater! Voller Liebe, Erbarmen, Freundlichkeit und Geduld ist unser himmlischer Vater. ER vergibt, wo andere verdammen. ER vergißt, wo andere Vorwürfe machen. ER liebt, wo andere sich abwenden. O, welch ein wunderbarer Vater!

Bibellese heute: Johannes 15, 9 – 17

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