Worüber wir sprechen – 15.10.2016

Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil in seinem Herzen Gutes ist; und ein böser Mensch bringt Böses hervor, weil in seinem Herzen Böses ist. Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund.
Lukas 6, 45

Und, wovon reden wir den ganzen Tag über? Manche vom Fußball, mein Sohn zur Zeit immer von Basketball, andere von ihrem neuen Auto oder ihre neuen Kleider, manch andere von Politik, Krieg oder Wirtschaft …. Es gibt so viele Dinge, die uns ganz erfüllen! Manche erzählen von ihrem Urlaub, doch das Hotel war nicht so besonders, der Service war zu langsam, das Wasser zu kalt, der Strand zu schmutzig … irgendwie alles schlimm und schlecht. Oder ob das Schicksal extra gegen diese Menschen ist?
Manchmal erzählen zwei Leute von der gleichen Sache, doch der eine ist glücklich und froh, der andere sieht nur die Haare in der Suppe. Man könnte meinen, sie reden über verschiedene Dinge.
Wovon ist unser Herz voll? Sind wir „Meckerpötte“? Immer unzufrieden, immer hätte es noch ein wenig besser sein können …
Da wollen wir lieber sehen, wie Jesus geredet hat. Warum wollten die Menschen so gern mit Ihm zusammen sein? ER nannte die Dinge mit Namen und redete nicht den Menschen nach dem Munde. Aber ER klagte niemals Menschen persönlich an und machte sie fertig oder erniedrigte sie. ER sah das Gute und Gottes Möglichkeiten im Menschen und freute sich, wenn Er sie sah. ER nahm alle positiv auf und redete positiv mit ihnen. ER war ständig dankbar, denn überall sah Er Gott an der Arbeit. ER war freundlich, sanftmütig, demütig, kraftvoll, mitleidend, und voll Freude und Hoffnung. ER war eine überaus anziehende Persönlichkeit.
Wenn man sich selber einige Zeit zuhört, merkt man, über was man ständig redet und kann entscheiden, ob wir noch an der Quelle, an Jesus, sind. Ist unser Herz voll mit Ihm, kann Sein Heiliger Geist in uns unbehindert arbeiten, so werden unsere Wort gute Früchte sein und gute Früchte bringen. Sind wir auf Abstand mit Ihm, kommen die Worte, die in unserem alten Ich verhaftet sind. Das dicke, fette Ich meldet sich zurück und das merken wir an unseren Worten. Dann wollen wir uns schnellstens wieder von unserem alten Ich verabschieden und Jesus bitten, wieder unser Herz zu erfüllen! Und wir wollen alles ablegen, was uns von Jesus wegzieht.

Danke, Jesus, Du reinigst mein Herz und meine Zunge! Bitte, sei Du die Quelle meiner Worte! Mein altes Ich will ich begraben mit seinen Begierden, Eifersucht, Bitterkeit und Unzufriedenheit; es meldet sich leider immer mal wieder. Bitte, hilf mir, mit Dir zu leben, damit die Frucht meiner Lippen gut und lebenspendend ist! Hilf mir, Worte des Trostes, der Heilung, des Dankes und der Freude zu sprechen!

Bibellese heute: Johannes 12, 20 – 36

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