Einfache Menschen – 06.10.2016

In dieser Stunde rief Jesus, vom Heiligen Geist erfüllt, voll Freude aus: Ich preise Dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil Du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es Dir gefallen.
Lukas 1o, 21

Es gibt Menschen, die haben eine feste Vorstellung von Gott. Sie wissen (fast) alles über Ihn. Sie wissen auch, wie man sich richtig verhalten soll, was in der Kirche erlaubt ist, was Gott tun und was ER nicht tun darf …. sie kennen das alles, nur den lebendigen Gott selber kennen sie nicht. Sie haben keine Beziehung zu Jesus, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Ohne Jesus führt jeder Weg an Gott vorbei. Arme Kluge! Sie sehen die Wald nicht, weil zu viele Bäume davor stehen. Dann sind da die Unsicheren. Sie wissen nur wenig über Gott, möchten aber unbedingt mehr wissen. Sie haben einen Anfang mit Jesus gemacht und entdecken immer Neues. Sie sind klein und von Ihm abhängig, weil sie eben nur Menschen sind. Sie wollen Ihm gefallen und nicht mehr den Menschen. Sie wollen, daß ER groß wird und nicht mehr, daß sie selber groß erscheinen. Oft sind dies die Menschen, die hier auch etwas mitleidig angesehen werden. Sie sind einfach, haben einfache Berufe, einfache Kleidung, essen einfach … sie sind einfach einfach. Es ist nichts Besonderes an ihnen dran.
Aber Gott sieht in ihnen den Schatz des Glaubens, Seinen Sohn Jesus. Ja, Jesus lebt in ihnen und macht sie stark und wertvoll. Sie strahlen die himmlische Freude aus und beten voller Vertrauen. Und Gott reagiert auf ihre einfachen, aber vertrauensvolle Gebete! ER schüttet Segen im Überfluß auf sie aus; – beneidenswert, diese Menschen!
Ja, was uns recht bescheiden und einfach erscheint, hat bei Gott, dem Himmlischen Vater, einen ganz besonderen, hohen Wert.
Darum wollen wir diese einfachen Menschen suchen und von Gott und Jesus erzählen. Sie wollen den Retter und Helfer! Wir wollen mutig sein und für ihre Nöte beten und vertrauen, daß Gott Antwort gibt. ER will sich selber beweisen; – die Ehre für eine Gebetserhörung darf nicht bei uns liegen. Ja, wie die alte Heilsarmee voller göttlicher Kraft wollen wir marschieren und den „Unmündigen“ das Evangelium der Liebe und Befreiung bringen! Sie warten auf den Erlöser.
Wir wollen selber zu diesen „einfachen“ Menschen gehören und für alles Gott vertrauen. Unsere Selbstsicherheit soll sich in Gottes-Sicherheit verwandeln. Unsere Kraft und Stärke soll sich in Demut wandeln. Wir wollen beten, als ob alles von Gott abhängt und von Ihm alles erwarten. ER ist der Gott, der lebendig ist!!!

Danke, Jesus, Du hast uns den Vater gezeigt! So wie Du mit dem Vater gelebt hast, so wollen wir es auch tun: Voller Vertrauen und in voller Abhängigkeit, aber auch voller Freude und Dank!

Bibellese heute: Johannes 9, 18 – 41

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