Gott ist da – 02.10.2016

Steig auf einen hohen Berg,
Zion, du Botin der Freude!
Erheb deine Stimme mit Macht,
Jerusalem, du Botin der Freude!
Erheb deine Stimme, fürchte dich nicht!
Sag den Städten in Juda:
Seht, da ist euer Gott.
Seht, Gott, der HErr, kommt mit Macht,
ER herrscht mit starkem Arm.
Jesaja 40, 9f.

Das Kapitel fängt so an: Gott sagt: Tröstet, tröstet mein Volk! – und Jesaja fragt: Was soll ich verkünden? Darauf antwortet der HErr mit unserem Text. Wir brauchen echten Trost und echte Hoffnung. Uns nützt kein Gott, der irgendwo hinter dem Mond sitzt, also weit, weit entfernt. Ein Gott, der sich alles aus der Distanz ansieht und alles aufschreibt, was die Menschen tun und sagen. Ein Gott, der erst für die Ewigkeit wichtig wird. Nein, so einen Gott brauchen wir nicht. Er kann uns keinen großen Trost oder Hoffnung für unser Heute geben.
Wir brauchen einen Gott zum „Anfassen“. Ein Gott, der hier ist, jetzt und immer. Ein Gott, der uns nahe ist, ohne uns jemals im Stich zu lassen. Ein Gott, der sich nicht zu schade ist, sich zu uns herabzubeugen. Ein Gott, der stark ist, so stark, daß er seine Herde beschützen und retten kann.
Unser Gott ist so: ER ist stark! ER ist da! ER herrscht mit starkem Arm! Wie ein Hirt führt Er Seine Herde zur Weide, Er sammelt sie mit starker Hand. Die Lämmer trägt Er auf dem Arm, die Mutterschafe führt Er behutsam. (V. 12)
ER ist ein Gott, der sich beweisen will und kann. Wir sollten Ihn nicht so behandeln, als ob Er nur für die Ewigkeit zuständig sei. Er will im Hier und im Jetzt ein lebendiger Gott sein, einer zum „Anfassen“!
Gott will große Dinge unter uns tun. Aber wir reduzieren Ihn auf einige Bereiche; – so erleben wir Seine Allmacht und Allgegenwärtigkeit nur selten. Wir wollen Gott, den Retter und Helfer, den Freund und Vater, den Barmherzigen, Geduldigen und Treuen in allen Dingen suchen und um Hilfe bitten. ER will trösten, retten und Hoffnung geben!
In Jakobus steht ein Wort: Sie haben nichts, weil sie nicht bitten. Und wenn sie bitten, dann nur um selbstsüchtige Dinge.
Wir wollen Gott durch unser Leben verherrlichen und Ihm die Ehre geben. Und wir wollen deshalb wegen allen Dingen zu Ihm kommen und um Seine Hilfe bitten. ER ist da, ER wird helfen!

Danke, Jesus, Du bist mir nahe! Ich stehe nicht allein da. Du bist mein mächtiger Freund. Mit Dir zusammen kann ich Wunder erwarten. Ja, ich will Dir alles zutrauen und Deine Freundlichkeit, Barmherzigkeit und Hilfe in Anspruch nehmen. Du bist da für mich.

Bibellese heute: Johannes 8, 21 – 29

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