Licht und Finsternis – 27.09.2016

Ich will unter ihnen wohnen und mit ihnen gehen. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.
2. Korinther 6, 16
Beugt euch nicht mit den Ungläubigen unter das gleiche Joch! Was haben denn Gerechtigkeit und Gesetzeswidrigkeit miteinander zu tun? Was haben Licht und Finsternis gemeinsam? Was für ein Einklang herrscht zwischen Christus und Beliar (eine damals gebräuchliche Bezeichnung für den Teufel)? Was hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen gemeinsam? Wie verträgt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Wir sind doch der Tempel des lebendigen Gottes; denn Gott hat gesprochen: Ich will unter ihnen wohnen und mit ihnen gehen. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. Zieht darum weg aus ihrer Mitte, und sondert euch ab, spricht der HErr, und faßt nichts Unreines an. Dann will ich euch aufnehmen und euer Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein, spricht der HErr, der Herrscher über die ganze Schöpfung. Das sind die Verheißungen, die wir haben, liebe Brüder. Reinigen wir uns also von aller Unreinheit des Leibes und des Geistes, und streben wir in Gottesfurcht nach vollkommener Heilung. (2. Kor 6, 14 – 7,1)Als Jesus in die Welt kam, war ER das Licht der Welt. Doch die Finsternis wollte nicht. Sie wollte nicht, daß jemand ihre Gedanken und Taten aufdeckt, sie wollte weiter ihren Lastern und Sünden dienen. So gibt es Feindschaft zwischen den Kindern des Lichts und der Finsternis. Alles, was uns fremd ist, empfinden wir zuerst als Bedrohung. Und so sind die Kinder des Lichts der Welt fremd und unverständlich. Man ist vorsichtig und läßt sich gern aufstacheln gegen die Kinder des Lichts. Je mehr wir mit Jesus leben, desto größer wird das Unverständnis der Welt und die Anfeindungen.
Wie sollen wir uns absondern von der Welt? Als Antwort wollen wir sehen, wie Jesus damit umging. Denn die Welt und die Finsternis färbte nicht auf Ihn ab. ER lebte in der Welt, aber es war keine Dunkelheit in Ihm. Jesus war ein froher, fröhlicher Mensch. ER ging zu Hochzeiten und machte dort sogar Wein, obwohl die Leute schon reichlich angetrunken waren. ER aß gern mit Zöllnern und andern Sünder, so daß man Ihn Fresser und Weinsäufer nannte. ER redete mit Prostituierten und hatte Gemeinschaft mit ihnen, aber ER ging nicht mit ihnen auf das Zimmer. ER lebte fröhlich und frei, aber immer heilig. Die Sünde konnte Ihn nicht anstecken. ER hatte viele gute Kontakte mit den Menschen, aber ER vertraute sich ihnen nicht an. Alle Seine Nöte besprach ER mit Seinem Himmlischen Vater; der sorgte in allen Dingen gut für Ihn.
Es ist nicht gut, wenn diese „Absonderung“ von der Welt durch Regeln und Gesetze geschieht. Ein Christ soll dies nicht und das auf keinen Fall. Manche dürfen kein Weihnachten feiern, andere kein Silvester, einige dürfen keinen Wein oder Bier, andere kein Fleisch …. Es gibt so viele Vorschriften!! Jede Kirche und Gruppe hat ihre eigenen. Da ist es viel entspannter, so zu leben, wie Jesus es tat.
Wir wollen Volk Gottes sein; ER ist unser himmlischer Vater und wir Seine Söhne und Töchter. Wie gut das ist!! Darum wollen wir uns heiligen und von allem reinigen, was uns befleckt. Dann kann Gott in unserer Mitte wohnen.

Danke, Jesus, Du hast den Weg freigemacht! Nun bin ich ein Kind des Lichts. Bitte hilf mir, zu leben wie ein Kind des himmlischen Vaters!

Bibellese heute: Johannes 7, 14 – 24

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