Ein Visum für den Himmel – 19.09.2016

Das Ziel vor Augen, jage ich nach dem Siegespreis: der himmlischen Berufung, die Gott uns in Christus Jesus schenkt.
Philipper 3, 14

Einmal wollte ich mit der Eisenbahn in ein fernes Land fahren. Da muß man vorher seine Papiere in Ordnung bringen und sich erkundigen, ob man ein Visum braucht. Reisepaß, Fahrkarte und Visum wurden benötigt. Dann ging die Fahrt los. An der Grenze wurde kontrolliert und einige Fahrgäste mußten aussteigen, sie besaßen leider kein Visum. Ich weiß nicht, was aus ihnen geworden ist.
Mit dem Himmel ist es ähnlich: Wollen wir ans Ziel kommen, brauchen wir ein „Visum“ vom Himmel.
Wir müssen uns an die Regeln halten, wenn wir zu Gott kommen möchten. Diese Regeln werden von Gott bestimmt, nicht von uns Menschen. In andern Religionen sucht sich der Mensch selber Wege aus, wie er zu Gott und zur Erlösung kommen möchte, aber beim lebendigen Gott gibt es nur einen Weg: den Weg, den ER für uns geschaffen hat. Und an der Grenze zum Reich Gottes braucht man ein „Visum“, unterschrieben von Gottes Sohn Jesus Christus. Ohne kann man lange im Zug mitfahren, aber irgendwann wird man hinausgesetzt.
Dieses Visum, das uns zum Ziel bringt, ist unser Glaube an Jesus, die Vergebung, die Annahme als Kind Gottes und die Erfüllung mit dem Geist Gottes. Darum sollen wir kämpfen! Das sollen wir mit aller Kraft festhalten!
Der himmlische Siegespreis ist für Menschen, die die Rachsucht und Bitterkeit überwunden haben und vergeben wollen und können. Er ist für Menschen, die barmherzig sind. Er ist für uns, wenn Jesus uns alle Schuld vergeben hat, denn dann sind wir rein und gerecht geworden. Der Siegespreis gehört Menschen, die sich an Jesus klammern, auch wenn die Versuchungen und Nöte groß sind; – ihr Glaube hat sich bewährt.
Wenn wir nach unserer himmlischen Berufung streben, wollen wir dieses „Visum“ von Jesus erbitten, Sein Ja zu uns. Wir wollen Ihn als HErrn anerkennen und bitten, in unserem Herzen der König zu sein. Wir wollen alles Unrecht und Unheilige aus unserem Herzen hinausbefördern und um Jesu Vergebung bitten. Gleichzeitig vergeben wir den anderen Menschen, so wie Jesus uns vergibt (ER wird uns dabei helfen, wenn wir nur wollen!). Aber solange unser Herz voll Selbstmitleid und Bitterkeit ist, findet Jesus dort keinen Platz. Laßt uns ernsthaft und mit Entschiedenheit um dieses „Visum“ streiten! Dann gehört der himmlische Siegespreis uns.

Danke, Jesus, Du schenkst mir das Visum für den Himmel! Ich brauche Dir nur meine Belastungen geben als „Bezahlung“: Meine Sünden, Schuld, Unvollkommenheit, Versagen, Sorgen und Ängste. Und dafür gibst Du mir den Heiligen Geist, der in meinem Herzen wohnt. Das ist ein herrlicher, himmlischer Siegespreis! Danke!!!

Bibellese heute: Johannes 5, 19 – 30

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